Was soll ich nur tuen :-( !!!

Dieses Thema im Forum "der Stammtisch" wurde erstellt von Dirk H, 21. September 2019.

  1. Ulli

    Ulli Altbenzlenker

    3. April 2004
    Hallo, Dirk,

    das war eine Antwort auf die vorhergehende Frage und ohne jeden Bezug zu deinem Auto.

    Gruß

    Ulli
     
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  2. Bernhard R.

    Bernhard R. Aktives Mitglied

    453
    3. August 2014
    Kann ich bestätigen, ich nutze die Pagode jetzt im 6. Jahr als Freizeitauto in Summe 25.000km ohne Panne, aber mit Kleinigkeiten, die ich immer vor Ort lösen konnte. Mal war ne Kühlerschelle lose, mal hatte sich die Leerlaufdrehzahl erhöht, als die Schraube der Drosselklappe locker war.
     
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  3. Mark-RE

    Mark-RE Aktives Mitglied

    408
    19. Juni 2018
    Joah, wenn man keine durchgeflickte und verschlissene Mülldose kauft, machen die Autos eigentlich sehr wenig Probleme und laufen sehr zuverlässig. Auch die normalen Wartungs & Ersatzteilkosten sind überschaubar... Was natürlich bedeutet, dass die Technik halt einmal gemacht ist. Dann hat man Jahrzehnte Ruhe...
     
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  4. SydB

    SydB deaktiviert

    67
    26. Juli 2019
    Ja, das habe ich auch schon festgestellt. Da kosten die Teile für ein modernes Auto wesentlich mehr, Bremsbeläge usw, alles recht moderat.
     
  5. big-bolli

    big-bolli bolli

    619
    4. Oktober 2006
    Wenn die Pagode einmal technisch ok ist sind alle Reisen möglich. Wir fahren 2x im Jahr mindestens 3000km pro Tour; Norderstedt - Gardasee, Südtirol oder Bodensee. Fahre die letzten 10 Jahre zwischen 13 -15000 km pro Jahr und möchte es nicht missen. Pannen können immer passieren - auch mit modernen Autos.
     
  6. SydB

    SydB deaktiviert

    67
    26. Juli 2019
    So habe ich mir das auch vorgestellt. Zum herumstehen brauche ich kein Auto. Bei uns würden sicher so etwa 3000 km im Jahr zusammen kommen. Jedes Jahr im Frühjahr dann Öl- und Filter Wechsel. Ab und zu mal zum Einkaufen, unsere Nachbarin mit ihrem aktuellen SL Typ R 231 ist auch oft dort (auch "Rentnerin"). Macht Spaß...... Aber die Pagode ist einfach schöner.
     
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  7. Mark-RE

    Mark-RE Aktives Mitglied

    408
    19. Juni 2018
    Ja, wenn die Technik einmal auf Stand ist, reicht es alle 1-2 Jahre je nach Fahrleistung ne Inspektion zu machen, Sprich, Öl zu wechseln, einmal ab zu schmieren und DURCH ZU GUCKEN / Durchgucken zu lassen. Vor allem dass, worauf der TÜV nicht achtet, also nicht die "Verkehrssicherheitsrelevanten" Sachen, sondern auch mal über Kraftstoffschläuche, Zündanlage, bei den 230ern Bremszylinder hinten, Kupplungszylinder, Schaltstangenbuchsen, Hardyscheibe, usw. usf. drüber schaune zu lassen. Genau so über Keilriemen, wenn Keilriemen fällig die Wasserpumpe überprüfen und die Lichtmaschiene mal im Kreis drehen und die Batterie checken, alles was eben so zu ner Inspektion gehört...
    Bisschen Fett fürs Gasgestänge, tropfen Öl für den Zündverteiler, ansich ist die Technik aber recht Anspruchslos und Zuverlässig.

    Dann bewegt sich der normale Verschleiß an so nem Auto mal im Bereich von n paar Lichtmaschienenlagern, Bremszylindern, alle 10 Jahre mal n Satz Reifen, Kraftstoffschläuchen, mal ne neue Dichtung für die Servopumpe oder Kraftstoffpumpe, etc. und irgendwann mal wieder n paar Achsschenkel...

    Das sind ja alles keine weltbewegenden Beträge und dass ist nicht teurer als an nem normalen 15+ Jahre alten Gebrauchtwagen auch...
     
