Christoph Haub
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Hier mal eine Frage an all die, die den Umbau zu einem Getrag 265-Schongang Getriebe schon absolviert haben. Da das Getrag-5-Gang Getriebe etwas länger und auch tiefer baut, muss eine Änderung an der Getriebeplatte vorgenommen werden. Dazu gibt es grundsätzlich mehrere Möglichkeiten:
Möglichkeit 1: Getriebeplatte tiefer bauen:
Man schweißt ein etwa 30mm breites Stahlblech auf den Befestigungsfalz der Getriebeplatte, so dass diese mit Abstand unter das Getriebe passt. Alternativ zum aufgeschweißten Rand kann man auch ein passendes Distanzstück von 30mm unterlegen. Die Platte erhält dann entsprechend verlängerte Haltebolzen sowie eine 30mm Buchse für die Schraube des Getriebelagers. Vorteil: die Getriebeplatte wird nicht verändert, der in der Platte eingeschweißte Quersteg wird nicht zerstört, die Stabilität der Platte und der Bodengruppe bleibt unverändert. Nachteil: die Getriebeplatte sitzt 30mm tiefer und kommt evtl. den Rohren der Abgasanlage in die Quere, die letzte(n) Bolzen können nicht eingedreht werden. Außerdem wird die Getriebeplatte mit der Schraube des Getriebelagers zum tiefsten Punkt der Untergruppe und birgt somit die Gefahr, beim Aufsetzen beschädigt zu werden. Falls der Abstand zwischen Querverstrebung und Getriebe keine 10mm beträgt, muss ggf. sogar ein Gummi dazwischen gelegt werden, damit das „Durchschlagen“ gedämpft wird. Vibrationen übertragen sich allerdings auch eher. (Foto 1-3)
Möglichkeit 2: Heraustrennen Mittelstück Querverstrebung:
Man unterbricht mittig die Querverstrebung der Getriebeplatte durch Herausschweißen, sodass das Getriebe noch ausreichend Luft (5-10mm) zur Platte hat. Vorteil: die Platte bleibt von der Höhe/Tiefe unverändert, ausreichend Abstand zu den Abgasrohren, auch kann das original Hitzeblech mit den Löchern für die Bolzen weiter verwendet werden. Nachteil: die Stabilität der Platte und er Untergruppe leidet angeblich (ist das wirklich so?). Sofern nicht wirklich 10mm Abstand zwischen Getriebe und Getriebeplatte ist, droht Kontakt bei Bodenwellen und es tut Schläge in die Untergruppe (siehe auch Möglichkeit 1).(Foto 4)
Möglichkeit 3: Heraustrennen eines Stücks der Getriebeplatte zusätzlich zu dem Herausschweißen des Mittestückes der Querverstrebung wird mittig das Ende der Platte herausgeschweißt, etwa bis kurz vor die Öffnung, an der die Schraube des Getriebelagers des „alten“ 4-Gang-Getriebes fixiert war oder sogar bis zur letzten Öffnung, wo die schraube des Getrag-Lagers sitzt. Jetzt hat das Getriebe an seinem tiefsten Punkt ausreichend „Luft“ nach unten und kann nicht an die Platte anschlagen. Ggf. wird eine separate Querverstrebung angebracht. (Foto 5)
Alle 3 Lösungen habe ich entweder hier im Forum, in „Umbauanleitungen“ oder in anderen Foren schon gesehen und davon gelesen.
Frage: Welche Lösung habt Ihr gewählt? Was waren Eure Erfahrungen? Welche Vor-/Nachteile seht Ihr? Gerne auch mit Fotos !!
Ich freue mich auf die Antworten. Beste Grüße CH
Möglichkeit 1: Getriebeplatte tiefer bauen:
Man schweißt ein etwa 30mm breites Stahlblech auf den Befestigungsfalz der Getriebeplatte, so dass diese mit Abstand unter das Getriebe passt. Alternativ zum aufgeschweißten Rand kann man auch ein passendes Distanzstück von 30mm unterlegen. Die Platte erhält dann entsprechend verlängerte Haltebolzen sowie eine 30mm Buchse für die Schraube des Getriebelagers. Vorteil: die Getriebeplatte wird nicht verändert, der in der Platte eingeschweißte Quersteg wird nicht zerstört, die Stabilität der Platte und der Bodengruppe bleibt unverändert. Nachteil: die Getriebeplatte sitzt 30mm tiefer und kommt evtl. den Rohren der Abgasanlage in die Quere, die letzte(n) Bolzen können nicht eingedreht werden. Außerdem wird die Getriebeplatte mit der Schraube des Getriebelagers zum tiefsten Punkt der Untergruppe und birgt somit die Gefahr, beim Aufsetzen beschädigt zu werden. Falls der Abstand zwischen Querverstrebung und Getriebe keine 10mm beträgt, muss ggf. sogar ein Gummi dazwischen gelegt werden, damit das „Durchschlagen“ gedämpft wird. Vibrationen übertragen sich allerdings auch eher. (Foto 1-3)
Möglichkeit 2: Heraustrennen Mittelstück Querverstrebung:
Man unterbricht mittig die Querverstrebung der Getriebeplatte durch Herausschweißen, sodass das Getriebe noch ausreichend Luft (5-10mm) zur Platte hat. Vorteil: die Platte bleibt von der Höhe/Tiefe unverändert, ausreichend Abstand zu den Abgasrohren, auch kann das original Hitzeblech mit den Löchern für die Bolzen weiter verwendet werden. Nachteil: die Stabilität der Platte und er Untergruppe leidet angeblich (ist das wirklich so?). Sofern nicht wirklich 10mm Abstand zwischen Getriebe und Getriebeplatte ist, droht Kontakt bei Bodenwellen und es tut Schläge in die Untergruppe (siehe auch Möglichkeit 1).(Foto 4)
Möglichkeit 3: Heraustrennen eines Stücks der Getriebeplatte zusätzlich zu dem Herausschweißen des Mittestückes der Querverstrebung wird mittig das Ende der Platte herausgeschweißt, etwa bis kurz vor die Öffnung, an der die Schraube des Getriebelagers des „alten“ 4-Gang-Getriebes fixiert war oder sogar bis zur letzten Öffnung, wo die schraube des Getrag-Lagers sitzt. Jetzt hat das Getriebe an seinem tiefsten Punkt ausreichend „Luft“ nach unten und kann nicht an die Platte anschlagen. Ggf. wird eine separate Querverstrebung angebracht. (Foto 5)
Alle 3 Lösungen habe ich entweder hier im Forum, in „Umbauanleitungen“ oder in anderen Foren schon gesehen und davon gelesen.
Frage: Welche Lösung habt Ihr gewählt? Was waren Eure Erfahrungen? Welche Vor-/Nachteile seht Ihr? Gerne auch mit Fotos !!
Ich freue mich auf die Antworten. Beste Grüße CH