Umbau auf California Pagode?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines - Innenraum, Pflege und Wartung" wurde erstellt von seben, 14. Juni 2011.

  1. seben

    seben Neues Mitglied

    3
    10. Juni 2011
    hallo,
    ich habe diverse hinweise zum umbau einer california pagode zur soft-top pagode gefunden. aber wie verhält es sich denn anders herum? kann ich eine soft-top pagode auf california umbauen? hintergrund der überlegung ist, dass ich im fond gerne zwei kinder mitnehmen möchte...
    grüße
    seb.
     
  2. baschbret

    baschbret Aktives Mitglied

    712
    8. November 2005
    Könnte man evtl. schon...

    ...aber möchte man wirklich auf einer Rücksitzbank ohne Gurte und Kopfstützen zwei Kinder befördern? Da würde ich mir eher nach einem 111er Cabrio schauen oder einem 107er.

    California ist außerdem nicht umsonst hierzulande billiger: Ohne Softtop auf längere Fahrt (Alpen etc.) zu gehen ist riskant, und mit Hardtop drauf ist es zumindest im Sommer ja nicht Sinn der Sache.

    Grüße

    Sebastian
     
  3. Ulli

    Ulli Altbenzlenker

    3. April 2004
    Schnapsidee

    Hallo,

    vergiss es. Das ist eine Schnapsidee:doh:. Abgesehen von der mangelnden Alltagstauglichkeit erfährt deine Pagode dadurch eine massiven Wertverlust und ist später nur erschwert wiederverkaufsfähig. Insofern vollkommene Zustimmung zum Vorredner.

    Gruß

    Ulli
     
  4. surfing-scientist

    surfing-scientist Aktives Mitglied

    113
    24. Juli 2007
    Hallo,

    bei Kindern geht Sicherheit einfach vor. Ich habe deshalb selbst von dem Notsitz hinten bei der normalen Pagode abgesehen (Seitenaufprall ist besonders schlimm), kannst ja mal die Ärzte hier befragen

    Daher lieber ein anderes Auto wählen

    Grüße

    surfing
     
  5. Möppel

    Möppel Aktives Mitglied

    3. Juni 2005
    :klatsch::klatsch::klatsch:
    Richtig! Die Pagode ist definitiv kein Auto für kleine Kinder. Höchstens mit vernünftigem Gurt und Kindersitz auf dem Beifahrersitz.
    Aber lass dir gesagt sein, die Zeit ist so schnell vorbei. Dann ist es noch eine Zeit lang schön mit Papa spazieren zu fahren, dann darf man sie nur noch zu den Freuden bringen oder dort abholen. Das natürlich bervorzugt mit der Pagode. Und nun fragt er, wann er das erste Mal selbst die Pagode fahren darf.
    An den Kindern sehen wir, wie wir älter werden. Ist ja auch gut so, aber warum so schnell?

    Gruß
    Jan
     
  6. valvert

    valvert Aktives Mitglied

    168
    18. Mai 2010
    also ich fahre eine California ..
    Vom umbauen rate ich dringend ab. Alles was nicht original ist, ist befummelt. Es sei denn, Du fährst einen "Hobel", bei dem es egal ist, aber es wird teuer.
    Allenfalls könntest Du Dir eine "Zweitpagode-California" zulegen, da Du ja locker die Umbaukosten gedanklich vom Kaufpreis abziehen könntest ;-)
    Allerdings ist die Rückbank hinten schon praktisch - praktischer wäre sie allerdings wenn es für die rückwertigen Passagiere auch den dazugehörigen Fußraum geben würde - gibt es aber nicht!!
    Schua Dir erst einmal (ggf. bei mir) eine California an und entscheide Dich dann!!
     
