Der Händler kann vermutlich gar nichts besser - und der Privatverkäufer hat sicher wesentlich detailreichere Kenntnisse über den zu verkaufenden Wagen.
Der Händler, und zwar nicht irgendein Hinterhof- und Kiesplatzhändler, sondern einer dieser "Edel"-Adressen wie Kienle, Stickel, Thiessen, Schuette, Leseberg, Rosier, Steenbuck, Classic Center usw., hat aber in der Regel einen sehr viel größeren Kundenkreis für hochpreisige Wagen. Leute die genügend Asche haben, deren typisches Klientel, welches oftmals auch international ist, schauen möglicherweise gar nicht erst auf die Seiten bei Mobile oder autoscout, um sich dann einen Wagen genauer anzusehen, sondern fragen bei diesen Händlern nach bzw. lassen sich auf die Interessentenliste dort setzen und werden dann benachrichtigt, wenn ein geeignetes Wunschauto verfügbar ist.
Klar schlagen die dann bei einer guten Pagode bestimmt auch gerne 30´, 40´oder 50´€ drauf, aber der Verkäufer bekommt seinen vorher besprochenen Erlös und der Händler verdient satt mit.
Muß eben jeder selbst wissen, ob er sich einen Privatverkauf antun möchte. Ich bezweifel jedoch, das im deutlich 6-stelligen Bereich ein Privatverkauf genauso schnell über die Bühne geht wie wenn so ein Wagen bei einem der o.g. Händler steht.
Gruß
Martin