Motor Grundeinstellung

Dieses Thema im Forum "Technik - Motor, Getriebe und Fahrwerk" wurde erstellt von sventut, 25. Februar 2021.

  1. sventut

    sventut Mitglied

    6
    3. Juni 2014
    Hallo,
    ich möchte meinen Motor einstellen lassen. Verteiler, Zündzeitpunkt, Einspritzpumpe.
    Habe einen 280SL aus 1969.

    Zur Zeit läuft der Motor beim warm laufen nicht auf allen Zylindern. Sobald die Betriebstemperatur erreicht ist laufen alle 6 Zylinder. Ich nehme an das er insgesamt etwas fetter laufen muß. In welcher Reihenfolge wird vorgegangen?

    Karsten
     
  2. goldhamme_rulez

    goldhamme_rulez Aktives Mitglied

    20. Juli 2004
    Hallo Karsten,

    hier ist zunächst einmal ein Link zu einer Übersicht, was man / wie alles prüfen kann/sollte, um einen Motor einzuregulieren - https://www.pagodentreff.de/diskuss...g-prüfprotokoll-schrittweises-vorgehen.18453/

    Versuche es außerdem auch einmal mit der Suchfunktion, das Thema, dass abundzu ein Topf ausfällt, wurde schon häufiger diskutiert und kann wohl mehrere Ursachen haben.

    Die entsprechenden Daten für Deinen Motor bekommst aus dem Tabellenbuch oder dem WHB - kann man beides kostenlos beim vdh als Flipbook nach Anmeldung einsehen.

    Damit Dir andere mit Deinem Motor helfen können, hilft es die verbaute Variante (amerikanisch - mit Abgasregulierungsklimbim ?) genau zu beschreiben.

    Herzlichen Gruß

    Oliver
     
  3. wbreuer0

    wbreuer0 Aktives Mitglied

    404
    23. Mai 2016
    Hallo Gemeinde
    Gestern bin ich erstmals mit meiner 280 Pagode Probefahren.
    - Motor springt sofort an und lauft sauber im Standgas
    - 1.Runde um den Block, läuft super, nimmt sauber Gas an
    - 2. Runde dto.
    - 3. Runde - bremst sich beim beschleunigen selbst ab, nimmt kein richtige Gas an und hört sich an, als ob er nicht auf allen Pötten läuft, oder nicht genug Sprit kriegt.
    - Zündung nochmals kontrolliert - stimmt. Kerzenstecker einzeln gezogen - bei jedem geht die Drehzahl in den Keller
    - Einspritzdüsen : lt. Prüfung durch KOLLER & SCHWEMMER : unbefriedigendes Spritzbild und teilweise Undichtheit, Öffnungsdruck unter Sollwert
    - CMG hat die ESP überholt und die Düsen geprüft : können eingebaut werden.
    - Habe also die alten Düsen wieder eingebaut ! War das ein Fehler?
    - mutig wie ich bin : habe 6 neue Düsen bestellt. -
    - bin gespannt, ob es daran gelegen hat.
    - werde Meldung erstatten - so oder so
     
  4. Bernhard R.

    Bernhard R. Aktives Mitglied

    512
    3. August 2014
    Hallo Walter,
    ich drücke Dir die Daumen. Hast Du die Benzinzufuhr kontrolliert - Dreck im Tankauslauf oder in der Leitung?
     
    Memmo gefällt das.
  5. ursodent

    ursodent ursus antennae

    9. Mai 2004
    Blöde Frage:

    Funzt die Tankbelüftung?
     
  6. goldhamme_rulez

    goldhamme_rulez Aktives Mitglied

    20. Juli 2004
    Blöde Frage - wie hast Du den Leerlauf und das Leerlaufgemisch eingestellt ?

    Vermute, dass auch beim M130 dies im warmen Zustand zu geschehen hat, ergo wenn die Warmlaufautomatik der ESP abgeschaltet hat (Wasser >65° Grad). Dann bekommt der Motor deutlich weniger Sprit und Luft als in der Kaltstartphase.

    Als ich meinen einreguliert habe, lief der gefühlt (Messung hat hinterher ergeben zu fett) super und ging dann im Leerlauf aus, wenn der Zusatzsprit/-luft abgeschaltet wurde.

    Wenn CMG sagt, dass die Düsen verwendbar sind, würde ich denen das erstmal auch glauben.

    Aber im Grundsatz gibt es ja viele Stellen an denen es liegen kann.

    Viel Erfolg,

    Oliver
     
  7. Ulli

    Ulli Altbenzlenker

    3. April 2004
    Hallo, Walter,

    hört sich für mich eher nach Kraftstoffmangel an als ein Problem mit den Einspritzdüsen. Das hätte sich schon beim starten bemerkbar gemacht.

    Gruß

    Ulli
     
    ursodent gefällt das.
  8. benzdoktor

    benzdoktor Aktives Mitglied

    491
    30. Mai 2006
    Hallo Forum,

    wenn der Motor nicht sauber läuft ...immer an einen Motor und Abgastester anschließen und alles überprüfen...ohne eine genaue Überprüfung könnte es zu einen Motorschaden kommen.

    Gruß Lars
     
  9. wbreuer0

    wbreuer0 Aktives Mitglied

    404
    23. Mai 2016
    bin heute zum Lackierer gefahren ( ein paar Montagemacken ) . Motor läuft wie oben beschrieben, sobald ich aber das Gaspedal deutlich durchtrete, stottert er ein paar mal und zieht dann sauber durch .
     
