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Umbau Hinterachse.....

Dieses Thema im Forum "Technik - Motor, Getriebe und Fahrwerk" wurde erstellt von rolf230, 3. Juli 2013.

  1. lowin

    lowin Aktives Mitglied

    18. April 2004
    .............bin gespannt wie ein Flitzebogen............
     
  2. MartinK

    MartinK schraubt hemdsärmelig

    19. Mai 2012
    IMG-20171228-WA0002.jpg Adé Scheibenbremse. Grobes Abtrennen der Zangenhalter mit dem Trennschleifer und dann entfernen der Schweißstelle mittels Drehbank. Es ist nicht ganz leicht, die Achsrohre in der Drehbank einzuspannen. Jetzt werden die Achsrohre noch optisch aufbereitet. Martin
     
  3. MartinK

    MartinK schraubt hemdsärmelig

    19. Mai 2012
    Gestern habe ich mal die Teile grob geprüft. Ergebnis: die mittleren Ausgleichsscheiben mit der Schmiernut sind zu dünn. Der bewegliche Teil der Achse hat Verschiebespiel. Mein Telefonjoker schätzt per WhatsApp Video 3/10. Die Messung mit dem Fühlerblatt ergibt 3/10. :)

    IMG-20180107-WA0000.jpeg

    41,23 Euro und einen Tag später ist die Scheibe in 2.3mm da. Passt.

    IMG-20180109-WA0005.jpeg

    Heute habe ich mal eine Probemontage durchgeführt. Der Bolzen lässt sich saugend einziehen. Nichts klemmt, nichts wackelt.

    IMG-20180109-WA0007.jpeg

    Als nächstes kommen die Ankerplatten an die Reihe. Die Bremszangenhalter sind Fräse und Drehbank zum Opfer gefallen. Das Loch für den Haltebolzen an der Stoßdämpferaufnahme ist perfekt gebohrt.

    Jetzt muss langsam mal mein S210-Rostomatic von der Hebebühne runter, und dann kommt die 4.08 aus meiner Pagode raus um die Bremse umzubauen.

    Martin
     
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  4. MartinK

    MartinK schraubt hemdsärmelig

    19. Mai 2012
    Hallo, heute habe ich die Ankerplatten und die Achsrohre mit neuen Simmerringen bestückt, die Ankerplatten und die Radlager auf die Steckachsen montiert. Wenn man die Radlager einige Minuten auf eine heiße Herdplatte legt, dann kann man die einfach auf den Sitz der Steckachsen draufstecken. Die fallen einfach bis zum Anschlag drauf und dann sind sie direkt durch das Abkühlen fest. Die Steckachsen selbst habe ich eingeschoben bis die Radlager am Achsrohr anlagen und dann habe ich mit sechs Schrauben M6 und Scheiben und Muttern das Lager mit der Ankerplatte schön parallel in den Sitz gezogen. Dann die Schrauben gegen die richtigen Bolzen getauscht und die Ankerplatte angezogen dass der Lageraussenring festgeklemmt ist. Der ganze Antrieb läuft sanft, leicht und geräuschlos. Mal sehen wie er sich fährt.

    Parallel organisiere ich das Ausbauen der 4.08 er Achse.

    Der Gelenkflansch am Krafteingang ist kaputt. Es gibt einen Kardanwellenansatz mit vier Armen und einen runden Ansatz. Sind die untereinander austauschbar?

    Martin
     
    schlüssellos gefällt das.
  5. MartinK

    MartinK schraubt hemdsärmelig

    19. Mai 2012
    IMG-20180201-WA0016.jpeg

    Der Flansch ist leider verzogen. Bei MB kostet er aktuell etwa 195,00 netto Liste. :eek:

    Dank Forum bekomme ich jetzt einen alten neuen.

    Ich habe mit unserem dicksten Abzieher und einem Schraubenschlüssel mit Verlängerung mit ganzem Gewicht geschraubt und als es laut "päng" machte, dachte ich zunächst, der Abzieher ist kaputt. Aber die Verzahnung ist losgebrochen.

