Gummilager Schubstreben vorne

Dieses Thema im Forum "Technik - Motor, Getriebe und Fahrwerk" wurde erstellt von ralf560sec, 29. April 2021.

  1. goldhamme_rulez

    goldhamme_rulez Aktives Mitglied

    20. Juli 2004
    [SARKASMUS MODUS AN]

    Hallo Lars,

    verstehe ich Dich richtig? Du nimmst immer Spezialwerkzeug, oder?

    Das war mir bisher irgendwie entgangen ... :doh:

    [SARKASMUS MODUS AUS]

    Nichts für ungut ... live and let live ... etc.

    Herzlichen Gruß

    Oliver
     
  2. zebulons

    zebulons Aktives Mitglied

    297
    3. Januar 2006
    Mann mann mann Ihr habt Sorgen......
     
  3. Ulli

    Ulli Altbenzlenker

    3. April 2004
    Na ja,

    wenn man danach geht, dann wären jegliche Restaurierungen in privater Regie mangels Werkzeug wohl kaum möglich. Danach wären wohl viele der hier vertretenen Selbstschrauber "Huddeler" und "Brasseler". Also erstmal danke für diese allgemeine Verunglimpfung. Nur weil man selbst Qualität abliefert, sollte man anderen das nicht grundsätzlich absprechen, egal ob gewerblich oder privat. Und was die Spezialwerkzeuge angeht, sollte man schon unterscheiden zwischen denen, die zur fachgerechten Ausführung zwingend nötig sind und denen, die (nur) zur Erleichterung gedacht sind, also eine reine Arbeitshilfe (mit dem Ziel rationelleren Arbeitens) darstellen. Der beschriebene Dorn wird übrigens von MB als letzteres beschrieben.

    Ich finde es prima, dass gewerbliche Profis hier Tipps geben. Was ich nicht brauche - und andere vermutlich auch nicht, sind derartige Hahnenkämpfe. Der Kundenmarkt ist auch so bestimmt groß genug für alle.

    So, und nun für alle: Beim nächsten Gummiwechsel bitte drauf achten: Die Noppen gehören nach außen. Das oben und unten ist in diesem Fall nachrangig.:D

    Gruß
    Ulli
     
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  4. Cephyr

    Cephyr Aktives Mitglied

    636
    13. März 2007
    .... und bei häufigem Gefährt(innen) wechsel sollte man generell das Gummi über'n Dorn ziehen :D
     
  5. d.Hahn

    d.Hahn Aktives Mitglied Mitarbeiter Administrator

    20. November 2003
    und bevor hier noch jemand etwas falsch versteht.
    Dies ist nicht das Gummiforum!!!!!
    Wobei wenn ich über den nächsten Nippelday :doh:nachdenke.

    vS Detlef
     
    1964 sl, Ulli und goldhamme_rulez gefällt das.
  6. miekaesch

    miekaesch Aktives Mitglied

    281
    18. Mai 2004
    Wie ist denn die Sachlage beim Einbau der Schubstreben?
    Als erstes mal die Schrubstreben am Achskörper mit den zwei - m.M. nach völlig dämlich konstruierten *Gewindebolzen* mit SW 36 montieren aber nicht festschrauben.
    Der besagte Bolzen verlängert nun den Anschraubpunkt der vorderen Schubstrebenaufnahmen was aber kontraproduktiv ist, weil die Schubstrebe über einen Kreisbogen nach oben gedrückt wird und somit die Mitte des Gummitopfes noch weiter vom Mittelpunkt entfernt ist.
    Ist aber nur meine völlig unmaßgebliche Meinung.
    * Warum ist die Sechskantfläche so schmal, dass man mit dem Ringschlüssel/Nuss sehr schnell abrutscht und den Sechskant somit rund dreht, gerade beim Lösen der Bolzen die nach Jahre fast verbacken sind?*
    Beim nächsten Mal werde ich mir die Bolzen selben drehen, dann allerdings mit längerem Sechskant.
     
  7. goldhamme_rulez

    goldhamme_rulez Aktives Mitglied

    20. Juli 2004
    Guten Morgen Martin -

    ich habe da auch Stunden lang geflucht - Trick ist ganz einfach - es gibt ein spezielles Werkzeug [NB: kein Spezialwerkzeug :blumenstrauss: Update muss mich korrigieren beim Daimler heißt das SONDERwerkzeug] ... heißt Schlagringschlüssel. Damit geht es ganz einfach.

