TomRamoser
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Servus zusammen,
die Datenkarte wird ja oft als Geburtsurkunde eines Mercedes-Benz bezeichnet, was auch im übertragenen Sinn stimmt, weil ja nach der Geburt erstellt, sprich nach der Endkontrolle, wenn der Vergleich soweit trägt.
Das erste individuelle Teil dieses späteren Fahrzeugs - das Blech Nr. 1 sozusagen - ist aber etwas ganz anderes: Es ist das Halteblech für die Relais und Wischwasserpumpe, auf dem die Codes für das um dieses Blech herum zu fertigende Fahrzeug stehen, sprich das Baumuster mit der entsprechenden Aufbau-Nummer.
Nach den Werksferien 1963 wurde auf dieses Blech ein eigenes, erhaben geprägtes Schild mit diesen und weiteren Informationen geschraubt, mehr dazu weiter unten, also just zum Anlauf der W113er Produktion.
Dieses Karosserieschild steht in den nächsten Jahrzenten wie kaum ein anderes Teil im Zentrum der Transformation von Mercedes-Benz von einer Manufaktur hin zu einem modernden Industriebetrieb.
Aus diesem Grund sind hier die vielen Puzzleteile der Informationen zu diesem Thema von Mercedes-Benz, aus diesem Forum und von den Pagoden-Clubs zusammengetragen - mit einem ganz besonderen Dank an Norbert und Sead - um einen möglichst vollständigen Überblick zu den Abläufen und den verschiedenen Schildern zu schaffen.
Aber der Reihe nach.
Das Ablaufdiagramm unten zeigt die chronologischen Zusammenhänge von der Kundenbestellung bei einem Mercedes-Benz Händler bis zur Montage der bestellten Karosserie auf das dazu passende Fahrgestell.
Weil ja zum Zeitpunkt der Bestellung weder der Produktionstermin noch die Fahrgestellnummer bekannt sein konnte, nähert sich die Mercedes-Benz Logistik dem Fertigprodukt in vier Stufen an
Die Aufbaunummer war eine fortlaufende Nummer von 00001 bis 99999, später 6-stellig, die mit dem Erreichen der maximalen Zahl wieder an den Anfang zurückgestellt wurde; somit war immer nur eine aktive Aufbaunummer im Produktionsprozess, die mit dem Verlassen des Werksgeländes erlosch.
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die Datenkarte wird ja oft als Geburtsurkunde eines Mercedes-Benz bezeichnet, was auch im übertragenen Sinn stimmt, weil ja nach der Geburt erstellt, sprich nach der Endkontrolle, wenn der Vergleich soweit trägt.
Das erste individuelle Teil dieses späteren Fahrzeugs - das Blech Nr. 1 sozusagen - ist aber etwas ganz anderes: Es ist das Halteblech für die Relais und Wischwasserpumpe, auf dem die Codes für das um dieses Blech herum zu fertigende Fahrzeug stehen, sprich das Baumuster mit der entsprechenden Aufbau-Nummer.
Nach den Werksferien 1963 wurde auf dieses Blech ein eigenes, erhaben geprägtes Schild mit diesen und weiteren Informationen geschraubt, mehr dazu weiter unten, also just zum Anlauf der W113er Produktion.
Dieses Karosserieschild steht in den nächsten Jahrzenten wie kaum ein anderes Teil im Zentrum der Transformation von Mercedes-Benz von einer Manufaktur hin zu einem modernden Industriebetrieb.
Aus diesem Grund sind hier die vielen Puzzleteile der Informationen zu diesem Thema von Mercedes-Benz, aus diesem Forum und von den Pagoden-Clubs zusammengetragen - mit einem ganz besonderen Dank an Norbert und Sead - um einen möglichst vollständigen Überblick zu den Abläufen und den verschiedenen Schildern zu schaffen.
Aber der Reihe nach.
Das Ablaufdiagramm unten zeigt die chronologischen Zusammenhänge von der Kundenbestellung bei einem Mercedes-Benz Händler bis zur Montage der bestellten Karosserie auf das dazu passende Fahrgestell.
Weil ja zum Zeitpunkt der Bestellung weder der Produktionstermin noch die Fahrgestellnummer bekannt sein konnte, nähert sich die Mercedes-Benz Logistik dem Fertigprodukt in vier Stufen an
- Auftragsnummer von Mercedes-Benz à zur Auftragsbestätigung an den Kunden
- Produktionsnummer der MB Arbeitsvorbereitung à zur Bestellung von Innen- und andern Sonderausstattungen von spezialisierten Zulieferern
- Aufbaunummer der MB-Produktionsplanung à Karosserieschild mit Baumuster zur Produktion des Fahrzeugs; später mit Lacknummer und weiteren Spezifikationen
- Fahrgestellnummer der MB-Produktionssteuer-Zentrale à Typschild, Roh-Datenkarte, etc.
Die Aufbaunummer war eine fortlaufende Nummer von 00001 bis 99999, später 6-stellig, die mit dem Erreichen der maximalen Zahl wieder an den Anfang zurückgestellt wurde; somit war immer nur eine aktive Aufbaunummer im Produktionsprozess, die mit dem Verlassen des Werksgeländes erlosch.
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