Restaurationsbericht von Goede

d.Hahn

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Hallo Leute,
in diesem Thema wird unser Forumsmitglied Goede in den nächsten Wochen nach und nach den kompletten Restaurationsbericht zu seiner Pagode einstellen. Ich möchte auch bitten,keine Fragen zur in diesem Thema zu stellen. Es wäre schön wenn der Bericht nicht durch Fragen zerstückelt wird.
Parallel zu diesem Bericht gibt es ein zweites Thema ``Fragen zur Restaurierung Pagode Goede´´ hier könnt ihr eure Fragen loswerden. Damit es einigermaßen übersichtlich bleibt wird Goede die einzelnen Abschnitte mit einer fortlaufenden Nummer versehen.


viel Spass mit dem Bericht wünscht euch
Detlef H.


Diskussionen, Fragen und weiteres bitte hier: http://www.pagodentreff.de/diskussionsforum/t2224-fragen-zur-restaurierung-pagode-goede.html
 
Teil 1 - Die Geschichte der Goede

Hallo zusammen,

wie Detlef so schön angekündigt hat werde ich mal versuchen einen kleinen Restaurationsbericht meiner Pagode in den nächsten Wochen darzustellen.:hammer:
Danke Detlef und Dominik dass ihr das so möglicht macht! :klatsch:

Da ich das ganze vor einigen Wochen bereits schon einmal als richtiges Fotoalbum erstellt habe, hier die bereits ausgesuchte Story an Bildern mit einigen Kommentaren.;)

Vielleicht mal ganz kurz ein paar Daten:
- Insgesamt habe ich weit über 1500 Fotos gemacht und später leider dann doch festgestellt, dass trotz allem irgendwie einiges doch nicht richtig dokumentiert oder festgehalten ist.:confused: Naja, lasst euch überraschen....
- ca. 1650 Std. :hammer:wurden bisher in die Restauration investiert
- Kosten:2cent:......darüber sprechen wir lieber nicht.

Anfangen möchte ich damit wie es eigentlich zum Namen "Goede" gekommen ist und wie ich zu meinem Baby gekommen bin.:)

Ich hoffe ihr habt Spass dabei

Grüße
Michael
 

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Teil 2 - Bestandsaufnahme Motor, Unterboden, Achsen

Jaja, nur keinen Stress ;), ich kann nicht täglich Updates einstellen.
Aber so 2 Beiträge pro Woche werden es werden...

Hier Teil 2 der Restauration.
Die Bestandsaufnahme:doh:

Einige Rahmenbedingungen habe ich noch ganz vergessen, die aber sicher einige Fragezeichen im Laufe der Restauration erklären werden:

- Die Karosserie wurde von mir von aussen nicht bearbeitet, da die Pagode erst ein Jahr vor meinem Kauf karosserieseitig restauriert und lackiert wurde. Der Lack ist noch in einem so guten Zustand, dass es Verschwendung gewesen wäre diesen runterzuholen und alles wieder neu zu lackieren.
Einzig ein paar kleine "Macken" und Fehler wurden ausgebessert.
- Leider ist der Aussenlack derzeit aber nicht original :(, so dass der Unterboden, Motorraum und Innenraum (natürlich nicht der sichtbare Teil;)) bereits in der später mal originalen Farbe lackiert wurde.



Meist erkennt man erst später was eigentlich so alles nicht per Foto dokumentiert wurde. Es fehlen daher Fotos von:
- Hohlraumkonservierung
- Überholung Vorderachse
- Auseinanderbau der Instrumente
- Überholung der Einzelteile wie Lichtmaschine, Anlasser, Elektromotor Heizung, Scheibenwischermotor
- naja...bestimmt noch einiges mehr....werde das später ergänzen



​
Erst mal die Bilder der Bestandaufnahme von Motorraum und Teile des Unterboden:

Bilder von Achsen und Radkästen etc.

Sieht ganz schön schlimm aus...aber seht selbst...
 

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Teil 4 - Bestandsaufnahme Innenraum

Teil 3 - Bestandsaufnahme Innenraum (Überschriften wegen Zusammenführung noch etwas durcheinander,werden noch angepasst)

Wo ich doch gerade dabei bin...;)

Der Innenraum musste natürlich auch digital festgehalten werden.
Von Originalität wirklich keine Spur mehr....eigentlich kommen einem dabei vielmehr die Tränen in die Augen.

