G.Wuisman
schreibt regelmässig
- Registriert
- 17. März 2004
- Beiträge
- 457
Endbericht
Endbericht.
Freitag den 20. Dezember
Am 20. Dezember war die Patientin im Stande mit frisches Hertz zum Probe die Klinik hinaus zu fahren. Nach vielen Arbeiten ist sie fahrbereit zum Einfahrübungen von 1000 Kilometer. Ich meldete mich mittags um 16.00 mit Servicemobil an der Baarerstrasse 11. Beim hineintreten vom Werkstatt war ich überrascht. Ganz und gar leer! Kein einziger Wagen gar nichts. Klaus ist pleite alles ist beschagnahmt und schon verkauft, auch mein Schätzchen, ist die erste Gedanke.
Klaus Aber sah nicht pleite aus und sein Kollege Hubertus Wegner war wie immer sehr gemütlich. Ich bemerkte direkt dass es in der Klinik angenehm warm war. Die beide Fachmänner guckten zur zweit die ganze Zeit mit die Nasen nach oben als ob die Pagoden am Dachboden geparkt waren. Statt Pagoden gab es dort halt drei oder vier lange Gegenstände quer über die Geräumigkeit. Das ist unsere neue Heizung’ sagte Klaus. Mit wenig Brennstoff gibt die Strahlungswärme ab wie Mikrowellegeräte. Nicht der Luft sondern die Gegenstände werden warm. So kann man den ganzen Raum mit weniger Energie erwärmen. Gute Sache indem die Pflege besser ist wenn Ärzte nicht beim Schrauben erfrierte Finger bekommen. Auch sehr effektiv um eventuelle Lästerer im Zukunft es mit wenig Energie so heiß am Kopf zu machen dass sie statt über die Ausstattung von den Pagode von Klaus über seine Heizung anfangen zu klagen, dachte ich.
Erstmal beim Kaffee trinken über Politik und gesellschaftliche Probleme gesprochen und dann im Nebensaal wo drei Patienten standen die operierte Pagode hinaus in die Klinik zur Inspektion gefahren. Der Motor hat ein Metamorphose untergegangen. Alles sieht frisch und sauber aus. Gelb verzinkte oder gespritzte und perlgestrahlte Teile lassen das Ganze wie neu aussehen. Das Hertz ist ja auch neu. Es hat einer sanfter Klang und riecht beim warmlaufen wie neu. Ein Gemischter Geruch von warme frische Öl und Lack ist ja die perfekte Chanel eines neuen Motors. Der startete auf einmal, geht hoch in die Drehzahl wie erwünscht bis die Kaltstartventile nach Erwärmung es senken läst. Das sieht viel versprechend aus!
Wie bei Bauarbeiten hatte es natürlich auch Rückschläge gegeben. So erwies sich dass der Ölkühler in der Mitte ein kleines Leck hat. Auf dem Bild als nasse Oberflach zu sehen. Ersetzung ist notwendig weil der Kühler unter Druck von 6 Bar stehen kann. Die alten Kühler sind aus Stahl, die neue aus Aluminium und rosten daher nicht mehr.
Die Gummis von der Hinterachse waren aus ihren Fassungen gekommen. Normaler Veschleiss, aber die Teile müssen ersetzt werden. Der Enddämpfer des Auspuffes sah ganz gerostet aus. Fremd, weil die restliche Anlage aus rostfreiem Stahl besteht. Das Endteil ist wieder rostfrei gemacht. Letztendlich war beim anschrauben vom Auspuffkrümer eine Ecke abgebrochen. Kann die Folge sein von einem eherner ungleichen Festschrauben.
Beim überholen von den Ölpumpe stellte Klaus fest dass das Gummi am ende in der Wanne falsch war. Es gehörte nicht in der Wanne mit flachem Boden, war dadurch eingedrückt und hatte das Anzeugen von Öl schwieriger gemacht.
