Farbe Schwellerblech

Dieses Thema im Forum "Karosserie - Blechteile und Lackierung" wurde erstellt von wbreuer0, 3. März 2019.

  1. Homer

    Homer Aktives Mitglied

    36
    23. November 2018
    Also an der Pagode, die "Auto, Motor und Sport" und "Hobby" damals für die ersten Tests bekommen haben (S-RC 624) waren die Schwellerabdeckungen in Wagenfarbe lackiert. Ich würde meinen, das war von Paul Bracq auch so gewollt. Warum sollte man auf die Schweller eine Verkleidung setzen, wenn man die dann nicht sehen soll?
     
  2. lowin

    lowin Aktives Mitglied

    18. April 2004
    Ich kenne die Geschichte mit den Schwellerblech so, daß damit das Fahrzeug von der Seite optisch
    etwas ´gestreckt´ werden sollte.
    Klingt logisch, es könnte aber auch zusätzlich eine gewisse Rationalisierung gewesen ein.
    An alle divers lackierten Karossen wurden die dunklen Schweller angebracht.
    Auf der IAA 1963 in Frankfurt waren die Fahrzeuge so ausgeführt. Bei früheren Studien
    für den Vorstand auf dem Sindelfinger Drehteller war das noch nicht der Fall.
    Grüße
    norbert

     

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    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2020
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  3. goldhamme_rulez

    goldhamme_rulez Aktives Mitglied

    762
    20. Juli 2004
    Denke auch, dass es unstrittig ist, dass die Schwellerabdeckbleche serienmäßig in schwarz waren.

    Die Wagenfarbe auf den Abdeckblechen hat sich erst mit dem Umlackieren und Restaurieren eingeschlichen. Bei mir hat man beim Umlackieren sogar den schönen Chrom an der A-Säule in Wagenfarbe überlackiert statt die Bleche abzuschrauben oder abzukleben.

    Was stimmiger von der Optik ist, muss jeder selbst entscheiden... denn über Geschmack lässt sich ja bekanntlich...

    Schönen Pfingstmontag noch
    Oliver
     
  4. Homer

    Homer Aktives Mitglied

    36
    23. November 2018
    Ich habe beide oben erwähnten Zeitschriften und danach ist es für mich ziemlich unstrittig, das die Schwellerbleche nicht bei allen Fahrzeugen schwarz waren.
    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2020
  5. Memmo

    Memmo Memmo

    22. Mai 2008
    Sorry, aber es ist einfach Quatsch was du da schreibst.
    Versuchsphase ist nicht Endprodukt.
    Bilder gibt es zig verschiedene.
    Im Engelen ist es eindeutig und das ist was Norbert weiter oben schreibt.

    Nachtrag, nicht jede Zeichnung und Foto ist das Endergebnis. Wenn ich es richtig sehe, fehlen bei dem Foto die unteren Aluleisten.

    Einfach das Buch „ Engelen
    „ kaufen!


    Grüße Memmo
     
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  6. Homer

    Homer Aktives Mitglied

    36
    23. November 2018
    "Auto, Motor und Sport" und "Hobby" haben also an der Entwicklung der Pagode mitgewirkt?
    Ok, das wäre mir aber neu.
    Ich denke schon, dass die das Endprodukt zum testen bekommen haben.
     
  7. lowin

    lowin Aktives Mitglied

    18. April 2004
    Die Hobby-Schreiber und viele andere haben irgendwelche Pool-Fahrzeuge zum "Testen"
    bekommen.
    Für die Schreiberlinge war wichtig überhaupt mal so ein Auto zu fahren, um sich dann
    ´populärwissenschaftlich´ darüber auslassen zu können.
    Ich habe schon die wildesten ´Pressebilder´ gesehen. Auch noch 1965 bei dem man
    einfach auf vorhandenes Bildmaterial zurückgegriffen hat. Das war ja früher durchaus
    etwas aufwendiger wie heute immer aktuelles Bildmaterial zu haben.


    Bei dem Hobby-Artikel hat die Pagode z.B. keine Scheibenwischer, und die Chrom-Ringe
    an den Rädern sind nicht vorhanden.
    Serienmäßige Grüße
    nortbert
     
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  8. Memmo

    Memmo Memmo

    22. Mai 2008
    Ich werde noch deutlicher und sage, es ist vergeudete Zeit hier weiter darauf einzugehen.
    Nur nach irgendwelchen Artikel zu urteilen ist einfach Quatsch.


    Ich baue meine Scheibenwischer ab. :)

    Grüße Memmo
     
  9. Homer

    Homer Aktives Mitglied

    36
    23. November 2018
    Wenn Auto, Motor und Sport ein neues Auto mit Titelseite und Bericht vorstellt, dann gibt man denen nicht einfach irgendwas.

    Kannst die Scheibenwischer übrigens wieder dranbauen.
    Die sind dran (denke, die sind bei der Fotomontage des Sterns untergegangen) und Aluleisten auch. Sieht man ebenfalls auf den anderen Fotos.
     

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    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2020
  10. Ulli

    Ulli Altbenzlenker

    3. April 2004
    Hallo, Homer,

    es gibt unzählige Dokumentationen über die Entwicklung des W 113. Warum beschäftigst Du dich nicht einfach mal damit, anstatt aufgrund eines Pressefotos hier so stur an deiner Meinung festzuhalten, die eigentlich nur bekundet, dass Du noch nicht sehr viel über dieses Fahrzeug und seine Entstehung weisst. Jede in den Verkauf gebrachte Pagode hat das Werk mit schwarzen Schwellerblenden verlassen. Punkt. Wenn man all die Pressefotos mit nicht korrekten Seriendetails zusammenfügen würde, käme wahrscheinlich ein ganz anderes Auto heraus. Also hör auf, dich zu blamieren.