Teil 4 - Bestandsaufnahme Innenraum
 

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Teil 4 - Beginn der Restauration - Auseinanderbau

Teil 4 - Beginn der Restauration - Auseinanderbau

Nachdem erst mal "oberflächlich" alles digital festgehalten ist geht es jetzt richtig los......und dass obwohl immer noch keine Lösung in Form einer Garage order ähnlichem gefunden ist.
Hätte ich vielleicht doch auf die warnenden Rufe meines Schatzis hören sollen? [FONT=&quot]„Wo willst du das Auto überhaupt hinstellen und restaurieren? Wir haben doch keine Garage?"[/FONT] ........Neeeeeeeee........:)
Arbeit im Freien und das im November/Dezember....das macht Spass :arschkarte:

Dick angezogen und mit allem möglichem Gerät das der Keller hergibt bewaffnet, wird erst mal alles im Innenraum freigelegt.
Beide Arbeiter hier im alltäglichen "Freizeitlook".:hammer:


Wenn man denkt, dass man das schlimmste schon gesehen hat.....dann kommt es noch schlimmer...garantiert! :doh:
 

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Teil 5 - ein neues Heim für die Goede

Teil 5 - ein neues Heim für die Goede

Da man eine Garage oder Halle nun mal einfach nicht so daherzaubern kann musste man sich etwas überlegen.
Ideen dazu waren genug vorhanden, nur Überzeugungsarbeit war noch notwendig. Einige Tage später war es dann endlich so weit.
Nach etlichen Diskussion mit der "Hauspolizei" :) wurde sich nun auf eine vorübergehende Lösung (wie sich später herausstellte für die nächsten ca. 7-8 Monate;)) geeinigt.
Also: Wohin mit der Goede?
Ein Party-Zelt musste als Garage herhalten. Die Restauration konnte starten.
Übrigens, wer es nicht glaubt.....es geht tatsächlich. Es gibt bestimmt bessere Lösungen, ABER es funktioniert.;)

Für einige der Teile wurde dann auch gleich ein neues Heim gefunden. Alle Einzelteile wurde erst mal im Keller in Hunderten von verschiedenen Kartons, und Kästen zwischengelagert.

Wenn man kaum Platz hat, dann schafft man sich diesen.....:hammer:
 

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Teil 6 - Aus der Werkzeugkiste

Teil 6 - Aus der Werkzeugkiste

Wer schrauben will braucht Werkzeug.
Auch wenn man im ersten Moment denkt ein Schraubenzieher aus dem Baumarkt tut es auch...Gutes Werkezug ist eminent wichtig....das fängt bei der ersten Schraube die man herausdreht an und hört bei der letzten Umdrehung auf.

Zur Bearbeitung/Freilegung des Unterbodens, Innenraum, Radkästen; Motorrraum etc. lieferten u.a. diverse Küchenmesser und Spachtel beste Dienste.

Immer wieder kommt der Hang zum Antiken zum Vorschein:
Der Kompressor ist mindestens genauso alt wie die Goede, aber verrichtet durch die ganze Restauration hinweg seinen Dienst. :klatsch:

Manchmal ging es zu wie bei Daniel Düsentrieb: Hier das große "Helferlein":
Ohne unsere selbst gebaute Drehbank wäre es nicht gegangen. :hammer:
Ein alter Wachmaschinenmotor dient als Drehbank. Vorne auf den Motor ein Dreibackenfutter drauf und fertig ist die Schleif-, Bürst- und Poliermaschine.
Diverse Werkzeuge und Bürsten etc erledigen dann den Rest.
 

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Teil 7 - Überholung der Hinterachse

Teil 7 - Überholung der Hinterachse

Nachdem ja nun, zumindest temporär, eine neue Bleibe für die Goede gefunden ist, gehts richtig los.:hammer:

Es wird sich von hinten nach vorne vorgearbeitet.
Damit geht es also erst mal an die Hinterachse.

Begonnen wird mit dem Austausch von Radlager und Bremszylinder.
Anschließend wurden alle Gummis, Dichtungen und Bremsleitungen erneuert.
Säubern, abbürsten, entrosten, lackieren...und alles was dazugehört.
Die Achse selbst und ihr Innenleben wurde natürlich auch kontrolliert, alles in Ordnung!

Zum Abschluss wurde dann alles wieder zusammengebaut.
Fertig zum EINBAU! :)
 

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Teil 8 - Unterboden, Radhäuser etc.

Teil 8 - Unterboden, Radhäuser etc.

HELAU!!!!

.....zurück zum Restaurationsbericht!

Dezember 2004.....es ist kalt....die Unterstellböcke halten!

