Diebstahlschutz

Dieses Thema im Forum "Allgemeines - Innenraum, Pflege und Wartung" wurde erstellt von CATI, 20. Januar 2020.

  1. CATI

    CATI Aktives Mitglied

    634
    6. März 2007
    Hallo in die Runde,
    ich wohne auch im Bermuda–Dreieck Düsseldorf.
    Natürlich habe ich Angst, dass meine aus Familienbesitz stammende Pagode gestohlen wird. Diverse Beiträge haben sich ja intensiv mit dem Diebstahlschutz beschäftigt. Diverse „Maßnahmen“ habe ich auch eingebaut. Klar, eine Pagode 100% zu sichern gibt es nicht. Da ich auch öfters mich außerhalb von Düsseldorf aufhalte, stellt sich die Frage, ob ein GPS–Tracker nicht zusätzlich doch hilfreich sei. Habt ihr aktuelle Erfahrungen mit einem solchen Gerät?
    Übrigens bin ich im letzten Jahr in unserem ländlich sittlichen Vorort von einem PKW verfolgt worden. Nachdem ich dann diverse „schwachsinnige“ Abbiegemanöver gemacht habe, fuhr der Wagen nicht mehr hinter mir her. Beim Verlassen der Garage fuhr der Wagen dann plötzlich langsam an der noch geöffneten Garage vorbei und schaute mehr als interessiert darein.Die beiden Fahrer sahen alles andere als vertrauenserweckend aus. Sie haben dann ihr Fahrzeug gedreht und sind noch einmal an der nunmehr geschlossenen Garage vorbeigefahren. 50 m weiter haben die Kerle dann einen Nachbarn angesprochen, der vor seinem Haus stand. Na ja, dachte ich mir, offensichtlich Bekannte vom Nachbarn und damit war die Sache für mich zunächst erledigt. Stunden später, die Sache ging mir nicht aus dem Kopf, bin ich zu meinem Nachbarn gegangen und ihn vorsichtig nach seinen vermeintlichen Bekannten befragt. Er sagte, dass die beiden Kerle ihn angesprochen haben, um nach dem Weg zum Flughafen zu fragen. Wegen dieser schwachsinnigen Frage hat er sich das Kennzeichen aufgeschrieben. Ich habe dann die Polizei angerufen. Innerhalb weniger Minuten waren sie da und bedankten sich zunächst, dass ich Ihnen den Vorfall gemeldet habe. Diese grausligen Typen, jedes Vorurteil passte, wollten nur den Parkstandort ermitteln. Die Bitte an die Polizei, mich über die Ermittlungsergebnisse mit dem KFZ–Kennzeichen zu informieren, wurde aber wegen Datenschutz verneint, so dass ich nichts mehr gehört habe. Habe dann erstmal in einer anderen Garage geparkt.
    Beste Grüße
    Carlo
     
  2. lowin

    lowin Aktives Mitglied

    18. April 2004
    ……. vermutlich wollten die netten Herren vom Nachbarn die schnellst Verbindung zur BAB
    bestätigt haben. Und die Polizei hat sicher das Kennzeichen im Pool.
    Wenn es allerdings gestohlen war, dann bringt das leider auch nix.
    Carlo, so wie du das geschildert hat, so wurde da hier schon einmal in recht ähnlicher Form
    vor einigen Jahren von einem pt Pagodisten mitgeteilt.
    Also Augen auf, und ´konspirativ ´Parken. Ist schon Scheisse (Entschuldigung!).
    Grüße
    norbert
     
  3. Mark-Anton

    Mark-Anton Mitglied

    17
    14. September 2012
    Hallo Carlo,

    bezüglich GPS Überwachung schau doch mal hier: http://www.keetec.eu/product/gps-sniper/

    Läßt sich mit einer APP steuern (einfach konstruierte APP, die Klar-Text Befehle in SMS Befehle übersetzt, aber immer noch besser, als sich SMS Befehle merken oder aufschreiben zu müssen), integrierter NOT-Akku, wenn die Batterie abgeklemmt wird, mit etwas Aufwand lässt sich auch eine Wegfahrsperre über Relais verwirklichen.
    Netter zusätzlicher Nutzen: Hat eine integrierte Batteriespannungsüberwachung, fällt die Fahrzeugbatteriespannung unter einen (individuell einstellbaren) Wert, löst dies eine SMS aus.

