Wechselkennzeichen ab 2011

Hallo Bernd,

es scheint aber so zu sein, dass lt. dem von mir gestellten Link Seite 10 und 11 jeweils das "feste Kennzeichen" mit einer Ziffer und auch einem "H" abgebildet ist. Es geht dann wohl doch mit einem "H"-Kennzeichen......

Was fest steht ist, dass die KFZ-Steuer wohl nicht vergünstigt ist, lediglich die Versicherung da eine Rolle spielen kann. Es bleibt daher abzuwarten, ob die Versicherer dementsprechende Tarife anbieten, also eine Kombi zwischen Oldtimer und Alltagsfahrzeug, oder eben zwei Oldtimern.....

Gruss
Stephan M.
 
Hallo Stephan,

ups, da war ich wohl etwas zu schnell. Danke für den Hinweis.

Da die dort abgebildeten Kennzeichenmuster somit Bestandteil der Verordnung sind, muss es mit dem H-Kennzeichen auch gemacht werden, wenn jemand das möchte.

Somit Kehrtwende um 180 Grad. H-Kennzeichen und Wechselkennzeichen sind möglich.

Hätte die IKM eigentlich auch erkennen können, waren aber wohl genauso "unaufmerksam" wie ich.

BMB
Bernd
 
Somit Kehrtwende um 180 Grad. H-Kennzeichen und Wechselkennzeichen sind möglich.

Hätte die IKM eigentlich auch erkennen können, waren aber wohl genauso "unaufmerksam" wie ich.

BMB
Bernd

Da steht:
Ein Versicherer (ADAC Autoversicherung AG) hat bereits einen speziellen Wechselkennzeichen-Tarif angekündigt. Tarifdetails sollen rechtzeitig vor Einführung des Wechselkennzeichens veröffentlicht werden. Ob eine Kombination aus Normal- und Oldtimertarif (um z.B. ein modernes Auto und einen Oldtimer auf einem Wechselkennzeichen zu betreiben) angeboten werden wird, ist derzeit unbekannt.

Das bezieht sich darauf, dass noch keine Versicherung ein Statement zu möglichen Tarifen abgegeben hat.

Was war jetzt daran unaufmerksam?

Gruß

Uli aus S
 
Wechselkennzeichen = Mogelpackung

Die Versicherer werden erst jetzt nachdem das letztendlich im Bundesrat durchgewinkt wurde
entsprechende Angebote erarbeiten oder Anbieten. Bisher war doch noch gar nicht klar wie das
Gesetz am Ende aussieht.
Ich erinnere nur an die frühe ADAC Abbildung mit drei Stück Kennzeichenerweiterungen.
Leider hat sich nur mal wieder die Einnahmenseite des Bundes durchgesetzt.
Ich hatte schon mit einen europäischen Dreizylinder Stadtauto mit Blick auf die östereichichen
Regelungen geliebäugelt. Nach meinem Empfinden ist der Sinn eines Wechselkennzeichen mit
der jetzigen Regelung ad absurdum geführt worden, schade!

.
 

Anhänge

  • ramsauer 1 2 3.jpg
    ramsauer 1 2 3.jpg
    168,3 KB · Aufrufe: 30
Zuletzt bearbeitet:
Du darfst sicher sein, wenn der DEUVET ähnlich WischiWaschi schreiben würde, obwohl die Fakten klar sind, werde ich auch dort den Finger in die Wunde legen.

BMB
Bernd

So, nun ist doch etwas Zeit vergangen und ich habe mal die Website vom DEUVET besucht.

Du musst nicht den Finger in die Wunde legen. Der DEUVET hat kein WischiWaschi geschrieben - der Deuvet sagt nämlich garnichts. Da kann man dann auch nichts falsch machen.

Schon ein schwaches Bild, dass der Bundesverband hier abgibt.
 
.

Du musst nicht den Finger in die Wunde legen. Der DEUVET hat kein WischiWaschi geschrieben - der Deuvet sagt nämlich garnichts. Da kann man dann auch nichts falsch machen.

Man muss ja auch nicht zu jeden Müll etwas sagen, den unsere Politiker so produzieren.

BMB
Bernd
 
Wechselkennzeichen

Da sind halt unsere Freunde aus der Schweiz schon um einige Jahre weiter,wenn ich es noch richtig im Kopf habe bezahlt man dort nur einmal Steuern,und Versicherung. Aber vielleicht haben wir ja Freude die Schilder zu Wechseln und dürfen dafür auch noch bezahlen. MfG in Wechselkennzeichenjahr Gerd
 
Moin,

Da sind halt unsere Freunde aus der Schweiz schon um einige Jahre weiter,wenn ich es noch richtig im Kopf habe bezahlt man dort nur einmal Steuern,und Versicherung.

nein, nicht ganz: Versicherung zahlen wir schon pro Fahrzeug, KFZ-Steuer nur für das Auto mit dem größeren Motor.

