Lieber Sinan, Du schreibst häufig sehr interessant! Da hast Du es doch gar nicht nötig, Dich so harsch zu äußern. Wir diskutieren hier doch unter Freunden (jedenfalls ganz überwiegend), da sollte man doch etwas netter miteinander umgehen, meinst Du nicht? Hinterlässt doch sonst immer einen bitteren Nachgeschmack und das ist schade, gerade weil Du viel beiträgst. Grüße, Felix ps: Allerdings freue ich mich immer, wenn so schöne alte Ausdrücke wie "hanebüchen" verwendet werden!
"Da schreibt irgendsoein Querdenker EINEN Beitrag in über 13 Jahren" Lieber Sinan, ja, das stimmt: Ich bin hier nur interessierter Mitleser, da ich keine Pagode sondern einen 107er besitze. Nichtsdestotrotz war und ist die Pagode mein Traumauto. Es ist leider seit der Covid-Pandemie Mode geworden, Menschen anderer Meinung pauschal als Querdenker abzuqualifizieren. Wobei es ohne "Querdenker" sicher nie Fortschritt gegeben hätte. "Egal, Physik bleibt Physik" Was willst Du mir damit sagen? Ich bin tatsächlich kein Physiker, habe aber einmal Chemie studiert, wenngleich ich jetzt in einem anderen Beruf tätig bin. Mir ist durchaus klar, daß der Energieaufwand zur Erzeugung von eFuels relativ hoch ist. Aber wie oben geschrieben, geht es um die Nutzung von Überschußstrom, da die erneuerbaren Energien nun einmal volatil sind und Erzeugung sowie Verbrauch leider häufig nicht übereinstimmen. Daß wir jetzt unsere Nachbarn dafür bezahlen diesen Überschußstrom abzunehmen ist genauso eine Tatsache, wie diese, daß wir dieses Jahr soviel Strom importiert haben, wie noch nie. Und warum wir jetzt, bei einem sich abzeichnenden Strommangel einseitig auch noch bei der Mobilität nur auf Strom setzen, erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht. Planwirtschaft hat noch nie funktioniert, auch wenn Herr Habeck uns das jetzt wieder glauben machen will. Ich plädiere da einfach für Technologieoffenheit, der Markt hat letztendlich die Planwirtschaft immer geschlagen. Da bin ich ganz bei Milton Friedman. Viele Grüße Wolf
Hallo Sinan, eine andere Meinung zu haben, heißt nicht unbedingt weniger zu wissen. Ich lese Deine technischen Beiträge immer gerne. Aber das hier ist doch ein Diskussionsforum. Und wenn alle die gleiche Meinung hätten, würde sich ja jede Diskussion erübrigen. Deswegen wehre ich mich gegen die pauschale Herabwürdigung als Querdenker. Also nichts für ungut, Wolf
Mich wundert es, dass gerade diejenigen, die ausschließlich auf Elektromobilität setzen, weil sie überzeugt sind, dass eine Entwicklung alternativer, auch wirtschaftlich sinnvoller Kraftstoffe nicht möglich sein wird, völlig übersehen, dass die Entwicklung des modernen Elektroautos eine ganz ähnliche Wendung nahm: Elektromobile wurden VOR der Ära der Verbrenner eingesetzt. Erst in den Jahren 1900-1920 verloren sie an Bedeutung, weil die Verbrenner immer besser wurden und die Elektromobile besonders hinsichtlich ihrer Reichweite deutlich übertrafen (ein Problem, was ja bis jetzt nicht ganz gelöst ist) . Hätten alle die Meinung vertreten, ein Elektroantrieb sei für Automobile völlig ungeeignet, so wäre es nie zur derzeitigen Renaissance gekommen. Es ist also sehr zu begrüßen, wenn manche nicht dem "Mainstream" folgen, sondern Wege verfolgen, die andere für aussichtslos halten. Grüße, Felix
Elektromobilität in ihrer aktuellen Form ist einfach zu teuer. In breiter Fläche wird der Bürger es nicht kaufen.
was dann? https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/auto/ausstieg-verbrennungsmotor/ was ist am Elektroauto zu teuer? Steuer = 0 Versicherung = gleich zu Verbrenner Verbrauch 100km bei 16 KWH Verbrauch = 4,80 € Kaufpreis = durch Förderung annähernd gleich LG Heiner
„Verbrauch 100km bei 16 KWH Verbrauch = 4,80 €“ Da lesen sich die Realverbrauchswerte in den Tests aber deutlich anders. Und der Preis pro kWh an Schnellladesäulen beträgt bis zu einem Euro. Gruß, Wolf
es ging nur darum zu widerlegen "Elektromobilität in ihrer aktuellen Form ist einfach zu teuer", nein das ist es nicht und wenn man 1 € / kwh (hab ich noch nie) zahlt, ist es immer noch nicht teurer und die 16 kwh sind meine eigenen Werte vom I3S / Fiat500 E meiner Frau. es ging auch darum "In breiter Fläche wird der Bürger es nicht kaufen", nein das stimmt auch nicht weil es keine Alternativen geben wird, s.o. es ging nicht darum, ob Elektromobilität sinnvoll oder sogar umweltfreundlich ist, vielleicht, ich kann es nicht beurteilen. Was auf jeden fall totaler Unsinn ist, ein E - SUV mit 3 Tonnen durch die Gegend zu quälen. Alles hat seine Zeit und deshalb wird man sehen wohin uns die Entwicklung treibt, bis dahin bleibt auch die Pagode solange es geht. lg Heiner
Hallo Pagoden-Freunde,G5 ist nicht ganz ungefährlich für's Gehirn und das allgemeine Wohlempfinden.Einige Menschen die ich kenne leiden und haben sich ihre Zimmer bzw.Wohnungen mit Alu-Folie ausgeschlagen.Die E-Autos strahlen auch,so dass einige Testfahrer mit Kopfschmerzen und Übelkeit die Testfahrten abbrechen.Bin gespannt,was weitere Studien ans Licht bringen werden. Gruß,Ulrich
Der Kaufpreis. Der mag jetzt zwar für eine geringe Oberschicht subventioniert werden, aber die Subventionen kommen von ALLEN Steuerzahlern und wenn ALLE Steuerzahler / Autofahrer ein E Auto bekommen sollen, wird das mit der Subventionierung nicht mehr klappen. Wenn wir 40.000.000 Autos durch E-Autos ersetzen würden und 40.000.000 davon subventionieren würden, dann müsste im Grunde genommen knapp verkürzt jeder Bundesbürger / Autonutzer das an Steuern mehr bezahlen, was er an Subventionen bekommt... Der "Staat" kann nix zahlen, der Staat sind wir.
Hallo,mir ist noch etwas im nachhinein eingefallen(betr.Freitag 18:08h).Die menschlichen Eiweißmoleküle verändern sich und die DNA wird gestreckt.Mich haben diese Forschungsergebnisse erschreckt.(betr.E-Autos) Gruß zum Sonntag,Ulrich
Ich durfte heute Lesen daß der Weltmarkt zur Zeit nicht mehr wie rund 30% Elektroautos benötigt. Der ex Weltmarktführer lanciert daher jetzt in Asien, außerhalb Chinas, normale Fahrzeuge von Skoda, welcher der Markt will. Die ´Welt´ stellt sich sicherlich auf Diversität ein. Es gibt aber auch Ausnahmen, an manchen Orten wird das aus eigenem Antrieb ohne tieferes Wissen anders gesehen, und die entsprechende Industrie geschädigt bis quasi zerstört. Innovative Dinger welche man dem Markt anbieten könnte, sind bei uns leider nicht (mehr) an der Tagesordnung. So wird z.B. in Österreich und Italien nicht erst seit gestern Synthetischer Diesel Kraftstoff an Tankstellen mit einem Mehrpreis von ca. 10ct verkauf. Ja, ich weiß daß es keine Diesel-W113 gibt. Aber mir geht es in meinem Beitrag hier um Technologieoffenheit, das müsste man von einer einer ehemals führende Industrienation schon erwarten. Für mein Empfinden ist hierzulande leider das Gegenteil der Fall. Leider. Bleibt wenigstens Gesund. norbert
Nein, den tanken die Firmenwagenfahrer weil es darauf nicht 1 sondern 4 Payback Punkte pro Liter gibt, die sie sich am Finanzamt vorbei in die Tasche stecken, statt ordnungsgemäß als Geldwerten Vorteil zu versteuern...
Hallo,Freunde der fahrenden Pagoden... Die Effizienz von Superbenzin und E-Fuels hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der spezifischen Technologien und Prozesse, die zur Herstellung und Nutzung verwendet werden. Im Allgemeinen kann Superbenzin in Bezug auf die Energieeffizienz der Produktion und des Transports derzeit noch Vorteile haben. E-Fuels hingegen haben das Potenzial, in Bezug auf die Umweltverträglichkeit und die Reduzierung von Treibhausgasemissionen effizienter zu sein, insbesondere wenn sie mit erneuerbaren Energien hergestellt werden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Effizienz von E-Fuels auch von der Effizienz der Fahrzeuge abhängt, in denen sie verwendet werden. E-Fuels oder synthetische Kraftstoffe sind eine umweltfreundlichere Alternative,jedoch für einen Mercedes 250 SL Bj.1968 nicht unbedingt dafür ausgelegt ist. Derzeit ist die Herstellung von E-Fuels teurer als herkömmliches Superbenzin.Allerdings wird erwartet,dass die Kosten mit der Weiterentwicklung der Technologie sinken könnte.In einem Zeitfenster von:nicht so schnell. Generell ist es bei älteren Fahrzeugen wie z.B.beim Mercedes 250 SL Bj.1968 oft ratsam einen Benzinzusatzstoff,um die Ventielschläge zu dämpfen,zuverwenden.Nun ja,der Werkstattmeister sagte:an den Ventilen ist soviel Altblei,ein Zusatzstoff ist nicht nötig.Seit 1985 ist kein Blei mehr im Superbenzin.Somit fährt meine Pagode seit ca.30 Jahren bleifrei,wenn der Vorbesitzer keinen Zusatzstoff verwendet hat. Vor einigen Tagen habe ich das Ventilspiel korrigieren lassen.Nimmt jemand von Euch einen Zusatzstoff? Grüße,Ulrich