    Grüße
    Markus
     
  4. H.J.

    H.J. Aktives Mitglied

    986
    4. August 2009
    Hallo zusammen,
    wir haben das Thema Diebstahlschutz vor einiger Zeit hier bei uns im Club intensiv behandelt. Ein wirklich sehr emotionales Thema. Es gibt sicherlich hier im Forum unzählige Beiträge zum Diebstahlschutz, jeder behandelt das scheinbar individuell.
    Es gibt etliche Kollegen die sagen, ich mache nichts und bin gut versichert: "Mir ist das fast egal, die gute Versicherung wird es schon richten". Davor kann ich nur warnen, die scheinbar gute Versicherung stellt sich bei der Regulierung plötzlich quer und baut unangenehme Hürden auf. Ich verzichte auf Details, glaubt mir bitte, wenn es um die Zahlung von >100.000 € geht, wird es ernst. Wir haben im Club einige Fälle, die sich sehr ärgerlich bei der Regulierung entwickelt haben.
    Aus diesem Grund (und anderen) ist es besser, so viel wie möglich in den Diebstahlschutz zu investieren. Ich habe einen GPS Tracker sehr versteckt eingebaut, der Akku hält ohne Stromversorgung mindestens 5 Tage, ich bin nicht an dem Unternehmen beteiligt, sondern beschreibe nur meine Erfahrungen https://autoskope.de/ . Der Tracker funktioniert super, saugt kaum die Batterie leer und alle Alarme funktionieren reibungslos UND 1 Jahr die Nutzung der GSM Karte ist auch enthalten.
    Zudem habe ich einen Aufkleber auf der Scheibe: "GSM Tracker". Oft laufen die Diebstähle so ab, man klaut das Auto und "parkt" es irgenwo für ein paar Tage um eben ein mögliches Wiederfinden abzuwarten.
    Zudem habe ich eine Parkkralle montiert, alle Maßnahmen helfen nicht 100 %ig, sorgen aber für Widerstände beim Diebstahl und das scheint aus meiner Sicht zu helfen. Viel hilft viel, so meine Meinung.

    LG Heiner
     
  5. schlüssellos

    schlüssellos Aktives Mitglied

    4. Februar 2009
    Hallo Heiner,
    wenn das so ist, wäre ein Tracker natürlich toll. Nach meiner Kenntnis werden die Wagen allerdings eher unmittelbar nach dem Diebstahl in metallummantelte LKW geladen und abtransportiert. An dieser Vorgehensweise liegt es wohl auch, dass das Wiederauffinden per Tracker-Signal bisher leider sehr selten ist.
    Ich habe noch nie eine Meldung gelesen, die von einem solchen "happy end" berichtete.
    Gibt es denn Fälle, bei denen der Tracker das Fahrzeug gerettet hat?

