Pagode in Holland geklaut

Dieses Thema im Forum "der Notizblock" wurde erstellt von d.Hahn, 7. August 2012.

  1. Paul-NL

    Paul-NL Neues Mitglied

    3
    17. Dezember 2004
    :D:DHi Kai,

    ja, ich bin auch manchmal hier, weil ich seit 1981 eine Pagode BESITZE ....
    Dass heisst jetzt NOCH immer, weil die werden hier fast TAEGLICH geklaut .....

    Gruss nach Berlin .....
     
  2. H.J.

    H.J. Aktives Mitglied

    4. August 2009
  3. lowin

    lowin Aktives Mitglied

    18. April 2004
    GSM Tracker: Eher nur ein Beruhigungsmittel.

    Heiner,
    ich hoffe daß Du im Fall der Fälle einigermaßen Recht hast. Ich halte das doch eher für ein gehobenes Beruhigungsmittel.
    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Hat hier jemand eigene Erfahrung mit dem tatsächlichen Wiederfinden eines Fahrzeuges mit so einem Gerät?
     
  4. saho111

    saho111 Aktives Mitglied

    705
    25. April 2005
    Man findet vielleicht das Gerät, aber nicht die Pagode, da meist in Einzelteile zerlegt.
    In NL deshalb, weil der Verschiffungsweg kurz ist, wäre meine These.

    Ich werde wahrscheinlich hier wieder angegangen, aber meine Überzeugung ist, dass die meisten gestohlenen Oldtimer in den Osten gehen.

    Dieter
     
  5. H.J.

    H.J. Aktives Mitglied

    4. August 2009
    warum soll man den Tracker nicht wiederfinden? Solange er Strom und Mobilfunkversorgung hat, die neuen Modelle haben "Notstrom" für mehrere Wochen, findest Du das Teil garantiert wieder. Es gibt Onlinetools wo Du zu jeder Zeit den Standort abfragen kannst.

    Hier eine Geschichte, die meinem damaligen Chef widerfahren ist, ich war dabei !

    HannoverReporter.de - Fernsehnachrichtenagentur für Hannover und die Region

    Gruß Heiner
     
  6. Moss Andrews

    Moss Andrews Aktives Mitglied

    30
    4. Juli 2011
    Moin,

    ich kann mich an einen Fernsehbericht (WDR?) erinnern, in dem über die Problematik gestohlener Oldtimer berichtet wurde. Dort wurde auch ein Ermittler einer Sondereinheit zitiert, der einen Zusammenhang zwischen den Diebstählen und dem holländischen Drogenmilieu herstellte. Dort scheint sich der Oldtimerklau als nette Einnahmequelle etabliert zu haben. Die Wagen werden wo auch immer auseinander genommen und die Einzelteile dann verhökert. Wenn ich mir die Einträge bei eBay unter "Pagode" angucke, kann ich mir das auch gut vorstellen.

    Gruß Fritz
     
  7. Uli aus S

    Uli aus S Aktives Mitglied

    28. April 2004
    Hi Dieter, es ist einfach unlogisch. Die Teile werden dort verkauft, wo ein Markt besteht - und bei den paar Fahrzeugen im Osten ist dort keiner.

    Bei uns werden die letzten Schrotteimer aufgearbeitet und trotzdem ist der Gebrauchtteilemarkt voll - warum nur?

    Was allerdings nicht heissen soll, dass die Bande nicht aus Osteuropa stammen kann.

    Gruß

    Uli aus S
     
  8. lowin

    lowin Aktives Mitglied

    18. April 2004
    Hallo Heiner,
    schön daß es mit dem Mobiltelefon geklappt hat. In der Tat wird dort nur die Zelle festgestellt in der das Gerät sich befindet.
    UND das Mobiltelefon hat Sicherheit nicht irgendwo im Auto rumgelegen, schon gar nicht im Handschuhfach. Bei dem genannten Fahrzeug
    wird das Mobiltelefon "fest" oder per Bluetooth integriert gewesen sein. Dann ist das mit einen Antenne außerhalb des Innenraumes auch
    eher auffindbar.
    Ich konnte z.B. mit einem Mobiltelefon, das mit dem Command einer E-Klasse per Draht verbunden war, aus dem dritten UG eines Parkhauses
    aus den o. a. Gründen noch normal telefonieren. Habe ich das Mobiltelefon aus der Command-Halterung entnommen war die
    Nutzungsmöglichkeit an gleicher Stelle praktisch null. Und ich stand neben dem Fahrzeug. Das Mobiltelefon war also nicht im Innenraum.

