Fritz B. Busch verstorben (Autor: Hermann Ries/ Auto Medienportal · 08. August 2010) Fritz B. Busch, einer der bekanntesten deutschen Motorjournalisten und Autotester, ist am vergangenen Donnerstag, den 5. August 2010, im Alter von 88 Jahren gestorben. Fritz B. Busch verstarb, 88jährig, am vergangenen Donnerstag. Der gebürtige Erfurter machte sich ab Ende der fünfziger Jahre vor allem als Autor für „Auto, Motor, Sport“ und „Stern“ sowie durch seinen poetischen Schreibstil einen Namen. Darüberhinaus schrieb er etliche Bücher, in denen er auch sein satirisches Talent bewies. Die Entwicklung der modernen Technik im Auto betrachtete Busch eher kritisch. Eines von Fritz B.Buschs legendären, satirischen Werken: "Einer hupt immer", erschienen im Motorbuch Verlag. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes gehörte zu den Pionieren der Oldtimer-Szene in Deutschland. So schrieb er zuletzt auch noch eine regelmäßige Kolumne für das Magazin „Motor Klassik“. Sein Engagement für automobile Klassiker mündete 1973 in der Eröffnung eines Automuseums. Die Sammlung im Schloss von Wolfegg bei Ravensburg umfasst etwa 200 historische Fahrzeuge. Vor vier Jahren übernahm Buschs Tochter Anka die Museumsleitung. Zu Recht wird das Museum, das Fritz B. Busch selbst als "Erzähl-Museum" bezeichnet, von vielen Kennern als eines der schönsten und interessantesten privaten Automuseen Europas gewürdigt. Fritz B. Busch war nicht nur Theoretiker, sondern auch Praktiker. So stellte er mit selbstgebauten Fahrzeugen Rekorde auf und hatte bereits sehr früh die Idee eines Familienvans. Auf der Homepage des Automuseums Fritz B. Busch findet sich untenstehender Nachruf. Auf der Homepage des Museums von Fritz B. Busch ist dieser Nachruf veröffentlicht. entnommen: Oldtimer und Youngtimer Magazin | meinklassiker.com Michael
Hallo Michael, die Nachricht berührt mich wirklich sehr. Ich liebe seinen Schreibstil, seine Bücher "einer hupt immer" und "von Autos und Menschen" sind göttlich. Seine Kolumne in der Motor Klassik werde ich sehr vermissen. Gruß Jan
Ich schließe mich an. Wenn ich die Motor Klassik in der Hand halte ist "seine" Seite für mich das erste was ich immer gelesen habe. Das werde ich vermissen. Gruß Tobias
Das ist in der Tat sehr traurig. Scheine Kolumne war für mich fast der einzige Grund, die MK zu kaufen. Es gibt viel zu wenig Menschen mit Humor und guter Schreibe. Ich hatte immer gehofft, ihn mal in seinem Museum anzutreffen. Marius P.S.: Eigentlich erstaunlich, dass das eine Woche dauert, bis sich das herumspricht.
Ich schließe mich an. Wirklich sehr schade! Andererseits empfand ich sein Lebenswerk immer als ein erfülltes Leben.