Hallo,ich möchte das Leder der Sitze und den Himmel des Hardtops grundreinigen und pflegen. Hat jemand einen super Produkttipp? Ist der Himmel aus Leder? Fühlt sich so an. Meine ist 1970,deutsch.
Hallo Klaus, ich benutze immer die Produkte von Lederzentrum in Rossdorf. Einfach anrufen und sich beraten lassen. Der Himmel im Hardtop ist aus Kunstleder. Gruß Jürgen
Vaseline seit Jahren, preiswert und gut, braucht aber einen Tag bis es richtig einzieht https://leder-pflegen.net/leder-mit-vaseline-pflegen lg heiner
Für die Grundreinigung vom Leder kann man das mittels Pinsel und Brennspiritus anlösen und dann mit nem Baumwolllappen (Unterhemd) abwischen.
Wenn jemand Interesse daran hat, kann ich ihm natürlich auch ne Professionelle Flasche Brennspiritus als Lederreiniger verkaufen, kostet 20€ zzgl. 8€ Versandkostenpauschale, Preise incl. Mehrwertsteuer. Soll ja im Moment n Mangel an Spiritus geben, wo die Leute Brennstoff hamstern... Ist natürlich nur n Sonderpreis für Forumsmitglieder
Ich verwende die Colourlock-Produkte für Reinigung und Pflege des Leders (echtes Originalleder, kein MB Tex). Und das kommt immer ganz schön heraus.
Hallo, ich habe sehr gute Erfahrungen mit Sattelseife (mit Schwamm oder Bürste) und Bienenwachscreme gemacht, z.B dem hier https://www.amazon.de/Bienenwachs-L...t=&hvlocphy=9044503&hvtargid=pla-702092389151. ...WRe
grundsätzlich muss man unterscheiden, ob es sich um durchgefärbtes oder bei Oldtimern oft verwendetes lackiertes Leder handelt. Mit Brennspiritus oder flüssigem Lederreiniger, meist auf Alkoholbasis, sollte Leder nur behandelt werden, wenn es neu aufgefrischt bzw. eingefärbt wird. Ansonsten würde ich nur milde Reinigungsmittel verwenden. Von brachialen Methoden, wie oben geschildert, würde ich wirklich absehen, wenn eine "hochwertige" Echtlederausstattung eingebaut ist.
Ich kenne eigentlich nur lackiertes Leder im Automobilbereich, sonst wären die Knickfalten ja nicht braun...
nicht nur noch heute angebotene Ledermöbel englischer Art sondern auch deutsche älteres Ledermobilar war in lackiertem Leder ausgeführt. Durch das Lackieren kann man Leder schattieren, was bei durchgefärbtem Leder nicht möglich ist. Das berühmte "Conollyleder" für Autos und Polsterwaren war früher immer lackiert.
Also ich kenne kein besseres Leder als Automobilleder. Durchgefärbt ist das bei Daimler allerdings nicht, die Unterseite trägt immer die Farbe der Kuh (Lila habe ich noch nicht gefunden). Verfärbtes Leder kann man mit oben benannter Seife wieder schön bekommen, wenn nix mehr hilft kann man Spiritus nehmen, oder Nitro Verdünnung. Nitro Verdünnung mit dem Pinsel aufs Leder streichen und dann mit einem Baumwolllappen (altes berühmtes Unterhemd) die oberste Schicht Farbe runterwischen, dann wird das wie neu. Wer lieber ein Markenprodukt haben möchte, kann sich beim Lederzentrum den Liter GLD Lösung für 38€ kaufen, ist und bleibt aber nix anderes als Brennspiritus...
Das Ergebnis von mit Nitroverdünnung gereinigtem Leder möchte ich nicht sehen. Damit wird die Farbe total abgewischt und obendrein aufgeraut. Im übrigen ist die Feststellung falsch, dass Mercedes Leder immer lackiertes Leder ist. Bei englischen DAIMLER stimmt das allerdings.
Och, ich hatte den "Nitrotipp" von ner Fachfirma bekommen, die Lederausstattungen restauriert. Die nehmen dass auch zum entfernen alter Farbe. Ich habe das erstmals 2014 ausprobiert in meinem Alltagsmercedes (124er), da habe ich eine Lederausstattung gekauft in hellgrau die vergilbt und versifft war. Wie gesagt, Nitroverdünnung mit dem Pinsel aufgestrichen, abgewischt, fertig. Das man damit die Farbe auch total abziehen kann ist richtig, man sollte es halt nicht übertreiben, die Farbschicht ist aber an sich dick genug um die im Autoleben auch zweimal oberflächlich ab zu ziehen. Beim Polieren von Autolack wird der ja auch dünner... Anschließend schön durchgefettet sah die Ausstattung danach wieder top aus (ok, Fahrersitzwange blieb natürlich n Fall für den Sattler). Auch Kugelschreiberfarbe ist damit abgegangen, etc. Das Leder ist geschmeidig, nicht brüchig, die Farbe sieht immer noch sehr ordentlich aus und dass trotz Alltagseinsatz im Kurzstreckenverkehr auf mittlerweile 80.000km... War das Beste was ich kenne... An den Himmel würde ich damit allerdings nicht dran gehen, ich befürchte da ist für solche brutalen Lösungen zu wenig Farbe drauf. Musst du dir aber natürlich nicht angucken, solltest du mal irgendwann vor meinem 124er Kombi stehen, machste einfach die Augen zu, dass hilft.
Zu diesem makaberen Vorgehen habe ich keine Worte mehr. Erst die Farbe mit Nitroverdünnung abwischen und dann mit Fett einreiben und das bei lackiertem Leder? Autolack mit Leder zu vergleichen ist mehr als fraglich. Ich hoffe nur, dass niemand diesem Vorschlag folgen wird.
Ist natürlich kein Ausstellungsstück, sondern mein Alltagsauto, kennt keine Garage, fährt Sommer wie Winter, hat aber erst etwas über ne halbe Millionen KM gelaufen...
Nein, wie immer gibt es nicht nur schwarz und weiß, man wischt nicht die Farbe ab, sondern man wischt nur eine geringe Schichtstärke runter. Darunter ist dann die Farbe wie neu. Wenn man ein Auto poliert, poliert man ja auch nicht bis aufs blanke Blech, sondern nur die oberste Schicht runter. Klar, wenn man es oft genug Poliert, ist auch keine Farbe mehr drauf, dann hilft nur neu lackieren, so ist das halt auch bei Leder... Ich nehme für meine Ausstattung das Lederfett vom Lederzentrum. Gibt natürlich auch andere Mittel, hängt vom gewünschten Ergebnis und den eigenen Vorlieben ab.