meine Erfahrung mit diesen vielenEinstellschrauben
" Lieber hier noch etwas an den Schienen rumstellen, als nachher sich üner eine schwergängige Seitenscheibe ärgern. "
Habe heute mehrere Stunden an den Schienen rumgestellt, und meine Scheibe sitzt noch nicht perfekt.
Seit zweieinhalb Jahren fahre ich mit losen Scheiben, "rattling windows". Das Beifahrerfenster war am schlimmsten: das Fenster lies sich nicht bis ganz unten kurbeln (siehe das Profilfoto in "Kulta's Garage" vom Forum), und ein paar schrauben waren durch Nieten ersetzt.
Nachdem ich Eure Infos gesammelt hatte, auch die des SL113.org, nahm ich vor ein paar Tagen meinen Mut...und die Bohrmaschine, um die zwei Nieten zu zerstören , die mich eingeschüchtert hatten, mir selbst zu helfen. Ich machte auf, zum Glück waren sonst meistens die alten Schrauben da, wo sie gehörten. Unten waren meine Führungsbacken , der lange lag da herum und verhinderte die Scheibe, ganz nach unten zu kommen.
Ich habe die Scheibe ausgebaut, geschmiert und geputzt, die Fü.backen mit Silicon eingeklebt, mit 4 mm Abstand unterhalb der Scheibe, aber als ich die Scheibe mit Hilfe meiner Tochter wieder montiert hatte, drückte die Scheibe die Dichtung der A-säule wirklich stark, und im amerikanischen Forum habe ich mehrmals über Pagoden Fenster gelesen, die nach der Einstellung explodierten, weil die Spannung so gross war...
Ich schraube die unteren Einstellungschrauben immer wieder nach aussen und nach innen, um eine klare Änderung zu sehen, aber klar blieb, dass die Scheibe immer zu stark nach vorn und nach innen presste,wenn hochgekurbelt.
Obwohl hier geschrieben wurde , dass die oberen Einstellungschrauben der Schienen weniger Bedeutung hatten, habe ich - erst nach ein paar stunden! -herausgefunden, dass sie bei mir die grösste Wirkung hatten, vor allem die hintere, oberhalb des Türschlosses. Da waren soviele Ringe zwischen Schraube und Türblech und innere Schiene, dass meine Scheibe nach vorn drückte: die hintere schiene schob wohl das ganze nach vorne.
Ich habe nun die Ringe beseitigt, viele Schrauben etwas locker gelassen, aber meine scheibe neigt immer noch nach innen : sie ist nicht genügend senkrecht.
Ich lasse sie sich samt Dichtung über Sonntag einarbeiten , die Spannung ist nicht mehr so gross und die Höheeinstellung stimmt (hoffentlich bloss keine Explosion!). Jedenfalls ist die Scheibe nicht mehr wackelig: meine Passagiere durften früher nie die Tür mit hochgekurbelten Fenster zuschlagen!
Am Montag baue ich dann die FahrerTür aus. Die Scheibe arbeitet da etwas besser,wackelt auch,zwar weniger,und lässt sich bis ganz unten aufdrehe.
Ich bin gespannt, was ich da finde:wieder ganz lose Führungsbacken?!
immer die gleiche Geschichte... Fortsetzung folgt...!