  8. Dirk H

    Dirk H Aktives Mitglied

    332
    23. März 2011
    Alles gut :)
     
  9. SANDRIN

    SANDRIN Hammering Shit Can Driver

    561
    5. Oktober 2008
    Geht mir ähnlich. Bin am vergangenen Wochenende das erste Mal seit anderthalb Jahren wieder mit Sieg-Linde unterwegs gewesen. Habe einen Verkauf auch schon mehrfach erwogen (einmal sogar eine Dauerausleihe an einen guten Forum-Spezi). Dem steht der Besitzerstolz/die Besitzerfreude gegenüber und die Frage, wie den Erlös zu re-investieren. Am Ende bin ich - zumindest bisher - Sieg-Linde immer treu geblieben. Meine Tochter hat übrigens auch keinen Draht zu ihr, vererben ist also auch keine Option.
    Cheers
     
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  10. Dirk H

    Dirk H Aktives Mitglied

    332
    23. März 2011
    Bei meinem Sohnemann Johannes ist es fast ebenso. Er wäre zwar sehr traurig, ich habe ihn eben so erzogen das man Dinge, die man vererbt bekommt, nicht verkauft, aber dem " Ersatz " wäre er eher zugeneigt, bei gleichen Bedingungen :) . Es ist eine sehr schwere Entscheidung. Dienstag kommt nun der Gutachter und dann schauen wir mal weiter. Hauptsache sie bekommt einen neuen Besitzer der ihre Historie schätzt und liebt. Das ist mir sehr sehr wichtig.
     
  11. ursodent

    ursodent ursus antennae

    9. Mai 2004
    Es ist immer jeweils eine emotional geprägte Entscheidung, die ich in den letzten Jahren immer wieder mal zu treffen hatte (sonst wäre ich ja kein Oldieliebhaber, sondern eiskalter Spekulant)...mein erstes Cabrio noch aus Studententagen, ein anderes Mal ein unberührtes völlig intaktes und gewartetes Ersthandauto, einige andere komplett von eigener Hand neu aufgebaute...es war immer eine große emotionale Komponente dabei.
    Nie fiel die Entscheidung leicht, aber wenn man merkte, das Fahrzeug mutierte zum Stehzeug, dann musste der Kopf sprechen. Und der Nachwuchs gab mir infolge anderer Interessenlage nie ein Pseudoalibi für den Weiterbesitz. Zudem ändern sich auch die Handlingsvorlieben...

    Zugegeben, schlaflose durchdenkende Nächte hatte ich jeweils reichlich, aber ich habe mich nie gefühlsmäßig eingeduselt, sondern versucht, rational zu bleiben. Und bin eigentlich von Attacken der Melancholie verschont geblieben...alles hatte seine Zeit und während dieser hatte ich jeweils reichlich Genuss.

    Nun habe ich schon häufiger "das Steuer umgelegt", das ging nur mit dem Kopf, zumal ja immer ein Lieblingsoldie in der "Reserve" blieb.
    Aber die Oldieliebe bleibt.
    Und die Erinnerung an tolle Erlebnisse mit launig-lebhaften Zeitgenossen.

    Michael
     
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  12. H.J.

    H.J. Aktives Mitglied

    4. August 2009
    also, zu diesem Thema melden sich ja doch einige Kollegen, die sich hier eine Absolution zum Verkauf einholen wollen. Es ist ja schon gesagt worden, jeder wird das selbst entscheiden können, ob die Pagode in der Garage verweilen darf, oder weitergereicht werden soll. Allerdings verstehe ich die Zweifel nicht so ganz.
    Für mich ist es nach so vielen Jahren immer noch mein Traumauto. Die Gute hat mich noch nie (ernsthaft) im Stich gelassen, vermittelt mir immer ein unglaubliches Fahrgefühl und wenn ich nach >10 Jahren die Wertentwicklung anschaue habe ich (wir) alles richtig gemacht. Zudem haben sich über die Pagodenliebhaberei tolle Freundschaften entwickelt und irgendwie beschäftigt man sich auch gedanklich oft mit dem Auto.
    Wenn ich die Pagode verkaufen wollte, müsste ich auch meiner Frau ein sehr gutes Argument liefern und diese Hürde ist unüberwindbar ;-)
    LG, Heiner
     
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  13. Mrs. Candler

    Mrs. Candler Aktives Mitglied

    219
    16. Januar 2018
    Noch ein Klacks Senf:
    In meiner kleinen Klassiker-Sammlung, die eher Zweiräder umfasst, findet über die Jahrzente ein Evolutionsprozess statt, der ganz darwinistisch ist: Das Beste überlebt. Was nicht ordentlich genutzt werden kann, Erinnerungen speichert und weiterhin das Herz erwärmt, also die Beziehung zwischen Ross und Reiter festigt, fliegt wieder raus. Das raubt nur Platz, bündelt Geld und verlangt nach Service.

