Gute Idee, die Kombination der Teiledaten der beiden automobilen Schönlinge in der PT-Liste. Ich habe auch neben der Pagode noch einen recht guten 111er Coupe in der Garage stehen (seit 1984).
Oh je - und jetzt geht die Erinnerung mit mir durch:
Hatte ihn (den 280er W111 Coupe,1968 ) damals 1984 für 2000 DM (!!) gekauft, weil er so toll aussah. Mich hatte das tolle braune Leder und das Holz total beeindruckt. Das Auto hatte damals einem Mitbewohner in unserem Haus gehört.
Mich hatte schon damals der Sound der Maschine beeindruckt: Wenn der Mann morgens wegfuhr, hatten meine Fensterscheiben meiner Studentenbude vom Geräusch der Maschine gescheppert. Da war ich noch Student und hatte die letzte Kohle zusammengekratzt für das weiße Coupe. Seine letzte Fahrt hatte das Coupe kurz zuvor, vor dem Verkauf an mich, von Heidelberg nach Paris und zurück gemacht (ein letzter Wochenendtrip seines Vorbesitzers mit einem Monat überzogenem TÜV). Dann habe ich ihm das Coupe abgekauft, weil er TÜV-fällig war und von der Straße musste. Die Schäden waren damals eine kleine Katastrophe für seinen Vorbesitzer (Schwellerspitzen und Fahrerboden durch, Rückenlehne abgebrochen). Heute lachen wir über solche Rostschäden.
Zum Glück habe ich das Auto im Laufe der Jahre von Scheune zu Garage zu Carport zu Parkhauseinstellplatz und wieder zu Garage geschleift/geschleppt/aufgeladen ... . Vor dem Neckarhochwasser 1993/94 habe ich ihn auch gerettet - weit vor anderen wichtigen Dingen wie Rasenmäher, Motorroller, Brenner der Ölheizung, Sauna im Keller). Ich sagte mir damals: Jetzt ist das Auto schon 26 Jahre alt und hat überlebt, jetzt soll es nicht wegen eines dämlichen Hochwassers "sterben". (Kurzzeitig Krisenstimmung im Haus, weil ich beim alten Mercedes war, während die Ölheizung auf Tauchstation ging)
Freunde erklärten mich im Laufe der Zeit für leicht verrückt. Dann ab 1997 wollte ich das W111er Coupe als Teileträger für meine frisch gekaufte restaurierungsbedürftige Pagode verwenden. Dann habe ich aber bei diversen Schlachtversuchen (Kombiinstrument, dt. Tacho, Servolenkung, Hydromat) gemerkt, wie gut das Auto, das ich als lockerer Student mal gekauft hatte, eigentlich war.
Zudem hatte der Vorbesitzer zwei Jahre vor dem Verkauf an mich bei einer Mercedes Niederlassung in Weinheim einen originalen MB Austauschmotor einbauen lassen (1982 für weit über 8.000 DM). Und der Motor war dann gerade mal 66.000 km gelaufen. Wollte ihn eigentlich in meine Pagode (230er, Schalter) einbauen. Da es aber ein 280er Motor (auch noch Automatik) ist, habe ich darauf verzichtet und meine 230er Pagodenmaschine komplett überholen lassen. Damals (1997) hieß es, man bekommt nur ein H-Kennzeichen, wenn die Maschine gleich ist. 280er Maschine in 230er Pagode gibt keine Eintragung - sagte man mir beim TÜV. Als ich meine Maschine dann fertig hatte, kam plötzlich in MB-Oldtimerkreisen die Meldung, dass man das nicht mehr so eng sieht, weil die Maschinen optisch gleich sind (Bremsen sollten aber umgebaut werden).
Jetzt sieht es wohl so aus, dass ich nach der Pagode noch eine neue Baustelle (aber überschaubar) bereit stehen habe. Bestimmt geht es einigen im Forum auch so. Ein wenig verrückt sind wir wahrscheinlich doch (in den Augen der Verständnislosen ...). Zum Glück teilt meine Frau die Begeisterung für altes Blech. Aber nicht immer.