Dann gibt es auch einen Glücksfall. Der Tank ist nicht gerostet und kann nach saubermachen noch viele Jahre mit. Klaus hatte am 19. November so geklagt über die Verarbeitung der Türfenster seiner eigenen Pagode dass ich ihm gefragt hatte die unfeste Scheiben meiner Pagoden fest zu machen. Es wäre schade gewesen seiner Erfahrung nicht zu benutzen und ihm nicht für die nächsten Kunde trainiert zu halten. Die Scheiben stehen jetzt fest wie Häuser. Der nächste bitte!
Jetzt musst du 1000 km mit Einlauföl den Motor einfahren so war die Instruktion bei einen Geschwindigkeit von nicht mehr als 100 – 110 Stkm. und der Drehzahl nicht hoher als 3000 – 3500 kommen lassen. Auf dem Wege zurück nach Holland erfuhr ich dies als eine Strafe für die aufgetragene Türscheibearbeit. Der Motor wollte viel mehr als wie von einem Opa gefahren zu werden. Ich fühlte mich einen F1-Piloten der auf den Nürnburgring nur leise abfahren und maximal 80 Stkm. fahren darf. Den Klimaänderung wegen konnte ich nach Zurückkehr in Oegstgeest ende Dezember leicht frustriert aber zufrieden mit dem neuen sanften Ton vom Motor noch 500 Kilometer herum fahren. Mit zusätzliche 300 Kilometer nach Klaus würden die 1000 Kilometer gefüllt werden.
Freitag den 12. Januar 2007
Also war ich am 12. Januar 2007 wieder in Iserlohn. Jetzt für Ölwechsel und die letzte Kontrolle von Dichtungen und Endabstellung der Ventile und restliche Motor. Die Werkstatt sah diesmal normal aus. Es gab Autos und Klaus und Hubertus waren tätig. Es gab nur ein Pfeifen als ob eine Nachtigal aus vollem Brust sang. Aber kein Käfig mit Vogel zu sehen. Das stimmte, ein Teil der Heizung hatte angefangen sich als Sangvogel zu benehmen.
Bemerkungswürdig war diesmal dass ein zweites Servicemobil für Eisbearbeitungsmaschinen in der Werkstatt stand, mit Adresse Baarerstr. 11. Wenn man das Wort SERVICEMOBIL auf beide Wagen vergleicht, sieht man das es diesmal echt sein muss: Klaus hat sein Geschäft diversifiziert indem er nicht ohne arbeit ist wenn viele (und auch er) als Pagodisten mit Deutsche Köpfe bald nicht mehr fahren können wegen Mangel an Oktan 98 Sprit und die Erde rasch so warm geworden ist dass es ohne kühles Eis nicht mehr zu leben ist. Also, wer klug ist, verkauft jetzt sein Schätzchen und käuft eine historische Eismaschine. Die Nippelklinik wird Eiswürfelklinik, Klaus der Eiswürfelprofessor und die Pagodegemeinde Würfelgemeinde.
Keine Arbeit ohne Kaffee mit etwas dazu. Ich hatte mich überlegt wieder Holländisches Gebäck mit zu nehmen. Meine Frau Petra hat es mir verboten. Das ist schlecht für die Gesundheit von dir, Klaus und Hubertus. Ihr wird nach den Festtage zu dick. Also wurde ich mit gesunden Holländischen trockenen Vollkornkeksen nach Iserlohn geschickt. Wir haben uns die Gesundheitkur am Kaffee trinken doch gut gefallen lassen.
Der Einlauföl war in 1000 Km schwarz geworden. Gute Sache weil in der Einlaufphase die Zylinder ausgeschliffen werden mussten. Von rund nach ein wenig oval. Die Ventile hatten sich gesetzt und mussten wieder ‚schließend’ eingestellt werden. Das Drehezahl und CO war zu niedrig so erwies sich die Autoanalyser. Mit EP- und Luft schrauben wurden die Einstellungen so korrigiert dass beide in Bilanz waren. Aber zuerst wurde die Dichtungen von den EP-schraube und Kaltstartthermostat erneuert. Das waren die einige Teile die ein wenig geleckt hatten. Die EP-schraube ist ein einfacher Schlüssel als man denkt.
