…. eine naheliegende Idee. Genau das zu tun ist die originäre Arbeite unserer Polizei. Die haben aber nicht genügend Personal. Und wenn wieder einmal Kinder- oder Frauengrabscher, oder Links- oder Rechtsradikale sich mit bösartigsten Aktionen hervortuen, dann werden ratz fatz Sokos mit dutzenden von Ermittlern eingesetzt. Für unsere ´normale´ Kriminalität bleibt da leider äußerst wenig mannpower übrig. Seit Jahren schon. Und ich sehe nicht daß sich das ändert. Für den ´gemeinen´ Bundesbürger stellt die Keule Datenschutz einen nicht zu überwindendes Hindernis beim recherchieren dar. Grüße norbert
Ich hatte mich wegen derselben Fragestellung auch schon mit einem Clubkollegen ausgetauscht. Man müsste eine Art Register der entwendeten Fahrzeuge erstellen, um Gemeinsamkeiten festzustellen. Das würde aber voraussetzen, dass es alles Clubfahrzeuge gewesen wären und alle Eigner mit der Datenerfassung einverstanden wären. Und dass man die richtigen Fragen stellt. Letztendlich ist es doch auch so, dass das Netz die meisten Informationen auch so schon preisgibt. Leider... Im Übrigen muss ich Norbert zustimmen. Gruß Ulli
Hi, Sinan, ich meinte das nicht in Bezug auf polizeiliche Arbeit. Das wäre absurd, das zu erwarten. So etwas ginge, wenn überhaupt, nur auf privater Ebene. Wenn es, wie gesagt, z. B. alles clubbekannte Fahrzeuge wären, könnte man ggf. diverse Parameter abfragen und abgleichen. Letztendlich ist das aber alles Theorie, die sich in der Praxis kaum wird umsetzen lassen. Und ich glaube auch, dass es den Tätern auch so schon leicht genug ist, an die erforderlichen Erkenntnisse zu kommen. Im Prinzip brauchst Du dich z. B. doch nur mal ein paar Tage vor den bekannten Werkstätten aufhalten. Dann weißt Du, wer da so ein- und ausfährt, welche Autos da stehen und wohin die Kunden nach Hause fahren. Und wenn Du noch mehr Infos willst, guckst Du dich halt mal in so einem Forum wie diesem hier um. Profilangaben, Bilderberichte, etc. Einige posten hier ja gelegentlich sogar ihre Telefonnummern... Tja, und dann gibt es ja immer noch die Parkplätze bei großen Treffen oder Messen. Wer mit der Pagode zur TC nach Essen fährt und auf einem der großen Parkplätze parkt oder bei den Classic Days Schloss Dyck den öffentlichen Parkplatz nutzt, dem ist nicht mehr zu helfen. Das ist zwar traurig, aber wahr. Gruß Ulli
Folgende Info hilft auch keinem Betroffenen weiter ... aber hier sind die Statistiken den KFZ-Versicherer: Bei mehr als 17.000 geklauten Autos jedes Jahr und einer Schadenssumme von mehr als 320 Mio. EUR fallen leider 10 geklaute Pagoden im Gesamtwert von 1 Mio. EUR nicht wirklich auf. Allerdings würden, wären sie in der Statistik ausgewiesen, 911er und W113 etc. sicherlich vordere Plätze bei der Durchschnittsschadensumme etc. belegen. Herzlichen Gruß Oliver https://www.gdv.de/de/zahlen-und-fa...ebstahl-24028#Diebstahl kaskoversicherter Pkw https://www.gdv.de/resource/blob/36...ebstahl-nordrhein-westfalen-download-data.pdf [in Münster werden eigentlich nur Fahrräder und keine PKW geklaut ...]
Ich bin doch schon sehr erstaunt wie gut wieder alle Bescheid wissen was die Polizei so alles macht bzw nicht macht.
Dirk, ich habe die letzten zehn Jahre meines Berufslebens in einem Sicherheitstechnischen Unternehmen gearbeitet. Bei entsprechenden Objekten oder Personen auch stehts mit den Landeskriminalämtern in RLP und Hessen zusammengearbeitet. Da bekommt man schon etwas mit über die dortigen personellen Möglichkeiten.