Langsam wird sich jetzt weiter nach vorne gearbeitet.
Der Unterboden wird mit der Zopfbürste, Spachtel und Heissluftpistole sowie Negerkeksen (nicht Negerküssen
essen_7.gif
)
blank gelegt. Was für eine Arbeit......und das bei einer "Goedenflughöhe" von ca. 30cm über dem Boden.

Wie bereits angedeutet....was da so alles noch zum Vorschein kommt...es ist schlimmer als erwartet. :doh:
Die letzten 43 Jahre haben doch ein "paar kleine" Spuren hinterlassen....
 

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Teil 9 - Kofferraum und Verdeckkasten

Teil 9 - Kofferraum und Verdeckkasten

Einen etwas erfreulicheren Anblick gibt der Kofferraum und Verdeckkasten ab.

Zwar muss auch hier ein gründliche Reinigung vorausgesetzt, ein wenig Rost entfernt werden und alles neu lackiert werden, Durchrostungen oder ähnliches sind aber nicht vorhanden.
Im Verdeckkasten wird erst mal die komplete Mechanik gereinigt und überholt und das alte, mehrfach gebrochene Kustleder mit entfernt und neue Scheuerleisten aus Filz eingebracht.

Die schwierigste Aufgabe liegt hier später in der korrekten Einstellung des Verdecks in Verbindung mit den diversen Verschlussmechanismen....dazu aber später nochmal.:confused:

Übrigens, lieber jetzt schon alles genau ausrichten, einstellen, markieren etc. und ERST DANN Lackierungen vornehmen. Nicht dass es später böse Überraschungen gibt.....;)
 

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Teil 10 -Blecharbeiten

Teil 10 -Blecharbeiten

Die eine oder andere Roststelle ist ja nun ausgemacht und die eine oder andere Entscheidung ist getroffen bzw. bereits umgesetzt:
Du (Blech) bleibst.....du musst gehen.:hammer:

Einige Bleche (oder besser die Reste davon) sind ja teilweise bereits herausgetrennt und doch ist mal wieder nicht von allem ein Foto gemacht.:doh:

Nicht desto trotz werden nun die Blecharbeiten vorangetrieben. Hammer, Kunststoffhammer, Holz, Flex, Blechschere und Schraubstock....das sind nun die besten Freunde.:hammer::hammer::hammer:
Bis alle Bleche so vorgefertigt sind, dass man sie auch tatsächlich einschweissen kann, vergehen Tage.
Aber die Mühe wird belohnt...alle Bleche passen millimetergenau und die Löcher für die Punktschweissungen (siehe Bodenbleche) sitzen auch genau an den vorgesehenen Positionen.
 

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Teil 11 - Motor auseinanderbauen

Teil 11 - Motor auseinanderbauen

Das Schweissen lässt noch etwas auf sich warten, von daher wird sich erst mal über eine andere große Baustelle hergemacht: DER MOTOR!

Da sich die Goede ja irgendwann in "ferner Zukunft" mal hoffentlich :confused: absolut zuverlässig und überholt aus eigener Kraft bewegen soll, wird jedes Teil auseinandergenommen, überholt, lackiert usw..
Zuersteinmal müssen dazu alle Anbauteile, Leitungen etc. entfernt werden.

Wo wir gerade dabei sind wird natürlich auch der Motorraum auf Vordermann gebracht. Erst mal muss dazu der alte Dreck weg und Lack runter. Rost hat hier nichts mehr zu suchen.....:hammer:
 

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Teil 12 - Motor auseinanderbauen - II

Teil 12 - Motor auseinanderbauen - II

Der "Macher" überlegt........:confused:
Da der Motor ohne Hebebühne oder Kran nicht aus dem Motorraum rauskommt muss er eben drin bleiben. Improvisation ist gefragt.
Wenn alles andere gemeistert wird, sollte das auch klappen.

Nach dem Kauf in Lindau am Bodensee ist der Goede die Heimfahrt tatsächlich bekommen. Das Bild der Zündkerzen : Einwandfrei! :klatsch:
Das sieht schon mal gut aus!

