Was soll ich nur tuen :-( !!!

Dirk H

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23. März 2011
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Hallo zusammen, ich bin hin und her gerissen. Seit Wochen gehe ich nun mit der Idee schwanger ob ich meine geliebte Pagode Namens Tiffy verkaufen soll. Ich war vor 2 Wochen beim TÜV und er öffnete mir die Augen. Vorab, es war alles in Ordnung mit dem Wagen. Aber vom letzten TÜV-Termin bis zum jetzigen bin ich sage und schreibe 123 km gefahren. Ich habe mir damals einen Traum erfüllt und habe sie mir gekauft, restauriert und geliebt. Aber ich bin kaum damit gefahren. Innerhalb von fast 10 Jahren nur etwa 1500 km. Ich finde sie immer noch wunderschön, aber leider nicht unbedingt Alltagstauglich. Nun möchte ich mir gern einen Porsche 993 Cabriolet zulegen. Also einen Youngtimer. Heute war ich im Porsche Centrum und habe mir einen angeschaut. Mich mal reingesetzt und mir auch beim Aussteigen helfen lassen :-). Natürlich ein sehr sportives Wägelchen, aber meine liebe Gattin würde ihn auch sehr gern fahren und man würde nun doch öfters mal eine kleine Tour machen, die ich nie mit der Pagode gemacht hatte. Ich bin hin und her gerissen und habe eigentlich meine Entscheidung schon getroffen im Kopf, aber das Herz spielt noch nicht ganz mit. Einfach mal so in die Runde, ist es richtig ? Oder bekloppt, oder was auch immer. Das bereitet mir schon schlaflose Nächte. Ganz liebe Grüße Dirk aus Rumeln
 
Servus Dirk :)

Ehrlich gesagt, so wie Du es jetzt geschildert hast, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass Du künftig mehr Touren machen wirst als bisher, egal mit welchem Fahrzeug :)

Weil, am Fahrzeug an sich lag es scheinbar bisher ja auch nicht, oder? ;)

Grüße
Peter
 
Hallo,

ist mir damals mit dem Motorrad so gegangen. 16 Jahre in erster Hand, aber über die Jahre immer weniger gefahren. Zum Schluss nur noch alle zwei Jahre zum TÜV. Hat 'ne Zeit gedauert, bis ich mich zum Verkauf entschließen konnte. Letztendlich hab ich das gute Teil an einen Kollegen verkauft - mit Rückkaufgarantie. Man weiß ja nie... Vor einigen Jahren hätte ich es tatsächlich zurücknehmen können, habe aber verzichtet. Man muss einfach nüchtern realisieren, wenn sich Interessen ändern.

1.500 km in zehn Jahren und keine kleine oder größere Tour ist doch der beste Beweis, dass der Wagen, so schön Du ihn auch finden magst, eigentlich nichts für dich ist. Wenn Du wolltest, könntest Du ihn natürlich im Alltag nutzen. Und natürlich könntest Du damit dieselben Touren machen wie mit einem Porsche 993. Aber man muss Spaß an der alten Technik haben und ihr vertrauen, sonst wird das nichts. Ob es aber mit einem neueren Fahrzeug überhaupt anders wird...?

Fazit: Verkaufen.

Gruß

Ulli
 
Hallo Dirk,
eine Pagode ist ein Fahrzeug kein Stehzeug. Habe Mitleid mit ihr und verkaufe sie an jemand, der sie fährt.
Wir nutzen sie an jedem schönen Wochenende, für die Urlaubsfahrten, kurz für die Freizeit. Gerade kommen wir zurück schöne Fahrt offen zum Wandern in die schöne Natur. Wenn Du sie nicht geniessen kannst, belaste Dich nicht mit unnötigem Gerät, kostet bloß Zeit und belastet durch Arbeit, auch wenn`s nur der Tüvbesuch ist.
Meine Meinung
Schönen Sonntag bei bestem Pagodenwetter!
 
Hallo, ich habe meine Pagode im letzen Herbst verkauft. Bin auch die letzten Jahre nur wenige male gefahren. Parken immer nur unter Aufsicht nervt auch und wenn man liest was die Teile und Reparaturen mitlerweise kosten wird einem ganz schwindelig.
Der Entschluss zu verkaufen war trotzdem nicht leicht. Der Käufer war super nett und hat sich gefreut wie Bolle. Jetzt bin ich eine Last los und erleichtert.
Gruß
Rainer
 
Servus Dirk :)

Ehrlich gesagt, so wie Du es jetzt geschildert hast, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass Du künftig mehr Touren machen wirst als bisher, egal mit welchem Fahrzeug :)

Weil, am Fahrzeug an sich lag es scheinbar bisher ja auch nicht, oder? ;)

Grüße
Peter
Doch. Ich hatte mir einen großen Traum erfüllt. Diesen mir ganz viel Liebe restauriert. Aber die Angst, es werden immer mehr geklaut auf Bestellung, fährt nun mal immer mit. Es war auch genau richtig das ch mir diesen Traum erfüllt habe. Aber, da bin ich mir sicher, ich werde mit dem neuen Fahrzeug, was ja nun auch nicht das shlechteste ist, sicherlich mehr fahren.
 