    Wende Dich einfach vertrauensvoll an Deinen Dealer (ca. 20 EUR) oder einfach von Kollegen hier leihen ...

    Schlemihl verkauft Dir das gerne und noch unsichtbares Eis dazu ..



    Guten Start in den Freitag

    Oliver
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Mai 2021
  8. zebulons

    zebulons Aktives Mitglied

    297
    3. Januar 2006
    Ein gerader Ringschlüssel, eine Schraubzwinge und ein kleines Holzstück tuns auch problemlos. Ich bin übrigens auch einer derjenigen die seit 25 Jahren an Pagoden, W108, W109, W111,... usw. rumpfuschen bzw. huddeln und brasseln (noch nie gehört, aber hört sich nicht gut an) und alles ohne jegliches Spezialwerkzeug.
    LG Theo
     
  9. miekaesch

    miekaesch Aktives Mitglied

    281
    18. Mai 2004
    Dieses Gedöne wäre aber vermeidbar wenn die Schraubenköpfe länger wären.
     
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  10. MartinK

    MartinK schraubt hemdsärmelig

    19. Mai 2012
    mimimi....
    Ringschlüssel gerade, dann schleift man die Flanke des Schlüssels so weit runter, dass die Verzahnung vollflächig auf den Sechskant passt und dreht die Schraube auf. Ohne Schraubzwinge, die einem dann um die Ohren knallt. Selbst drehen der Bolzen ist nicht leicht, das sind sicher Güte 10.9 mit Feingewinde. Da schleife ich lieber schnell einen Schraubenschlüssel dünn...
     
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  11. euro230sl

    euro230sl Aktives Mitglied

    64
    29. Mai 2015


    Oliver, ging mir auch so. Rückseite des Schlüssels flach geschliffen und zusätzlich bisschen heiß (Flamme) gemacht. Danach gings ganz gut.
     

    Anhänge:

  12. Mark-RE

    Mark-RE Aktives Mitglied

    615
    19. Juni 2018
    Genau so sehe ich dass auch. Früher haben fast nur Hobbyschrauber "alte Autos" gefahren und selbst repariert, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg, aber ohne die gäbe es die Autos gar nicht mehr. Ich habe schon so manche Hobbyschrauberrestauration aus ner Doppelgarage gesehen, vor der ich den Hut gezogen habe.
    Einer von dem ich viel gelernt habe war Einzelhändler, der hatte auch nur ne Doppelgarage und dort Pontons & Co restauriert... Nach seinem Ableben sind die Fahrzeuge für Spitzenpreise verkauft worden, so gut waren die, und der Markt irrt nicht...

    Der beschriebene Dorn erleichtert die Arbeit und macht sie schneller und rationeller, aber das Ergebnis eben nicht anders. Schon bei Daimler gabs bei uns nur die allternötigsten Spezialwerkzeuge, wenn es ohne ging, wurde keines gekauft, wenn es selten gebraucht wurde aus der Hauptwerkstatt mitgebracht, dass meiste wurde aber mit Hammer und Meißel repariert, scheint auch gereicht zu haben.
    Dieser Internet Spezialwerkzeughype hilft doch nur, Leuten Angst zu machen um zum Profi zu gehen. Wer es selber machen will, macht es eh, also warum soll man auf der Spezialwerkzeug und Vorschriftenwelle rumreiten? Bringt keinen weiter.

    Der Markt juckt mich wenig, ich nehme schon länger keine Neukunden mehr an. Bei mir ist die Auftragslage zu 120% voll, seit Jahren...
     
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  13. benzdoktor

    benzdoktor Aktives Mitglied

    523
    30. Mai 2006
    Hallo Forum,
    ich könnte jetzt schreiben...das es für diese Schrauben an der Hinterachsaufnahme ein Spezialwerkzeug vom W111 gibt...aber versucht es doch lieber mit dem Brenner, Hammer und Meißel....wenn das Spezialwerkzeug nicht vorhanden ist....diese Schrauben können über die Jahre sehr fest sitzen...ihr könnt das Spezialwerkzeug aber auch nachbauen...es sieht aus wie ein abgeschliffener Ringschlüssel wo an der Seite ein Halter mit Loch...auf die Schraube der anderen Seite geschoben und angeschraubt wird...damit beim lösen der Schlüssel nicht abrutschen kann.
    Gruß Lars
     
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  14. Mark-RE

    Mark-RE Aktives Mitglied

    615
    19. Juni 2018
    Ich habe bis jetzt alle von den Schrauben auf und zu bekommen, ohne Spezialwerkzeug...
     