    80 Stunden gibt ein Herstellen so eines Such- und Findgerätes an. Immerhin 3,33 Tage Empfangsbereitschaft mit neuen und korrekt
    aufgelandem Akku. Falls das Gerät ab und zu sagen muß wo es sich befindet, schätze ich die tatsächliche Betriebszeit auf ein bis zwei Tage.
    Ich drücke jedem die Daumen daß das irgendwann hilft.
    Ich glaube aber nicht daran.
     
  9. saho111

    saho111 Aktives Mitglied

    705
    25. April 2005
    Hallo Uli,
    vielleicht gibt es im Osten auch einen Markt, die Superreichen wollen ihr Geld auch gut angelegt wissen, heißt es braucht eine Ersatzteilversorgung, nur halt nicht so in der Breite wie hier. (z.B. ü/ eBay).
    Ich glaube, dass so mancher Oldi dort als Sammlerstück oder Anlagegut verschwindet.

    Gruß, Dieter
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Mai 2013
  10. fridolin

    fridolin Aktives Mitglied

    288
    27. September 2008
    Der professionelle Transport von gestohlenen Autos - wertvollen neuen wie auch Oldtimern - ist ein blühendes Geschäft, dem die Polizei ziemlich machtlos gegenübersteht. Schlimm ist, dass wegen der hohen Ersatzteilpreise manches schöne Auto sofort zerlegt wird. Die Erweiterung der EU noch Osten sollte den Handel beleben. Hat sie!
     
  11. Franz W.

    Franz W. Aktives Mitglied

    682
    31. Juli 2004
    Diebstahl

    Hallo,

    ich wohne in der Nähe von Wien und bin vor 2 Jahren mit meinem Alltags 190-er übers Wochenende über 100 km zu unserem Haus im Weinviertel gefahren. Kurz zuvor wurde im ORF wegen der zahlreichen Autodiebstähle besonders im O Österreichs mit großem Getöse die SOKO Autodiebstahl vorgestellt, die ab sofort praktisch jeden (Auto)Diebstahl unmöglich machen sollte.
    Im WE Haus angekommen, mußte ich feststellen, daß ich die ganze Strecke ohne Kennzeichen gefahren bin. Weil Wechselkennzeichen und auf Pagode montiert gewesen und vergessen umzustecken.
    Die Strecke führte u.a. quer durch Wien auf einer vielbefahrenem Stadtautobahn.....
    Im März wurde in meinem Haus eingebrochen, die gerufene Polizei nahm den Vorfall höchst gelangweilt auf (so jetzt fahren wir zum Nächsten...) Aber irgendwie auch wieder verständlich, wenn unsere Politiker die Grenzen aufmachen und diversen Banden Tür und Tor öffnen, wird sich die Polizei nicht den Arsch aufreissen. Ist jetzt grundsätzlich nicht gegen die EU gerichtet.
    Seither habe ich in meine Pagode in die Haus Alarmanlage integriert.
    An einen GPS Sender im Auto habe ich auch schon gedacht, aber zur nächsten Ostgrenze sind es von mir aus ca. 60 min und dann ist der Fall erledigt...oder man findet nur den Sender irgendwo im Straßengraben, wenn das Auto in Teile zerlegt wird.

    Grüße Franz
     
  12. schlüssellos

    schlüssellos Aktives Mitglied

    4. Februar 2009
    DNA-Markierung

    Hallo,

    der schnellen Zerlegung und dem Verkauf der Einzelteile könnte man ja vielleicht mit einer DNA-Markierung entgegenwirken, wenn dies am Wagen deutlich sichtbar verkündet und der Dieb somit abgeschreckt wird.

    Hat das hier im Forum schon mal jemand gemacht ?

    Grüße, Felix
     
  13. WRe

    WRe Aktives Mitglied

    14. April 2009
  14. H.J.

    H.J. Aktives Mitglied

    4. August 2009
    Hallo zusammen,

    vielleicht noch einmal ein paar Worte zu dem GPS Tracker den ich für sehr sinnvoll halte.