    Und eins ist für mich klar:
    Beziehungen zu den Eckenstehern werden nicht besser, wenn attraktivere Gefährte im Bestand locken. Man behält ja auch nicht seine Frau, wenn erst mal eine ukrainische Tänzerin die Hütte durchraschelt. Ho-Ho-Ho ...

    Mein Fazit zum Fall oben:
    Lockt der Porsche, der ein ganz anderes Auto ist, sollte die Pagode gehen.

    ps
    Was für ein Dilemma wohl zwei Pagoden in der Garage veranstalten ...
     
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  14. Thomas E.

    Thomas E. Aktives Mitglied

    276
    12. Oktober 2009
    Hallo Dirk.

    Ich melde mich zu Wort, weil ich Deine Gedanken voll nachvollziehen kann und weil ich mich quasi in einer sehr ähnlichen Situation befinde. Mir ist seit ca. 1 Jahr aufgefallen, dass mein Fahrzeugpark im Laufe der Jahre immer größer geworden ist. Ich habe das Gefühl irgendwas muss weg. Nur geht es mir wie Dir. Jedes meiner Lieblinge habe ich mir aus dem Grund gekauft, dass ich sie toll fand und haben wollte.

    Mit jedem meiner Fahrzeuge hatte ich Spaß, Freude und mit einigen auch Leid, so wie aktuell mit meiner Pagode. Mein Porsche ist aber z.B. mittlerweile kein Fahrzeug mehr sondern mehr ein Stehzeug. Der Grund? Wert, Diebstahlsangst, Angst vor Unfällen/Beschädigungen. Krank aber war! Es braucht hier keiner Meckern der das nicht versteht. Man muss das auch nicht nachvollziehen können. Entweder ist man als Mensch so oder eben nicht. Punkt.

    Ständig muss irgendein Fahrzeug geputzt werden, oder zum TüV oder es ist was zu reparieren, oder es steht eine Wartung an, oder, oder, oder....

    Die entscheidende Frage ist: Bedeutet ein Fahrzeug mehr Lust oder mehr Last für Dich?

    Wie auch immer, die Antwort auf Deine Frage wirst Du hier und nirgendwo anders finden. Du hast die Antwort bereits. Entweder in Deinem Kopf oder in Deinem Bauch. Die Frage ist, welche Seite überwiegt bzw. gewinnt. Ich denke für mich, dass es vielleicht vom Zufall abghängen wird. Vielleicht stehe ich mal irgendwo mit einem meiner Mopeds rum und mich spricht jemand an. Oder, wie vor wenigen Wochen passiert, fahre ich mit meinem Porsche zum Gutachter und er macht mir ein interessantes Angebot für den Elfer. In diesem Fall hat mein Bauch gesagt, dass es noch nicht interessant genug war.

    Wie auch immer, der Tag wird kommen an dem Dein/mein Auto geht. Die Frage ist nur wann! Nur die wenigsten nehmen es mit ins Grab. Also... quäle Dich nicht zu sehr. Es wird Dir früher oder später von alleine klar sein.

    Was Du mal machen solltest, vielleicht, ist das Auto zu annoncieren. Zu Deinem Wunschpreis/Schmerzensgeld. Schau mal wie die Reaktionen sind und ob Du dann vielleicht bei einer Besichtigung eines Interessenten ein gutes Bauchgefühl bekommst zu dem auch noch die Kopfschmerzen weg sind.

    Oder Du stellst fest, dass Deine Preisvorstellung so weit von Gut und Böse entfernt ist, dass Dir klar wird was das Auto wirklich wert ist und dass Du dann gar nicht mehr verkaufen willst! Versuchs mal! Ich mache das gerade mit meinen Mopeds.

    Und noch was am Rande. Ich besitze meinen Elfer jetzt seit 21 Jahren und die Pagode quält mich jetzt seit 5 Jahren mit Kosten, Kosten und noch mal Kosten. Aber ... wenn Du Dir u.a. Gedanken über den Verkauf wegen etwaiger Kosten für das Auto machst und dann an einen Porsche denkst, dann rate ich Dir es zu vergessen. Ein Porsche wird teurer! Und zwar in ganz vielen Bereichen um ein Vielfaches!

