Hinterachse 280er Sturz

Dieses Thema im Forum "Technik - Motor, Getriebe und Fahrwerk" wurde erstellt von mercedes1970, 22. Oktober 2007.

  1. mercedes1970

    mercedes1970 Neues Mitglied

    3
    14. September 2006
    Hallo Gemeinde,

    habe mir eine 3:46 Achse gegönnt, eingebaut und nun stehen die Räder extrem schräg. Ich glaube es ist eine 108er Achse und ich habe natürlich, dummerweise ?, die eingebaute Ausgleichsfeder mitgenommen. Jetzt vermute ich, das die zu stark drückt (nach oben raus - ich müßte Zement reingießen), da sie auf Limo eingestellt ist und nicht den kleinen "Popo" da tragen muß ?

    Im Rep.-Handbuch steht etwas von weichen (I) und harten Federn (II), trifft meine Vermutung zu ? Hat das schon mal jemand erlebt, bzw. habe ich da einen Gedankenfehler und muß nur den Sturz einstellen ?

    Ansonsten bin ich mal wieder nach einer vernünftigen Werkstatt-Adresse in Nürnberg am Ausschauen- aktuelle Tips erbeten. Danke & Gruss!
     
  2. Detlef K.

    Detlef K. deaktiviert

    20
    10. Oktober 2007
    Chrischan,

    gehe mal zu

    Günter Lehmann
    Krottensee 2
    91284 Neuhaus / Pegnitz

    Ist zwar nicht ganz Nürnberg, aber die paar Kilometer lohnen sich, echt.

    Detlef K. :schlafen:

    i
     
  3. d.Hahn

    d.Hahn Aktives Mitglied Mitarbeiter Administrator

    20. November 2003
    Hallo Chrischan,

    bevor du in die Werkstatt fährst.
    Im Anhang findest du ein paar Infos zur Ausgleichsfeder.

    Die mit der Nummer 113 329 09 01 wird bei der normalen Ferderung verbaut.
    Die mit der Nummer 113 329 01 01 ist eine Sonderausführung für schlechte Straßenverhältnis.

    Die Tabellen sind gültig für den 280sl ich weis leider nicht ob das für den 230sl die gleichen Ausgleichsfedern sind.

    viele Grüße
    Detlef H.
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2007
  4. mercedes1970

    mercedes1970 Neues Mitglied

    3
    14. September 2006
    Hallo Dieter,

    Danke für die Tips. ja den Günther aus Krottensee kenne ich schon , sehr gut aber für so allerwelt-Sachen oft zu weit. :bierkrug:

    Danke für die PDF, ich hoffe die alte Feder hat eine Nr. , aber ich vermute stark es liegt genau an der Ausgleichsfeder, da wie gesagt die Achse aus dem 108er stammen muß. Ich durfte nämlich das Rohr oben zur Karosse mit flexiblen Schlauch ausstatten und der 113er hat das starre. Richtig?

    Ich probiere mal und berichte, Danke & Gruss
     
  5. coca-light

    coca-light Aktives Mitglied

    517
    16. Juli 2006
    Ausgleichsfeder

    Hallo Chrischan,


    der W108 hat einen Boge-Niveau-Ausgleichs-Dämpfer, also keine Feder.

    Schwer zu sagen welche Ausgleichsfeder Du nun an der 108er Achse mit eingebaut hast.

    Hast Du die ursprüngliche Feder Deiner Original-Achse nicht mehr?