    Gruß

    Ulli
     
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  11. BMB

    BMB Aktives Mitglied

    30. Juli 2006
    @ Homer: Unwissenheit + Phantasie = Quatsch

    Vielleicht hilft ein Blick in das Jahr 1961 und 1963 weiter.
    Am 10.10.1961 anlässlich einer Vorstandspräsentation wurde ein Modell des damals noch 220 SL genannten W 113 vorgestellt.
    Dieses Fahrzeug war mit dem (auch später immer wieder verwendeten) Kennzeichen BB-A 716 ausgestattet, hatte eine weiße Farbe und ein weißes Hardtop (nach außen gewölbt) und bereits schwarz lackierte Schwellerverkleidung.
    Das Kennzeichen BB-A 716 hat es real nie gegeben, wurde aber von Daimler-Benz bis in das Jahr der Neuvorstellung immer wieder benutzt, auch für Fahrzeuge, die - so wie abgebildet - niemals in Serie gegangen sind.

    Es stimmt, dass in der Vorserie diverse weiße SL - mal mit schwarzen und mal mit weißen Schwellerverkleidungen – herumgezeigt wurden und auch der Motorpresse zu Fotozwecken zur Verfügung gestellt wurden.
    Dazu gehörte u.a. auch der weiße SL mit dem Kennzeichen S-RC 624 und dem mittig darunter angebrachten D Schild, welches am 14.3.1963 (Genfer Salon) dem Fachpublikum vorgestellt wurde. Dieser SL hatte eindeutig eine weiße Schwellerverkleidung.

    Auch der kurz darauf auf der Titelseite von MB in aller Welt No. 63 der abgebildete weiße SL mit dem Kennzeichen S-RA 379 hatte noch weiße Schwellerverkleidungen.

    Aber alle diese Fahrzeuge waren Vorserienfahrzeuge.
    Die Serienfertigung begann erst im Juni 1963!


    Auch die Fahrzeuge, die die Motorjournalisten dann für Testzwecke erhielten, waren Fahrzeuge mit schwarzem Schweller, wie z.B. der SL mit dem Kennzeichen S-PM 837, den die Zeitschrift automobil in ihrer Ausgabe 6/1963 testete und ablichtete.
    Auch kann es durchaus möglich sein, dass in den ganz frühen Verkaufsprospekten SL mit Schwellerverkleidung in Wagenfarbe abgebildet sind. Der Grund ist ganz einfach: Zum Zeitpunkt der Anfertigung der Bilder für die Drucklegung war kein anderes Fahrzeug greifbar. Damals benötigte man mehrere Wochen um Prospekte anzufertigen. Der Computer, auf dem über Nacht Prospekte gedruckt werden konnten, war noch nicht erfunden.

    Fest steht jedenfalls folgendes: Es gab in der Serienfertigung nur Fahrzeuge mit schwarzen Schwellerverkleidungen und zu keiner Zeit Fahrzeuge mit einer Schwellerverkleidung in Wagenfarbe!!!


    @Homer: Man möge Dir die Verbreitung Deiner mit viel Phantasie erstellten Schwellerfarbenthesen nachsehen, denn Du hast die Zeit zwischen 1963 und 1966 ja noch gar nicht erlebt und bist leider darauf angewiesen Dir die Dinge von damals einfach nur vorzustellen.
    Woraus in diesem Fall erneut bewiesen wurde:

    Unwissenheit + Phantasie = Quatsch

    Beste Grüße
    BMB
    Bernd
    Bearbeitet: "von MB in aller Welt No. 63" eingefügt.
    Bearbeitet um 22:10 Uhr: Das Wort Schweller wurde durch Schwellerverkleidung ersetzt bzw. präzisiert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2020
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  12. Uli aus S

    Uli aus S Aktives Mitglied

    28. April 2004
    Es ist auch heute noch so..
    Die Fahrzeuge für die Pressevorstellung stammen überwiegend aus dem Produktionsanlauf 1 und 2 (im Auftrag Code 17 = nicht kundenfähig, muss nach Nutzung verschrottet werden oder Code 18 = bedingt kundenfähig, es wird zu späterem Zeitpunkt geprüft, ob diese Fahrzeuge mit vertretbarem Aufwand zu Code 19 = kundenfähig aufgearbeitet werden können.)

    Die Presseabteilung lässt die Autos überarbeiten, sodass die Pro 1 und 2 Mängel behoben sind.
    Sie bleiben aber trotzdem 'nicht verkaufbar'.

    Zur Serienproduktion sind Änderungen möglich.

    P.S. hatte beruflich viel mit Code 17 und 18 Fahrzeugen zu tun.
     
    Memmo gefällt das.
  13. Memmo

    Memmo Memmo

    22. Mai 2008
    Moin,
    hier noch schwarz auf weiß für „Homer“!

    Glückwunsch, Du bist aber anstrengend.

    Grüße Memmo
     

    Anhänge:

  14. Memmo

    Memmo Memmo

    22. Mai 2008
    ...und hier noch ein paar Bilder für Homer.

    Die Fotos sind von 1963.

    Grüße Memmo
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2020
Müller Classic Motors
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