  7. meise

    meise Aktives Mitglied

    459
    16. Februar 2009
    ...ja, das kann ich so auch absolut unterschreiben. :klatsch: Ist doch wohl überall gleich ;)
     
  8. tobi70

    tobi70 Aktives Mitglied

    749
    12. Mai 2010
    Hallo,

    ich höre auf Oldtimerveranstaltungen immer wieder die Sätze wie "Mit Kindern im Oldtimer - unverantwortlich". Ohne jemandem zu nahe tretten zu wollen, aber die Leute sind meist in einem Alter wo davon ausgegangen werden kann das zu ihrer Kinderzeit nicht mal von Gurten im Auto geträumt werden durfte. Sie haben es aber anscheinend überlebt. Also was soll das ganze. in einem Oldtimer fahre ich deutlich vorsichtiger als im Alltagsauto.

    Klar es ist viel mehr Verkehr auf den Straßen und die Zahl von Idioten nimmt auch jeden Tag zu aber ich denke wir sollten es nicht ganz so eng sehen.

    Ich habe zwar (noch) keine Kinder aber ich hätte keine bedenken sie in der Pagode oder im 111er mitzunehmen. Klar wenn sie noch klein sind nicht auf den dritten Sitz hinten quer.

    Gruß Tobi
     
  9. meise

    meise Aktives Mitglied

    459
    16. Februar 2009
    ..so pauschal kann man das sicherlich nicht sagen, aber ich habe meine Pagode auch mit Sicherheitsgurten und Kopfstützen nachgerüstet, da es doch ein wenig mehr Sicherheit bietet, auch wenn das Crashverhalten der Pagode wohl nicht mehr zeitgemäß ist. Auf dem Notsitz habe ich meine Tochter aber grundsätzlich noch nie "transportiert".

    Andererseits dürfte danach auch niemand ein Kind auf dem Motorrad mitnehmen.....

    Gruß, Bernd
     
  10. tobi70

    tobi70 Aktives Mitglied

    749
    12. Mai 2010

    Das ist sicher so. Das die Pagode nicht sicher ist ist auch jedem klar der das Auto fährt. Wenn wir uns darüber aber ständig Gedanken machen vergeht auch der Spaß am Oldtimerfahren.

    Gruß Tobi
     
  11. Coup

    Coup W111C

    920
    25. März 2009
    Ach, war das schön damals, auf Vadderns Schoß zu sitzen, die Hände am Lenkrad der Heckflosse und durch die Stadt zu cruisen... :p

    Eine Erfahrung, die heutige Kinder nicht mehr machen werden. Dafür haben sie Handys, Allergien, ADS etc.
     
  12. ursodent

    ursodent ursus antennae

    9. Mai 2004

    Yep, ich habe in meiner Kindheit noch wider alle hygienische Bedenken auf Schrottplätzen gespielt und Autos kurzgeschlossen.

    Weder ADS noch andere Malaisen haben mich heimgesucht, mein Daddeln am PC hält sich auch im Mikrobereich (Forum natürlich ausgeschlossen :) )

    Ist das schön, wie ein Thread sich ausbreitet ;)

    Michael
     
  13. tobi70

    tobi70 Aktives Mitglied

    749
    12. Mai 2010
    Auch ich erinnere mich tatsächlich noch an einen Fiat 500 und einen Mercedes 319 die in einer Hecke "geparkt" wurden und mir einen wunderbaren Spielplatz boten.
    Die Hecke gibt es heute noch, die Autos waren eines Tages plötzlich verschwunden :(

    Gruß Tobi
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juni 2011
  14. mucalex

    mucalex Aktives Mitglied

    170
    16. September 2009
    mein stammplatz im elterlichen 123er war zwischen den vordersitzen auf dem mitteltunnel stehend, wo ich immer blinken durfte (beim alten warnblinker konnte man, je nachdem auf welche seite des schalters man den fingernagel gesteckt hat, den blinker nach li. oder re. auslösen)

    schee war´s scho!
     
