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Burgmann-/Borgmann-Ring
- Ersteller ursodent
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schlüssellos
Aktives Mitglied
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- 4. Februar 2009
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Baut man sich das selber, oder gibt es da schon fertige Wannen?
Grüße, Felix
Grüße, Felix
ralf560sec
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Ein vernünftig montierter, guter Burgmanndichtring ist auch dicht.
Also, wer einen Dichtring als NF nach OEM Vorgaben haben möchte, der wie die alten Ringe dicht ist, der kann sich diese bei Herrn Schubert von Ai-Motors bestellen. Teurer als beim Daimler, aber besser.
Dann braucht man keine Experimente machen, die teurer sind und ungewiss.
Gruß Ralf
Also, wer einen Dichtring als NF nach OEM Vorgaben haben möchte, der wie die alten Ringe dicht ist, der kann sich diese bei Herrn Schubert von Ai-Motors bestellen. Teurer als beim Daimler, aber besser.
Dann braucht man keine Experimente machen, die teurer sind und ungewiss.
Gruß Ralf
Ulli
Altbenzlenker
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- 3. April 2004
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- 5.930
Das ist richtig. Aber für geringe Undichtigkeiten verzichtet man in der Regel darauf, den Motor wieder aus- und einzubauen, um ihn zu zerlegen. Häufig liegt es ja auch nicht nur am Borgmannring allein, sondern die Riffelung der Kurbelwelle ist nicht mehr optimal.
Gruß
Ulli
Gruß
Ulli
Mark-RE
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Also konstruktiv ist ein Borgmannring nie so dicht wie ein Simmering. Der ist grundsätzlich IMMER leucht Ölfeucht, wobei man dass wenn alles frisch ist nicht sieht, da sich die Ölfeuchte in der Regel im Umkreis des Dichtringes und damit im nicht sichtbaren Bereich befindet.
Die Montage ist natürlich nicht ganz einfach und setzt Erfahrung voraus.
Die zweite Sache ist, dass die aufgerändelte Rückförderschnecke auf der Kurbelwelle in Takt sein muss, die im Betrieb das Öl welches unweigerlich in den Dichtring läuft, auch wieder zurück fördert. Die Schnecken sind manchmal verschlissen, oft auch eingerostet wenn son Motor mal 10 oder 20 Jahre in der Ecke stand, dann hilft nur neu aufrändeln.
Natürlich wird die Abdichtung irgendwann wieder Verschleißbedingt undicht, dass werden andere aber auch, dass son Motor nach eingen Jahren wieder überall leicht Öl verliert, ist eben normal. Wenn man öfter fährt, weniger als wenn man wenig fährt, für andere Aggregate wie Getriebe, etc. gilt dass Selbe. Den Mangelpunkt "Ölverlust" gab es bei der HU damals noch gar nicht, wenn son Auto nach 5, 6 Jahren wo getropft hat, dann war dass schon n alter Gebrauchtwagen, da hat sich niemand nen Kopf drum gemacht.
Bei nem Oldtimer sind die Fahrzeuglebensdauern eben länger, die Fahrleistungen kürzer, aber die Zeit bis wieder irgendwo was undicht ist, bleibt leider gleich und man kann ja nicht hin gehen und alle 8 Jahre son Motor, Getriebe, Achsen, Lenkgetriebe, etc. auseinander nehmen und die Dichtungen wieder erneuern ^^ Ein Tropfen Öl gehört eben zu nem alten Auto dazu. Die Dichtstandzeiten von modernen Autos, die teilweise 25 Jahre lang dicht bleiben, wird man mit einer Pagode rein konstruktiv nicht erreichen.
Die Gefahr die ich bei neuartigen Abdichtungen sehe ist, dass diese zwar einfacher dicht sind, länger dicht bleiben, dann aber schneller totalversagen und einem dann das Öl in Massen rausläuft... Lieber auf 30 Jahre immer den berühmten Tropfen, als 5 oder 6 Jahre dicht und nach 10 Jahren totalverlust und den Motor wieder zerlegen. Material wird davon ja auch nicht besser.
Die Montage ist natürlich nicht ganz einfach und setzt Erfahrung voraus.
