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#1
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| VDO-UHR reparieren Hallo, ich habe einen Uhrmacher gefunden, der die VDO-Uhr reparieren kann. Hier die Adresse: H. Knehr Uhren Kölle Herdbruckerstr. 8 89073 Ulm +49 (731) 28950 Preis muß man direkt mit Ihm aushandeln. Reparatur ist perfekt. F. Baumann |
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#3
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| Auch hier gibt's Uhrmacher Also meine Uhr hat ein lieber Uhrmacher hier bei Münster für ganz kleine € repariert, gereinigt und mit Gangkontrolle justiert, so heißt das, glaube ich, wenn die Uhr für 48 Stunden auf so nem Prüfstand läuft. Ok, die Schmelzsicherung hat er funktionell improvisiert und nicht "originalgetreu" gelötet. Aber das kümmert mich jetzt auch nicht wirklich, ob da ein Drähtchen, ein Stück Alufolie oder niedrig schmelzendes Lötzinn dazwischensitzt. Solange es kein Hufnagel ist... Also, wer einen Uhrmacher hier im 48er PLZ Bereich für seine Uhr braucht, dem geb' ich gerne die Adresse.
__________________ Michel aus Schwege |
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#4
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| VDO-Uhr Wegen der Thermosicherung muß ich nochmals nachfragen oder selbst anrufen. Lt. dem Herrn Knehr ist das Hauptproblem bei den Dingern wohl, dass die Laufbuchsen für die Zahnradachsen verharzen/verrostet etc. sind. Da man die Uhr von vorne nicht aufmachen kann wg. des Chromrings, muss von hinten eine Reinigung aller Teile durchgeführt werden. Nur dann ist gewährleistet, dass das Ding auch die nächsten 40 Jahre wieder problemlos läuft und nicht in Kürze wieder die Krätsche macht. Der Herr Knehr setzt eigentlich alte Armbanduhren, Taschenuhren und Pendeluhren in Stand. Ich habe mehrere alte Uhren bei Ihm überholen lassen und die laufen seitdem völlig unproblematisch (die erste dürfte ich vor ca. 15 Jahren bei Ihm gehabt haben). |
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#5
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| habe meine Uhr normalem "Radiolot" gelötet hallo, ich habe meine Uhr vor fast 18 Jahren mit normalem "Radiolot" gelötet. Die Kupferdraht Zuleitungen zur Uhr sind vom Querschnitt erheblich größer wie die Lötstrecke. Sollte als irgendwann das Anzugrelais mal klemmen, wird mit Sicherheit zuerst die Lötstelle warm (dann heiß) bevor der Kupferdraht glüht. .
__________________ .Mit 113 Grüßen ..norbert ![]() ![]() http://facebook.com/norbert.lowin http://www.facebook.com/slclub.pagode |
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#6
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| Schmelzlotsicherung Uhr Hallo Pagodisti, ich habe mich gerade auch länger mit meiner nicht funktionierenden Uhr "auseinandergesetzt". Natürlich war auch die Schmelzsicherung aufgegangen. Man kann das zwar mit "normalem" Radiolot wieder zusammenlöten, ist aber nicht unbedingt zu empfehlen. Die Konstruktion dieser Sicherung ist zwar etwas eigen, macht aber schon Sinn: Das Lot sichert den unter Spannung stehenden kleinen Kupferbügel, der den Strom zur Magnetspule der Uhr leitet. Bleibt die Uhr nun zufälligerweise im Moment des Anziehens der Spule hängen (z.B. wegen der beschriebenen Verharzung der Lager), fließt ununterbrochen Strom und Magnetspule, parallel geschalteter (Strombegrenzungs-)Widerstand sowie Kupferbügel erwärmen sich stark. Bei 120°C schmilzt dann das Lot, der Kupferbügel schnellt nach unten, der Stromfluß wird gestoppt und die Magnetspule so vor Beschädigung geschützt. Im Übrigen "brennt" die nicht so schnell durch, vielmehr verbrennt die Lack-Isolierung des in der Magnetspule aufgewickelten Drahtes (kann man im Fall des Falles gut riechen!) und sie bekommt einen Kurzschluß und zieht dann auch nichts mehr an. Dieses spezielle, niedrigschmelzende Lot habe ich dann auch verzweifelt gesucht, ist aber für Privatanwender wohl kaum zu bekommen, da diese Legierungen aus Blei, Zinn und dem sehr giftigen Cadmium bestehen, welche jetzt nach den RoHS-Vorschriften meist verboten sind. Es gibt als noch niedriger schmelzende Legierungen nur das sog. "Wood'sche Metall", das aber auch Cadmium enthält bzw. das "Rose'sche Metall" mit Blei, Zinn und Wismut (sauteuer). Alles schwer zu bekommen. Die "normalen" und jetzt zumeist nur noch "bleifrei" erhältlichen Elektroniklote haben eine deutlich über 200°C liegende Schmelztemperatur, was im übrigen gerade bei der Verarbeitung z.B. der winzigen SMD-Bauelemente in heutiger Elektronik große Probleme macht. Die kann man als Hobbyist praktisch gar nicht mehr ein- oder auslöten, ohne sie zu zerstören. Sorry für diesen langatmigen Exkurs, aber ich mußte mich - wie oben gesagt - länger mit dem Ding beschäftigen, ehe ich eine Lösung gefunden habe. Eine vor die Uhr geschaltete, fliegende 2A-Sicherung löst das Problem meiner Meinung nach nicht, da sie beim Hängenbleiben der Uhr die Erwärmung der Spule eben nicht bremst. Ich habe schließlich bei CONRAD Elektronik kleine Temperatursicherungen gefunden (Bestell-Nr. 538-020-12, siehe Foto 1 unten), die bei Erwärmung auf 127°C den Stromfluß unterbrechen. Sind danach allerdings endgültig kaputt, kosten aber auch nicht die Welt. Diese Temperatursicherungen habe ich dann so auf die Spule aufgebracht, daß sie bei übermäßiger Erwärmung ihren "job" machen und den Stromfluß zur Spule unterbrechen. Siehe hierzu das zweite Foto. Diese meine Lösung funktioniert einwandfrei, ich habe das getestet und dabei zwei dieser Temperatursicherungen "geopfert". Man kann sich bei der Pagode eben schon mit Kleinigkeiten ziemlich lange aufhalten, wenn man Spaß daran hat. ![]() Schönen Gruß Christian |
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#7
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![]() ![]() ![]() ![]() Respekt Christian - das nenne ich eine profressionnelle und interessante Reparatur Weiter so, freu mich schon auf deinen nächsten Exkurs! Gruss Manuel |
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#8
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| So gehts auch ! Ich habe mal den Widerstand der Spule gemessen. 20 Ohm ergeben bei 12V -> 600mA. Bei meiner Uhr war der Sicherungsdraht durchgebrannt (Fehlkonstruktion). Ich habe den Sicherungsdraht ersetzt, und die Federteile direkt zusammengelötet. In den Stromkreis ausserhalb der Uhr habe ich eine Feinsicherung von 250mA Träge eingebaut. Ist etwas Fummelei, da auf dem Kontakt 4 Kabel zusammengeführt sind (US280er 1970). Am besten einen Sicherungshalter (Conrad) in Schrumpfschlauch einbauen. Ich habe den Kontakt in der Uhr 20mal kurzgeschlossen, so dass der Strom länger als gewünscht fliesst. Die Sicherung ist jedesmal durchgegangen. Die Spule in der Uhr sollte damit also optimal gesichert sein. Das alles hat den Vorteil, dass man nur einmal in die Uhr eingreifen muss. Falls Bilder gewünscht werden, bitte Rückmeldung.
__________________ Meine Oldtimer: 280SL, Kadett C und RO80
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#9
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| Hallo koepi, wir bitten drum. BILDER bitte. vG Detlef H. |
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#10
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| Externe Thermosicherung für Uhr Der blaue Bereich ist intern in der Uhr. Die Feinsicherung habe ich extern in einen Schrumpfschlauch gepackt. Bei Conrad gibts auch schönere Sicherungshalter dafür. Kosten bei z.B. CONRAD:
Am Stecker der Uhr sind 4 rote Kabel angeschlossen. Die sind abzulöten und die Sicherung dazwischenzuschalten. Funktionsprinzip: Die Magnetspule in der Uhr hat einen Widerstand von 20 Ohm. Bei 12V fliesst also ein Strom von 12V/20Ohm=0,6A. Diesen Strom verkraftet die Spule nicht als Dauerstrom, sondern nur kurz zum Aufziehen der Uhr. Im Normalfall fliesst der Strom nur 0,1...0,2 Sekunden etwa jede Minute. Die eingesetzte 0,25A Sicherung (Träge) brennt nach 1...2 Sekunden bei einem Strom von 0,6A durch und schützt damit die Magnetspule. Die interne Sicherung wird kurzgeschlossen. Ich habe die Federn direkt zusammengelötet. Ich hoffe es ist einigermassen verständlich. Infos zur Thermosicherung in Hami´s Anleitung: http://www.pagodentreff.de/diskussio...ung-defekt.pdf
__________________ Meine Oldtimer: 280SL, Kadett C und RO80
Geändert von koepi (15.08.2011 um 09:40 Uhr) |
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| Stichworte |
| reparieren, uhrzeiger ausbauen, vdouhr |
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