  15. SANDRIN

    SANDRIN Hammering Shit Can Driver

    566
    5. Oktober 2008
    Hallo Tobi,
    so ganz so einfach ist das nicht. Wenn Du darüber nachdenkst, ob Dein Kind im Oldtimer mitfahren darf oder soll, kommst Du zwangsläufig zur Frage der maximierten (Achtung: ich rede nicht nur von der optimierten) Sicherheit. Und schon breitet sich in Dir ein Zweifel aus, möglicherweise etwas zu tun, was Deinem Kind gefährlich werden könnte. Und das arbeitet in Dir. Glaub' mir, ich weiss, wovon ich rede.
    Meine Mutter schenkte meiner Tochter zum Abi 'nen 3er Golf - mit zwei Airbags. Ich habe heute noch mitunter ein ungutes Gefühl ob der fehlenden Sidebags. Meine Tochter liebt ihren Golfi und sie liebt vor allem, dass sie mit dem auch 'mal wo hängen bleiben kann, ohne sich selbst in den Hintern beissen zu müssen. Ich kaufe ihr aber dennoch mit größter Freude ein neues Auto mit maximierter Sicherheitsausstattung - sobald ich denn darf.:)
    Ciao
     
  16. dunkelblau904

    dunkelblau904 Aktives Mitglied

    41
    18. Mai 2007
    Sicherheit

    Zu ängstlich sollte man auch nicht sein, Angst ist ein schlechter Berater. Wenn ich die Fahrweise meiner jungen Jahre mit der heutigen vergleiche bestehen da große Unterschiede. Insbesondere in den Oldtimern fährt man doch eher passiv und vorausschauend, man muß ja keinem mehr etwas beweisen, die Hörner sind abgestoßen...

    Wenn man seinen Kindern etwas gutes tun möchte, sollte man ihnen ein oder mehrere Fahrsicherheitstrainings spendieren, das fördert die Fahrzeugbeherrschung und damit die aktive Sicherheit. Das bringt sicherlich mehr als ein Sidebag.

    Im übrigen sind viele (mich eingeschlossen) ohne Kindersitze und sogar ohne Gurte großgeworden. Ich möchte hier die Vergangenheit nicht schönreden, aber in Panik muß man auch nicht verfallen...

    Gruß
    Jörg
     
  17. tobi70

    tobi70 Aktives Mitglied

    749
    12. Mai 2010

    Ich stimme dem voll zu. Mein erstes Auto war ein w124 200D ohne alles, d.h. weder Front noch Seitenairbag.
    Das Auto hat nie zum Schnellfahren verleitet, wenngleich ich es natürlich ausprobiert habe. Auf bekannten Strecken konnte das Auto trotz 73 PS verdammt schnell werden. Ich denke einfach man sollte nicht immer mit dem schlimmsten rechnen sonst darf man auch nicht bei Nässe die Eingangstreppe runterlaufen und muss daheim bleiben, wenn denn dort die Deckenlampen gut fest sind......

    Ich denke wenn kleine Kinder dabei sind sollte man einfach noch vorsichtiger fahren an Kreuzungen den Fuß an der Bremse haben etc. Mehr geht leider nicht. Und ich glaube mehr wollen wir auch nicht sonst hätten wir nicht alle eine Pagode sondern einen SL R 230.

    Gruß Tobi
     
  18. seben

    seben Neues Mitglied

    3
    10. Juni 2011
    oh, da sind ja einige meinungen zusammengekommen. ich fasse das wichtigste für mich zusammen: umbau auf california = unsinn!!!

    ob man seine kinder im auto spazierenfährt oder nicht ist wohl eher eine persönliche entscheidung. ich sehe das einigermassen entspannt, würde allerdings auch keine alpenüberquerung mit der ganzen bagage machen.
    ich habe aber auch gesehen, dass es california pagoden mit rucksitzgurten gibt - wahrscheinlich ein selbstumbau, oder?

    grüße
    seb.
     
  19. Uli aus S

    Uli aus S Aktives Mitglied

    28. April 2004
Schlagworte:
Müller Classic Motors
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