Hallo Dirk,

die Liebe zur Pagode und die Freude daran kann wiederkommen.

Ich denke, es würde Dich sehr schmerzen zu sehen, wie jemand anderes mit DEINEM Wagen davonfährt. Solch ein Fahrzeug bekommst Du nie wieder. Vererbe oder leihe sie meinetwegen Deinem Sohn (so Du einen hast oder der Tochter) und hole Dir den Porsche. Halt Dir den Weg zurück offen. Dann kannst Du wenn Du willst, ja den Porsche wieder gegen die Pagode zurück tauschen.
VG Frank
 
Hallo Dirk,

die Liebe zur Pagode und die Freude daran kann wiederkommen.

Ich denke, es würde Dich sehr schmerzen zu sehen, wie jemand anderes mit DEINEM Wagen davonfährt. Solch ein Fahrzeug bekommst Du nie wieder. Vererbe oder leihe sie meinetwegen Deinem Sohn (so Du einen hast oder der Tochter) und hole Dir den Porsche. Halt Dir den Weg zurück offen. Dann kannst Du wenn Du willst, ja den Porsche wieder gegen die Pagode zurück tauschen.
VG Frank

Hallo Dirk,

so wie Frank das geschrieben hat, so würde ich das auch machen! Hab 1995 meinen 108er verkauft, dem Trauer ich heute noch hinterher. Meine Kawasaki Zephyr 1100 fahre ich seit 10 Jahren nicht mehr, die steht abgemeldet in in der Garage und ich erfreue mich dran wenn ich vorbeigehe und denke an die schönen Touren. Mein 111er wird auch nicht mehr so oft bewegt, verkauft wird er trotzdem nicht :)

Grüße
Ingo... verkauft nur das wo er nicht dran hängt
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Dirk,

MORGEN IST DOCH SONNTAG!!! Das Wetter soll gut werden. Hast du schon was vor? Was für schöne Ausflugsziele gibt es denn bei dir in der Umgebung? Mach doch mal eine schöne Tour, 100Km mindestens, besser 150 noch vor der Winterzeit. Lebe dein Auto! Worauf wartest du? :pagode:

Gruß, auch an die Frau! ;)
 
Hallo Dirk,

Es gibt ein altes Sprichwort "Alles hat seine Zeit"

Ich kann dich voll und ganz verstehen, weil es uns zur Zeit ähnlich ergeht!
Die Pagode war immer mein Traum gewesen und sie ist seit 40 Jahren in unserem Besitz.
Trotzdem spielen wir mit dem Gedanken,uns von ihr zu trennen.
Warum ??????
Wir sind noch weniger gefahren als Du.
Die Lebensumstände haben sich geändert.
Die Tochter hat absolut kein Interesse!
Wir sind 7-8 mal im Jahr mit dem Womo unterwegs.
Sie tut uns leid, wenn sie nur in der Scheune rumsteht!!

Ein kleines Beispiel:
Vor 7 Jahren habe ich eine 500 four gekauft, die 25 Jahre in einer Scheune stand!
Ein halbes Jahr auseinander geschraubt, dann wieder zusammen geschraubt.
2 Jahre gefahren, dann stand sie leider wieder neben der Pagode in der Scheune.
Meine 500 und noch eine R26 habe ich dann verkauft und du wirst es mir nicht glauben,
aber ich habe mich gefreut, das sich die Käufer gefreut haben,das sie zu einem fairen Preis
ein gut restauriertes Motorrad bekommen haben.
Man muß auch manchmal loslassen können!

Jeder muß seine ganz persönliche Entscheidung treffen!

Gruß,Frank.
 
Moin Dirk,

ich sehe es auch so wie Frank „ Alles hat seine Zeit“
Die Zeit die wir insgesamt haben ist zu kurz um sich nicht anderweitig zu orientieren.
Bestimmt findest du jemand der sich den Traum Pagode umsetzen möchte und deine Pagode schätzt.

Viel Glück und Freude für dein neues Projekt.

Gruß Jürgen
 
Hallo Dirk, wie es schon mehrfach gesagt wurde, alles hat seine Zeit. Wenn Du jetzt mit einem Porsche liebäugelst, bei dem Du jetzt schon Hilfe beim Aussteigen benötigst so verstehe ich Dich / Euch nicht. So ein Porsche ist doch ein "Allerweltsauto" es steht an jeder Ecke rum und seit 50 Jahren sieht der fast gleich aus. Die Pagode ist im Gegesatz dazu einmalig und ohne Nachfolger und ebenso altagstauglich. Willst Du auf die Rennstrecke? Da wäre der Porsche sicher geigneter als die Pagode. Ansonsten kannst Du mit der Pagode überall hinfahren wo auch ein Porsche hinkommt. Ich glaube nicht das Ihr im 2. Jahr mit dem Porsche mehr Fahrt als mit der Pagode. Vielleicht seit Ihr kein Cabriotyp? Daher die wenigen km. Von 2 Jahren habe wir uns für die "schlechten" Tage einem MGB GT Bj. 1966 zugelegt. Meine Frau ist von dem Auto absolut begeistert da es nicht so zieht. Die Pagode bleibt aber die Nummer 1. Da ich nur zwei Garagen habe trifft bei mir auch der erste Satz zu, mit dem loslassen. Meinen Lotus seven S4 TC werde ich verkaufen da wir zu wenig Zeit haben um drei Oldtimer artgerecht zu bewegen. Den Lotus habe ich seit 37 Jahren, aber alles hat seine Zeit.
Viele Grüße Klaus
 
