Eigentlich wollte ich ja keinen zweiten Oldtimer....

Ich möchte auch zu diesem Thema meinen Beitrag leisten.

1965 habe ich mir mit meinem bis dahin erspartem 900DM einen 1955er VW Käfer gekauft.

Was damals für mich nichts ungewöhnliches war ist aus heutiger Sicht wohl anders zu beurteilen.

Der Käfer hatte eine Dehne Tankanzeige, eine Perohaus Uhr und ein Lenkrad mit Hupenring und einem besonderen Hupenknopf. Heute sind das sehr gefragte Raritäten.Ich bin mit dem Käfer in der Zeit sehr viel durch Deutschland gefahren und da das Geld immer knapp war habe ich öfter im Auto geschlafen. Da das Schlafen auf der Rücksitzbank nicht sehr komfortabel war ist mir eine gute Idee eingefallen. Durch abschrauben der beiden Hutmuttern der Aufnahmezapfen unten für die Rückenlehnen konnten die Lehnenrohre auseinandergezogen werden und die Rücklehne klappte nach hinten. Somit hatte ich eine bequeme Liegefläche. Hat sich auch bei anderen Gelegenheiten als praktisch erwiesen.:banane:

Einige Jahre später und weil immer das Neuste besser erschien habe ich mir einen 1965er Käfer mit mehr PS , schwarz mit Weißwandreifen gekauft. Der Käfer wurde durch die Marinezeit an verschiedenen Standorten auch sehr viel gefahren. Irgendwann brauchte ich neue Trittbretter und da das Geld weiterhin knapp war habe ich mir bei der Kröger Werft in Rendsburg Trittbretter aus Mahagoni anfertigen lassen ( damals war so etwas noch möglich ).

Somit war ich wohl der einzige Besitzer eines Käfers mit Mahagoni Trittbrettern. Bin auch bis zum Ende seines Lebens damit immer durch den TÜV gekommen.



Gruß

Rainer
 
Zuletzt bearbeitet:
1965 habe ich mir mit meinem bis dahin erspartem 900DM einen 1955er VW Käfer gekauft.
Was damals für mich nichts ungewöhnliches war ist aus heutiger Sicht wohl anders zu beurteilen.


...unsere frühen automobilen Lebensläufe ähneln sich doch sehr und immer geprägt von schmalen Budgets :rolleyes:....und den daraus resultierenden Ideen undProvisorien. ;)
 
Opel fahn is wie wenze fliechs :tanzen:



Hömma... und wiede da fliechs.. datt vagess ich in mein Leben nich :)

Freitag der 13. April 1979, Opel Kadett Olympia mit 60 PS und Doppelvergaser nach der Landung

Lebendige Grüße :)
Ingo
 

Anhänge

  • 2.jpg
    2.jpg
    140,7 KB · Aufrufe: 102
  • 3.jpg
    3.jpg
    192,1 KB · Aufrufe: 104
  • 6.jpg
    6.jpg
    140,8 KB · Aufrufe: 99
  • 7.jpg
    7.jpg
    153,5 KB · Aufrufe: 99
  • 8.jpg
    8.jpg
    123,8 KB · Aufrufe: 100
Zuletzt bearbeitet:
Ach ja, die kaltverformten B-Kadetten. Mein Kumpel Olaf hatte auch so einen. Auf dem platten Land hat er es geschafft, aus der Kurve getragen zu werden. Und hat den einzigen Mast erwischt, der da stand. Hing leider die Stromversorgung für die Belüftung einer Hühnerfarm dran. Die gefiederten Bewohner sind dann kurz drauf reihenweise von der Stange gefallen... Kurz darauf hat er dann auch noch die Kadett-C-Limo seiner alten Dame geschrottet, weil er zu faul war, die Frontscheibe komplett vom Eis frei zu kratzen. In einer Rechtskurve hat er durch sein kleines Guckloch den am Straßenrand geparkten Wagen übersehen. Mein Kumpel Burkhard hatte da mehr Glück. Nachts mit dem Manta A auf der BAB auf dem Weg in den Spanienurlaub. Dann Blinker gesetzt und zum Überholen nach links gezogen. Leider war er schon auf der Überholspur. Kräftiges Gerumpel dank Grasnarbe und Mittelstreifenbepflanzung. Schlagartig alle schlafenden Mitfahrer wieder wach und am schreien. Da hat er es auch geschnallt. Scheixx Nachtblindheit halt....:D
 
ja ist Richtung 30 Jahre in meinem Besitz. Stammte von einer kinderlosen Frau, deshalb Interieur
auch noch original ohne große Abnutzungen.
Das Extremoutfit ist bei Bedarf auch noch da.
Handgehäkelte Toilttenpapierrolle in Citrusgelb
Wackeldackel
Fuchschwanz,wobei die Herkunft der Modeerscheinung nie geklärt wurde.
Vermutlich von foxy = geil
 
Hallo



Viel rührt sich aber hier nicht..... schöne Autogeschichten Mangelware ?