    Zunächst einmal braucht ein solches Gerät kaum GSM Empfang da es auf SMS Basis arbeitet. Somit ist das anders als bei einem Handy der einen dauerhaften Sprachkanal für eine vernünftige Kommunikation benötigt. SMS basiert auf den Datenkanälen die auch deutlich schlechtere Funkversorgung verarbeiten können.

    Ein einigermassen vernünftiger Tracker hat eine Standyzeit von bis zu 10 Monaten. Das funktioniert nur dann wenn GSM und GPS ausgeschaltet sind (standby). Um den Tracker auch zu finden muss man ihn anpingen. Eine kurze SMS mit wenig Inhalt reicht da aus. Das kann man über ein Onlinetool sehr einfach initiieren.
    Ist der Tracker jetzt "aufgewacht" übermittelt er die Lokationsdaten und sagt über den GSM Datenkanal wo er ist.
    Wenn das Fahrzeug geklaut wurde kann man mit den Daten zur Polizei gehen.
    Die Polizei kann diese Lokationsdaten über eine vorgegebene "Schnittstelle" zu den Netzbetreibern automatisiert verfeinern. Das heißt die Netzbetreiber können die auch relativ ungenaue GSM Standortdaten optimieren und an Hand von Laufzeitmessungen (da wird die Zeit für eine Übertragung zu den GSM Nachbarzellen ermittelt) kann der dementsprechende Standort auch ohne GPS auf 20 Meter genau ermittelt werden.
    Diese Schnittstellen zu den Netzbetreibern werden täglich von den Ermittlungsbehörden genutzt da es leider sehr viele Fälle von Ermittlungsanfragen bei Entführungen, Gefahrenlagen, Selbstmordandrohungen, Observationen, verdeckten Ermittlern u.s.w gibt.
    Ich kenne dieses Verfahren deshalb so genau weil ich bei einem Mobilfunk-Netzbetreiber arbeite und auch Zugriff auf diese Technik habe.
    Bei einem Diebstahl eines Fahrzeuges muss man natürlich diesen Weg u.U. einfordern.

    Leider funktioniert das auch nicht immer weil der Diebstahl oft in den Bereich der organisierten Kriminalität fällt und hochwertige Fahrzeuge werden sofort mit Störsendern versehen. Dann geht nix mehr mit GSM.

    Trotzdem ist so ein Tracker erst einmal nicht schlecht.

    Gruß Heiner
     
  15. WRe

    WRe Aktives Mitglied

    14. April 2009
    Hallo,
    auch wenn ein solcher GPS-Tracker auf SMS-Basis arbeitet (ich denke mal, wissen tue ich es nicht als location-based-service *), wäre es mir neu, dass ein SMS-Versand/Empfang keine oder nur geringen GSM-Empfang benötigt. Im Gegensatz zum Sprach-/Datenaustausch bei GSM werden SMSe über den Signalisierungskanal (dienen zum Auf-/Abbau und Halten des Gespräches) ausgetauscht. Aber auch der braucht Netzwerkempfang bzw. bildet mit den anderen Kanälen eine Einheit. Du meintest sicherlich, dass die Initiierung des Sendens/Empfangens halt wesentlich schneller geht.
    ...WRe

    * Quelle Wikipedia

    • ... (Tracking) Server schickt eine Location-Abfrage an das Mobilfunknetz
    • Um eine aktuelle Lokalisierung zu ermöglichen, wird dem Endgerät (Mobile) eine nicht sichtbare SMS geschickt oder mit anderen Mitteln ein sog. Paging durchgeführt
    • Um diese SMS auszuteilen, muss das Netz die Standortdaten aktualisieren (Paging).
    • Das Mobilfunknetz antwortet dem Server mit Informationen über die Antenne, welche dem Mobile am nächsten ist.
    • Anhand einer Tabelle ermittelt der Server die Koordinaten, den Abstrahlwinkel und die Signalweite.
    • Mit diesen Werten kann nun der Server die ungefähre Position des Teilnehmers ermitteln in dem der Zelllmittelpunkt verwendet wird.
     
  16. H.J.

    H.J. Aktives Mitglied

    4. August 2009
    ich glaube das müssen wir jetzt nicht vertiefen, der Signalisierungskanal ist ein Datenkanal mit einer Bruttobitrate von 22800 bps

    Heiner
     
Schlagworte:
Müller Classic Motors
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