redcliffe
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- 11. November 2005
- Beiträge
- 133
Guten Abend,
Bin unter anderem beim Stöbern auf ein Angebot für Gummipuffer für die Hinterachse gestoßen und habe dann dieses Wochenende mal nachgesehen wie denn meine Gummipuffer aussehen. Nun, das Ergebnis war ernüchternd: Gummipuffer gab es keine mehr, wahrscheinlich im Laufe der Jahrzehnte einfach weggefault. Also versucht die Trägerplatten auszubauen. Sch.....e, drei Befestigungsschrauben abgerissen. Der Rest davon läßt sich wohl nur mit einer Winkelbohrmaschine ausbohren. Um dies machen zu können, mußte ich die darunter liegenden Anodenscheiben, bzw. das was davon noch übrig war, mit Hammer und Meißel lösen.
Hier das Ergebnis:
http://redcliffe.de/images/IMG_0004.JPG
http://redcliffe.de/images/IMG_0005.JPG
Das große "Teil" in der Mitte rechts des ersten Bildes ist nicht etwa ein Teil der Anodenscheibe, es handelt sich vielmehr um ein Oxyd, das sich im Laufe von 40 Jahren gebildet hat.
Nun meine Frage: Ich habe inzwischen in Erfahrung gebracht, dass die Anodenscheiben in der heutigen Ausführung aus Kunststoff sind und der freundliche ET-Teile-Händler sich diese recht fürstlich bezahlen läßt, schlappe € 79,-- das Stück. Die ursprünglichen waren wohl aus Aluminium.
Was bewirken diese Anodenscheiben ?
Ich denke A) daß sie die Gummipuffer in die richtige Lage bringen und B) daß sie eine zusätzliche Dämpfung im Fall der Fälle bringen d.h. in dem Fall, daß die Achse tatsächlich bis zu den Anschlagpuffern "durchfedert". Lassen sich diese Anodenscheiben nicht selbst aus einem Kunststoffmaterial herstellen ? Die Form der Anodenscheiben ist relativ simpel.
Ich habe berufsbedingt u.a. mit der Firma Felasto Pur ( FELASTO PUR Kunststoff in Bestform ) zu tun, die diverse Teile aus hochwertigem Kunststoffen herstellen.
Bin ich der einzige der diese Problem hat, ich habe hier darüber noch kein entsprechendes Thema gefunden.
Hans
Bin unter anderem beim Stöbern auf ein Angebot für Gummipuffer für die Hinterachse gestoßen und habe dann dieses Wochenende mal nachgesehen wie denn meine Gummipuffer aussehen. Nun, das Ergebnis war ernüchternd: Gummipuffer gab es keine mehr, wahrscheinlich im Laufe der Jahrzehnte einfach weggefault. Also versucht die Trägerplatten auszubauen. Sch.....e, drei Befestigungsschrauben abgerissen. Der Rest davon läßt sich wohl nur mit einer Winkelbohrmaschine ausbohren. Um dies machen zu können, mußte ich die darunter liegenden Anodenscheiben, bzw. das was davon noch übrig war, mit Hammer und Meißel lösen.
Hier das Ergebnis:
http://redcliffe.de/images/IMG_0004.JPG
http://redcliffe.de/images/IMG_0005.JPG
Das große "Teil" in der Mitte rechts des ersten Bildes ist nicht etwa ein Teil der Anodenscheibe, es handelt sich vielmehr um ein Oxyd, das sich im Laufe von 40 Jahren gebildet hat.
Nun meine Frage: Ich habe inzwischen in Erfahrung gebracht, dass die Anodenscheiben in der heutigen Ausführung aus Kunststoff sind und der freundliche ET-Teile-Händler sich diese recht fürstlich bezahlen läßt, schlappe € 79,-- das Stück. Die ursprünglichen waren wohl aus Aluminium.
Was bewirken diese Anodenscheiben ?
Ich denke A) daß sie die Gummipuffer in die richtige Lage bringen und B) daß sie eine zusätzliche Dämpfung im Fall der Fälle bringen d.h. in dem Fall, daß die Achse tatsächlich bis zu den Anschlagpuffern "durchfedert". Lassen sich diese Anodenscheiben nicht selbst aus einem Kunststoffmaterial herstellen ? Die Form der Anodenscheiben ist relativ simpel.
Ich habe berufsbedingt u.a. mit der Firma Felasto Pur ( FELASTO PUR Kunststoff in Bestform ) zu tun, die diverse Teile aus hochwertigem Kunststoffen herstellen.
Bin ich der einzige der diese Problem hat, ich habe hier darüber noch kein entsprechendes Thema gefunden.
Hans
Zuletzt bearbeitet:
Die Teile waren aus Alu - vermutlich alter Originalbestand - und auf einer der Seiten jeweils mehrere mm "ausgehöhlt". Ob die "hohle Seite" nach oben oder unten kommt, weiß ich nicht, aber in jedem Fall wird nach der Verschraubung ein zusätzlicher Hohlraum geschaffen, in dem sich schädliche Feuchtigkeit ansammeln kann. Abgesehen von der Aufbauhöhe kann ich die Sinnhaftigkeit dieser Konstruktion immer weniger verstehen. Zumal ich jetzt gehört habe, dass z. B. bei den W 111 mit im wesentlich gleichem Achs- und Blechaufbau im betreffenden Bereich solche (Zwischen-) Platten auch nicht verbaut worden sein sollen
, Robert 