Noch einige weitere Bilder von der "improvisierten Baustelle".:hammer:
 

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Teil 13 - Diverse Anbau-Teile

Teil 13 - Diverse Anbau-Teile

So schön übersichtlich wie jetzt der im Motorraum verbliebene Rest auch aussehen mag, umso größer ist die Platznot im Keller dank der zahlreichen Einzelteile geworden.:doh:

Doch damit nicht genug, schließlich müssen alle Teile auch gereinigt, überholt und lackiert werden. Aus der bereits großen Anzahl von Anbauteilen werden auf einmal mehrere hundert Einzelteile.
Nur gut wenn man vieeeeeele....also wirklich gaaaaanz vieeele Schächtelchen, Döschen und Kartons hat....und diese auch entsprechend beschriftet.
Ganz nebenbei hilft es natürlich wenn man nicht alle Teile auf einmal auseinander nimmt. ;)
Falls man aber dann doch mal etwas zu enthustiastisch an die Sache herangegangen ist, hilft es ungemein sehr viele Fotos VORAB gemacht zu haben. Glaubts mir...ruck zuck ist man sonst auf einmal ganz schön :arschkarte:

Diverse Einzelteile aus Motorraum teils vorher-nachher oder auch z.B. die komplett zerlegte Heizung seht ihr auf den Fotos....
 

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Teil 14 - Schweissen

Teil 14 - Schweissen

Endlich, jetzt ist es so weit.
Die Goede wartet schon seit Wochen darauf dass die "Wunden" endlich verarztet und wieder "geheilt" werden.
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Heute wird geschweißt.

Wie an vielen anderen Stellen auch zeigt sich mal wieder was richtig gutes Werkzeug wert ist.....oder eben genau anders herum: Wieviel Aufwand man sich selbst machen kann wenn das Handwerkszeug nicht ganz so optimal ist und ggf. noch vom Bekannten ausgeliehen ist.:confused:
Angefangen damit, dass der Schweißdrahtvorschub aussetzte bis hin zu dem Punkt, wo ab und zu immer wieder die Hauptsicherung rausflog...es passierte einfach was man so gar nicht gebrauchen kann und womit man gar nicht rechnet.
Naja, schließlich hat dann doch noch alles geklappt und alle Schwierigkeiten wurden aus dem Weg geräumt.
Danach zeigte sich dann, wieviel die gute Vorarbeit wert ist.
Alle sauber vorgefertigten Bleche wurden millimetergenau eingeschweisst und die Nähte anschließend beigeputzt, ggf. nochmal nachgeschweisst.

Vor lauter Enthusiasmus wurde mal wieder vergessen ausreichend Fotos zu machen. Ein paar wenige zeigen die Doktoren bei der Arbeit und ein paar Zwischenergebnisse...
 

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Teil 15 - Unterboden & Radkästen I

Teil 15 - Unterboden & Radkästen I

Sooo, alle Bleche sind eingeschweisst, jetzt muss für eine dauerhafte Rostvorsorge gesorgt werden.:)

Bekanntlich führen viele Wege nach Rom.
Um diese Wege nicht alle aus eigener Erfahrung gehen zu müssen, habe ich mich monatelang in diversen Foren herumgetrieben, mich bei Oldtimerwerkstätten etc erkundigt und verschiedenste Erfahrungen eingesammelt.
Einen Königsweg, gibt es meines erachtens nicht :confused:, aber viele verschiedene, auf die jeweiligen Anwendungsfälle abgestimmte, Möglichkeiten eine gute Rostvorsorge für unsere Babys aufzubringen.

Ich habe mich für folgende Variante entschieden:

- Nitro-Verdünnung und Marine-Clean zur Reinigung des zu versiegelnden Flächen
- POR15 Rostverhütungslack (geht chemische Verbindung mit dem Metall ein) hier schwarz, als Grundlage zur Rostvorsorge
- Owatarolöl um Stellen, an denen man mit Farbe nicht hin kommt (wie z.B. Falze von innen zu schützen), zulaufen zu lassen
- Karosseriedichtmasse um Fugen zu schließen
- Spritzbare Nahtabdeckung für alle Bereiche im Steinschlagbereich hier hellgrau (Gummimasse wie sie damals auch original von MB aufgebracht wurde)
- Originallack fürs "Finish" von Unterboden und Radkästen
- Wachs aufbringen zur abschließenden Versiegelung
 

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Teil 16 - Unterboden & Radkästen II

Teil 16 - Unterboden & Radkästen II

...diese ganze Versiegelung des Unterbodens und der Radkästen wurde ebenfalls, wie alle anderen Arbeiten auch, ca. 30cm über dem Boden, also liegend auf dem Boden, ausgeführt.