  15. MartinK

    MartinK schraubt hemdsärmelig

    19. Mai 2012
    Zur Not halt so: 6-e-b-3868395-tumblr_nbpq1zETMB1qlieulo6_500_141041848244950.gif
     
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  16. benzdoktor

    benzdoktor Aktives Mitglied

    523
    30. Mai 2006
    Hallo Forum,
    das war doch klar...das ...der Mark RE....der Preisgekrönte anti Spezialwerkzeug - Hobbyschrauber mit 120 % Auslastung....hier schreibt..das geht so....warum bekommen den jetzt hier im Forum...einige Mitglieder diese Schrauben nicht so einfach gelößt und fragen wie es am besten geht??
    Gruß Lars
     
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  17. miekaesch

    miekaesch Aktives Mitglied

    281
    18. Mai 2004
    Wenn die Schrauben im Gewinde gefressen haben, bekommst du sie mit dem unheimlichen Spezialwerkzeug auch nicht auf.
    Bei meinem 109er wars nämlich so, da ging nix mehr ausser mit der Säbelsäge innen die Schrauben durchsägen.
     
  18. benzdoktor

    benzdoktor Aktives Mitglied

    523
    30. Mai 2006
    Hallo Martin,
    oh was für eine scheiß Arbeit...denke wenn du den Schlüssel gehabt hättest (Spezialwerkzeug)..die Schrauben nicht durchsägen müssen.
    Aber bei meinem W 109 / 6,3 waren diese Schrauben sogar etwas zu loose.
    Gruß Lars
     
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  19. lowin

    lowin Aktives Mitglied

    18. April 2004
    Also ich für meinen Teil bin hier seit 2004 noch niemals so umfassend informiert worden.
    Für die Schubstreben, genauer die Demontage habe ich mir notiert:

    Demontage hinten
    >> Hammer, Meisel, Ringschlüssel bearbeitet, Erhitzen, Säbelsäge, Spezialwerkzeug ohne ET.Nummer
    Demontage vorne
    >> offenbar problemlos
    Gummi vorne
    Einbaurichtung unten kommt nach unten (ich war überrascht)

    Aber jetzt benötige ich ehrlicherweise dazu keine weiteren Informationen mehr.
    Es sei den man könnte sich einigen und möglist kontrovers den Einbau der hinteren Gummis
    ins Metall zu beschreiben. :doh:
    Es grüßt an dem heutigen sonnigen Mutter- und Pagodentag
    norbert
     
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  20. Mark-RE

    Mark-RE Aktives Mitglied

    615
    19. Juni 2018
    Lieber Lars, ich bin kein Hobbyschrauber sondern hauptberuflich KFZ Meister und Oldtimerrestaurator und mache dass im Dezember 20 Jahre lang.
    Wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hättest dann wüsstest du, dass ich nicht "Anti Spezialwerkzeug" bin, da gewisse Arbeiten eben ohne nicht gehen oder kein vernünftiges Ergebnis bringen. Ich bin nur der Meinung dass man nicht jedes Spezialwerkzeug braucht...
    Ich habe in der Zeit 5 Pagoden Teil / Vollrestauriert und mache als nächstes noch die 6. und 7., dazwischen auch Zahlreiche anderen Fahrzeuge...

    Bei den Schrauben hinten an den Lenkern ist es wichtig, dass man das Sicherungsblech richtig platt klopft um die Nuss weit genug drauf zu bekommen und die Nuss sollte ab dem ersten Milimeter tragen, ich habe dafür Nüsse die nicht abgerundet sind (einmal eben an der Drehbank grade gemacht). Der zweite Trick ist, keine Ratschenknarre zu nehmen sondern einen Gleitgriff, weil der die Bewegung in reine Torision auf die Schraube bringen kann, ohne dass man kippt/verrutscht wie das bei z.B. gekröpften Ringschlüsseln der Fall ist. Das zusammen mit nem Meter Rohr bringt die Schrauben zuverlässig auf. (Und ich hab da auch nur n Wasserrohr ausm Altbau).
    Wenn die Schraube schon vergurkt ist und nix mehr geht halte ich kurz nen Brenner drauf und nehm den Druckluftmeißel, damit ist bis jetzt jede von den Schrauben gekommen und ich hab das bestimmt schon 30x im Leben gemacht. Die Schrauben kauft man dann einfach mit den anderen benötigten Teilen neu und fertig.
     
    ursodent gefällt das.
Müller Classic Motors
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