    Grüße, Felix
     
  6. H.J.

    H.J. Aktives Mitglied

    986
    4. August 2009
    Hallo Felix,
    die Kripo hat in den Fällen die ich kenne gesagt, dass es häufig vorkommt, dass die gestohlenen Wagen erst einmal irgendwo zwischengeparkt werden. Das kann eine für solche Fälle angemietete Halle sein, oder so wie bei einem Clubkollegen auf einem Rastplatz auf dem Weg nach Holland. Nach ein bis zwei Tagen werden die Wagen abgeholt und "weiterverarbeitet". Der Hintergrund ist klar, man möchte sich natürlich keinen "Kuckuck" mit dem Tracker ins Nest holen.
    Ich denke allein durch einen fetten Aufkleber, selbst ohne Tracker, kann man einen Diebstahl ggf. abwenden. Die Kripo hat ebenfalls in verschiedenen Fällen gesagt, dass die Diebe zunächst einmal die Beute und Örtlichkeiten ausspähen ehe sie zuschlagen.
    Sicherlich gibt es auch die von dir beschrieben Variante mit dem Container. Aber selbst dann gibt es die Wahrscheinlichkeit, dass der Tracker zwischendurch ein Signal absetzen kann. Für solche Fälle hilft den Ganoven ein sogenannter "Jammer" der alle Signale des Trackers "abtötet". Diese Jammer sind aber wiederum im Mobilfunknetz ortbar, und auch von der Polizei, die gezielt an den Ausfallrouten danach mit Messgeräten sucht. Ob das sehr erfolgreich ist, wage ich zu bezweifeln.
    Die dritte Variante eines Diebstahls sind die Zufallsdiebstähle von Semiprofis. Man sieht ein Auto auf einem Parkplatz und nimmt es mit, kommt nicht so oft vor.
    Also mein Tip, ein Tracker hilft mehr als keiner, die Kosten sind sehr überschaubar. Zudem hilft ein wachsames Auge und eine gute Nachbarschaft. Wenn man seinen Wagen irgenwo fremd abstellt, Park- oder Lenkradkralle dranbauen. Immer Dach zu (ganz wichtig) wenn man länger wegbleibt. Ich habe von einem Fall gehört, da ist eine Pagode auf einem Baumarkt Parkplatz gestohlen worden. Der Besitzer hat gesagt, er hätte das Dach zugemacht. Die Parkplatzkamera hat das anders gesehen und der Versicherung kam das sehr gelegen.

    Gruß Heiner
     
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  7. Ulli

    Ulli Altbenzlenker

    3. April 2004
    Hallo, Heiner,

    ein Cabrio gilt mit verschlossenen Türen und hochgekurbelten Scheiben meines Wissens nach versicherungstechnisch als verschlossen. Ob man dieses Risiko eingehen möchte, steht auf einem anderen Blatt.

    Persönlich bin ich der Meinung, man sollte die Installation eines GPS-gestützten Systems weder durch Aufkleber noch durch öffentliche Kommunikation bekannt machen, da man professionellen Tätern dadurch nur das ergreifen von Gegenmaßnahmen erleichtert.

    Gruß

    Ulli
     
  8. H.J.

    H.J. Aktives Mitglied

    986
    4. August 2009
    Hallo, Heiner,

    ein Cabrio gilt mit verschlossenen Türen und hochgekurbelten Scheiben meines Wissens nach versicherungstechnisch als verschlossen. Ob man dieses Risiko eingehen möchte, steht auf einem anderen Blatt.

    ja klar, habe ich ja auch nicht anders geschrieben, s.o.

    Persönlich bin ich der Meinung, man sollte die Installation eines GPS-gestützten Systems weder durch Aufkleber noch durch öffentliche Kommunikation bekannt machen, da man professionellen Tätern dadurch nur das ergreifen von Gegenmaßnahmen erleichtert.

    ich schätze deine Beiträge sehr, hier möchte ich ganz klar widersprechen. Ich habe ja die drei Varianten des Diebstahls beschrieben. Nennen wir sie so
    - Variante 1, ausgespäht, aufgebrochen und weggefahren
    - Variante 2, Container
    - Variante 3, Gelegenheitsdiebstahl

    Die Variante 1 geht schnell, gezielt und rücksichtslos. Da ist keine Zeit, um den Tracker zu finden. Man fährt den Wagen weg, parkt ihn irgendwo und hofft auf Erfolg, da macht ein Jammer auch keinen Sinn, ein Tracker kann den Wagen wiederfinden
    Variante 2, ok da hilft kein Tracker, im Container ist Wagen und Tracker verschwunden
    Variante 3, schreckt meiner Meinung nach ein Aufkleber ab, Tracker ist da auch hilfreich.

    Ich stimme dir natürlich zu und werde nicht angeben, wo ich meinen Tracker verbaut habe. Wenn das dann alle so machen findet man ihn schnell und kann ihn unschädlich machen.

    LG Heiner
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2020
  9. Eule

    Eule Aktives Mitglied

    279
    10. Februar 2005
    Die Erfahrung zeigt, daß ein Tracker schon etwas bewirken kann. Im Nachbarort wurde ein Trecker mit Tracker gestohlen und einige Tage später geortet. Nebeneffekt: es wurden dort mehrere gestohlene Geräte und Baumaschinen gefunden.
    Zusatz: für den Wert eines modernen Traktors gibt es mehrere Pagoden und der Verlust bedeutet nicht nur Einbußen an Vergnügen.
    Peter
     
  10. Ulli

    Ulli Altbenzlenker

    3. April 2004
    Hallo, Heiner,

    da kann man jetzt aber schon rauslesen, das unverschlossene Dach hätte negative Folgen gehabt, oder...?