Ich muss meine Geschichte oben etwas berichtigen, genau genommen sogar um eine was meine DB-Affinität angeht sehr wichtige Sache.

Sehr lange her, ein Kumpel wollte seinen 200/8 loswerden, und ich hab ohne zu zucken ja gesagt, wie schon beschrieben, Hauptsache warm und trocken, alles andere egal. Aber mir gefiel die Fahrerei mit dem Auto, der fuhr ganz prima. Also nicht im Frühjahr entsorgt sondern über`n TÜV gebracht, außer viel schweißen brauchte der nix. Und das ging dann alle 2 Jahre so. Im Februar 1988 abends in der örtlichen Zeitung eine Annonce gefunden, 280E/8 in gutem Zustand für 4000DM zu verkaufen. Ich hin und war völlig verdutzt, der sah richtig klasse aus, nicht so ranzig wie mein 200er. Sofort eine Kaufzusage gemacht mit dem Vorbehalt, erst wenn ich den auf einer Bühne von unten besichtigt hab und zufrieden bin gilt der Deal.

Das ist nun bald 33 Jahre her, der 280E ist immer noch bei mir und das bleibt auch so.

Grüße
Wolfgang
 

Anhänge

  • IMG-20200920-WA0006-2-1-1.jpg
    IMG-20200920-WA0006-2-1-1.jpg
    175,8 KB · Aufrufe: 81
Na dann will ich auch mal meinen Weg zum heutigen Oldtimer zum besten geben. In den 60ger gab's eine etwas andere Krimiserie, natürlich aus GB mit dem Namen Nummer 6 oder the prisoner. Dort fuhr der Hauptdarsteller am Anfang und Ende ein tolles Auto. Ich hatte keine Ahnung was das für ein Auto ist. Mit den Jahren wuste ich was das war, ein Lotus seven. 1973 sah ich in München an der Leopoldstraße das nachfolge Modell in blau stehen. Ich schlich mehrmals um das Auto herum. Ich kannte weder das Wort Zweitauto noch Garage, und 1973 gab's in Bayern noch richtige Winter. Daher schied das Auto aus "Vernunftsgründen" als Altagsauto aus. Als Trostpflaster bestellte ich mir dann einen gelben Opel GT/J mit 1,9L und 90PS. Aus den Augen aus dem Sinn traf bei mir nicht zu. 1982 verstarb leider meine Oma un hinterließ mir DM 20.000. Auch hatte ich bereits eine Wohnung mit Garage gemietet. Also ging ich bei der AMS auf Autosuche. In Koblenz fand ich einen Lotus seven S4 TC (127PS bei 600kg Gewicht). Also hinfahren und kaufen. Leider ging noch in Koblenz die Lichtmaschine entzwei und so wurde aus dem Eintagesausflug ein Zweitagesausflug. Den Lotus habe ich noch heute will ihne aber mit überholten Motor verkaufen, da ich jetzt nur zwei Garagen und drei Oldtimer habe und auch nicht die Zeit um drei Autos artgerecht zu bewegen.
Viele Grüße Klaus

 

Anhänge

  • IMAG0002.jpg
    IMAG0002.jpg
    992,3 KB · Aufrufe: 59
Ich denke, wenn man den verkaufen würde, dann bekommt man einen wirklich top Preis :D
Die sind super viel Wert :D Hast du den schönen denn immer noch?

Also momentan bin ich ja dran, meinen Wagen zu verkaufen, weil ich was neues im Auge habe. Dafür brauche ich natürlich Geld.
Wegen des Verkaufes habe ich den Autoankauf München gefunden.

Hab den netten Kerl inseriert und hoffe, dass ich noch bisschen was an Kohle rausholen kann.
Ich denke aber, dass es auf jeden Fall nicht enttäuschend sein wird.