15 Zoll Stahl-Felgen

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Lieber Bernd. Für die Erteilung eines Status des kraftfahrtechnischen Kulturgutes bedarf es einer positiven Begutachtung eines amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfers. Das weißt du. Hat dieser ein Fahrzeug positiv votiert und es wird die Zulassung erteilt ist dies ein amtlich festgestellter "Oldtimer". Ich würde mir (sofern keine 8x17 Kreuzspeichen oder ein Corvettemotor eingebaut sind) bei eingetragenen relativen Nichtigkeiten wie 15 Zoll Felgen oder Getrag-Umbauten lieber die Zunge abbeißen und meine eigene Bude anschauen als mit dem Finger auf andere zu zeigen und "Jehova" zu rufen. Martin.

Genau Martin,

die 15 Zollfelge mag aus Deiner Sicht sicher nur eine Nichtigkeit sein, genauso wie das Nichtblinken beim Abbiegen oder Spurwechsel.
Beides kann jedoch zu unerwünschten Folgen führen, mal schneller, mal auch nur mittelfristig, aber unangenehm.


Einer der grundsätzlichen Unterschiede zwischen Dir und mir ist:

Ich habe keine Bude, sondern ein "Wohnzimmer für die vierrädrigen Mitglieder der Familie".

In diesem Wohnzimmer wirst Du nichts finden, was H-Kennzeichenschädlich ist.
Deshalb zeige ich aber nicht mit dem Finger auf andere, sondern ich versuche mich als Aufklärer, insbesondere zum Thema H-Kennzeichen und Hobby.
Denn es wird mittlerweile viel zu viel als Selbstverständlichkeit betrachtet - wie zum Beispiel das H-Kennzeichen.

BMB
Bernd
 
So.

Das Thema sollte nun beendet sein.

Detlef H.
 
Vorteile einer H Zulassung

könnt ihr doch in Deutschland gar nicht hoch genug halten.
Kleiner Vergleich zu Österreich gefällig:

Für vor dem 1. Jänner 1987 erstmals im Inland zum Verkehr zugelassene Personen- und Kombinationskraftwagen mit Fremdzündungsmotor (Ottomotor) ohne geregelten Drei-Wege-Katalysator erhöht sich die Steuer ab 1. Jänner 1995 um 20 Prozent. Mit einer ''weißen'' Begutachtungsplakette gekennzeichnete Kraftfahrzeuge unterliegen nicht der erhöhten Steuer.
Oldtimer-Kraftfahrzeugen kommt keine Steuerbegünstigung zu, für sie ist der Steuertarif für Personen- und Kombinationskraftwagen anzuwenden.


Also unsere Pagoden:
Auch wenn sie in Konserviertem Neuwagenzustand sind:

Steuer€ 784,44 pro Jahr erhöht um 20 % ergibt somit: 941,33 EUR pro Jahr. Aber nur wenn man jährlich im Voraus zahlt, sonst weitere Erhöhung. Abzockerpreis ist natürlich noch ohne Haftplichtversicherung, Kaskoversicherung, Autobahnvignette, etcc... (Aber die habt ihr ja bald auch:()
Sogesehen seid doch froh, das H Kennzeichen zu haben, und möglichst es nicht durch Sinnlosdiskussionen beginnend es (weiter) wegzuschrammen. Die Politik wird es sowieso immer wieder entdecken. Also möglichst "leise" darüber berichten. sonst kommt irgendein (weiterer) Öko-Populist wieder drauf, da kann man Geld holen, also weg damit..
Ob jemand breitere Felgen, wenn technisch möglich eintragen lässt ist doch zweitranging, wenn der Prüfer ja sagt, und das H Kennzeichen bleibt..
sagt jemand, der Pagodensteuer 941,33 EUR /Jahr zahlt....
 
...oder als schmankerl aus Belgien: die LEZ

...oder auch Lage-emissiezone, also faktisch eine umweltzone wie in deutschland bereits praktiziert. der schlimme unterschied liegt für uns darin, dass sie für alle gilt, eben auch oldtimer. halter dieser fahrzeuge dürfen also die garagen nicht mehr verlassen, bzw. müssen die autos entfernen und ausserhalb der zonen einlagern, um dann ggf. mit den öffis zu ihren autos zu fahren.

gruss in's oldtimertechnisch gut behütete nachbarland...

Tobi
 
Zuletzt bearbeitet:
Das H-Kennzeichen ist nicht vom Himmel gefallen

...oder auch Lage-emissiezone, also faktisch eine umweltzone wie in deutschland bereits praktiziert. der schlimme unterschied liegt für uns darin, dass sie für alle gilt, eben auch oldtimer. halter dieser fahrzeuge dürfen also die garagen nicht mehr verlassen, bzw. müssen die autos entfernen und ausserhalb der zonen einlagern, um dann ggf. mit den öffis zu ihren autos zu fahren.

gruss in's oldtimertechnisch gut behütete nachbarland...

Tobi

Ich kann es mir jetzt nicht verkneifen und es muss raus:

Das H-Kennzeichen und die damit verbundenen Vergünstigungen/Erleichterungen sind nicht vom Himmel gefallen!

Da haben Ende der 90iger Jahre ein paar weitsichtige Oldtimerenthusiasten, u. a. der CAAR e.v. und auch der damalige DEUVET ganz, ganz hart daran gearbeitet.

Der ADAC war weit und breit nicht sichtbar.

Unser Glück war, dass der damalige Verkehrsminister Wissmann den damaligen Finanzminister überzeugen konnte, auf die paar DM Steuer zu verzichten.


@Detlef, tut mir leid, eigentlich wollte ich Deinen Wunsch beherzigen und zu diesem Thread nichts mehr zu schreiben und Dir das letzte Wort überlassen.
Aber, wenn die anderen, warum nicht auch ich.?

BMB
Bernd
 
Zuletzt bearbeitet:
und der nächste.
Ich vermute mal das mich einige für einen Witzbold halten.
Wenn ich schreibe es sollte Schluss sein meine ich das auch.
Offentsichtlich geht das nur indem ich das Thema schliesse.
Auch mein dickes Fell ist mal durch.

vG
Detlef H.
 
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