Dafür haben wir aber weder H-Kennzeichen noch rote 7. Und die Tarife für die Versicherung sind eher höher als in DE für Oldtimer.

Als Oldtimer-Besitzer hätte ich ehrlich gesagt leiber das deutsche H- als das schweizer Wechselkennzeichen, aber beide Systeme sind für mich jeweils in Ordnung. Den deutschen Ansatz des Wechselkennzeichens versteh ich allerdings überhaupt nicht...

Grüße
Marius
 
Den deutschen Ansatz des Wechselkennzeichens versteh ich allerdings überhaupt nicht...

..Marius, das kannst Du als Schweizer auch nicht verstehen; nur hochkomplizierte oder unverständliche Gesetze gelten bei uns als gute Gesetze..das war schon immer so... und wo kämen wir dahin...;)


Schöne Grüße und guten Rutsch ins neue Jahr
Bernd
 
Früher...

....Früher konnte man sagen; wenn ´s dir nicht gefällt dann geh doch rüber.
Aber jetzt ist ja die Chefin von dribben und dribben gibt es nicht mehr.

Gruß
Sinan
 
Moin,

..Marius, das kannst Du als Schweizer auch nicht verstehen; nur hochkomplizierte oder unverständliche Gesetze gelten bei uns als gute Gesetze..das war schon immer so... und wo kämen wir dahin...

hmmh, bin unter anderem deswegen ja - wie Sinan es so schön schrieb - nach drüben gegangen, sprich aus DE ausgewandert in die Schweiz.

Verstehen kann oder muß man das Konzept aber weder als Deutscher, noch als Schweizer :D

Meiner Meinung nach sollte man möglichst auf jegliche Subvention verzichten, sondern stattdessen einfache und transparente Strukturen haben. Dann bräuchte man weniger Verwaltung (liefert keine Wertschöpfung), weniger Berater, die einen durch den Dschungel führen (liefern auch keine Wertschöpfung), hätte weninger oft das Gefühl, über den Tisch gezogen zu werden und könnte das eingesparte Geld für Investitionen einsetzen (wäre wertschöpfend).

Neujahrs-Grüße
Marius
 
Meiner Meinung nach sollte man möglichst auf jegliche Subvention verzichten, ... und könnte das eingesparte Geld für Investitionen einsetzen (wäre wertschöpfend). ...

Yep, so zum Beispiel für kulturell-künstlerische Ausschmückungen öffentlicher Gebäude....


020112180137_Bodenrelief_Brilon.jpg


(gesehen in der Volksbank-Passage in Brilon (HSK-Kreis))


:banane::banane::banane:

Michael
 
Yep, so zum Beispiel für kulturell-künstlerische Ausschmückungen öffentlicher Gebäude....

Ich meinte Investitionen, nicht Fehl-Investitionen :bierkrug:
Der von Dir verlinkte Artiel trägt den Titel

A.T. Kearney-Studie: 40,4 Milliarden Euro Kosten durch aufgeblasene Verwaltung

Dabei geht es aber nur um die Verwaltungskosten im öffentlichen deutschen Gesundheitssystem. Beachtlich! :confused:

Grüße
Marius
 
Unternehmesberater!!!

Ja, ja 40 Millliarden. Und das von A.T. Kearney. Die dümmsten Kritiker der Elche sind selber welche.
Was gibt es parasitäres als Unternehmensberater??? Was ein Blödsinn! Wer hat den Mist bezahlt??

Gruß
Sinan

PS: Bundesrepublick ist wahrscheinlich Satire.
 
Zuletzt bearbeitet:
So, zurück zum Thema. Ein Traum:

Es wäre doch so einfach: Die KFZ-Steuer fällt weg. Dafür gibt es einen Aufschlag auf jeden Liter Sprit. Wer viel fährt oder verbraucht, zahlt viel. Auf alle Autofahrer gerechnet aber kostenneutral. Als Steuerungselement für die Schadstoffklassen gibt es einen Bonus oder Malus auf Neuwagen. Sämtliche Einnahmen aus der KFZ-Steuer und Minerölsteuer werden zweckgebunden für die Verkehrsinfrastruktur ausgegeben (bisher etwa 30%). Die Versicherungsprämien richten sich nach Risiko und Fahrleistung (haben wir schon). Das Verkehrswegenetz wird ausgebaut und saniert (endlich wäre das Geld da).... Hallo, aufwachen, wo leben wir denn...!!!:banane:
 
Hallo 9h11e,

mit der Idee die KFZ-Steuer auf den Liter Kraftstoff um zu legen, trittst du den Pendlern wieder auf die Füsse.
(Thema Ländereinnahmen/Bundeseinnahmen lassen wir mal weg, das ließe sich regeln).

Grüße
Jan

P.S.
ich finde die Idee der Umlegung gut (bin allerdings kein Pendler)