Während der Arbeit von Klaus habe ich mich mit den Scheinwerfern von Hubertus beschäftigt. Der Aufbau seiner Pagode ist schon weitgehend fertig. Im Hause Wegner gibt es Diskussionen über die Ausstattung von der Pagode. Da muss taktisch operiert worden so erfuhr ich weil Frau Wegner ein Finger in dem Brei hat. Für Hubertus kein Problem, so würde man denken. Er war im Heer und dort lernt man wie ein Krieg zu gewinnen. Der Schlacht um die Farbe hat er aber verloren. Silber ist es geworden weil er dunkel Grün liebt. Natürlich, ein Soldat liebt alle Farben wenn sie nur Grün sind.
Eine verlorene Schlacht ist noch kein verlorener Krieg und der muss jetzt an die Scheinwerferfront gewonnen werden. Mir wurde als unabhängiger Sachverständige Rat gefragt. An hand die montierte Alternative und das Glas von Klaus (ich meine nicht seiner Brille aber seines Pagodescheinwerfers). Mein Rat halte ich geheim da Hubertus damit einverstanden war und Veröffentlichung das Taktische Manövrieren um seine Gattin die richtige Wahl machen zu lassen, durchqueren könnte. Jeder wird aber gebeten Hubertus hier im Forum Ratschläge zu machen indem das Ehepaar Wergner sich mit zwei gleichen Scheinwerfern an Treffen beteiligt und nicht der Hohn der Pagodegemeinde gefallen lassen muss.
Die rundlichen Gläser gibt es neu nur mit einige Fehler im Glas. OEM bedeutet deshalb nicht immer 100% gute Qualität. Auch die Befestigung auf neue Dichtungen ist nicht einwandfrei. Die Dichtungen sind so steife dass das Glas an Haltnocken abbrechen kann. Und das ist bei der ‚General’ geschehen: Schaden 70 Euro.
Gegen halb eins lassen die Mägen von sich fühlen und hören. In der Werkstatt muss der Mann Hausfrau sein so erklärte Hubertus seine Tätigkeit als Mittagessenbereiter. Sauerländer Bockwursten, Weißbrot, Senf und Kartoffelsalat mit Quark (ja, auch hier ein bisschen Gesundheit) und Kaffee bringen den Zuckerpegel wieder am erwünschte Strich so dass die Arbeit am Motor beendet werden kann.
Ich fragte Klaus ob es noch etwas besonderes zu sehen gab. Ja das gab es: die Leiche von Brot und Butter vom Forum (nicht er selber sondern der Motor einer seiner zwei Pagoden). Ein erfrischtes ganz verschlammtes Herz kam unterm Leichentuch nach vorne. Das war noch nicht alles. Die restliche Teile brauchen auch eine Vollüberholung. B&B hat zwei Pagoden. Sein 230 Motor hat neue Zylinderbüchse (Ring im Bild) und bekommt Kolben der erste Revision. Bei 280 Motore geht das nicht so einfach, sagt Klaus.
B&B macht die Überholung um im Zukunft jede seiner zwei Töchter eine geben zu können. Wer Söhne hat und Chance im Leben sieht, siedelt rechtzeitig nach Gronau um und steuert am passendes Lebensalter der Söhne die Liebe im Richtung der Pagoden und die Familie wird ohne Investition zwei Pagoden reicher. Nur ein Tipp.
Der letzte Öl wird herein gegossen und nach eine Probefahrt die letzte Einstellungen abgeregelt. Dann geht es wieder nach Hause im Winterlager. Die nächsten 3000 Km langsam nach 120 Stkm warnt Klaus beim Wegfahren. Und wenn es Fragen gibt, rufe ruhig an! Zufrieden mit einer gut gelaufenen Operation verlasse ich Baarerstrasse 11.
Herzliche Grüsse,
Gerard Wuisman
1970 280sl
Endbericht.