Die zweite Sache ist, dass die aufgerändelte Rückförderschnecke auf der Kurbelwelle in Takt sein muss, die im Betrieb das Öl welches unweigerlich in den Dichtring läuft, auch wieder zurück fördert. Die Schnecken sind manchmal verschlissen, oft auch eingerostet wenn son Motor mal 10 oder 20 Jahre in der Ecke stand, dann hilft nur neu aufrändeln.
Natürlich wird die Abdichtung irgendwann wieder Verschleißbedingt undicht, dass werden andere aber auch, dass son Motor nach eingen Jahren wieder überall leicht Öl verliert, ist eben normal. Wenn man öfter fährt, weniger als wenn man wenig fährt, für andere Aggregate wie Getriebe, etc. gilt dass Selbe. Den Mangelpunkt "Ölverlust" gab es bei der HU damals noch gar nicht, wenn son Auto nach 5, 6 Jahren wo getropft hat, dann war dass schon n alter Gebrauchtwagen, da hat sich niemand nen Kopf drum gemacht.
Bei nem Oldtimer sind die Fahrzeuglebensdauern eben länger, die Fahrleistungen kürzer, aber die Zeit bis wieder irgendwo was undicht ist, bleibt leider gleich und man kann ja nicht hin gehen und alle 8 Jahre son Motor, Getriebe, Achsen, Lenkgetriebe, etc. auseinander nehmen und die Dichtungen wieder erneuern ^^ Ein Tropfen Öl gehört eben zu nem alten Auto dazu. Die Dichtstandzeiten von modernen Autos, die teilweise 25 Jahre lang dicht bleiben, wird man mit einer Pagode rein konstruktiv nicht erreichen.
Die Gefahr die ich bei neuartigen Abdichtungen sehe ist, dass diese zwar einfacher dicht sind, länger dicht bleiben, dann aber schneller totalversagen und einem dann das Öl in Massen rausläuft... Lieber auf 30 Jahre immer den berühmten Tropfen, als 5 oder 6 Jahre dicht und nach 10 Jahren totalverlust und den Motor wieder zerlegen. Material wird davon ja auch nicht besser.
luftikuskh
Aktives Mitglied
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- 5. Juni 2011
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kenne diese Simmerringe aus den Flugzeugmotoren von Conti und Lycoming. Geteilt,weil sie sonst nicht über den Propellerflansch montierbar wären. Die Ringe haben 2 lippen und trotzdem laufen in diesem Bereich die Kurbelwellen etwas ein.. Facit, richtig dicht waren die bei Ersatz ebenfalls nie
luftikuskh
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sei froh,wir mussten sogar unterfüttern,ansonsten kurbelwelle raus
Mark-RE
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Hat schon mal jemand teilbare Simmeringe probiert?
Jap. Habs nicht geglaubt, aber der war 3 Jahre lang furztrocken, 3 Jahre wechselte sich dass von feucht bis nass und dann pisste das Öl in Strömen raus.
Hallo,
Ich habe zwar keine Pagode dafür aber einen W123 mit 250er Motor M123. Auch meinen Motor quält das Problem mit undichtem Borgmannring weil die Riffelung verschlissen ist.
Hat jemand Erfahrung mit diesen überziehbaren Simmerringen von der Fa. Kliefoth-Feinmechanik in Elmshorn ? Da bräuchte man nur die Restriffelung abschleifen.
Danke und Grüße Karl
Ich habe zwar keine Pagode dafür aber einen W123 mit 250er Motor M123. Auch meinen Motor quält das Problem mit undichtem Borgmannring weil die Riffelung verschlissen ist.
Hat jemand Erfahrung mit diesen überziehbaren Simmerringen von der Fa. Kliefoth-Feinmechanik in Elmshorn ? Da bräuchte man nur die Restriffelung abschleifen.
Danke und Grüße Karl
ralf560sec
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Der Dreher, der dir die Riffelung a schleift, kann dir auch nachriffeln.
Ich würde es lieber einmal richtig machen mit dem bewerten Borgmannring.
Gruss Ralf
Ich würde es lieber einmal richtig machen mit dem bewerten Borgmannring.
Gruss Ralf
Mark-RE
Aktives Mitglied
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- 2.608
Das ist keine Riffelung, das ist eine Rändelung.
