Jetzt reicht es aber...

Ich persönlich sehe die Entwicklung ganz gelassen:
Stufe 1: Möglichst viele Leute verunsichern, damit sie sich ein neues Fahrzeug kaufen = 19 % MwSt in die Regierungskasse.
Stufe 2: Füße still halten = 19% MwSt in die Regierungskasse
Stufe 3: Füße still halten = 19% MwSt in die Regierungskasse
Endstufe: Änderung des Bundesemissionsschutzgesetz dahingehend, dass bei durchschnittlichen Messwerten unter 50 mg NOX kein Fahrverbot zu erlassen ist, da unverhältnismäßig. Die Änderung ist zwischenzeitlich vom Kabinett gebilligt worden und auf dem Weg zur Verabschiedung.
Da zwischendurch sowieso alle älteren Fahrzeuge den Besitzer gewechselt haben und im Zuge dieser Transaktionen 19% MwSt in die Regierungskasse geflossen sind, haben sich die Durchschnittswerte drastisch nach unten verändert.
Das Bundesemissionsschutzgesetz verbietet dann Fahrverbote unter 50 mg - und da diese Gesetzesänderung aktueller ist als die bisherigen Gerichtsurteile, hat das Gesetz Vorrang.

So wird Politik gemacht.
LG
Gottlieb
(Der Laienpolitiker)
 
Zuletzt bearbeitet:
haben sich die Durchschnittswerte drastisch nach unten verändert.

Klingt gut, aber es gibt mehrere Probleme: So sind die Durchschnittswerte selbst an Tagen, an denen Straßen (z.B. wegen Baumaßnahmen oder Veranstaltungen) völlig gesperrt waren, nicht gesunken, teils sogar gestiegen. Offenbar ein Problem der Messmethode.

Außerdem erzeugen Menschen selbst Stickoxide, manche mehr, manche weniger (https://www.lungenaerzte-os.de/spektrum/no-messung-in-der-ausatemluft/), die sie ausatmen.
Um wirklich nachhaltig die Werte zu senken (falls das jemand für nötig halten sollte) muss man also auch alle nichtmotorisierten Menschen aussperren, oder zumindest diejenigen, die vermehrt Stickoxide ausstoßen.
Die Norm wird dann im Personalausweis eingetragen und eine Farbplakette muss gut sichtbar an der Kleidung getragen werden.
Da ist der Hofreiter wirklich noch nicht auf der Höhe der Zeit......:hammer:

Grüße, Felix
 
Zuletzt bearbeitet:
das lassen wir mal so stehen, da du mich ja auch nicht persönlich kennst, und von daher auch nicht einschätzen kannst, was ich darüber weiss.....

wenn du aber im ansatz damit vertraut bis, so wie du sagst, dann weisst du, was im ministerrat und der konferenz der präsidenten verabschiedet wird, was im rat, was in der kommission und was im parlament. "brüssel" dient als gemeinsames (sinnvolles !) gremium der staaten, sich auf gemeinsame ziele zu einigen. und da wird deutshcland ganz sicher nicht übervorteilt....es gibt nichts, das gegen ein votum aus deutschland entschieden worden wäre, im gegenteil, unsere regierung ist da massgeblicher influencer und schreiber der vorgaben. allerdings, das muss man zugeben, wird das, was unsere regierung eigentlich will von der auto-lobby dann in D so massgeblich beeinflusst, dass die regierung dann versucht zurückzurudern. das wiederum ist aber kein europäisches problem, sondern liegt tief verankert in unserem system, wo die lobbyisten nicht nur im bundestag ein-und-ausgehen, sondern teilweise als "unabhängige berater" die gesetzestexte massgeblich beeinflussen oder sogar schrieben. darf man natürlich nicht sagen, ist aber so....

so, jetzt schnell den alu-hut aufsetzen, damit die chemtrails uns nicht erreichen !

tobi, ohne pagoden, da aufgrund der umweltauflagen in belgien nicht mehr zu fahren.