Freitag den 20. Dezember
Am 20. Dezember war die Patientin im Stande mit frisches Hertz zum Probe die Klinik hinaus zu fahren. Nach vielen Arbeiten ist sie fahrbereit zum Einfahrübungen von 1000 Kilometer. Ich meldete mich mittags um 16.00 mit Servicemobil an der Baarerstrasse 11. Beim hineintreten vom Werkstatt war ich überrascht. Ganz und gar leer! Kein einziger Wagen gar nichts. Klaus ist pleite alles ist beschagnahmt und schon verkauft, auch mein Schätzchen, ist die erste Gedanke.
Klaus Aber sah nicht pleite aus und sein Kollege Hubertus Wegner war wie immer sehr gemütlich. Ich bemerkte direkt dass es in der Klinik angenehm warm war. Die beide Fachmänner guckten zur zweit die ganze Zeit mit die Nasen nach oben als ob die Pagoden am Dachboden geparkt waren. Statt Pagoden gab es dort halt drei oder vier lange Gegenstände quer über die Geräumigkeit. Das ist unsere neue Heizung’ sagte Klaus. Mit wenig Brennstoff gibt die Strahlungswärme ab wie Mikrowellegeräte. Nicht der Luft sondern die Gegenstände werden warm. So kann man den ganzen Raum mit weniger Energie erwärmen. Gute Sache indem die Pflege besser ist wenn Ärzte nicht beim Schrauben erfrierte Finger bekommen. Auch sehr effektiv um eventuelle Lästerer im Zukunft es mit wenig Energie so heiß am Kopf zu machen dass sie statt über die Ausstattung von den Pagode von Klaus über seine Heizung anfangen zu klagen, dachte ich.
Erstmal beim Kaffee trinken über Politik und gesellschaftliche Probleme gesprochen und dann im Nebensaal wo drei Patienten standen die operierte Pagode hinaus in die Klinik zur Inspektion gefahren. Der Motor hat ein Metamorphose untergegangen. Alles sieht frisch und sauber aus. Gelb verzinkte oder gespritzte und perlgestrahlte Teile lassen das Ganze wie neu aussehen. Das Hertz ist ja auch neu. Es hat einer sanfter Klang und riecht beim warmlaufen wie neu. Ein Gemischter Geruch von warme frische Öl und Lack ist ja die perfekte Chanel eines neuen Motors. Der startete auf einmal, geht hoch in die Drehzahl wie erwünscht bis die Kaltstartventile nach Erwärmung es senken läst. Das sieht viel versprechend aus!
Wie bei Bauarbeiten hatte es natürlich auch Rückschläge gegeben. So erwies sich dass der Ölkühler in der Mitte ein kleines Leck hat. Auf dem Bild als nasse Oberflach zu sehen. Ersetzung ist notwendig weil der Kühler unter Druck von 6 Bar stehen kann. Die alten Kühler sind aus Stahl, die neue aus Aluminium und rosten daher nicht mehr.
Die Gummis von der Hinterachse waren aus ihren Fassungen gekommen. Normaler Veschleiss, aber die Teile müssen ersetzt werden. Der Enddämpfer des Auspuffes sah ganz gerostet aus. Fremd, weil die restliche Anlage aus rostfreiem Stahl besteht. Das Endteil ist wieder rostfrei gemacht. Letztendlich war beim anschrauben vom Auspuffkrümer eine Ecke abgebrochen. Kann die Folge sein von einem eherner ungleichen Festschrauben.
Beim überholen von den Ölpumpe stellte Klaus fest dass das Gummi am ende in der Wanne falsch war. Es gehörte nicht in der Wanne mit flachem Boden, war dadurch eingedrückt und hatte das Anzeugen von Öl schwieriger gemacht.