Hallo, habe Ale´s Kommentar (danke dafür) zum Anlass genommen, meinen Versicherer zu interviewen, wie es mit der Beweislast ausschaut und habe folgende Antwort erhalten. "Die Beweislastumkehr: Soweit mir bekannt ist, verwenden alle Oldtimerversicherer als Grundlage die AKB (Allgemeine Kraftfahrzeugbedingungen). Diese AKB übertragen die Beweislast im Schadenfall (das gilt grundsätzlich für jede Art von Schaden) auf den Versicherungsnehmer. So muss, im Zweifel, der Versicherungsnehmer nachweisen, dass es sich um einen ersatzpflichtigen Schaden handelt. Dies ist in vielen Fällen unmöglich. Die Mannheimer (BELMOT) hat (soweit mir bekannt ist) als einziger Versicherer NICHT die AKB als Grundlage, sondern völlig eigenständige Bedingungen für Oldtimer. Diese Bedingungen verlagern die Beweislast NICHT auf den Versicherungsnehmer sondern auf den Versicherer! Dies ist eine klare Regelung für den Versicherungsnehmer. Leider wird diese Tatsache bei der Suche nach einem Versicherer von den Kunden oft nicht berücksichtigt." Vielleicht ist die Aussage für den einen oder anderen interessant, Beste Grüße, Thomas
Sehr interessant zu hören, wir sind 2015 mit unserer Werkstatt und unseren Fahrzeugen komplett zu Mannheimer (Belmot) gewechselt. Aus genau diesem Grund: "Diese Bedingungen verlagern die Beweislast NICHT auf den Versicherungsnehmer sondern auf den Versicherer!" (Zitat) Das dieses Konzept einzigartig ist, ist mir so nicht bewusst. Betrifft das evtl. nur die "All-Risk" Versicherung? und wurde das auch verglichen mit anderen "All-Risk" Versicherungen die es auf dem Markt gibt, denn eigentlich enthält nur die "All-Risk" Versicherung die Beweislastumkehr (soweit ich weiß). Anja (Kein Versicherungsexperte - aber SEHR interessiert an diesem Thema)
Mag sein, aber dies wird mit Sicherheit weder an die Öffentlichkeit gelangen noch inem Sicherheitsdienst bekannt gegeben. Und glauben Sie mir, da sitze ich noch näher dran. Es wird daran gearbeitet. Aber manchmal sehen Dinge einfacher aus als sie wirklich sind.
Hallo, Thomas, hallo, Anja, ich kenne die Bedingungen der Mannheimer/Belmot nicht, aber ich glaube, hier wird einiges durcheinander geworfen. Was die o. g. Beweislast angeht, so muss man zwei Dinge trennen. Zum einen den Nachweis der Ersatzpflicht und zum anderen den Nachweis zur Schadenhöhe. Auf ersteres kann und wird kein Versicherer dem Kunden gegenüber verzichten. Sonst müsste jeder Schaden blind bezahlt werden. Beim zweiten, und da hat Anja vermutlich recht, dürfte es schlicht um ein anderes Deckungskonzept der Belmot gehen, welches nicht auf den variablen Marktwert ausgerichtet ist. Letztendlich sollte man sich einfach mal die Bedingungen im Detail durchlesen, um nicht ungewollt Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Denn auch prämienmäßig dürften sich da im Vergleich große Unterschiede auftun, vor allem bei einem All Risk Vertrag. Und es stellt sich die Frage, welche Voraussetzungen man vor dem Abschluss als Kunde erfüllen muss. Welche Restaurierungsnachweise/Belege werden z. B. für den Abschluss einer Wiederaufbaupolice gefordert? Der Teufel steckt bekanntlich im Detail... Gruß Ulli
Hallo, ich war mal kurzeitig bei der Belmot und bin dann zur OCC. Grund des Wechsels war die Beweislastumkehr. Gruß Alex
Aber Ulli hat Recht, wenn`s ernst wird steckt der Teufel im Detail. Schließlich leben Versicherungen ja davon, in der Summe weniger zu erstatten, als an Beiträgen zu kassieren. Und dieses Geschäftsmodel schlägt sich natürlich in der Vertragsgestaltung nieder, mit der sich viele gar nicht so genau beschäftigen, denn der Versicherungsvertrag gibt ihnen ein gutes Gefühl.
Aachen: Bundesweite Ermittlungen wegen Millionenbetrugs mit Oldtimern Die Überschrift paßt ja räumlich ganz zum ´Oldtimer Bermuda Dreieck´ https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/oldtimer-betrug-aachen-100.html
Interessanter Tatvorwurf nach der Überschrift: " Vorwurf: Schrottreife Oldtimer aufgebaut und teuer verkauft" Da werden demnächst ja wohl ne Menge Leute in U-Haft gehen. Sogar manche hier aus dem Forum. Joachim P.S.: Erst wenn man dann den Text des Berichts liest weiß man ungefähr worum es gehen könnte.
Hallo Ulli, konnten dir die „Sondereinsatztruppe“ Oldie hier aus Düsseldorf irgendwie helfen? Liebe Grüße Carlo