Meine Frage ist zwar total OT. Aber es beschäftigt mich doch sehr. Ist es möglich, mit der Pagode, bei der natürlich alles in Ordnung ist, z.B. eine Urlaubsfahrt an den Bodensee oder nordwärts an die Nordsee oder gar eine Großglockner Tour zu machen ohne dass man dauernd in einer Werkstatt etwas richten lassen oder dass sogar mein Brüderchen zum Abschleppen gezwungen werden muss? Wir wohnen in Idar-Oberstein, also schöne Fahrten, ca. 400 bis 500 km Oneway, in die Alpenrepublik wären es wohl etwa 700 km eine Richtung.

Mir ist das sehr wichtig. Sonst wird es ein R107, zwar ein Youngtimer aber auch keinesfalls zu verachten.
 
Hallo SydB,

...

Meine Frage ist zwar total OT. ...
Ist es möglich, mit der Pagode, bei der natürlich alles in Ordnung ist, z.B. eine Urlaubsfahrt an den Bodensee oder nordwärts an die Nordsee oder gar eine Großglockner Tour zu machen ohne dass man dauernd in einer Werkstatt etwas richten lassen oder dass sogar mein Brüderchen zum Abschleppen gezwungen werden muss? ...
Wenn es so ist wie Du sagst, dann ganz klar ja.

Aber man steckt nicht drin und passieren kann mit jedem Auto was, egal ob alt oder jung.

Und mit einem R107 ist das auch nicht anders ;)

Gruß
 
Hallo SydB,

klare Antwort. JA.
Wir machen jedes Jahr min. 1 Tour bei der 2000km zusammen kommen.
Natürlich sind auch wir schon liegen geblieben (konnte aber vor Ort repariert werden), ich bin aber auch schon mit unserem Alltagsauto liegen geblieben.

vG
Detlef
 
Selbstverständlich geht das - sofern man keine Grotte unter dem Hintern hat sondern ein Auto, das technisch ok ist. Das setzt aber voraus, dass man sich genau darum auch rechtzeitig und umfassend kümmert und nicht nur fährt. Die Pagode wird nicht zu Unrecht immer wieder als der wohl am meisten alltagstaugliche Oldtimer bezeichnet. Davon abgesehen würde ich sowas jedem ordentlich gewarteten Oldie attestieren. Warum denn sollte das bitte nicht so sein?

Gruß

Ulli
 
Selbstverständlich geht das - sofern man keine Grotte unter dem Hintern hat sondern ein Auto, das technisch ok ist. Das setzt aber voraus, dass man sich genau darum auch rechtzeitig und umfassend kümmert und nicht nur fährt. Die Pagode wird nicht zu Unrecht immer wieder als der wohl am meisten alltagstaugliche Oldtimer bezeichnet. Davon abgesehen würde ich sowas jedem ordentlich gewarteten Oldie attestieren. Warum denn sollte das bitte nicht so sein?

Gruß

Ulli
Meine Tiffy, wie ich sie liebevoll nenne ist keine Grotte. Zweite Hand und, wie erwähnt, liebevoll restauriert. :-)
 
Wir waren mit der Pagode mehrmals in:
Frankreich
Spanien
Schweiz
Österreich
Italien
Wenn Die Alpen im Weg lagen, dann immer drüber und nicht unten durch. Manchmal sogar mit Umweg, damit mehr Pässe reinpassen.
Von Stuttgart an den Ortasee sah/sieht die Route dann so aus:
Alte Gotthard Passstraße, den Nufenenpass wieder hoch, kurzer Abstecher nach rechts um nachzusehen, ob am Furkapass noch alles in Ordnung ist, dann wieder Retour und über den Simplon zum Ziel.
Auf allen Touren gabs nur eine Panne, bei der sich das Lager des Viskolüfters festgefressen hatte und dieser deshalb mit Motordrehzahl mit lief. Aber bei reduzierter Drehzahl bis max 3.500 Umin kamen wir dennoch problemlos nachhause.
Oder der Länge nach durchdie Seealpen an die Cote d'Azur.
Großer St. Bernhard, kleiner St. Bernhard, Iseran, Col de la Madeleleine, Col du Crois, Col du Galabier, etc.
Da wird man dann auch mal vom vorzeitigen Wintereinbruch überrascht.98 S Bernhard Schnee.JPG