Unbekannter Code in Datenkarte

Dieses Thema im Forum "Allgemeines - Innenraum, Pflege und Wartung" wurde erstellt von grexcon, 17. Januar 2018.

  1. wbreuer0

    wbreuer0 Aktives Mitglied

    54
    23. Mai 2016
    Hallo Achim

    Danke für die Infos. Mittlerweile habe ich auch Quellen gefunden, die Datenkarte aufzuschlüsseln.
    - die Bumper guards - das ist doch nur US Ausführung - oder ?
    - Rückleuchten Ror / Rot - werden in D zugelassen ??
     
  2. wbreuer0

    wbreuer0 Aktives Mitglied

    54
    23. Mai 2016
    Hallo Achim
    Gab es die “ bumper guards “ nur für Ami Ausführung? Meine Stossstangen sind noch klasse. Müssen die Hörner runter, dann - Löcher zuschweißen u neu verchromen der neue Stossstangen. Können die roten Rückleuchten für D so bleiben ?
    Einen schönen Ostermontag
    Walter
     
  3. Roman72

    Roman72 Aktives Mitglied

    368
    2. Januar 2014
    Hallo Walter,

    hast du deinen 230 er auch selber restauriert , oder ihn fertig gekauft ?
    Wenn du ihn selber restauriert hast,
    verhalten sich manche Arbeiten ähnlich wie beim 280 er.
    US Bumper gab es nur bei den US Autos.
    Hab meine zugeschweißt, geschliffen und neu verchromt.
    Anschließend verchromen lassen und von innen lackiert.
    Die roten Rückleuchten können so bleiben.


    Gruß Roman
     
  4. M127II

    M127II M127II

    21. April 2007
    Hallo Walter,
    da Du mich persönlich fragst, bin ich Dir auch eine Antwort schuldig.:autofahrer:

    Stoßstangenhörner (bumper guards, Code 44/0 ) sind meines Erachtens nur bei der US-Version bekannt - anfangs gegen Aufpreis, später dann serienmäßig (ich weiß im Moment nicht genau ab exakt wann ..., ich würde salopp sagen ab Mitte 1969 !).


    (Text korrigiert nach einiger Recherche)

    Rote Rückleuchten sind original bei allen 280 SL in der Standard-US-Version bis Fg.-End-Nr. 011039 und bei den weniger häufig gebauten Nicht-US-bestimmten 280ern dagegen nur bis Fg.-End-Nr. 007937.
    Da Dein Auto vor dem 01.01.1970 erstzugelassen wurde (in den USA) darf er auch hier in Deutschland mit roten Blinkergläsern herumfahren (siehe Ursodents Link).
    Wäre Dein 1969 gebauter 280er SL erst im Jahre 1970 (oder später) erstzugelassen worden, dürfter er das (in DE) dagegen dann nicht mehr.
    Der deutsche Amtsschimmel ...



    Achim
     
  5. wbreuer0

    wbreuer0 Aktives Mitglied

    54
    23. Mai 2016
    Hallo Achim
    Ja, diese Teile sind scheinbar noch Original, aber scheinbar deshalb, weil hier das Tex mit dem geschäumten Teil " verschweißt ist.
    soll trotzden neu beledert werden
    Hast Du eine Ahnung, wie "Leder " heißt, wenn es dem Tex 138 braun entsprechen soll.
    nur DUNKELBRAUN ?
    guts Nächtle
     
  6. M127II

    M127II M127II

    21. April 2007
    Hallo Walter,
    'guts Tägle'.
    Da Du mich direkt gefragt hast, ob ich das weiß,:autofahrer:
    antworte ich Dir direkt,
    ja..., ich weiß das, ich habe eine Ahnung davon, wie das Leder heißt. :blumenstrauss:



    Viele Grüße
    Achim
     
    schlüssellos gefällt das.
  7. M127II

    M127II M127II

    21. April 2007
    Tschuldigung, Walter,
    das war natürlich Humor von mir ... mehr deutlich schlechter Humor.:doh:
    Sorry bitte.:blumenstrauss:
    Ja, natürlich gab es/gibt es auch einen Farbcode/Ausstattungs-Code für braunes Leder im 280er,
    und zwar 248.
    Das würdest Du dann wahrscheinlich nehmen wollen.

    Nun, dieses Braun gab es in 2 Ausführungen, einmal in Uni-Braun und einmal gesprenkelt, dunkel-braune Sprenkel auf braunem Leder. Ähnlich wie das Cognac, nur alles braun.
    Superschick, super selten.
    Ich meine das wäre Serien-Nummer-abhängig...
    Habe leider kein Bild mehr davon gefunden.
    Ich geh nochmal auf die Suche.


    Viele Grüße
    Achim
     
  8. Werinhari

    Werinhari Aktives Mitglied

    104
    28. Januar 2016
    Hallo zusammen,

    ich habe den Thread jetzt nicht im einzelnen verfolgt und gelesen, dennoch sei mir eine vielleicht blöde Frage gestattet:

    Weshalb gab es eigentlich überhaupt diesen SA-Code namens "Wenig gewünscht" sozusagen als Sondercode für die ewigen Querulanten? Was steckt genau dahinter, dass man diesen separat benannte?
     
  9. Memmo

    Memmo Memmo

    22. Mai 2008
    Moin,
    ganz einfach.
    Die Datenkarte war nicht in DIN A4 und der Platz war begrenzt.
    Die SonderAusstattungen die nicht oft bestellt wurden, wurden dort notiert.