    Gruß
    Peter
     
  6. d.Hahn

    d.Hahn Aktives Mitglied Mitarbeiter Administrator

    20. November 2003
    Hallo Chrischan,

    das dort noch eine Nummer auf der Feder ist scheint unwahrscheinlich.
    Ich glaube sogar das die Ferdern durch verschiedene Farbmarkierungen gekennzeichnet waren.
    Messe den Durchmesser der Feder dort unterscheiden sich alle die richtige müßte 11,9mm sein (für normale Strassenverhältnisse).

    viele Grüße
    Detlef
     
  7. bochy3699

    bochy3699 Aktives Mitglied

    10. Februar 2005
    Markierung auf Federn

    Hallo Detlef,
    Du hast Recht. Auf Federn sind grundsätzlich keine oberflächenverändernde Markierungen aufgebracht. Da die größte Materialspannung an der Aussenhaut des Federdrahtes liegt würde ein Markierung (Prägung/Ritzung/Stempelung o. ä.) eine Oberflächenverletzung und damit eine Sollbruchstelle bedeuten die zum vorzeitigen Ausfall führt. Daher sind Federn grundsätzlich mit farblichen Markierungen versehen.
    Federn unterscheiden sich üblicherweise in der Drahtstärke und der Windungen wenn davon ausgegangen wird, das die Federrate ansonsten gleich ist.

    Gr. Axel
     
  8. 280er

    280er Aktives Mitglied

    404
    30. Oktober 2004
    nicht ganz richtig...........

    hallo,
    ich hatte schon Federn gesehen mit eingeprägter Teilenummer, bin mir fast sicher das es auch eine 113er Nummer bei der Ausgleichsfeder war. Die Nummer sind ziemlich am Anfang der ersten(oder letzten) Windung.
    gruss
    roman
     
  9. bochy3699

    bochy3699 Aktives Mitglied

    10. Februar 2005
    Hallo Roman,
    nix für ungut, aber das wäre serienmäßig eine Bruchstelle.
    Gr. Axel
    PS: wenn Dir mal so ein Teil unter kommt mach ein Foto und stelle es ein. Das erinnert mich adhoc an das Thema der durchgerosteten Wasserverschlußstopfen.
     
  10. d.Hahn

    d.Hahn Aktives Mitglied Mitarbeiter Administrator

    20. November 2003
    Hallo zusammen,

    entgegen meiner ersten Antwort zur Kennzeichnung der Federn bin ich eines besseren belehrt worden.
    Tatsächlich wurde die Nummer eingedrückt. Siehe Foto was Lowin (Norbert) mir freundlicherweise zugeschickt hat.

    viele Grüße
    Detlef H.
     

    Anhänge:

  11. bochy3699

    bochy3699 Aktives Mitglied

    10. Februar 2005
    Oberflächenbeschädigung an Federdraht

    Hallo Detlef,
    besten Dank für das Foto. Ich meine es ist trotzdem äußerst grenzwertig.
    Die Kennzeichnung im Drückverfahren einzubringen ist zwar weniger "haarig" als andere oberflächenbeschädigende Verfahren, aber das Grundproblem bleibt trotzdem. In diesem Fall (Bild) scheint die Kennzeichnung am Ende des Drahtes zu sitzen. An dieser Stelle (Auslauf= geringere Hautspannung des Drahtes beim Tordieren) mag es funktionieren. Die mir bekannten Federn (bei meinem Brötchengeber) aus dem Fahrwerks und Ventiltriebbereich werden nur mit farbigen Strichen/Punkten gekennzeichnet. Die Gefahr des Federnbruchs bei entweder Sicherheitsteilen (Fahrwerk/Bremse/Lenkung) oder im motorischen Bereich (eben Ventilfedern) birgt so hohe Risiken das die Folgen kaum zu kalkulieren sind. Im Motor kann es einen Totalschaden auslösen und an anderer Stelle ist es ernsthaft sicherheitsrelevant.
    Bei eingen alten Opeln (Kadetten) konnte die Feder der HiAchse beim Bruch sogar wegfallen und somit ging die stützende Funktion Achse zu Karosse vollständig verlohren.
    Wichtig ist, denke ich, das man weiß, das die Federspannung an der Aussenhaut des Federdrahtes am größten ist und nach innen abnimmt. Eine Änderung des sog. Faserverlaufs durch Oberflächenbeschädigungen ist das der Startpunkt für den Bruch. Wann und ob dieser Bruch zustande kommt ist auch abhängig von Alter und Belastung
    Gr. Axel
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. November 2007
Schlagworte:
Müller Classic Motors
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