Probleme nach dem Kauf

Ich fahre gleich an den See und bin nicht mehr online.. Bevor ich hier zu einem Nörgler, der sparen wird abgestempelt werde noch paar Sätze. Ich habe über ein Jahr ein Auto gesucht und mir einige angeguckt. Ich habe BEWUSST nach einer deutschen und nicht amerikanischen Pagode gesucht!. Wenn ich dann noch mehr Geld ausgebe nur weil ich (angeblich) der 3te Besitzer in 43 Jahren bin und anschliessend aber erfahre daß diese Angaben leider überhaupt nicht stimmen?
Ich habe soeben eine Werkstat aufgesucht und einen Termin für nächste Woche zum Checken der Hinterachse ausgemacht.
Und mit dem Besitzer treffe ich mich nächste Woche um die Einzelheiten zu besprechen. Die Geschichte war ihm auch so nicht bekannt!
Nochmal zum Schluss.
Mir war klar, daß ich einen 40 Jahre alten Wagen kaufe. Und damit ich eben nicht von Werkstat zu Werkstatt fahren muss habe ich lange gesucht und war bereit ordentlich Geld auszugeben und nicht ein Ding für 25-30 TEuro zu kaufen!.
Dass ich jetzt eben gleich mit Reparaturen an einem Auto kümmern muss und dazu erfahre daß ich etwas anderes gekauft habe als gedacht führt nun mal zu verschiedenen Überlegungen. Und eine davon ist sich gleich von dem Auto zu trennen. Die andere mit dem Vorbesitzer über einen Preisnachlass zu reden!
 
Und prinzipiell neige ich auch schon dazu das Auto zu behalten! Es macht einfach Spass damit zu fahren! :tanzen: Bei seinem Anblick werden sogar Berliner freundlich:-)
Tja und nachdem mir die Werkstatt HA Geräusche bescheinigt hat, die aber nicht so schlimm sind fahre ich nach Rheinsberg zu meinen Freunden um am See zu grillen. Das Leben ist schön :-)
 
Geht doch !! :blumenstrauss: :klatsch: ;)

Schönes WE

P.S. Ölstand prüfen (lassen) in deiner Hinterachse bevor du aufbrichst wäre trotzdem nicht so falsch...

Ciao

M.
 
...
Wenn ich dann noch mehr Geld ausgebe ....

.... Und damit ich eben nicht von Werkstat zu Werkstatt fahren muss habe ich lange gesucht und war bereit ordentlich Geld auszugeben und nicht ein Ding für 25-30 TEuro zu kaufen!.
Dass ich jetzt eben gleich mit Reparaturen an einem Auto kümmern muss und dazu erfahre daß ich etwas anderes gekauft habe als gedacht führt nun mal zu verschiedenen Überlegungen.....!

Was hast Du denn nun für den Wagen bezahlt?
Ist ja ein Unterschied, ob Du 55.000,- - 60.000,-€ hinlegst, dafür kann man heute meist keine perfekte Pagode mehr bekommen, zwar sehr gute aber Reparaturen kommen auch hier vor genauso wie bei 80.000,-€ - Autos dieser Baureihe.

Wenn Du im Bereich 80-90 ´hingelegt hast, wäre ich bei einem Hinterachsdefekt allerdings auch stinkig, nur was Grobes kann es doch eigentlich nicht sein, denn das wäre bei einer Probefahrt aufgefallen!

Gruß
Martin
 
wie willst du denn einen so subjetiven schaden beziffern???

sieh's doch mal nüchtern:

der gutachter sagt 2+ also scheint die kiste doch gut zu sein. hinterachse darf allerdings bei 2+ nicht defekt sein....aber das ist ein anderes thema....

der wagen war dir das geld wert, also vergiss den 'ärger'. da hast du keine chancen, einen schadnersatz zu bekommen. der wagen ist zu alt um vor gericht irgendwie recht zu bekommen (der achse wegen) oder wegen des psychischen schadens, den du erleidest, weil du ein ehemaliges exportfahrzeug gekauft hast, zumal die von dir selber angesprochene fahrlässigkeit ohnehin zu einer niederschlagung führt.

es gibt so viele deutliche US indikatoren, dass es auf den ersten blick für jeden halbwegs versierten ins auge fällt, ob EU oder US.

hier nur einige:

chrom an lenkrad und scheibenwischer matt
pompadurtaschen in den türen statt fester taschen
typenschild an a-säule
keine chromleiste unter nummernschild hinten zwischen den stosstangen
meisstens umgebaut aber wenn vorhanden die einfachsten details:

stosstangenhörner
sealed beam lampen (mit EU einsatz..)
sidemarks

freu dich am guten zustand, steck die eingeplanten anwaltskosten in eine neue hinterachse und geniesse den sommer.

gruss

tobi

PS: habe eben erst den ganzen fred zu ende gelesen, ich kann nur sagen, wer bei GEEVERS einen wagen kauft, bekommt in aller regel 'value for money'. dort, bei einem spezialisten für US importe allerdings einen originalen EU wagen zu vermuten grenzt schon an das urvertrauen, dass nur kinder haben, wenn mann ihnen vom weihnachtsmann erzählt. es hätte natürlich das rückholen eines grauimportes sein können, in anbetracht der exportquote bei pagoden aber fast so warscheinlich wie ein 6er im lotto....