    Was die Frage angeht, ob man Angaben zur Fahrzeugsicherung öffentlich oder erkennbar macht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Deswegen hatte ich auch geschrieben "Ich persönlich..." Ich denke, es ist normal, dass es hierzu wie auch zur Sicherungsfrage allgemein verschiedene Meinungen gibt.

    Also, nichts für ungut.

    Gruß

    Ulli
     
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  11. schlüssellos

    schlüssellos Aktives Mitglied

    4. Februar 2009
    Hallo Peter,
    1) Du vergleichst einen neuwertigen Traktor mit einem gebrauchten Oldtimer; wenn schon, müsstest Du ihn mit einer neuwertigen Pagode, wie z.B. Brabus sie anbietet, vergleichen und dann stimmt Deine Rechnung nicht mehr.
    2) Der Verlust bedeutet ganz sicher nicht "nur Einbuße an Vergnügen"; frage hierzu mal die armen Teufel, die es erwischt hat.
    Der moderne Traktor ist stets ausreichend gegen Diebstahl versichert und wird problemlos ohne Gutachtenquerelen ersetzt.
    Es dürfte überhaupt keine Schwierigkeiten machen, einen genau Gleichartigen mit gleicher Ausstattung als Ersatz zu kaufen, ganz im Gegensatz zum Auffinden einer ähnlichen Pagode!
    Grüße, Felix
     
  12. Hallgeber

    Hallgeber Aktives Mitglied

    113
    24. September 2014
  13. DocKlaus

    DocKlaus Aktives Mitglied

    185
    9. Juli 2016

    Ein ernstes Thema hier, aber diese Wortwahl gefällt mir :D !

    @Peter: Jetzt sehe ich den Hanomag auch mal; das Pagodenblau gefällt mir trotzdem immer noch besser :2cent: .

    Spaßige Grüße aus dem Ruhrpott.
    Duck und wech ist
    Klaus
     
  14. d.Hahn

    d.Hahn Aktives Mitglied Mitarbeiter Administrator

    20. November 2003
    Hallo,

    wenn die Jammer alle so gut funktionieren wie das Ding was
    ich mir für 5,00€ aus China kommen lassen habe dann habe ich da keine Angst vor.
    Muss bis auf 20cm ran sonst passiert da nichts.

    vG
    Detlef
     
  15. Audax

    Audax Aktives Mitglied

    56
    4. Oktober 2015
    Hallo Detlef,
    für Euro 5,00 kannst du auch nichts erwarten! Diese Reichweiten können leicht erreicht werden
    - 2,4GHz frequencies within 60-300 meters jamming range;
    - GPS frequencies within 100-500 meters jamming range;
    - Remote controls within 100-500 meters jamming range;
    - Cell phone frequencies within 20-50 meters jamming range.
    VG
    Reinhard
     
  16. CATI

    CATI Aktives Mitglied

    634
    6. März 2007
    Bzgl. des Goldenen–Diebstahldreiecks um Düsseldorf herum, hat mir ein Polizeiexperte bestätigt, dass die meisten Oldies nach Holland „gehen“ und man dort nur begrenzt Interesse hat, ein deutsches Auto zu suchen bzw. Hinweisen nachzugehen. Als deutsche Behörde kann man zwar in NL um Hilfe bitten (man kann es aber auch sein lassen), da die Polizei in NL auch unter Personal–Geldmangel leidet und sie mit Budjets arbeiten müssten, was nicht gerade förderlich für die Suche nach deutschen Autos ist. Traurig ....! Man riet mir, schon jetzt nach spezialisierten Privatdedektivbüros in NL zu suchen, da diese offensichtlich besser ihre Kriminellen kennen als die Polizei und sich somit ein Wiederfinden (gegen Zahlung) erheblich verbessert. Hat jemand Erfahrungen damit?
    Beste Grüße aus Düsseldorf
    Carlo
     
Müller Classic Motors
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