Lieber Tobi,
ich halte Dir zu Gute, dass Du mich ja nicht persönlich kennst. Ansonsten wäre Dein Beitrag etwas anmaßend: Ich glaube kaum, dass es in diesem Forum viele gibt, die besser über die "politischen Entscheidungswege in der EU" Auskunft geben können, als ich. Das sage ich in aller Bescheidenheit.
Und ich kann Dir sagen, dass die Macht und der Einfluss der politischen Beamten der EU deutlich größer sind, als Du sie offenbar einschätzt.

Grüße, Felix
 
Kein Fahrverbot für H-Kennzeichen im Fall von Umweltfahrverboten!
So sieht das aus, wenn Profis wie der DEUVET sich einer wichtigen Angelegenheit annehmen:

"...Laut dem Schreiben der Bezirksregierung Düsseldorf sind Oldtimer, die ein Kennzeichen nach § 9 Abs.,1, den Kennbuchstaben „H“ als amtlichen Zusatz führen oder das Erkennungsnummer beginnend mit „07" führen, nicht nur von Fahrverboten in bereits bestehenden Umweltzonen befreit, sondern auch auf Strecken und/oder Zonen, in denen ein Verbot für Fahrzeuge mit Selbstzündungsmotor gilt."

Siehe beiliegendes PDF und siehe: http://deuvet.de/ "Ausnahmen für Oldtimer bei möglichen Fahrverboten..."

Das ist schon ein anderes Kaliber als das was die selbsternannten "Oldtimer Lobbyisten" des ADAC in dieser Angelegenheit zuwege gebracht haben. Nämlich null, niente, nada.

Aber die Mercedesclubs unterstützen nicht den DEUVET, weil EUR 7,00 je Mitglied pro Jahr viel zu viel Geld für die Clubs ist. Das Geld und Guthaben der Mercedesclubs liegt durch die Bank bei mindestens einem sechsstelligen Betrag, also mehr als 100.000 Euro auf genau dieser Bank und verliert jedes Jahr inflationsbedingt an Wert. Als DEUVET Mitgliedsbeitrag würde es helfen unser Hobby am Leben zu erhalten.
Denkt mal darüber nach - ihr Mercedesclubs.
Liebe Grüße
Gottlieb
 

Anhänge

Hallo, hier riecht es nach Brot. Aber in diesem Punkt gebe ich ihm recht: Es ist meiner Meinung nach der größte Fehler der Markenclubs, den DEUVET zu verlassen. Der ADAC macht für die Lobby gar nichts ausser Fähnchen verteilen. Alle "Leckerbissen", die die H-Fahrzeuge bekommen haben sind durch den DEUVET erstritten und erarbeitet worden, teils in jahrelanger Scheibchenarbeit.

Gruß, Martin
 
...
Angesichts von Powershopping, Elektromobilität die dreckiger ist als n Dieselsmart, KFZ Steuerreform bei der SUV-Fahrer weniger zahlen als vorher und Fahrer kleiner sparsamer Autos mehr, Kreuzfahrtschiffen & Flugzeugen, Vichsbus etc. vieleicht doch nicht um die Umwelt.

Um was geht es also? Die Konjunktur?
Dann müssten wir Oldtimerfahrer der Regierung doch nur erklären, dass wir ein Markt mit Milliardenumsätzen sind, die eh alle n neues Auto haben und damit eine Ausnahme brauchen, damit dieser Konjunkturzweig und damit die Wirtschaft, das Handwerk und Made in Germany weiter blüht.




Grins, scheint wohl nicht so richtig zu klappen:

https://kunde.comdirect.de/inf/news...bf488f9a9a7&NEWS_CATEGORY=TOP_NEWS_ALL&RANGE=

Mein erstes und mit Sicherheit letztes Elektrofahrzeug war genau dieses farbgleiche in den Sechzigern:

$_72.jpg

Mehr Batteriebetrieb will ich gar nicht haben...

Wie sagt Achim? Munter bleiben!

Michael
 
Boah ey,

Du auch? GAMA mit 2 m Kabelfernlenkung, Beleuchtung und Blinker (glaub ich). Da bin ich Weihnachten ('65 oder '66) mit durch die Hütte gedüst:koenig:. Da mussten meine alten Herrschaften extra alle Lampen ausmachen bis auf die Tannenbaumbeleuchtung - damals natürlich noch mit echten Kerzen. Und natürlich mit jeder Menge Lametta am Baum. Man, waren das noch Zeiten...:tanzen:
Aber so ein 1:1 Modell ist auch nicht schlecht :D.