H.J
Guter Witz mit der Festlegung':-) Muss ich mir merken:-)
Mir geht es garnicht so sehr um die Hinterachse sondern um die Tatsache daß ich scheinbar hinter´s Licht geführt wurde.
Ich hätte sehr wahrscheinlich das Auto genommen auch wenn ich die wahre Geschichte gekannt hätte!
Es geht mir hier ums Prinzip. Daher fragte ich nach Euren Erfahrungen wie man in solchen Fällen vorgehen kann bzw. soll
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist mal was Neues:

... es gibt so viele deutliche US indikatoren, dass es auf den ersten blick für jeden halbwegs versierten ins auge fällt, ob EU oder US ... typenschild an a-säule ...
Bitte um weitergehende Erhellung zum genannten Typenschild an der A-Säule.
Danke und ciao
 
Hallo Willi
bei us Pagoden wechselte so um 69 ? das Typens. von A Säule Türrahmen innen zu B Säule innen.
Gruß Peter
 
und vorher.....

war es entgegen der in europa üblichen plazierung im motorraum am a-säulenstummel im türeinbau. der von peter beschriebene wechsel zum b-stummel war auch mir unbekannt. und das ist das schöne am forum, trotz mehr als 20 jahren beschäftigungstherapie um den pagodenvirus gibt es doch immer wieder neues. danke forum, danke peter.

viele grüsse von da, wo zu viel zu tun und zu wenig zeit für's forum ist...

T:)BI

Hallo Willi
bei us Pagoden wechselte so um 69 ? das Typens. von A Säule Türrahmen innen zu B Säule innen.
Gruß Peter
 
Viel Spass bei der Recherche

Hallo Icke.

Damit Du Deinen Spass noch etwas ausbauen kannst, habe ich für Dich einen Tipp. Du kannst die US Geschichte des Wagens sehr einfach finden. Einfach hier reinschauen bei carfax.com
Da kannst Du die Fahrgestellnummer eingeben und feststellen, ob es irgendwelche und wie viele Berichte über diesen Wagen gibt. Wenn welche vorhanden sind, muss man zahlen und man bekommt dafür die detailierte auflistung. In den USA werden ale Inhaberwechsel, Unfälle, Reparaturen in regulären Werkstätten,... erfasst und man kann so außer Kilometerleistung an jeweiligem Datum auch noch die Anzahl der Besitzer und noch einiges mehr erfahren.
Zahlen muß man dafür erst wenn man alles genau aufgelistet haben will. Die Anzahl der Einträge bekommst Du kostenlos angezeigt. Eine ähnliche Seite ist carhistory.de oder carhistory4u.com.
Mal sehen, was da rauskommt. Und bezahlbar ist es auch. Eine komplette auskunft kostet 25$. Bei carfax muss man es, so viel ich mich erinnern kann, in den USA bezahlen, aber bei den anderen ging es auch aus Deutschland.
Lass es uns wissen was rauskommt :-)
Gruß
 
carfax

Hallo habl,

ich glaube mit dem carfax kommt man hier nicht weiter. Die Recherche beschränkt sich meines Wissens auf Fahrzeuge mit einem Baujahr ab 1981, und damit knapp an der Pagode vorbei.

Mit bestem Gruß,

Ulrich
 
probieren

Hallo.

Ich hatte mal das gleiche mit einem Oldie und siehe da, habe 6 oder 7 Reports bekommen und konnte so wenigstens die Kilometer bestätigt haben und dass er z.B. in einer Auktion drin war und an einen Händler ging und auch ein Unfall war dabei und es handelte sich um einen 1962-er Wagen.
Vielleicht hat er Glück, bevor er für etwas zahlen muss, bekommt er ja angesagt wie viele Reports vorhanden sind.

Hallo habl,

ich glaube mit dem carfax kommt man hier nicht weiter. Die Recherche beschränkt sich meines Wissens auf Fahrzeuge mit einem Baujahr ab 1981, und damit knapp an der Pagode vorbei.

Mit bestem Gruß,

Ulrich