3 - D - Drucker bei NML - Ersatzteilen

schlüssellos

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Hallo,

Ich lese gerade in der Süddeutschen, dass Daimler eine aluminiumlegierte Thermostatabdeckung für den Dieselmotor älterer LKW und Unimogs, die seit rund 15 Jahren aus der Produktion ist, nun von einem 3D Drucker herstellen lässt.
Das sei allerdings das bislang einzige Metall - Ersatzteil.

Bei der Herstellung von Kuststoffteilen bestünde im Konzern bereits sehr viel Erfahrung. Das Verfahren werde sogar für aktuelle Serienbauteile angewendet.

Das wäre doch für unsere Zwecke perfekt! Gibt es bereits derartige Verfahren für nicht mehr erhältliche Oldtimer - Ersatzteile?

Grüße, Felix
 
.....ich weiß nicht ???
Zu solch 3 D Druckerteilen hätte ich kein Vertrauen.
Wenn ich irgendetwas an NML brauche und diese keiner mehr rumliegen hat bzw.
ich nach langer Suche danach, die Segel streiche, lasse ich ne zertifizierte Materialanalyse machen und das Teil 1 zu 1 nachbauen.
Dank Laser, Fräs und CNC Technologie, ist fast alles rekonstruierbar.
Dauert zwar etwas, aber machbar.

Gruß Roman
 
Außer Fräs-, Gieß-, Press- und Sägetechnik gab es früher ja auch nicht viel mehr...
 
Du sagst es, ....und daher kommt bei mir kein 3 D Druck Teil ins Auto.

Gruß Roman
 
Hallo Roman,

glaube mir auch Du wirst noch 3D Druckteile in Deinen Autos verbauen.
Ich habe habe jahrelang in der Entwicklung gearbeitet, es sind Sachen möglich die
wir alle im Moment noch nicht glauben wollen. Wo ein Flugzeug mit fliegt wird ein Auto
schon lange mit fahren.

vG
Detlef
 
Hallo Detlef,

das glaube ich dir, ich bin absoluter Fan von neuen Inovation und verschließe mich dem auch nicht.
Aber wie gesagt, ich versuche solange es geht Originalteile zu bekommen, und wenn es nicht mehr geht, dann lasse ich sie nachfertigen.
Dies aber dann auch so,....Material identisch, Analyse incl. Zertifikat, in Maße und Gewicht identisch.

Ich denke einfach, daß die Technik und die Entwicklung im Bereich des 3 D Druckes, noch nicht Serienfertigungsreif ist, sodaß herkömmlich gefertigte Teile, die auch hohen Belastungen Stand halten müssen, hierduch ersetzt werden können.

Wir werden sehen, was die Zeit bringt, bzw. wo uns die Entwicklung hinführt.

...solange wir hinten was reinkippen und vorne etwas verbrannt wird und hinten wieder rauskommt, ist eh alles " fast " in Ordnung. :bierkrug:

in diesem Sinne, ...und wieder von Schloß Dyck Classic days zurück, wünsche ich euch einen schönen abend.

Roman
 
Hallo,
mittlerweile gibt es Turbinenschaufeln für große Gasturbinen aus dem Drucker. Ich denke die Qualität, die man erreichen kann ist für unsere Autos auf jeden Fall mehr als ausreichend. Das Problem ist zu allererst, die richtigen Zeichnungen zu bekommen. Aber auch das wird kontinuierlich einfacher.
Ich hätte gerne einfachen Zugriff auf so ein Gerät für Metall ....
Grüße und weiter sonniges Wochenende
 
ich finde es nicht so tragisch auch 3D Druckteile einzubauen wenn es passt, die Originalität ist damit endgültig passe' ,das war mir sowieso schon immer egal :hammer:
Heiner
 
Die Güte eines 3D-gedruckten Bauteils ist nicht mit der eines konventionell hergestellten zu vergleichen, es ist um Welten besser.
 
Hallo Memmo,

ja. Man kann.
Was heute noch zu teuer ist, kann morgen die günstige Alternative sein.

vG
Detlef
 
Oh ja Memmo,

bei uns in der Nähe gibt es ein 3D-Labor welches unter dem Fraunhofer Institut angesiedelt ist, hab das mal besichtigt, dort werden ganz erstaunliche Teile ausgedruckt.
Es lassen sich sogar Dinge herstellen, welche konventionell so nicht zu produzieren wäre, Bsp. eine Kugel in einer Kugel wo bei aus einem Stück bestehen.
Das C-Teile in der Ersatzteilversorgung nicht mehr produziert und gelagert werden soll, ist schon länger auf der Agenda der Automobilhersteller.
Hier sind sogar (nur) die aktuell gängigen Baureihen gemeint.
Bin mir sicher, dass die noch relativ junge Entwicklung des 3D-Druckes hier einiges revolutionieren wird.
Gruß
Matthias
 
Denke ich auch.
Müssen wir unbedingt beobachten, das ist eine sich schnell entwickelnde Technik.
Habe auch gehört (aber nicht weiter recherchiert), dass praktisch alle "schweißbaren" Materialien, also im Prinzip auch alle Metalle (oder die meisten) so aufgebaut werden können.
Für uns auf jeden Fall hochinteressant !


Viele Grüße
Achim

(momentan noch ohne 3-D-Teile am Auto)
 
Hallo,

unmöglich scheint es nicht zu sein. Entscheiden wird sicher der Kostendruck. Und natürlich die Auswechselbarkeit. Wenn alles aus einem Stück gefertigt ist, wird das wohl schwierig werden. Aber was wissen wir schon, wie die Verkehrstechnologie von morgen überhaupt aussehen wird...
 
Aber Wolfgang,

was unsere schönen alten Autos betrifft, ist uns die "Technologie" von heute doch schon relativ wurscht, also die von morgen erst recht!

Spannend wird es halt, wenn ich meine Pagode nur noch mittels eines bezahlbaren Ersatzteiles aus Kunststoff ans Laufen bekomme, weil es kein ursprüngliches / originales Teil mehr gibt!

Gruß aus dem Ruhrpott,

Klaus
 
Ich darf mal daran erinnern, daß vor fast 20 Jahren ein industrielles Modellbauunternehmen
´Gläser´ für Pagoden-Rücklichter hergestellt hat.
Da war von 3D-Print noch lange nichts zu sehen.


Aber warum sollt z.B. die Lüfterwalze in der Heizung/Lüftung nicht gedruckt werden.
Also ich habe da kein Berührungsängste.
Nicht für alles, aber für viel Kleinzeug sicher ein gute alternative in Zukunft.
Grüße
norbert
 
Hallo,

ich bin von der Technologie überzeugt.
Wie geil wäre das, wenn man im Fall der Fälle einen 3D Drucker beim Bäcker oder Lebensmittelladen
um die Ecke stehen hat und ein dringend benötigtes Ersatzteil mal eben ausdruckt.
Es lebe die Innovation.

vG
Detlef
 
Detlef,
das kommt im Internet kannst Du ja schon Deine Zeichnungen hochladen und bekommst das Teil recht zügig geliefert. Nur: woher die Zeichnung gleich im druckbaren Format ???
Bin sicher das kommt auch bald, freu mich schon, nicht nur für die Pagode, auch für Fensterbeschläge, Spülmaschinenersatzteile, ...
Grüßle