    Nur für mein Interesse: ab wann wurde der Flansch mit vier Armen nicht mehr verbaut? Bei MB gibt es nur noch den runden Flansch wie oben.

    Martin
     
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  6. MartinK

    MartinK schraubt hemdsärmelig

    19. Mai 2012
    Hallo, heute ging es weiter. Die 4.08 ist raus. Problem ist die Ausgleichsfeder. Ich wollte die Achse nicht mit gespannter Ausgleichsfeder ausbauen.

    Aus dem Rohteilefundus ziehe ich eine M10 Gewindestange in 8.8er Qualität. Etwas Flacheisen und los geht es.

    IMG-20180521-WA0003.jpeg

    Feder spannen und den Halter abschrauben.

    IMG-20180521-WA0007.jpeg

    Da liegt sie. Und die ist ganz schön lang.

    IMG-20180521-WA0005.jpeg

    Dann gehen natürlich die Verschraubungen der Bremsleitungen nicht auf. Flex, neu, fertig. Leitungen und Schläuche kommen eh neu.

    Dann alle Verbindungen lösen und ablegen.

    IMG-20180521-WA0013.jpeg

    Dann noch schnell die vorderen Federn.

    IMG-20180521-WA0018.jpeg

    Die neuen sind etwas kürzer. Dicker Stabi ist bei mir schon drin.

    IMG-20180521-WA0016.jpeg

    Meine Pagode stand hinten deutlich höher als vorne. Hinten waren die dicksten Gummis drin vorne die mittleren. OK, eh alle steinhart. Ich baue jetzt vorne 30mm + 6mm obendrauf ein und hinten 24mm

    Meine Pagode ist vorne ziemlich schwer (Automatic, Klimaanlage, Lenkhilfe), mal sehen ob sie so einigermaßen gerade steht.

    Zum Glück sind die beiden Federn hinten in einer Stunde raus und ggf andere Gummis drin. Vorne dauert es pro Seite etwa eine Stunde pro Seite.

    Danke an die Telefonjoker.

    Martin
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Mai 2018
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  7. Peter H

    Peter H Mosel-Pagode

    28. April 2007
    Hallo Martin
    Jetzt kommst du super an alle Achs Teile dran und hast du die beste Gelegenheit mal alles von 50 Jahren Fett und Dreck zu reinigen. 6 Dosen Bremsen Reiniger und 5 l Kaltreiniger reichen fürs erste.
    Weiter so, sieht gut aus. Das Ergebnis können wir ja im Juli bewundern.
    Gruß Peter
     
  8. MartinK

    MartinK schraubt hemdsärmelig

    19. Mai 2012
    Hallo, heute habe ich ein schweres Paket mit dem beschrieben Zanchi-Drehapparat gekommen. Danke an den Verleiher. Leider ist der nötig geworden, weil der Vorbesitzer zwar wie versprochen, die Bremsen rundherum vor dem Verkauf erneuert hatte (sogar mit Alfin-Trommeln!), diese aber mit den falschen Beilagen montiert waren und nun leicht ungleich abgenutzt waren. Die fertig (diesmal richtig) montierten Backen sind nun flächig auf den Trommeldurchmesser angepasst. Durch die Kontrolllöcher in der Trommel kann man nun erkennen dass die Beläge von oben bis unten kongruent anliegen. Die Lager der Schubstreben habe ich mittels zweier dicker Schraubzwingen montiert. Man drückt die Teller der Lager kräftig zusammen bis sich der Sicherungsring einlegen lässt. Vorher die Gummilager mit Reifenmontagepaste einmeiern. Die Achse ist fertig zur Montage.
     
  9. benzdoktor

    benzdoktor Aktives Mitglied

    393
    30. Mai 2006
    Hallo Martin,

    die Schubstrebenummis am Achsrohr dürfen nicht mit Gleitmittel oder Montagepaste montiert werden.
    Durch dieses "Schmieren" verschieben, verdrehen sich die Schubstreben bei der Fahrt.