    Gruß Thomas
     
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  15. Mark-RE

    Mark-RE Aktives Mitglied

    408
    19. Juni 2018
    Ich habe meinen ganzen Krempel verkauft. Fast. Ich habe noch das Auto meines Opas, womit ich dieses Jahr glaube ich schon 1x gefahren bin, aber mein Vater nutzt es hoffe ich, mal... Das ist mein "Reserveauto". Das ist zwar über 60 Jahre alt, aber damit fahre ich nach Hause, zur Arbeit oder so, wenn mein normales Gebrauchtwagen aus irgendwelchen Gründen (Wartung, verliehen) nicht Verfügbar ist.

    Mein Alltagsauto will aber auch gelegentlich gewaschen, geputzt werden und selten auch mal repariert werden...

    Dann habe ich noch meinen Oldtimer von 1977 mit dem ich sehr viel Spass habe und der in fleißiger Nutzung ist. Die ordentliche und vernünftige Wartung von dem Auto kostet mich genug Zeit. Ich schaue also, dass ich mein Alltagsauto vernünftig auf Stand halte, meinen 77er Daimler beisammen halte und eigentlich reicht mir das. Dann alle paar Jahre mal was an meinem 1959er Opel Rekord machen, da ist dann auch der ein oder andere Tag schnell weg, es langt.

    Besser man macht einen Oldtimer richtig, als dass man 5 angefangene Baustellen hat und jedes Auto ist halb kaputt...
     
  16. Dirk H

    Dirk H Aktives Mitglied

    332
    23. März 2011
    Hallo zusammen,
    ich muß zugeben das ich schon sehr beeindruckt war von den ganzen Antworten auf meinen post. Dafür möchte ich mich gern einmal bedanken. :)
    Der Gutachter war nun da und jetzt kann ich mich damit beschäftigen das mein kleiner Traum in wirklich gute Hände kommt.
    Euch noch einen schönen Feiertag
    LG
    Dirk
     
  17. Dirk H

    Dirk H Aktives Mitglied

    332
    23. März 2011
    So, nun möchte ich gerne eine Rückmeldung geben. Meine liebevolle Tiffy ist nun verkauft. Ich werde es mit Sicherheit immer bereuen, aber es ist eine Kopfentscheidung. Das neue Vehicle ist auch schon gekauft und wird Ende des Monats von der Spedition Fehrenkötter beim Besitzer abgeholt. :)
    Gern möchte ich weiterhin Leser des Forum `s bleiben. Ganz liebe Grüssle
    Dirk
     
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  18. Bernhard R.

    Bernhard R. Aktives Mitglied

    453
    3. August 2014
    Hallo Dirk,
    dann viel Spaß mit dem neuen Spielzeug!
     
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  19. Thomas E.

    Thomas E. Aktives Mitglied

    276
    12. Oktober 2009
    Hallo Dirk.

    Das ging ja schnell. Und? Hat es weh getan?

    Ich sag ja, Dein Bauch weiß sowieso was Du willst und alles hat seine Zeit. Ich habe gerade zwei alte BMWs verkauft. Hat auch nicht so weh getan wie ich dachte und es beruhigt mich, dass sie zwei neue Liebhaber gefunden haben die die Geschichte der Mopeds weiterschreiben. Irgendwann sind wir sowieso nicht mehr da, aber unsere Vehikel bleiben und wir sind dann Teil ihrer Geschichte. Quasi auf Ewig! (Jedenfalls wenn sich die penetranten unter den Umweltschützern nicht eines Tages doch noch auf ganzer Breite durchsetzen.)

    Gruß Thomas
     
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  20. Dirk H

    Dirk H Aktives Mitglied

    332
    23. März 2011
    Hallo Thomas,
    es tut noch weh. Sie steht noch in der Garage und wird Ende November abgeholt. Da sie aber in wirklich gute Hände kommt, es ist ein Geschäftsfreund meiner Frau, ist es nicht ganz soooo schlimm. Ich glaube nicht das sich die Umweltschützer durchsetzen. :)
    Und da das neue Wägelchen auch etwas sehr besonderes ist, ist alles gut so wie es ist. :)

    Grüssle Dirk
     
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