Dann gibt es auch einen Glücksfall. Der Tank ist nicht gerostet und kann nach saubermachen noch viele Jahre mit. Klaus hatte am 19. November so geklagt über die Verarbeitung der Türfenster seiner eigenen Pagode dass ich ihm gefragt hatte die unfeste Scheiben meiner Pagoden fest zu machen. Es wäre schade gewesen seiner Erfahrung nicht zu benutzen und ihm nicht für die nächsten Kunde trainiert zu halten. Die Scheiben stehen jetzt fest wie Häuser. Der nächste bitte!
Jetzt musst du 1000 km mit Einlauföl den Motor einfahren so war die Instruktion bei einen Geschwindigkeit von nicht mehr als 100 – 110 Stkm. und der Drehzahl nicht hoher als 3000 – 3500 kommen lassen. Auf dem Wege zurück nach Holland erfuhr ich dies als eine Strafe für die aufgetragene Türscheibearbeit. Der Motor wollte viel mehr als wie von einem Opa gefahren zu werden. Ich fühlte mich einen F1-Piloten der auf den Nürnburgring nur leise abfahren und maximal 80 Stkm. fahren darf. Den Klimaänderung wegen konnte ich nach Zurückkehr in Oegstgeest ende Dezember leicht frustriert aber zufrieden mit dem neuen sanften Ton vom Motor noch 500 Kilometer herum fahren. Mit zusätzliche 300 Kilometer nach Klaus würden die 1000 Kilometer gefüllt werden.
Freitag den 12. Januar 2007
Also war ich am 12. Januar 2007 wieder in Iserlohn. Jetzt für Ölwechsel und die letzte Kontrolle von Dichtungen und Endabstellung der Ventile und restliche Motor. Die Werkstatt sah diesmal normal aus. Es gab Autos und Klaus und Hubertus waren tätig. Es gab nur ein Pfeifen als ob eine Nachtigal aus vollem Brust sang. Aber kein Käfig mit Vogel zu sehen. Das stimmte, ein Teil der Heizung hatte angefangen sich als Sangvogel zu benehmen.
Bemerkungswürdig war diesmal dass ein zweites Servicemobil für Eisbearbeitungsmaschinen in der Werkstatt stand, mit Adresse Baarerstr. 11. Wenn man das Wort SERVICEMOBIL auf beide Wagen vergleicht, sieht man das es diesmal echt sein muss: Klaus hat sein Geschäft diversifiziert indem er nicht ohne arbeit ist wenn viele (und auch er) als Pagodisten mit Deutsche Köpfe bald nicht mehr fahren können wegen Mangel an Oktan 98 Sprit und die Erde rasch so warm geworden ist dass es ohne kühles Eis nicht mehr zu leben ist. Also, wer klug ist, verkauft jetzt sein Schätzchen und käuft eine historische Eismaschine. Die Nippelklinik wird Eiswürfelklinik, Klaus der Eiswürfelprofessor und die Pagodegemeinde Würfelgemeinde.
Keine Arbeit ohne Kaffee mit etwas dazu. Ich hatte mich überlegt wieder Holländisches Gebäck mit zu nehmen. Meine Frau Petra hat es mir verboten. Das ist schlecht für die Gesundheit von dir, Klaus und Hubertus. Ihr wird nach den Festtage zu dick. Also wurde ich mit gesunden Holländischen trockenen Vollkornkeksen nach Iserlohn geschickt. Wir haben uns die Gesundheitkur am Kaffee trinken doch gut gefallen lassen.
Der Einlauföl war in 1000 Km schwarz geworden. Gute Sache weil in der Einlaufphase die Zylinder ausgeschliffen werden mussten. Von rund nach ein wenig oval. Die Ventile hatten sich gesetzt und mussten wieder ‚schließend’ eingestellt werden. Das Drehezahl und CO war zu niedrig so erwies sich die Autoanalyser. Mit EP- und Luft schrauben wurden die Einstellungen so korrigiert dass beide in Bilanz waren. Aber zuerst wurde die Dichtungen von den EP-schraube und Kaltstartthermostat erneuert. Das waren die einige Teile die ein wenig geleckt hatten. Die EP-schraube ist ein einfacher Schlüssel als man denkt.
