kboris
Aktives Mitglied
- Registriert
- 7. Mai 2006
- Beiträge
- 233
brrrrr, ruhig brauner!
also ihr lieben: mal wieder ein bisserl sachlichkeit!
schrott gibt es in europa und den USA.
in den USA gelten im niedrig- und mittleren preisbereich etwas andere regeln was "restaurationen" und reparaturen anbetrifft. es gibt dort in den meisten staaten keine unserem TÜV (oder DEKRA) ahnliche behörde die zumindest die schlimmsten grotten kaltstellt.
eine top resto ist in den staaten mittlerweile genauso teuer und selten wie hier (lassen wir die auswirkungen des wechselkurses mal aussen vor).
am ende des tages geht's doch immer nur darum was jemand will und da muss eine US pagode gar nicht schlecht sein. es kommt immer darauf an was jemand mit dem auto vor hat.
ich habe selbst fast 7 jahre in den staaten verbracht und dort auch 2 pagoden gefahren. tatsache ist dass die ultrakurzen US hinterachsen zwar durchaus tolerabel sind, es aber im kontext unseres heutigen verkehrs deutlich besser geht. ich lade gerne jeden US pagodenbesitzer ein meine lange achse bei einer gepflegten autobahnfahrt zu testen, ich denke dann wird manch einer vom saulus zum paulus. NB: das heisst aber ja nicht dass man das ändern muss!
und die seitlichen blinker, stossstangenhörner, etc etc sind geschmackssache und damit sowieso nicht diskutierbar. auch ich würde lieber eine gute US pagode als eine schlechte europäische nehmen.
@peter h: klaus hat nun wirklich über ein jahr intensiv gesucht und hat genug blender und zusammengeschusterte autos für 7 leben gesehen, daher auch seine worte der warnung. lieber peter fühl dir deswegen auch nicht gleich ans bein gepinkelt. wir alle wünschen dir dass du einen griff getan hast der dir über jahre nur freude bereitet. aber wenn du mal rechnest für welches geld das auto in den staaten gekauft worden ist um dann mit fracht und steuer und einem kleinen plus auf dem konto des verkäufers verbucht zu werden, dann musst auch du einsehen dass die chance ein groschengrab aus den staaten zu erwerben doch "etwas" höher ist als beim kauf eines hier dokumentierten und nachvollziehbaren autos.
und die weisheit vom klaus betr. dieser kriterien (und natürlich der leidigen hinterachse) kommt vom ausprobieren und probefahren und vom gutachter prüfen lassen und all den sachen die du vielleicht nicht auf dich genommen hast.
summa summarum: lieber AC250SL, fahr zum geevers, stickel, kienle etc, etc.! wenn du dort gleich etwas findest was dir gefällt, dein vertrauen erweckt und dich glücklich macht dann schlag zu. lass dich aber nicht blenden und komm lieber 2x und wenn möglich mit jemand der wirklich etwas von diesen autos versteht. absolute sicherheit gibt es nie aber ein profi kann dich vor den schlimmsten fallgruben bewahren (bedenke dass z. b. eine motorrevision selbst über die quellen in diesem forum um die 10T€ zu buche schlägt).
viel glück bei der suche.
boris
also ihr lieben: mal wieder ein bisserl sachlichkeit!
schrott gibt es in europa und den USA.
in den USA gelten im niedrig- und mittleren preisbereich etwas andere regeln was "restaurationen" und reparaturen anbetrifft. es gibt dort in den meisten staaten keine unserem TÜV (oder DEKRA) ahnliche behörde die zumindest die schlimmsten grotten kaltstellt.
eine top resto ist in den staaten mittlerweile genauso teuer und selten wie hier (lassen wir die auswirkungen des wechselkurses mal aussen vor).
am ende des tages geht's doch immer nur darum was jemand will und da muss eine US pagode gar nicht schlecht sein. es kommt immer darauf an was jemand mit dem auto vor hat.
ich habe selbst fast 7 jahre in den staaten verbracht und dort auch 2 pagoden gefahren. tatsache ist dass die ultrakurzen US hinterachsen zwar durchaus tolerabel sind, es aber im kontext unseres heutigen verkehrs deutlich besser geht. ich lade gerne jeden US pagodenbesitzer ein meine lange achse bei einer gepflegten autobahnfahrt zu testen, ich denke dann wird manch einer vom saulus zum paulus. NB: das heisst aber ja nicht dass man das ändern muss!
und die seitlichen blinker, stossstangenhörner, etc etc sind geschmackssache und damit sowieso nicht diskutierbar. auch ich würde lieber eine gute US pagode als eine schlechte europäische nehmen.
@peter h: klaus hat nun wirklich über ein jahr intensiv gesucht und hat genug blender und zusammengeschusterte autos für 7 leben gesehen, daher auch seine worte der warnung. lieber peter fühl dir deswegen auch nicht gleich ans bein gepinkelt. wir alle wünschen dir dass du einen griff getan hast der dir über jahre nur freude bereitet. aber wenn du mal rechnest für welches geld das auto in den staaten gekauft worden ist um dann mit fracht und steuer und einem kleinen plus auf dem konto des verkäufers verbucht zu werden, dann musst auch du einsehen dass die chance ein groschengrab aus den staaten zu erwerben doch "etwas" höher ist als beim kauf eines hier dokumentierten und nachvollziehbaren autos.
und die weisheit vom klaus betr. dieser kriterien (und natürlich der leidigen hinterachse) kommt vom ausprobieren und probefahren und vom gutachter prüfen lassen und all den sachen die du vielleicht nicht auf dich genommen hast.
summa summarum: lieber AC250SL, fahr zum geevers, stickel, kienle etc, etc.! wenn du dort gleich etwas findest was dir gefällt, dein vertrauen erweckt und dich glücklich macht dann schlag zu. lass dich aber nicht blenden und komm lieber 2x und wenn möglich mit jemand der wirklich etwas von diesen autos versteht. absolute sicherheit gibt es nie aber ein profi kann dich vor den schlimmsten fallgruben bewahren (bedenke dass z. b. eine motorrevision selbst über die quellen in diesem forum um die 10T€ zu buche schlägt).
viel glück bei der suche.
boris
Denke auch, dass US-Pagoden nicht zwangsläufig technisch unzuverlässiger sind als die deutschen Exemplare. Die Meisten sind nur leider durch die seitlichen Blinker