handarbeit
hallo,
ich hatte auch einen california. dank des schlechten zustandes des wagens war mir der originalzustand allerdings herzlich egal. ich habe ihn dann umgerüstet auf 'normal', also mit verdeckkasten.
es bleibt mir weiterhin völlig unklar, wie die zerstörungsfreie nachrüstung eines californias auf stoffdach gehen soll. ich habe mir beim umbau alles seeeehr genau angesehen, da ich diese variante auch erwogen hatte. aber die handarbeit der wagen hat da evtl. verschiedene basismodelle hervorgebracht? folgende stolpersteine gab es bei meinem wagen:
1. die B-säule ist ein geschlossener 4-kant. die hintere 'wand' der B-säule verdeckt das vordere befestigungsloch des verdecks. dH, dass das verdeck mit seiner halterung in die B-säule hinein ragt. diese wand muss rausgeschnitten werden, sonst geht da gar-nix!
2.die oberen enden des radlaufes sind die äusseren ausläuffer des verdeckkastens. das verdeck liegt also auf den innenradläufen auf. beim california sind dort verkleidungen, die 'luft' zwischen der verkleidung und dem innenradlauf lassen. hier müsstest du also das dach auf die verkleidungen schrauben (und diese damit beschädigen) oder diese weglassen (sieht aber doof aus), bzw. die notwendigen aussparungen für die verdeckfüsse rausschneiden. weiterhin kommt das verdeck mit der verkleidung dazwischen zu hoch (wirkt ja wie distanzstücke)
ich habe leider noch nie eine nachrüstung ohne umbau 'life' gesehen, um zu wissen, wie diese problematik gelöst werden kann, offensichtlich gibt es aber einen weg, da es ja solche wagen gibt. ich bin aber der festen überzeugung, dass bei diesen wagen zwar die bank erhalten geblieben ist, dennoch aber eingriffe in die originalität zwingen notwendig, da technische voraussetzung für den einbau, sind.
ich suche daheim mal bilder, insbesondere vom B-säulmenstutzen, dann kannst dui dir das ansehen.
viele grüsse
T

BI, der auch gerne tipps zur umrüstung gibt