    Gruß Lars
     
  10. MartinK

    MartinK schraubt hemdsärmelig

    19. Mai 2012
    Hallo Lars, danke für den Hinweis. Wohin verdrehen sich die Gummis? Oder dreht sich der Bolzen in den Gummilagern? Kannst du mir das bitte genauer erklären? Danke. Martin
     
  11. MartinK

    MartinK schraubt hemdsärmelig

    19. Mai 2012
    Hallo, Reparatursatz A0005861242 oder analog FTE RK1947 für die hinteren Radzylinder sind auch da.

    IMG-20180606-WA0006.jpeg

    Heute stecken wir die Achse drunter und schauen mal wie weit wir kommen.

    Martin
     
  12. MartinK

    MartinK schraubt hemdsärmelig

    19. Mai 2012
    Guten Abend, oder morgen?

    Die Achse ist mechanisch drunter, kleine Restarbeiten fehlen, ich bekam noch alle Bremsschläuche neu. Dank Ronny und Achim sind auch teils neue Stahlleitungen drin wegen festgegammelter Verschraubungen. Bremszylinder hinten überholt.

    Noch ein Aktionstag und dann bin ich so weit. Die Kombination M127II mit K4A025 und Hinterachse 3.46 mit Trommelbremsen geht an den Start. Ich bin gespannt. Die Mosel ruft.

    Vielen herzlichen Dank an Achim und Ronny, wir sind echt gut vorangekommen. Locker schrauben mit lecker Bier. Das geht.

    Martin
     
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  13. MartinK

    MartinK schraubt hemdsärmelig

    19. Mai 2012
    Guten morgen, die Kombi aus Hinterachse 3.46, 230SL und Automatic ist vollendet und fahrtüchtig. Ronny und Achim haben mit mir zusammen heute Abend alles fertig gebaut. Fazit nach nur 10km Probefahrt : ein geniales Auto.

    Die Automatic schaltet gut, bei wenig Gas wird bei etwa 50km/h der IV. Gang eingelegt und man rollt mit 1500 Upm dahin. Bei viel Gas geht der III. Gang bei 5000 Upm bis knapp über 100km/h und bei 80km/h im IV. Gang liegen 2500 Upm an. Man hat nie den Eindruck, der Ganganschluss beim Hochschalten passt nicht und auch das Anfahren an Steigungen im II. Gang ist keine Herausforderung. Klar wird er im letzten Gang etwas träger, aber nicht unangenehm. Edit: dafür sind die übrigen kleinen Gänge viel besser nutzbar weil sie einen größeren Geschwindigkeitsbereich abdecken. Nicht zuletzt die Mechatronik Federn runden das Fahrzeug angenehm ab. Ich freue mich auf die Mosel. Der Aufwand war es wert. Endlich ist mein 230SL fahrbar geworden. Das Geräuschniveau ist fantastisch niedrig geworden, vermutlich sinkt auch der Verbrauch erheblich, ganz zu schweigen vom verminderten Verschleiß des Antriebes. Martin.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Juni 2018
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  14. MartinK

    MartinK schraubt hemdsärmelig

    19. Mai 2012
    Hallo, kurze Zwischenmeldung.

    Ich habe bei der 3.46er Achse den originalen Entlüfter oben erst mal drin gelassen. Nun habe ich nach mehreren Fahrten gesehen, dass aus dem oberen Entlüfter Öl ausgeworfen wird. Vermutlich prallt das Öl wegen des fehlenden Ölkühlrohres irgendwo an und wird zurückgeschleudert. Ich hatte aber auf dringendes Anraten die Bohrung und das Gewinde für den Entlüfter seitlich stehend auf dem Tragrohr vorbereitet. Der kleine Entlüfter für die Pagode hat mittlerweile eine 115er Teilenummer (A1153500290) und kostet die Kleinigkeit von ca. 60,-EUR beim Freundlichen. Oder gerade hier https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s...tueck-a1153500290-ovp-w123/888891307-223-3617 Mist, ich hatte meinen schon gekauft.....

