Drehzahlmesser öffnen ohne das Gehäuse kaputt zu machen ...

Dieses Thema im Forum "Allgemeines - Innenraum, Pflege und Wartung" wurde erstellt von Bernhard R., 6. Dezember 2018.

  1. Bernhard R.

    Bernhard R. Aktives Mitglied

    330
    3. August 2014
    Hallo Gemeinde,
    dieses Jahr soll auch der Drehzahlmesser endlich gereinigt und geölt werden, er hängt manchmal nach dem Losfahren bzw. wenn es kälter ist ...
    Aber: wie bekomme ich das Kunststoff/Gummi(?)-Gehäuse runter ohne es zu zerstören? Es sieht noch gut aus, klebt aber irgendwie am Innenleben fest. Es hat noch die schönen alten Stempel in blau und ich will es gerne behalten.
    Weiß jemand Rat?
    Danke im Voraus
     
  2. d.Hahn

    d.Hahn Aktives Mitglied Mitarbeiter Administrator

    20. November 2003
    Hallo Bernhard,

    hast Du den Metallring der das Gummigehäuse fixiert entfernt?
    Das Gummigehäuse ist normalerweise nur aufgesteckt ohne jedliche Verklebung.
    Leider ist das Gummi in vielen Fällen recht hard und spröde über die Zeit geworden
    sodas es scheint als wenn es verklebt ist. Mit einem Spatel aus Kunststoff läßt sich
    der Gummi ganz gut lösen.

    vG
    Detlef
     
  3. Bernhard R.

    Bernhard R. Aktives Mitglied

    330
    3. August 2014
    Hallo Detlef,
    ja, den Ring habe ich entfernt. Werde es weiter versuche, das Material ist halt mittlerweile so spröde und scheint "angepappt".
    D.h, wenn ich lösen will reisst es ein.
     
  4. Facelvega

    Facelvega Aktives Mitglied

    259
    13. September 2017
    Hallo Bernhard,

    ich würde erst versuchen, das "Gummi" mit einem Fön oder einer regelbaren Heißluftpistole zu erwärmen, in der Hoffnung, dass auch das alte "Gummi" etwas weicher wird.
    Das "Gummigehäuse" ist nicht aus Gummi sondern aus einem gummiähnlichen Kunststoff.
     
  5. ursodent

    ursodent ursus antennae

    9. Mai 2004
    Die alten werksseitigen Töpfe waren aus weißbeigem Kautschukmaterial, dem Gummi also verwandt. Meiner war durch jahrzehntelange Kalifornienhitze zusammengeschrumpft und gerissen wie ein trockenes Flussbett, z.T. hing er sogar geschmolzen über den Gehäuselaschen. Sicherlich tat auch etwaig eine Lackiererbrennkammer ihr übriges.
    Glücklicherweise schoss ich in Bremen zur Messe 2006 mal einen originalen NOS, denn seinerzeit waren sie nicht mehr lieferbar.
    Es soll aber Nachfertigungen geben!
    Ich würde - just my 2ct. - auf jeden Fall einen neuen Topf nehmen, denn selbst wenn du ihn halbwegs intakt demontieren kannst, das Material ist durch Weichmacherverlust dermaßen spröde, dass mit Rückmontage, so doch jedenfalls später bei unebener Strecke Partikel herausbröseln und dir den Drehzahlmesserantrieb versauen.

    Da wäre mir die Originalität schnuppe, sehen tut es eh niemand, wenn er sich nicht auf die Demontagequälerei stürzt.

    Michael

    (es gibt aber auch Metalldeckel - soweit ich erinnere, waren die vom 108er passend. Dann wäre es m.E. idiotensicher)
     
  6. Bernhard R.

    Bernhard R. Aktives Mitglied

    330
    3. August 2014
    hat mit Wärme geklappt, nur ein zusätzlicher Riss!
    Aber nun ... sieht wieder nicht einfach aus ... wäre ja zu schön gewesen!
    Also der Zeiger ist ganz leicht gängig (bewegt sich (gefedert) beim Drehen des DZM entsprechend dem Impuls.
    => will eigentlich nur die Mimink hinten reinigen.
    Trotzdem wieder alles von vorne öffnen? Chromring weg, Scheibe weg, Nadel ab, Sichtscheibe weg, dann erst Zugang?
    Gibt's einen Trick von hinten die Übersetzung/Mitnahme auszubauen?
    IMG_20181207_163310.jpg IMG_20181207_163340.jpg IMG_20181207_163414.jpg
    Wäre so schön ...
     
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