Hilfe - wie stelle ich die Unterdruckverstellung am Zündverteiler ein

Hallo Robert,
nicht das ich im Besitz der alleinigen Wahrheit wäre, aber vermutlich ist es das sinnvollste, Du lässt die Einspritzpumpe prüfen und dann weißt Du was los ist.
Der finanzielle Aufwand ist erstmal überschaulich und Du weißt hinterher was mit der Pumpe los ist.
Eine hier im Forum bekannte Adresse, bei der auch ich schon zur vollsten Zufriedenheit eine Pumpe prüfen/einstellen lassen habe ( Nicht verwandt oder verschwägert oder in irgendeiner Art beteiligt) ist : http://www.oldtimer-technik.eu

Viele Grüße,
Uwe
 
Hallo Robert,

dass ist für mich - erstmal- unlogisch. Der kleine Messingkolben der das Luftloch zumacht und die Stange mit der Feder die das Benzin abregelt, werden beide gleichzeitig von dem Wachselement nach unten gedrückt, dass geht gar nicht anders wenn man sich die Konstruktion anschaut. ( Die lange Schraube im Messingkolben habe ich da reingeschraubt um den Kolben aus dem Zylinder zu ziehen).

Hallo Ingo -

in dem Video, dass ich in dem anderen Thread gepostet habe, wird anschaulich erklärt, dass man beide Funktionen "mehr Luft" und "mehr Sprit" durch Zwischenlegscheiben getrennt einstellen kann/muss. Am Ende damit genau wie von Dir beschrieben der Gleichlauf erzeugt wird.

Durch falsche Zwischenlegscheiben kann man die Pumpe z.B. auf dauerhaft zu fett stellen, wenn das Zusatzluftloch geschlossen ist, aber "unten" nicht weit genug in Richtung "weniger (Zusatz-)Sprit gedrückt wird.

Herzlichen Gruß
Oliver

@Robert_100 Vielleicht verlegt Ihr aber die Diskussion mal in einen neuen Thread - oder in einen alte Dehnstoffelementthread ... hier geht es ja eigentlich um die Einstellung der Unterdruckverstellung [naja und das übliche, "wer hat die bessere Zündung etc." Dingens] :koenig:
 
Mich würde der übige Zustand des Motors mal interessieren, denn das eine oder andere Detailfoto offenbart manchmal noch weitere Baustellen, ich habe schon öfter komisch angeklemmte Leitungen und Kabel gesehen, wo man ahnen kann, dass da mehr im Argen ist. Wenn du sagst, da scheint was verbastelt, dann kann man vielleicht einem anderen Problem auf die Schliche kommen. Gruß, Martin
 
Hallo Robert,
nicht das ich im Besitz der alleinigen Wahrheit wäre, aber vermutlich ist es das sinnvollste, Du lässt die Einspritzpumpe prüfen und dann weißt Du was los ist.
Der finanzielle Aufwand ist erstmal überschaulich und Du weißt hinterher was mit der Pumpe los ist.
Eine hier im Forum bekannte Adresse, bei der auch ich schon zur vollsten Zufriedenheit eine Pumpe prüfen/einstellen lassen habe ( Nicht verwandt oder verschwägert oder in irgendeiner Art beteiligt) ist : http://www.oldtimer-technik.eu

Viele Grüße,
Uwe

Hallo Robert,
ich möchte Uwes Meinung unterstützen, ich hatte ähnliche Phänomene, auch bei mir hat sich der Motor nicht für die Leerlaufschraube interessiert, dennoch lief er. Und erst mit der Überholung der Pumpe war eine wirklich gute Einstellung der Zündung und des Motors möglich.
Viel Erfolg
 
Hallo zusammen,
vielen herzlichen Dank für Euere Antworten. Sorry Oliver ich habe nicht aufgepasst und das Problem hier gepostet wo es nicht hin gehört da ich nach einer Unterdruckwerten gesucht habe.
Kann das hier jemnd bitte löschen oder verschieben ?
Ich habe aber trotzdem eine Frage zum Thema ( habe im forum gesucht !) Warum muss bei einem 46er verteiler die Unterdruckdose auf der Fahrerseite sein und nicht auf der Kühlerseite ?
Danke Gruß Robert
 
vielleicht suchst Du dir zumindest anfänglich mit der verbastelten US Kiste (deine Aussage) mal jemanden, der sich damit auskennt. Ich meine das nicht überheblich aber selbst gute Schrauber verzweifeln an den US verbauten Abgseinschränkungen, z.B. allen Y Pumpen ab 69 oder Klappen oder Verteiler oder Tankentlüftungen und unsinnige Relais und Abschaltungen sind für den Müll. Wenn es dann anfängt mit verkalkten Wasserkanälen oder geschweißten Zylinderköpfen wird es besonders lustig. Zudem stimmt oft die Peripherie nicht, alles ausgeschlagen und vernachlässigt. Wenn Du HIER im Forum Hilfe brauchst ist es besser ein Problem zu besprechen und nicht alles auf einmal, lg Heiner
p.s. der 46 er Verteiler passt original nicht zu deinem Motor (obwohl er besser ist) und steht anders am Motor als z.B. ein 123 Verteiler, der OPTISCH weiter rechtsrum gerichtet ist, in der Funktion sind aber alle gleich wenn richtig eingebaut
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, so wie ich das lese hat er einen 230er mit 046er Verteiler, also ohne Abgasreinigung. Der Verteiler steht so, dass die Unterdruckdose zwischen Motor und Servobehälter steht und eher auf Zündkerze Nummer 1 zeigt. Wenn die Drosselklappe den Vakuumanschluss oben hat, dann sollte das passen. Die Unterdruckwerte findest du im Werkstatthandbuch. Das braucht man neben dem für dein Baujahr passendes Tabellenbuch unbedingt. Da steht im Prinzip alles drin Gruß, Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Abend zusammen -

ich bin bei den Interationschleifen der Motorgrundeinstellung wieder bei der Zündung angekomenn :doh:

Kennt jemand die Werte für die Grundeinstellung der Zugstange der Unterdruckverstellung bei dem IFUR 6 0231 116 051 ?