  10. wbreuer0

    wbreuer0 Aktives Mitglied

    404
    23. Mai 2016
    Motor läuft immer noch nicht !
    Wie es scheint, habe ich keinen Zündfunken.
    Spannung messen an der Zündspule :
    - Zündung ein
    - Kontakte geschlossen
    - nun messe ich zwischen + und - lediglich 6,7 V
    hier sollten doch ca. 12 V anliegen - oder liege ich da falsch ?
    Zündspule defekt ??
    Rat ??
    an Vorwiderstand liegen ca. 13 V an
     

    Anhänge:

  11. lowin

    lowin Aktives Mitglied

    18. April 2004
    Es sollte keine 12V an Pluspol der Zündspule anliegen.
    Das ist der Zinn des Vorwiderstandes.
     
  12. ralf560sec

    ralf560sec Mitglied

    18
    15. Februar 2005
    Sorry
     
  13. goldhamme_rulez

    goldhamme_rulez Aktives Mitglied

    20. Juli 2004
    Hallo Walter,

    ich kann zu diesem Thema das Sonderheft 25 (aus 2000) "Auto-Elektrik von A bis Z" vom Oldtimer Markt insbesondere S.8ff empfehlen. Hier ein paar Tipps:

    A. Batterie erst einmal gut laden nach all den Startversuchen, ggfls. bei den nächsten Versuchen mit Starthilfe probieren.

    B. Mit am U-Kontakt angeschlossener Prüflampe (wie für Abriß-Zündzeitpunkt-Einstellung) bei eingeschalteter Zündung Motor durchdrehen, Prüflampe sollte auch dazwischen ausgehen. Wenn meist an, dann Zündverteiler-Kondensator kaputt.

    C. Mit isoliertem Schraubenzieher den U-Kontakt mehrmals schnell öffnen und schließen und öffnen, dann Schraubendreher ein wenig gegen Masse führen - wenn Funke überspringt, baut Zündspule Zündfunken auf.

    D. Schließwinkel gemessen ? Wenn zu groß, dann hat die Zündspule zu wenig Zeit genügend Spannung aufzubauen.

    E. Stroboskop-Leuchte einfach mal an das kurze Zündkabel von der Zündspule zum Verteiler halten, wenn es da schon nicht blitzt, kommt tatsächlich nicht genug Strom im Verteiler an

    F. Eine defekte Zündspule kann man nur schwer identifizieren, am Einfachsten gegen eine andere tauschen und schauen, ob es daran gelegen hat. Ein paar Tests gibt es trotzdem:
    1. Bei eingeschalteter Zündung sollte vor dem Vorwiderstand >12V anliegen [tut es bei Dir], hinter dem Vorwiderstand 8-9V [bei Dir ein bisschen wenig]
    2. Zündspule vom Stromkreis trennen, Primärwicklungswiderstand messen (Klemme 1 und 15) - sollte ca. 3 Ohm sein, Sekundärwicklung (zwsichen Klemme 1 und 4 [Schraubendreher reinhalten um Kontakt herzustellen]) - sollte ca. 8 Ohm sein
    Dass sich nicht genug oder kein Zündfunke aufbaut kann an vielem liegen:
    - Batterie zu schwach => Anlasser dreht zu langsam
    - Anlasser defekt => dreht zu langsam
    - Gesamtwiderstand ist zu groß, weil ein Teil defekt (Zündfinger, Zündkappe, Zündkabel, Zündkerzen, Zündstecker)

    Hoffe, irgendwas hilft ...

    Herzlichen Gruß

    Oliver
     
  14. kdskw

    kdskw Aktives Mitglied

    392
    18. März 2014
    Also das mit den Angaben zu den Spannungswerten ist "fragwürdig" da von uns keiner weis, welche Zündspule und welcher Vorwiderstand eingebaut ist. Nur wenn diese beiden Widerstände bekannt sind kann man über Spannungen sprechen. Also z.B. die Leitung Widerstand zur Zündspule unterbrechen. Jetzt die Widerstände der beiden Komponenten messen, Achtung den Widerstand der Prüfkabel abziehen. Wenn Du jetzt die beiden Widerstände ins Verhältnis setzt ist es genau das selbe Verhältnis der Spannungen die an jedem Teil anliegen. Ist der Vorwiderstand überhaupt der Passende zu der Zündspule?
    Viele Grüße Klaus
     
  15. miekaesch

    miekaesch Aktives Mitglied

    239
    18. Mai 2004
    Bin kein Elektriker aber auf der Zündspule müssen lt. Schaltplan 3 Adern angeschlossen werden.
    Auf deinem Bild sieht man nur 2 angeschlossene Adern
     
  16. kdskw

    kdskw Aktives Mitglied

    392
    18. März 2014
    Die beiden Anschlüsse an der Zündspule zum Anschrauben ist die primäre Wicklung. Der Widerstand zwischen diesen beiden Anschlüssen ist zu messen. Der dritte Anschluß ist oben der Hochspannungsausgang. Beinder Messung müssen aber die 12V abgeschaltet sein, und der Unterbrecher muss offen sein.
     
  17. Facelvega

    Facelvega Aktives Mitglied

    514
    13. September 2017
    ich frage mich, was da so schwer zu verstehen ist. Die Zündspule hat eine Klemme 1 an der der Verteiler angeschlossen wird. An Klemme 15 wird die Spannung vom Zündschloss kommend angeschlossen. Diese ist normalerweise 12V und wenn die Leitung durch den Vorwiderstand geführt wird sind es ca. 10 V. Der erwähnte 3. Anschluß ist doch wohl eindeutig das dicke Hochspannungs-Zündkabel, welches zum Verteiler geht.
     
Müller Classic Motors
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.