Ich bleibe dabei: mehr als 10 hat die grüne US Pagode ab Rotterdam nicht gekostet.
Und was hat Deine gekostet als sie hier war und welchen Betrag hättest Du in einer Annonce verlangt, wenn Du sie hättest erkaufen wollen?
Machen wir einfach mal eine Rechnung auf (Beträge in Euro damit sich leichter rechnet).
Besichtigung in USA (Flug und Übernachtung) =1.500 €
Kaufpreis = 10.000 €
Fracht (Vorlauf zum Hafen, Seetransport und Transfer zur heimischen Garage) 3.000 €
10% Zoll auf Kaufpreis und Transport = 1.300 €
19% USt auf Kaufpreis Transport und Zoll) =2470 €
Gesamt = 18.270,-
Ich weiss, über Rotterdam sind die Einfuhrkosten günstiger Als gewerblicher Händler wäre ich dennoch vorsichtig, denn der Zoll kann 10 Jahre lang den Differenzbetrag nacherheben.
In einer älteren Motor-Klassik war mal ein Bericht über einen saarländischen Oldtimer-Händler, dem die Nachbelastung die Existenz gekostet hat.
Außerdem sorge ich in meinem Themenbereich (kein Auto-/Oldtimerhandel) dafür, dass meine Steuerakte kein Eselsohr bekommt. Wohin das führt, habe ich bei einem früheren Arbeitgeber erlebt, da kam alle zwei Jahre die Steuerprüfung. Den Stress wären mir die paar gesparten Euros nicht wert.
Lange Rede kurzer Sinn. Bis ein Auto hier ist haben sich die Kosten - gegenüber dem Anzeigenpreis in USA - schon deutlich erhöht.
Wenn man den Wagen, wie ich vermute, unter 20K bekommen kann, ist der Aufschlag nicht sonderlich hoch.
Gruß
Uli aus S