Das Treffen hätte um ein Haar eine recht unglückliche Wendung genommen.
Wir 4 Hähne hatten uns mit noch ein paar anderen getroffen (Willi und Petra und Rainer und Familie) und sind dann geschlossen zur Rennstrecke gegangen. Neugierig wie ich war habe ich mit meiner Kamera an einer höchst unglücklichen Stelle positioniert - direkt am Ende der langen Geraden direkt hinter der Streckenbegrenzung (einem Heuballen) mit Blick auf die Strecke.
Beim Abflug der beiden Rennwagen wurde ich voll von dem weggeschleuderten Heuballen erwischt. Andere Zuschauer wurden härter getroffen, meine Nachbarin wurde sogar durch die Luft geschleudert). Die Rettungskräfte waren schnell vor Ort und ich bin ich dann, eigentlich unverletzt, weiter über das Gelände gebummelt und als dann aber die Schmerzen im Knie größer wurden bin ich zum Zelt der Sanitäter gegangen und wurde kurze Zeit später mit Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung, eines Traumas im unteren Bauch und einer Verletzung am Knie ins Krankenhaus gebracht.
Die Untersuchung konnte aber nur die Prellung am Knie bestätigen - zum Glück. Die Schmerzen sind auszuhalten, die erste Diagnose hat mir wenig Mut gemacht aber die Rettungskräfte wollten auf Nummer Sicher gehen.
Ich will nicht behaupten unschuldig an meinen Verletzungen zu sein, ich hätte mich woanders hinstellen können. Da es aber gestern schon zu einem Abflug gekommen ist hätten die Organisatoren eigentlich vorsichtiger sein müssen. Das wird mit Sicherheit noch ein böses Nachspiel haben.
Die Zahl der Verletzten dürfte sich im Nachinein weiter erhöhen da ich mich, und einige andere wohl auch nicht, bei der Erstversorgung am Unfallort nicht direkt gemeldet haben. Die Sache wurde allerdings von der Polizei aufgenommen und, so steht es im Pressebericht der Polizei in Neuss, die Ermittlungen laufen.