    Grüße
    Memmo
     
  10. Werinhari

    Werinhari Aktives Mitglied

    104
    28. Januar 2016
    Hallo Memmo,

    ja OK, aber dadurch wurde ja nun auch kein Platz gespart oder gewonnen. Man hätte diesen "absonderlichen" Wunsch doch ganz einfach an die übrigen SA-Codes anhängen könen ohne ihn besonders hervorheben zu müssen. Dann muss es ja auch einen "Grenzwert" gegeben haben, bei dessen Bestellmengenunterschreitung (in welchem Zeitraum ?) dieser "zusätzliche" Wunsch nicht in der normalen Auflistung auftauchte.
     
  11. Memmo

    Memmo Memmo

    22. Mai 2008
    Moin,
    was soll ich noch dazu schreiben?
    Schon mal eine Datenkarte angeschaut?
    Die Codes gehen von ca. 200-998
    Ingesamt sind es etwas weniger.
    Also hat man eine Spalte wo 3-4 Extras in das Feld weniger gewünscht reingeschrieben werden können, das ist definitiv weniger Platz bedarf als eine Spalte mit Code 20, 21, 22, 23, soll ich bis 98 weiter schreiben?
    Also haben die häufigen von 40/x bis 68/x auf der Datenkarte aufgenommen.
    Das heißt Code 230 für ZF Getriebe kann auf der Datenkarte nur in das Feld für wenig gewünscht.

    Ich hoffe ich konnte es einigermaßen erklären.

    Grüße
    Memmo
     
  12. Werinhari

    Werinhari Aktives Mitglied

    104
    28. Januar 2016
    Moin Memmo,

    ich habe mich vielleicht unklar ausgedrückt. Natürlich kenne ich diese Datenkarten.
    Ich zielte eigentlich mehr darauf ab, dass diese seltener bestellten SAs überhaupt in einem extra mit "wenig gewünscht" gekennzeichneten Feld erfasst wurden. Da sind 4 Felder für 3-stellige SAs vorgesehen, die nicht in den Feldern von 44x bis 68x vorkommen konnten und von denen man ja offensichtlich genau wusste, dass sie im Regelfall nicht häufiger als gar nicht bis maximal 4x pro Fahrzeug vorkommen würden. Damit war doch eigentlich automatisch klar, dass sie nur in diese 4 Felder geschrieben werden konnten. Für mich hört sich dieses "wenig gewünscht" ein wenig bedauernd (aus Sicht von MB) an, nach dem Motto "jetzt bieten wir schon so schöne Extras an, nur leider sind sie von der Kundschaft wenig gewünscht"...
     
  13. mbzse

    mbzse Aktives Mitglied

    239
    24. Dezember 2004
    Es war bei Daimler so, wann mehr SA oder zukommende Informationen vorhanden war als in Datenkarte eingefügt werden konnte, schreibte man die auf ein oder mehrere zusätzliche Blätter. Das ist dann in Feld "Hinweis" (auf den rechten Seite des Datenkartes) mit Ziffern markiert (1, 2 usw.)
    Leider sind diese Zusätzliche Blätter often verschwunden, und Heute, mit nur diese Microfische, nicht mehr dabei...
    So, keine angst Wolfgang, alles von jede Auto war bei Produktion von Werk dokumentiert! Alle Sonderfertigungen nach Kundenwünsch konnte man machen/liefern
    /hans
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2018
    lowin gefällt das.
  14. DieFreundliche

    DieFreundliche Früh übt sich was ein...

    16
    21. Januar 2017
    Ich fürchte dass Euch diese absolut wichtige Frage nur von den damals wirkenden Abteilungsleitern beantwortet werden kann.
    LG aus dem Archiv.
    DieFreundliche
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2018
    schlüssellos gefällt das.
  15. Werinhari

    Werinhari Aktives Mitglied

    104
    28. Januar 2016
    Da sachste wat... Anno dunnemals wurden diese Karten höchstwahrscheinlich auch "per Hand" auf Schreibmaschinen ausgefüllt. Womöglich brauchten die Schreiberlinge eine Art Leitfaden.
    Mir liegt es auch fern, das Thema weiter auszubreiten. Es war mir nur immer schon mal aufgefallen.

    @hans: Ja, damals gab es noch den Begriff "Kundenfreundlichkeit" und als Kunde war man noch König. Heute hat sich das leider ins Gegenteil verkehrt :-(.
     
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  16. Uli aus S

    Uli aus S Aktives Mitglied

    28. April 2004
    Na ganz so wars in der 'guten alten Zeit' aber nicht. Mercedesfahrzeuge wurden gnädig zugeteilt - bei bis zu 2 Jahren Wartezeit war Kundenfreundlichkeit auch nicht erforderlich. Prospekte wurden nur dann ausgegeben, wenn der Interessent mit Kleidung und Habitus den Eindruck vermittelte, sich einen Mercedes leisten zu können.
    Niederlassungsleiter waren oft adellig (in Stuttgart z.B. Graf Walderdorff) - da machte man sich nicht mit jedem gemein.

    Im Hinblick auf Kundenorientierung hat es sich in den letzten Jahrzehnten deutlich zum Besseren gewandelt.
     
  17. lowin

    lowin Aktives Mitglied

    18. April 2004
    Memmo und Hans haben das richtig beschrieben.
    Die A4 Beiblätter habe ich noch niemals gesehen, weder auf Microfishen oder im Konzernarchiv.
    Als Beleg bleibt uns eben nur die Datenkarte.
    Und da kann man ggf. sehen, daß es unter "Hinweis" doch noch weitere Ausstattungen auch länderspezifischer
    Art gab.

    Grüße
    norbert
     

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