Das ist Standard, ich habe schon viele Rückförderschnecken nachgerändelt, in dem Zuge sollte man gleich die Kurbelwelle mit polieren. Man muss die Rändelung aber ggfls. nachschleifen, bzw. darf die nicht zu stark machen, sonst zerlegt sie einem den Dichtring.
Ist nur die Frage ob sich das für dich lohnen würde, damit bis zu mir hin zu fahren ^^ Drehereien gibt es eigentlich überall...
Das ist Standard, ich habe schon viele Rückförderschnecken nachgerändelt, in dem Zuge sollte man gleich die Kurbelwelle mit polieren. Man muss die Rändelung aber ggfls. nachschleifen, bzw. darf die nicht zu stark machen, sonst zerlegt sie einem den Dichtring.
Ist nur die Frage ob sich das für dich lohnen würde, damit bis zu mir hin zu fahren ^^ Drehereien gibt es eigentlich überall...
Oldronny
Aktives Mitglied
- Registriert
- 31. Mai 2018
- Beiträge
- 58
Nachtrag:
Dichtschnur/Kordel oder Burg/Borgward oder wie auch immer Ring.
Aus meinen vergangenen Benz Zeiten kenne ich natürlich die Überholung bzw. Erneuerung der Dichtschnur.
Vor einem guten Jahr hatte ich einen 4.2 Liter E-Type Motor zur Revision. Original ebenfalls mit einer Dichtschnur verbaut.
Dieser Motor war aber Jahre zuvor schon auf Wellendichtring umgebaut. Undichtigkeiten bei Jaguar Motoren sind ja nichts neues....
Ebenfalls muss die Rändelung abgetragen werden und eine Halterung (für den Simmerring) angebracht werden.
Grund der jetzigen Überholung war ein Lagerschaden. Der Motor war aber dicht.
Nun bestellte ich den neuen Simmerring, aber der ist offen, d.h. geschnitten. Ja man glaubt es nicht aber ist so, sonst bekäme man ihn nicht über den Flansch.
In meinem Fall war die Halterung ja schon dran und man zieht nur die Feder drüber und setzt den Ring dann auf Stoß drauf, bzw. in diese die Halterung passgenau ein.
Es funktioniert nicht nur bei mir, auch andere Besitzer des Umbaus bestätigen es.
Kann mir vorstellen das es bei den Benz Motoren genauso funktionieren könnte.
Ps:
Aus meiner Erfahrung in grauer Benz Vorzeit wird die Dichtschnur auch gerne undicht wenn die KW nicht wirklich rund läuft. Oft hatte man Umbauten von Schaltgetriebe auf Automat gemacht und ohne Wuchten der KW natürlich nicht geht.
Gruß RON
Dichtschnur/Kordel oder Burg/Borgward oder wie auch immer Ring.

Aus meinen vergangenen Benz Zeiten kenne ich natürlich die Überholung bzw. Erneuerung der Dichtschnur.
Vor einem guten Jahr hatte ich einen 4.2 Liter E-Type Motor zur Revision. Original ebenfalls mit einer Dichtschnur verbaut.
Dieser Motor war aber Jahre zuvor schon auf Wellendichtring umgebaut. Undichtigkeiten bei Jaguar Motoren sind ja nichts neues....
Ebenfalls muss die Rändelung abgetragen werden und eine Halterung (für den Simmerring) angebracht werden.
Grund der jetzigen Überholung war ein Lagerschaden. Der Motor war aber dicht.
Nun bestellte ich den neuen Simmerring, aber der ist offen, d.h. geschnitten. Ja man glaubt es nicht aber ist so, sonst bekäme man ihn nicht über den Flansch.
In meinem Fall war die Halterung ja schon dran und man zieht nur die Feder drüber und setzt den Ring dann auf Stoß drauf, bzw. in diese die Halterung passgenau ein.
Es funktioniert nicht nur bei mir, auch andere Besitzer des Umbaus bestätigen es.
Kann mir vorstellen das es bei den Benz Motoren genauso funktionieren könnte.
Ps:
Aus meiner Erfahrung in grauer Benz Vorzeit wird die Dichtschnur auch gerne undicht wenn die KW nicht wirklich rund läuft. Oft hatte man Umbauten von Schaltgetriebe auf Automat gemacht und ohne Wuchten der KW natürlich nicht geht.
Gruß RON

