Anzeige in der Saarbrücker Zeitung

rona747

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11. März 2008
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Hallo,

heute wird in der SZ eine Pagode zum kauf angeboten:

Mercedes 230SL W113 Pagode EZ 05/1967, 110KW/150PS, 78192Km,
EUR 5.400, Automatik, Radio, Dann Tel.Nr .... sowie Mailadrasse

...sorry weiß leider nicht ob man das einfach so weitergeben darf?
Unter der angegeben Tel.Nr. geht wie soll es anders sein keiner ran bzw. habe dann eine Nachricht aufs Handy bekommen soll eine Mail schicken.
Das ist auch schon die zweite Anzeige bei uns in der Gegend nur beim letzten mal war eine Faxnummer als TelNr. angegeben.

Stellt sich doch schon wieder die Frage, Witzbolt oder Abzocker. Kommt so etwas bei Euch auch vor?

Gruß Ronald
 
Alte Masche

Das wird wieder nach alter Masche enden:

Vorkasse auf ein "Treuhänderkonto" und das wars dann. Ich hoffe auch im Saarland gibt es keine Dummen mehr dafür.

PS. was steht bei der Mailoadresse nach dem @ ?
​
 
Schade, dass ich nicht mehr ans Christkind glaube :-)

Hier hat mal ein Kollege vom vdh das Thema durchgespielt...
 

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Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Hammer der Bericht.

Leute gibt es.

Aber sowas ähnliches hatte ich auch einmal beim angeblichen Kauf einer Pagode.
 
Hallo Norbert, hallo Uli,

ja das denke ich auch. Mailadresse lautet: pagode..@email.de
wobei ... für eine Zahl steht ;).

Gruß Ronald
 
... steht auch bei ebay drin... der übliche Fake...

Gruß,
Bernd
 
T1 Samba

Hallo

Bei uns und er Tageszeitung wurde ein T1 Samba de Luxe im perfektem Zustand für 5500€ Angeboten. :luegner:


Keine Anzahlung oder ähnliches, wollte Treffen in Hannover am Bahnhof, habe dann aber aufgehört mit ihm zu mailen.

Stellt sich die Frage wie er an das Geld gekommen wäre. Hat vielleicht jemand noch weiter gemacht und sich getroffen??

Viele Grüße
Carsten
 
Irgend einen Dummen finden die leider immer

Ja Carsten, natürlich der Bus steht im Bahnhof im Schließfach.

Vermutlich ist dort nur das Treffen. Dann geht man zum Parkhaus "um die" Ecke.
Da ist es oft etwas einsam. Mit Glück wirst Du dort nur dein Geld gewaltsam los, oder auch Du "wirst um die Ecke" gebracht.
Laß die Finger von so etwas.

Ich habe sowas mal mit einem Mercedes G mit bestimmt zehn Mail und Telefax Kontakten durchgespielt.
Den Namen des angeblichen Verkäufers und eine Intern. Spedition gab es tatsächlich. Nur war die Mailadresse der Spedition leicht anders als das Original.
Der übliche Trick - Zahlung auf ein Treuhänderkonto der Spedition, die bringen das Auto - nach einer Woche zahlen die an den Verkäufer, oder holen das Auto wieder ab und geben mir mein Geld.

Der G sollte in Dänemark stehen, bei der ersten oder zweiten Mail.
Ich habe dann behaupte daß ich in Hamburg zu tun habe, und dann einfach mal in Dänemark nach dem Auto schaue - den ganzen teuren Transport könne man sich ja dann sparen.

Bei nächsten Kontakt, in erkennbar besserem deutsch war das Fahrzeug noch in Athen wegen irgendwelcher fehlenden Papiere noch nicht in Dänemark.


Dann wollte ich wenigstens mal Bilder sehen, die kamen dann auch recht prompt mit dem Absender eines Athener Autohändlers. Auch den gab es, auch hier war die E-Mailadresse leicht anders als bei der echten Firma.

Dank Google Earth habe ich festgestellt, daß die deutsch-griechische Handelskammer in unmittelbaren Nähe der realen Autohändlers ist.
Also habe ich dem netten Verkäufer nach Dänemark geschrieben, daß das mit dem augenblicklichen Standort Athen gar nicht schlimm ist. Mein Bruder würde in der Handelskammer dort arbeiten und er werde mal kurz in der Mittagspause zeitnah dort nach dem G schauen.


Vermutlich hat sich der Verkäufer die Haare gerauft, dann war Funkstille.
Das Ganze hat sich so über zwei Wochen hingezogen.

Es hat Spaß gemacht dem Gangster wenigstens etwas die Zeit zu rauben.​
 
Es fallen halt genug Leute drauf rein, eine alte Freundin war vor Jahren schon fast soweit das Geld wegzuschicken, es ging um einen wirklich schönen , neuwertigen und preiswerten Golf der leider in England stand.
Zum Glück hat sie mich vorher noch mal dazu befragt und ich konnte ihre Naivität gerade noch abwenden -
Bei ihr ist Geiz halt geil, so hat sie auch kürzlich einen größeren Betrag bei der Pleite einer Anlagefirma verloren, dort gab es sicher 7% Zinsen .:doh:

Wolfgang
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

eigendlich hatte ich ja auch im Sinn mal sehen wer das ist bzw. was der Typ für eine Masche drauf hat. Wie gesagt auf Anrufe reagiert er nicht sondern will das man sich per. Mail bei ihm meldet. Das werde ich natürlich nicht machen (wollte ich auch nie), erstens habe ich besseres zu tun :pagode: und zweitens glaube ich das er nur irgend welche Trojaner oder sonst was verteilen will.

In diesem Sinne :)

Gruß Ronald
 
... nur irgend welche Trojaner oder sonst was verteilen will....


...ja, Vorsicht!
Auch wenn man sich einen "Dummy-Mail-Account" anlegt, den man nur nutzen will, um so einem auf den Zahn zu fühlen,...die Gefahr von Trojanern auf dem eigenen Rechner durch gedankenloses Aufrufen von Links oder Anhängen etc. ist dadurch nicht gebannt.
Vielleicht fährt so einer ja zweigleisig...klappt es mit der Autofalle nicht, dann vielleicht aber über einem Trojaner hinsichtlich Bankdaten.
Am besten in keiner Weise in Kontakt kommen...wie bei der aktuellen Grippe....

Gruß,
Bernd
 
So ist es eben: ein gutes Pferd ist teuer, aber ein trojanisches Pferd ist teurer. Es gibt heute so gute Programme wie "SpyBot search and destroy" oder "Malwarebytes" und noch zig andere, dass hier die Gefahr äußerst gering ist. Kaspersky ist da z.B. ganz weit vorne. Von Microsoft gibt es "Emet"., G DATA KEYBOARD GUARD. Einige sind halt kostenpflichtig und nichts für Sparfüchse. Was letztendlich teurer wird, muss jeder selbst entscheiden.

Hans-Albert

(Mit den Softwarehäusern weder verwandt noch verschwägert.)