Magnus86
Aktives Mitglied
- Registriert
- 3. September 2015
- Beiträge
- 428
Grüßt euch,
Lang ist es her, dass ich hier im Forum aktiv war.
Nach einem unerwarteten Zwischenfall stand meine Pagode jetzt gut anderthalb Jahre aufgrund anderer Projekte. Nun wollte ich sie wieder Tüv-Fit machen bin mir aber gerade bei der Bremse etwas unsicher:
Ich hab die Pagode abgestellt, da ich plötzlich auf der Autobahn kaum noch Bremswirkung hatte und pumpen musste, damit die Pagode zum stehen kam. Der ADAC hat mich damals nachhause geschleppt. Grund war ein fester Bremskolben an der Hinterachse und dadurch auch ein überhitzen der Bremse.
ich habe nun in Vorbereitung an den Tüv alle vier Bremssättel erneuert (Ersatz-Sättel von Niemöller und co, meine originalen ATE lasse ich bei Gelegenheit mal richten), die hinteren Kunifer-Leitungen neu gemacht und den Hauptbremszylinder samt Behälter erneuert (ebenfalls Niemöller). Anschließend das gesamte System mit frischer Dot4-Bremsflüssigkeit aufgefüllt und nach alter „2 Mann-Methode“ entlüftet.
Anschließend habe ich eine kleine Testfahrt bergauf- und ab gemacht. Die Bremse packt wenn man reintritt schon saftig und alle 4 Räder blockieren, kein ausbrechen in irgendeine Richtung.
Allerdings kommt die volle Bremswirkung am Pedal gefühlt recht spät. Ich kann gut 1/3 des Pedals durchtreten ohne das überhaupt etwas passiert Danach merkt man wie langsam je weiter man das Pedal tritt die Bremswirkung stärker wird. Voll reingetreten lässt sich das Pedal aber schon gut weit durchtreten und es fehlt nicht mehr allzu viel bis zum Bodenblech.
ich muss dazu sagen, dass ich nun ja schon locker anderthalb Jahre nicht mehr mit der Pagode gefahren bin und ich von der „dicken Bremse“ meines Alltagsautos verwöhnt bin. Daher kann ich das gerade nicht mehr so recht einschätzen in wie weit das normal ist.
Da ich keinerlei Referenzwerte habe:
Wie sollte sich der Bremspedal-Weg allgemein denn verhalten? Wie weit sollte man das Pedal mit Druck durchtreten können?
Der Bremsdruck bleibt übrigens konstant. Heißt wenn ich mit einem gewissen Druck das Pedal trete, so gibt dieses auch nicht nach gewisser Zeit nach. Pumpe ich bei abgeschaltetem Motor wird das Pedal sehr „hart“ und gibt nach, sobald ich den Motor starte.
Ich habe auch gelesen, dass am BKV eine Exzenterschraube verbaut ist die korrekt eingestellt sein muss. Bei mir ist allerdings nur eine normale Schraube ohne Kerbe verbaut.
Ist das Verhalten meines Bremspedals normal..oder muss ich noch anderswo auf die Suche gehen?
Danke euch
Lang ist es her, dass ich hier im Forum aktiv war.
Nach einem unerwarteten Zwischenfall stand meine Pagode jetzt gut anderthalb Jahre aufgrund anderer Projekte. Nun wollte ich sie wieder Tüv-Fit machen bin mir aber gerade bei der Bremse etwas unsicher:
Ich hab die Pagode abgestellt, da ich plötzlich auf der Autobahn kaum noch Bremswirkung hatte und pumpen musste, damit die Pagode zum stehen kam. Der ADAC hat mich damals nachhause geschleppt. Grund war ein fester Bremskolben an der Hinterachse und dadurch auch ein überhitzen der Bremse.
ich habe nun in Vorbereitung an den Tüv alle vier Bremssättel erneuert (Ersatz-Sättel von Niemöller und co, meine originalen ATE lasse ich bei Gelegenheit mal richten), die hinteren Kunifer-Leitungen neu gemacht und den Hauptbremszylinder samt Behälter erneuert (ebenfalls Niemöller). Anschließend das gesamte System mit frischer Dot4-Bremsflüssigkeit aufgefüllt und nach alter „2 Mann-Methode“ entlüftet.
Anschließend habe ich eine kleine Testfahrt bergauf- und ab gemacht. Die Bremse packt wenn man reintritt schon saftig und alle 4 Räder blockieren, kein ausbrechen in irgendeine Richtung.
Allerdings kommt die volle Bremswirkung am Pedal gefühlt recht spät. Ich kann gut 1/3 des Pedals durchtreten ohne das überhaupt etwas passiert Danach merkt man wie langsam je weiter man das Pedal tritt die Bremswirkung stärker wird. Voll reingetreten lässt sich das Pedal aber schon gut weit durchtreten und es fehlt nicht mehr allzu viel bis zum Bodenblech.
ich muss dazu sagen, dass ich nun ja schon locker anderthalb Jahre nicht mehr mit der Pagode gefahren bin und ich von der „dicken Bremse“ meines Alltagsautos verwöhnt bin. Daher kann ich das gerade nicht mehr so recht einschätzen in wie weit das normal ist.
Da ich keinerlei Referenzwerte habe:
Wie sollte sich der Bremspedal-Weg allgemein denn verhalten? Wie weit sollte man das Pedal mit Druck durchtreten können?
Der Bremsdruck bleibt übrigens konstant. Heißt wenn ich mit einem gewissen Druck das Pedal trete, so gibt dieses auch nicht nach gewisser Zeit nach. Pumpe ich bei abgeschaltetem Motor wird das Pedal sehr „hart“ und gibt nach, sobald ich den Motor starte.
Ich habe auch gelesen, dass am BKV eine Exzenterschraube verbaut ist die korrekt eingestellt sein muss. Bei mir ist allerdings nur eine normale Schraube ohne Kerbe verbaut.
Ist das Verhalten meines Bremspedals normal..oder muss ich noch anderswo auf die Suche gehen?
Danke euch