Gruß Hannes
Bin jetzt so beim Schreiben richtig ins Schwärmen geraten - sorry.
Oh je - und jetzt geht die Erinnerung mit mir durch:
Hatte ihn (den 280er W111 Coupe,1968 ) damals 1984 für 2000 DM (!!) gekauft, weil er so toll aussah. Mich hatte das tolle braune Leder und das Holz total beeindruckt. Das Auto hatte damals einem Mitbewohner in unserem Haus gehört.
Mich hatte schon damals der Sound der Maschine beeindruckt: Wenn der Mann morgens wegfuhr, hatten meine Fensterscheiben meiner Studentenbude vom Geräusch der Maschine gescheppert. Da war ich noch Student und hatte die letzte Kohle zusammengekratzt für das weiße Coupe. Seine letzte Fahrt hatte das Coupe kurz zuvor, vor dem Verkauf an mich, von Heidelberg nach Paris und zurück gemacht (ein letzter Wochenendtrip seines Vorbesitzers mit einem Monat überzogenem TÜV). Dann habe ich ihm das Coupe abgekauft, weil er TÜV-fällig war und von der Straße musste. Die Schäden waren damals eine kleine Katastrophe für seinen Vorbesitzer (Schwellerspitzen und Fahrerboden durch, Rückenlehne abgebrochen). Heute lachen wir über solche Rostschäden.
Zum Glück habe ich das Auto im Laufe der Jahre von Scheune zu Garage zu Carport zu Parkhauseinstellplatz und wieder zu Garage geschleift/geschleppt/aufgeladen ... . Vor dem Neckarhochwasser 1993/94 habe ich ihn auch gerettet - weit vor anderen wichtigen Dingen wie Rasenmäher, Motorroller, Brenner der Ölheizung, Sauna im Keller). Ich sagte mir damals: Jetzt ist das Auto schon 26 Jahre alt und hat überlebt, jetzt soll es nicht wegen eines dämlichen Hochwassers "sterben". (Kurzzeitig Krisenstimmung im Haus, weil ich beim alten Mercedes war, während die Ölheizung auf Tauchstation ging)
Freunde erklärten mich im Laufe der Zeit für leicht verrückt. Dann ab 1997 wollte ich das W111er Coupe als Teileträger für meine frisch gekaufte restaurierungsbedürftige Pagode verwenden. Dann habe ich aber bei diversen Schlachtversuchen (Kombiinstrument, dt. Tacho, Servolenkung, Hydromat) gemerkt, wie gut das Auto, das ich als lockerer Student mal gekauft hatte, eigentlich war.
Zudem hatte der Vorbesitzer zwei Jahre vor dem Verkauf an mich bei einer Mercedes Niederlassung in Weinheim einen originalen MB Austauschmotor einbauen lassen (1982 für weit über 8.000 DM). Und der Motor war dann gerade mal 66.000 km gelaufen. Wollte ihn eigentlich in meine Pagode (230er, Schalter) einbauen. Da es aber ein 280er Motor (auch noch Automatik) ist, habe ich darauf verzichtet und meine 230er Pagodenmaschine komplett überholen lassen. Damals (1997) hieß es, man bekommt nur ein H-Kennzeichen, wenn die Maschine gleich ist. 280er Maschine in 230er Pagode gibt keine Eintragung - sagte man mir beim TÜV. Als ich meine Maschine dann fertig hatte, kam plötzlich in MB-Oldtimerkreisen die Meldung, dass man das nicht mehr so eng sieht, weil die Maschinen optisch gleich sind (Bremsen sollten aber umgebaut werden).
Jetzt sieht es wohl so aus, dass ich nach der Pagode noch eine neue Baustelle (aber überschaubar) bereit stehen habe. Bestimmt geht es einigen im Forum auch so. Ein wenig verrückt sind wir wahrscheinlich doch (in den Augen der Verständnislosen ...). Zum Glück teilt meine Frau die Begeisterung für altes Blech. Aber nicht immer.
Gruß Hannes
Bin jetzt so beim Schreiben richtig ins Schwärmen geraten - sorry.