Einfahröl, Einfahrvorschrift, Bedienungsanleitung

Dieses Thema im Forum "Allgemeines - Innenraum, Pflege und Wartung" wurde erstellt von Franz W., 14. April 2010.

  1. Franz W.

    Franz W. Aktives Mitglied

    669
    31. Juli 2004
    Hallo,

    ich habe mir zum Thema Einfahröl, Einfahrvorschriften und Angaben zur Ölsorte in der Bedienungsanleitung die Anweisungen in den Originalunterlagen gestern nochmals genauer angeschaut und bin zum Ergebnis gekommen, daß sich die Angaben widersprechen.
    Mir ist bewußt, daß bei den Motorölen in den Sixties die Möglichkeiten bregrenzt waren und ich laß mir deswegen auch keine grauen Haare wachsen, will das hier nur aufzeigen, um das Forum - hoffentlich - zu bereichern und erwarte auch keine Lösungsvorschläge.

    Als Einfahröl wird generell SAE 10 vorgeschrieben.
    In der Bedienungsanleitung wird das SAE W10 für den Temperaturbereich von -25 bis + 10°C vorgeschrieben.
    Darunter SAE 5.
    Darüber SAE 20 oder SAE 10W20
    Ab +30 °C wird SAE 30 oder 10W30 vorgeschrieben.

    Konklusio:

    1. Einen neuen Motor durfte man theoretisch also nur in der kälteren Jahreszeit einfahren, bis max +10°C eben.

    2. In der Übergangszeit ist man mit dem Ölwechseln nicht mehr mit den Temperatursprüngen nachgekommen, - auch nur theoretisch natürlich.
    Oder das Wetter war damals gleichmäßiger.

    Grüße Franz
     
  2. lowin

    lowin Aktives Mitglied

    18. April 2004
    Es ist dei klimaermärmung!

    Das ist doch ein eindeutiger Beweis für die Klimawerwärmung, under der wir aktuel zu Leiden haben!
     
  3. BMB

    BMB deaktiviert

    30. Juli 2006

    @ Norbert
    ..die Klimaerwärmung gibt es nur in Mainz, weil da einfach zu viele Jecken rumlaufen.
    Hier im MTK haben wir in diesem Jahr schon 24 Tage mit Schneeräumen gehabt, unser Klima ist absolut in Ordnung, völlig normale Verhältnisse. Mal so oder mal so, Klima eben...

    @ Franz

    Das scheint alles nur auf den ersten Blick unlogisch, näher betrachtet ist es aber schon stimmig, weil:

    Ein 10 W Öl sollte auch die Minusgrade beim Einfahren abfangen, da dünnflüssig, denn niemand wusste, zu welcher Jahreszeit das Auto ausgeliefert und eingefahren wird.
    Ein 10 W 30 oder 10 W 40 fängt locker auch die um 10-20 Grad höhere mögliche Temperatur im Sommer auf, da dickflüssig genug um auch bei höheren Temperaturen schmierfähig zu sein..

    Umgekehrt fängt ein SAE 20 oder SAE 30 Öl nicht die Minusgrade beim Kaltstart auf, da zu zähflüssig und deshalb nicht schmierfähig und deshalb hoher Verschleiss in der Kaltphase.

    In den 60iger war Vollsynthetik noch kein Thema, ich glaube Teilsynthetik auch nicht, bin mir aber nicht ganz sicher.

    BMB
    Bernd
     
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