Hi Freunde der Pagode
Tachschen Roman
Vielen Dank für deine Mitteilung, jetzt sehe ich schon etwas klarer.
Nun mein Text v. 03.11.17
In einer lauen Sommernacht erkannte der Werk-, Färbermeister und Färbereileiter Anton vom Geschlecht der Jansen seine Frau Anna Elisabeth aus dem Stamm der Thielen,
Bescherung
am
01. Mai. 1941
und sie gebar ihm im Haus auf der Neusser Str. 85 in Mönchengladbach einen Sohn mit ca. 12 Pfund.
Woooooh!
Huch, ich bin da! ich hab' das Rennen gemacht, aber schön ist das nicht hier, schlingt sich doch etwas um meinen Hals, und schon bekomme ich meine ersten Prügel, so dass ich mich aufblähe und schrei' wie ein Stier. Endlich kann ich meine Augen öffnen, doch, oh Schreck! weit und breit nur Blut. Das ist zu viel für mich. Ich falle in einen tiefen, ohnmächtigen Schlaf. So fühle ich mich wohl, und mein Motto wird künftig sein:
Nichts sehen! Nichts hören! Nichts fühlen!
Anfang aus meinen Memoiren "Meine Kindheit"
Mein Name ist Walter, mein Gott...., vollständiger Taufname Heinz Walter, geb. und wohnhaft in Mönchengladbach.
Lange habe ich nach vielem Lesen überlegt, ob ich mich anmelden soll, da ich zu techn. Dingen sozusagen nichts beitragen kann.
Nun habe ich mich angemeldet, weil heute ein besonderer Tag ist, denn heute vor 45 Jahren, also am 03.11.1972, (wer bietet mehr?) habe ich im jugendlichem Alter (gemeint ist Pagode) meine Pagode w113 SL 230 in Düsseldorf gekauft. Zunächst hatte ich vor, einen 190 SL, war mir aber zu schwach auf der Brust, dann Porsche, aber eine Kollegin hat mich mal mitgenommen, Kofferraum zu klein und Einstieg zu schwierig, zu kaufen.
Zusammen haben die Pagode und ich zunächst unsere Sturm- und Drangzeit erlebt. Nachdem wir uns ausgetobt hatten, sind wir zwei ruhiger geworden und genießen jetzt die letzten, hoffentlich noch viele (bin 76, Pagode 52, EZ 01.07.1965)Jahre.
Ihr könnt euch denken und verstehen, dass ich die Weggefährtin (Pagode) nie,nie, niiiiee verkaufen werde. Daher ist es in meinen Augen auch nicht schlimm, wenn (falls) nicht jedes Detail im Original vorhanden ist.
Eines Tages 1989 fuhr ein großer Schrecken in meine Glieder. Ich bekam einen Anruf von der Werkstatt, obwohl mir versprochen worden war, den Wagen nicht draußen zu lassen und immer die Alarmanlage ein zu schalten, dass versucht worden war, die Pagode zu stehlen. Kurzschließen ging nicht, da Zündung und Anlasser getrennt waren und auch heute noch so ist. Ich habe sofort die Pagode nach Hause geholt und getröstet. Ist ja gut, du bist noch bei mir.
Sicher, vielleicht hat jemand von euch als Klassik-, Opernfreund den Wagen früher schon mal gesehen,denn er stand zu den Salzburger Osterfestspielen 1989 (Tosca, Karajan, Pavarotti) und jedes Jahr von 1992 - 2001 im Festspielparkhaus (Stirnseite, mittig). Danach nicht mehr, da meine Freundin Kessi (s. Internet Schäferhund Verein, Vroni vom Forsthaus Hattlich) krank wurde.
Ich hoffe, etwas Positives und Unterhaltsames beigetragen zu haben. Es gibt viele Erlebnisse aus meinem Leben über und mit Pagode und Kessi.
Falls Fragen, Interesse bestehen, berichte ich weiter.
Forum, techn. Beiträge finde ich sehr gut. Danke, besonders an Familie Hahn.
Fotos könnten folgen, wenn ich mit der Technik vertraut bin. Wenn ich weiß, wie.
Es grüßt aus MG Walter