    Ich habe nun den oberen Entlüfter entfernt und mit einer Ölablassschraube M18x1,5x10 das Gehäuse verschlossen und den kleinen Entlüfter an der neu gebohrten Stelle gesetzt. Jetzt scheint es trocken. Der große Entlüfter (A1083500090) für die 3.46 kostet mittlerweile die Kleinigkeit von fast 80,-EUR. Theoretisch könnte man auch versuchen, in den Entlüfter eine Unterlegscheibe mit einem kleineren Lumen einschweißen, ggf noch ein Stück Bremsleitung einschweißen, damit das Öl nicht direkt an den Entlüfterkopf schwappt. Wenn man bedenkt, was der große Entlüfter kostet habe ich davon abgesehen, ihn umzubauen, wodurch er irreparabel verändert würde. OK, ich habe es jetzt verschlossen.

    Also, liebe 3.46er Schrauber: vorher den Entlüfter gebraucht finden und einbauen, wo er bei der Pagode original auch auf dem linken Tragrohr sitzt, denn wenn man bei eingebauter Achse merkt, dass es aus dem oberen originalen Entlüfter herausdrückt, dann kann man den kleinen nicht mehr bohren.

    Martin
     
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  15. 280er

    280er Aktives Mitglied

    402
    30. Oktober 2004
    Hallo,
    hatte meine Achse auf die selbe Weise auf 3.46 umgebaut und den Entlüfter drinngelassen. ÖL kommt auch nach ca. 10000km nicht raus.
    Gruss
    Roman
     
  16. Hallgeber

    Hallgeber Aktives Mitglied

    98
    24. September 2014
    Hallo allerseits,

    welches Öl habt ihr fürs Diff genommen? Ich wollte SAE 90 GL5 nehmen.

    Viele Grüße,
    Wim
     
  17. MartinK

    MartinK schraubt hemdsärmelig

    19. Mai 2012
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juli 2018
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  18. kdskw

    kdskw Aktives Mitglied

    232
    18. März 2014
    Auch bei meiner 3,46ger Hinterachse kommt oben aus dem Entlüfter (linke Hinterachsseite) Öl raus. Auf der rechten Hinterachsseite gibt's oben auch ein Gewinde M10. Ist dieses Stelle auch für einen Entlüfter geeignet? Dort habe ich schon mal einen Entlüfter mit M10 eingebaut (vorher war da eine kurze Schraube M10 drinnen) bei dem schon mal kein Öl rauskommt. Kann ich ungestraft den alten, etwas schräg eingebauten Entlüfter entfernen und das Loch (M 18x1,5x10) verschließen?
    Vielen Dank und viele Grüße
    Klaus
     
  19. MartinK

    MartinK schraubt hemdsärmelig

    19. Mai 2012
    Hallo Klaus. Das geht. M18x1,5 x10 ist eine absolut gängige Größe als Ölablassschraube. Ich empfehle Inbuskopf. Habe ich auch so gemacht. Martin. Den Entlüfter M10 bekommt man im Handel für eine Hand voll Euro, wenn man die 50 oder 60 für das Originalteil nicht ausgeben möchte. Martin
     
  20. Oliver 1984

    Oliver 1984 Mitglied

    5
    17. Juni 2018
    Hallo ich bin neu im Forum und hätte eine Frage,

    ich habe eine Hinterachse 3.46 Stahlgefedert in meinen 280SL eingebaut.
    Das Ölrohr habe ich weggelassen. Wenn die Achse warm gefahren ist habe
    ich ein dröhnendes Geräusch. Kann das an dem fehlenden Ölrohr liegen?
    Den Entlüfter habe ich umgebaut auf das links Tragrohr.

    Grüße Oliver
     
Schlagworte:
Müller Classic Motors
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