Während der Arbeit von Klaus habe ich mich mit den Scheinwerfern von Hubertus beschäftigt. Der Aufbau seiner Pagode ist schon weitgehend fertig. Im Hause Wegner gibt es Diskussionen über die Ausstattung von der Pagode. Da muss taktisch operiert worden so erfuhr ich weil Frau Wegner ein Finger in dem Brei hat. Für Hubertus kein Problem, so würde man denken. Er war im Heer und dort lernt man wie ein Krieg zu gewinnen. Der Schlacht um die Farbe hat er aber verloren. Silber ist es geworden weil er dunkel Grün liebt. Natürlich, ein Soldat liebt alle Farben wenn sie nur Grün sind.
Eine verlorene Schlacht ist noch kein verlorener Krieg und der muss jetzt an die Scheinwerferfront gewonnen werden. Mir wurde als unabhängiger Sachverständige Rat gefragt. An hand die montierte Alternative und das Glas von Klaus (ich meine nicht seiner Brille aber seines Pagodescheinwerfers). Mein Rat halte ich geheim da Hubertus damit einverstanden war und Veröffentlichung das Taktische Manövrieren um seine Gattin die richtige Wahl machen zu lassen, durchqueren könnte. Jeder wird aber gebeten Hubertus hier im Forum Ratschläge zu machen indem das Ehepaar Wergner sich mit zwei gleichen Scheinwerfern an Treffen beteiligt und nicht der Hohn der Pagodegemeinde gefallen lassen muss.
Die rundlichen Gläser gibt es neu nur mit einige Fehler im Glas. OEM bedeutet deshalb nicht immer 100% gute Qualität. Auch die Befestigung auf neue Dichtungen ist nicht einwandfrei. Die Dichtungen sind so steife dass das Glas an Haltnocken abbrechen kann. Und das ist bei der ‚General’ geschehen: Schaden 70 Euro.
Gegen halb eins lassen die Mägen von sich fühlen und hören. In der Werkstatt muss der Mann Hausfrau sein so erklärte Hubertus seine Tätigkeit als Mittagessenbereiter. Sauerländer Bockwursten, Weißbrot, Senf und Kartoffelsalat mit Quark (ja, auch hier ein bisschen Gesundheit) und Kaffee bringen den Zuckerpegel wieder am erwünschte Strich so dass die Arbeit am Motor beendet werden kann.
Ich fragte Klaus ob es noch etwas besonderes zu sehen gab. Ja das gab es: die Leiche von Brot und Butter vom Forum (nicht er selber sondern der Motor einer seiner zwei Pagoden). Ein erfrischtes ganz verschlammtes Herz kam unterm Leichentuch nach vorne. Das war noch nicht alles. Die restliche Teile brauchen auch eine Vollüberholung. B&B hat zwei Pagoden. Sein 230 Motor hat neue Zylinderbüchse (Ring im Bild) und bekommt Kolben der erste Revision. Bei 280 Motore geht das nicht so einfach, sagt Klaus.
B&B macht die Überholung um im Zukunft jede seiner zwei Töchter eine geben zu können. Wer Söhne hat und Chance im Leben sieht, siedelt rechtzeitig nach Gronau um und steuert am passendes Lebensalter der Söhne die Liebe im Richtung der Pagoden und die Familie wird ohne Investition zwei Pagoden reicher. Nur ein Tipp.
Der letzte Öl wird herein gegossen und nach eine Probefahrt die letzte Einstellungen abgeregelt. Dann geht es wieder nach Hause im Winterlager. Die nächsten 3000 Km langsam nach 120 Stkm warnt Klaus beim Wegfahren. Und wenn es Fragen gibt, rufe ruhig an! Zufrieden mit einer gut gelaufenen Operation verlasse ich Baarerstrasse 11.
Herzliche Grüsse,
Gerard Wuisman
1970 280sl
Zuletzt bearbeitet:
Großes Dankeschön dafür.:klatsch:
