und versuche schlau zu werden. Bevor ich Dummheiten mache. Gestatten, Uli aus Leonberg, demnächst 66 Jahre. Aus dem Gröbsten bin ich raus und habe - was super gefährlich ist - einen leeren Stellplatz. Oldtimer ja, immer mal wieder, ein 73er Alfa GTV2000, ein 68er BMW 2000CS, div. Porsche Transen gab es irgendwann und aktuell sind es 2 911er (81er SC coupé und 84er Carrera 3.2 targa). Pagode schon immer mal wieder im Visier, am Samstag auf der Retro auch in (fast) alle den Äpfel reingesteckt und Interesse geheuchelt. Immerhin, die Frau war dabei und hat erstaunlich gute Miene gemacht. Eigentlich leichtes Spiel für die Verkäufer. Besonders den Beigegrauen (726) auf der Empore (Halle 1) fand ich optisch klasse. Ein 280er Re-Import aus USA, Automatic, Tauschmotor 1982, VB 119k€ von privat. Aber dieses mal bin ich schlauer und geh es langsam an. Also hier angemeldet und diverse "ich brauch Hilfe beim Pagoden-Kauf" Freds gelesen und auch gleich die Pflichtlektüre bestellt. Famoses Filmchen von Herrn Schairer (SL250 Durchsicht) angeschaut. Schade, dass ich das nicht vor der Retro getan hatte, da hätte ich schon schön auftrumpfen können! Aber egal, die Antworten von der "Herrschenden Meinung" hier im Phorum haben das Mütchen schon deutlich abgekühlt. Man muss wohl treudoof, schmerzfrei und oder ein Danger Freak sein um eine Pagode einfach so zu kaufen. Ich werde also weiterhin hier eifrig weiterlesen (bis ich selbständig die Frage beantworten kann, ob man einen 230er mit Automatic Re-Import aus USA kaufen bzw. irgendwann man auch wieder ohne Herztropfen verkaufen kann). Der 84er targa müsste dann eh Soldat werden und hinaus in die Fremde ziehen. Was uns sehr schwer fallen würde, ist er doch schon knapp 25 Jahre Familienmitglied. Gruß Uli (mit einem "l")
Moin und Willkommen. Du hast doch einen Stellplatz frei und daher musst Du doch kein Familienmitglied "entsorgen" - das machen später die Erben ;-) Viel Spaß im Forum, und immer gerne Fragen fragen - bislang hatten wir noch auf alles ein Antwort. Ob diese gut oder nicht ganz richtig ausfällt steht auf einem anderen Blatt ...
Ich danke dir für die freundliche Begrüsßng. Fragen werde ich früher oder später bestimmt haben. Lese momentan die Resto- Berichte, was schon mal sehr aufschlussreich ist. Vielleicht doch schon mal eine Frage zu "matching numbers" - Welchen Einfluss auf den Wert hat z.B. ein Austauschmotor?
Thema "Matching Numbers" sehe ich so, dass das bei einem Massenauto wie der Pagode nur in Ausnahmefällen eine Rolle spielt. Zwei Szenarien fallen mir dazu ein: 1) Wenn man z.B. ein sehr gutes überlebendes Fahrzeug hat, was in gutem Zustand ist und nie groß restauriert wurde und ggf noch den ersten Lack und das erste Interieur hat, oder 2) ein Auto, welches umfassend zu 100% Neuzustand oder besser als neu restauriert wurde. Aber komplett. Alles. Jede Schraube. Jeder Schweißpunkt. Für alles dazwischen ist es entweder ein Ego-Ding oder Nive-To-Have. Man kann bei den meisten Autos schon froh sein, wenn der "Austauschmotor" überhaupt das richtige Aggregat ist. Oft werkelt da unter der Haube statt des 230ers ein 250 oder ein 280. Dann ist es eine Frage, ist das damals von der Werkstatt offizielll gemacht worden? Ist es ein dokumentiertes originales Austauschaggregat (erkennbar an der Plakette)? Es gibt Hinweise, dass MB zu einer gewissen Zeit einen gestorbenen 230er Motor gegen einen 250er getauscht hat. Wenn das ordentlich über Rechnungen und Belege nachgewiesen ist, dann ist das schon mal besser, als wenn irgendwann 1982 vom Verwerter ein ausgeschlachteter Gebrauchtmotor reingehängt wurde. Alles Gute.
Hat mir mein Schrauber auch gesagt: lieber ein guter (gemachter) 250er Limo Motor (wie bei mir der Fall), als einen ausgelutschten Matching Numbers und/oder Pagodenmotor. Beim Fahren merkste wohl keinen Unterschied. Vorausgesetzt, die Motoren sind gesund.
Es war früher bei Daimler ganz normal, dass man im Falle eines Motorschadens den Kunden statt nem 230er nen 250er Motor angeboten & eingebaut hat. Der war neuer und besser, warum also auch nicht? Über das "Originalthema" oder Matching Numbers hat man sich damals gar keine Gedanken gemacht... Das weis ich von nem bekannten der bei Daimler gelernt hat, bis zum Schluss bei Daimler gearbeitet hat und die Autos noch als Neuwagen kennt... Bezüglich der Frage wie wichtig "Matching Numbers" bei der Preisfindung sind, stimme ich Martin K ohne Vorbehalte zu. Bei den meisten Fahrzeugen macht das keinen Unterschied.
Findest Du sein "dahanne" auch so ansteckend? Ich muss ich seit seinen Videos sehr beherrschen, das nicht ständig zu sagen. Viele Grüße Andreas
Ja, wobei das bei uns, also Stuttgarter Ecke, etwas anders ausgesprochen wird. Er ist ja hinterm Herzogstein, also Baden.