Wer einmal mit POR15 in Berührung gekommen ist kann sich vorstellen was das zur Folge hatte.....
Alle Arbeitsklamotten konnten genau einmal genutzt werden :(...anschließend wurden sie als Putzlappen verwendet. ;)
Da POR15 nur in den ersten Minuten mit Verdünnung zu lösen ist, hatte jeder Spritzer auf der Haut einen bleibenden Eindruck hinterlassen.:doh:
Die Badewanne wurde mein bester Freund....ganz abgesehen davon was mein Schatzi zu der Zeit alles mitmachen musste . Als Schmutzfink verschrien war ganz schön Stress angesagt....was ein Glück waren diese Arbeiten ja nach ein paar Tagen/Wochen abgeschlossen. Danach war erst mal "Wiedergutmachung" angesagt
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Teil 17 - Verchromen & Galvanisieren

Teil 17 - Verchromen & Galvanisieren

Der absolute Tiefpunkt ist ja nun überwunden. Man spürt und sieht es so langsam: Es geht endlich wieder aufwärts!!:banane:

Da nun der Unterboden, Radkästen erst mal trocknen müssen wurde sich wieder um alle anderen Baustellen :hammer: gekümmert.
Da ja der Motor und natürlich auch der Rest der Goede bald wieder zusammengesetzt werden sollte, wurden alle Teile für das optische Finish zum Zusammenbau vorbereitet.
Das bedeutete, dass die selbstgebaute Drehmaschine wieder überaus stark beansprucht wurde. Das ganze artete sogar so weit aus, dass uns der eingebaute Kondensator um die Ohren flog.....:doh:
Naja, Ersatz war aber schnell herbeigeschafft, so dass alle Teile in wenigen Tagen bestens für die Veredelung vorbereitet werden konnten.
Großer Vorteil dieser Vorarbeit: Der Galvanikbetrieb kann die Teile (zumindest was das gelb-chromatieren angeht) direkt in die Bäder hängen, ohne die Teile noch vorher zu bearbeiten. Das spart enorme Kosten ein.

Übrigens, kleiner Tip wenn man so viele Teile auf einmal zum galvanisieren weggibt: Vorher ein Foto von allen Teilen machen und die Anzahl der Teile festhalten lassen. Wie es der Zufall will ist während des Gavanisierungsprozesses ein Teil ins Bad gefallen und wird nicht zurückgegeben. Gut wenn man dann mit Fotos belegen kann worum es sich handelt! ;)

Nachdem die Teile wieder zurück sind, wurden sie erst mal auf Vollständigkeit überprüft und anschließend mit speziellem Schutzlack vor weiterer Korrosion geschützt (daher hängen die Teile alle zwischen den Mülltonnen)

Die Chromteile...naja.....bringt Geduld mit...und nicht die Nerven verlieren.:schlafen:....kommt Zeit ........kommt Chrom.
 

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Teil 18 - Motor und Anbauteile

Teil 18 - Motor und Anbauteile

Bevor alles wieder zusammenwachsen kann musste der Motorraum ja auch noch lackiert werden. Hier auf den Fotos im Hintergrund schon fertig in der Originalfarbe "Graphitgrau DB190" ausgeführt.
Wie bereits erwähnt ist der Unterboden, Radkästen, Motorraum etc bereits in der Originalfarbe ausgeführt. Da die Karosserie erst vor 2 Jahren neu lackiert wurde, wurden hier nur Kleinigkeiten ausgebessert. Später soll dann aber auch die Karosserie wieder mal in DB190 erstrahlen. Dann passt auch der bereits vorbereitete Motorraum und Unterboden zum Rest der Karosserie:)

Eine Überholung aller einzelnen Anbauteile versteht sich von selbst. Neue Lager, neue Kohlen, neu Gummis zur Abdichtung etc. Anschließend wurden die Teile noch lackiert und schon für den Einbau zurecht gelegt. :hammer:

Nun ging es noch an den Motor selbst. :hammer: Zylinderkopfhaube ab und erst mal eine erste Bestandsaufnahme machen. Puuuh.....Glück gehabt, das sieht mal richtig gut aus. :klatsch:
Kein Ölschlamm, keine Ablagerungen. Super.

Selbst die Nockenwelle sieht zeigt keinerlei Einlaufspuren und auch die Ventile mussten nur geringfügig ein/nachgestellt werden.
 

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Teil 19 - Motor Zusammenbau I

Teil 19 - Motor Zusammenbau I

Nachdem nun auch der Motorblock gereinigt und lackiert ist, kann nun endlich wieder zusammengebaut werden was zusammen gehört.:hammer:
Was am Anfang noch etwas wirr aussieht wird nach und nach tatsächlich wieder ein kompletter und laufender Motor. :)
Stück für Stück werden alle Einspritzleitungen und Anbauteile wieder an ihren Ort gebracht....
 

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