Witzigerweise steht im VOLKSWAGEN Handbuch die gesuchten analogen Werte drin - ich kann sie aber in der MB Dokumentation nicht finden:
Beispiel_VW_Einstellwerte_Zugstange_Unterdruck_Zündverteiler.png

Trial and error nervt so langsam -

Oliver
 
warum willst Du das wissen? Unterdruckverstellung 051er hat keinen Einfluß auf den Fahrbetrieb und mit abgezogenem Unterdruckschlauch (Bohrung verschließen) eingestellte Zündung ist auch besser. LG Heiner
 
Das geht einfach auf einem Verteilerprüfstand, indem Du das angegebene Vakuum anlegst und die Dose entsprechend zieht. Das wird nicht nach Weg eingestellt, sondern nach Unterdruck in Relation zur Verstellung. Beim 051 würde ich den Schlauch eh abziehen und ab lassen.
 
aber zur Abgasüberprüfung beim TÜV eher aufstecken, weil die Spätverstellung auch nach meinen Erkenntnissen und Versuchen zur CO Reduzierung gedacht war.
 
Es gibt Einstellwerte mit und ohne Unterdruck. Werden die nicht erreicht, soll man lt. Tabellenbuch Seite 192 die Membranstange nachstellen, bis die Werte erreicht sind. Im Idealfall macht man das am Verteilerprüfstand. Da das nach Zündverstellung bei Vakuum X eingestellt wird, gibt es keine Maße für die Stange.
 
Moin -
Da habt Ihr mit allem Recht :autofahrer:.

Der Grund, warum im VW WHB diese Werte angeben sind, ist folgender:

  • Abstand "a" definiert die Grundstellung der Verteilergrundplatte im Verhältnis zur Welle und ist somit die Grundstellung von der aus die Fliehkraftverstellung wirkt. Sprich, ist die Regelstange zu weit rausgeschraubt, dann kann die Fliehkraftverstellung die notwendige maximale Verstellung von 22° (von 8° auf 30° VOR OT) nicht [zu spät] erreichen. Ist sie zu weit drin, beginnt die Fliehkraftverstellung zu früh und man hat ggfls. eine Überlappung von Fliehkraft- wirkt gegen Unterdruckverstellung.
  • Abstand "b" definiert den maximalen Weg, den der Unterdruck die Regelstange ziehen kann. Sprich die maximale Verstellung, in unserem Fall 10° (von 8° VOR auf 2° NACH OT).

Ich finde es historisch interessant, dass das für den KdF-Wagen explizit angeben wird, bei unseren Bonzenkarren bei allen Einstellwerten diese Werte es nicht ins WHB oder Tabellenbuch geschafft haben :doh:.

All diese Arbeiten selbst zu machen ist zwar nicht rational aber ich so habe ich immer etwas im Familienkreis oder auf Parties zu erzählen :bierkrug:.

Herzlichste Grüße
Oliver
 
Die Einstellwerte sind vorgegeben und können leicht mit der Blitzpistole zuhause überprüft werden.
Ohne Vakuum wird die Zündung auf 8° vorOT eingestellt und mit Vakuum hat sie dann 2° nachOT.

Wie aber schon mehrfach oben beschrieben, würde ich im Normalgebrauch den Vakuumanschluß am Verteiler lösen un ggfs. die Leitung verschließen.
 
:confused: Danke, Jungs

Es stimmt, dass man mit der Blitzpistole den Zündzeitzeitpunkt nach den vorgegebenen Werte richtig einstellen kann UND das man damit auch auch die Fliehkraftverstellung und die Unterdruckverstellung überpüfen kann.

Das war nur nicht meine Frage ;)
 
Nachdem die Spätverstellung durch Vakkuum schlagartig und nicht dynamisch erfolgt, wenn die Drosselklappe schließt und der Schalter aktiviert ist, ist es doch schnutzegal, wie lang der der Weg zwischen A und B ist - bei 2° nOT ist Vakuum da.
Es sei denn, du willst eine unnötige Dissertation darüber schreiben.
 
Weil man das bei Daimler eben genauer genommen hat als bei VW...
 
Man hat doch Werte angegeben, nämlich Werte das es nach der tatsächlichen Verstellung geprüft wird.
Das ist nun mal genauer als ein statischer Einstellwert am Gestänge, da weis man eben nie 100%ig was dabei raus kommt. Son Käfer Motor ist da eh ziemlich unempfindlich...
 
weil man es bei DAIMLER genauer genommen hat, hat man deshalb vorsichtshalber bei DAIMLER keine Werte angegeben ???????
Dieser Logik kann ich nicht folgen.

Alfred: in der MB Literatur steht drin, bei welchem Unterdruck wie viel Winkelgrad Verstellung vorliegen müssen. Also Grad pro mm Quecksilbersäule.