Gruß

Ulli
 
Cool,

ich hab da nix mehr von, außer einem Schwung Matchbox-Autos...
 
Ich hätte noch ne vollständige Märklin Rennbahn inkl. 2002Turbo, aber leider brauchen die alle neue Reifen - sind steinhart und ich zu bequem zum suchen.
 
Mannomann, lauter Millionärskinder :-)
hatte immer davon geträumt - aber nie bekommen.
 
Ich hätte noch ne vollständige Märklin Rennbahn inkl. 2002Turbo, aber leider brauchen die alle neue Reifen - sind steinhart und ich zu bequem zum suchen.
... den habe ich auch in orange,
incl. rotem E-Typ und Polizei 911 mit blinkendem Blaulicht, da musste man auch immer das Licht ausmachen dann war es ein toller Effekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Laaang ist's her....

die Heckflosse von GAMA hatte ich auch, in elegantem Mausgrau ... und obwohl auf Kohle geboren:D war bei mir nix mit Millionärskind :2cent:, da hat wohl die große Familie zusammengeschmissen oder Oppas Jubiläumsapanage vonne Zeche is draufgegangen :sparschwein::koenig:, im Jahr drauf gab's nur ein Zimtstern zu Weihnachten :hammer:

Grüße
Ingo
 
Zuletzt bearbeitet:
Wahnsinn:tanzen:. Die kannte ich noch gar nicht. Und auch noch in 516-mittelrot...
 
Ich persönlich sehe die Entwicklung ganz gelassen:
Stufe 1: Möglichst viele Leute verunsichern, damit sie sich ein neues Fahrzeug kaufen = 19 % MwSt in die Regierungskasse.
Stufe 2: Füße still halten = 19% MwSt in die Regierungskasse
Stufe 3: Füße still halten = 19% MwSt in die Regierungskasse
Endstufe: Änderung des Bundesemissionsschutzgesetz dahingehend, dass bei durchschnittlichen Messwerten unter 50 mg NOX kein Fahrverbot zu erlassen ist, da unverhältnismäßig. Die Änderung ist zwischenzeitlich vom Kabinett gebilligt worden und auf dem Weg zur Verabschiedung.
Da zwischendurch sowieso alle älteren Fahrzeuge den Besitzer gewechselt haben und im Zuge dieser Transaktionen 19% MwSt in die Regierungskasse geflossen sind, haben sich die Durchschnittswerte drastisch nach unten verändert.
Das Bundesemissionsschutzgesetz verbietet dann Fahrverbote unter 50 mg - und da diese Gesetzesänderung aktueller ist als die bisherigen Gerichtsurteile, hat das Gesetz Vorrang.

So wird Politik gemacht.
LG
Gottlieb
(Der Laienpolitiker)

Den vorgenannten Text habe ich im Dezember 2018 geschrieben.

Gestern hat der Bundestag die Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes beschlossen - mit Grundtenor.
"Bei Messwerten zwischen 40 und 50 mg ist die Anordnung eines Fahrverbots unverhältnismäßig."
Jetzt kommt nur noch der Bundesrat und die Veröffentlichung im Gesetzblatt, dann ist das Fahrverbotsthema für die Städte vom Tisch - egal ob das der EU gefällt oder nicht.

LG
Gottlieb
(Der Hellseher)
 
Wir Deutschen, ganz vorne weg unsere Allwissenden Politiker, werden schon unsere Autoindustrie in die Knie zwingen - mit allen Mitteln und wenn es diese ??? Grenzwerte ??? sind.
aktuell entlässt VW 5 - 7000 , Ford ca. 7000 Mitarbeiter ! Und die anderen Hersteller werden folgen. Die NICHT Deutschen Hersteller wird es freuen.

LG Walter
 
Die NICHT Deutschen Hersteller wird es freuen.
Genau das ist ja auch der Grund, warum ausländische Hersteller als Hauptsponsoren der sogenannten "Deutschen Umwelthilfe (DUH)" auftreten und wofür sich dieser unsägliche Resch bezahlen lässt.
So gesehen, macht er seinen Job wirklich gut!

Grüße, Felix
 
Es sind durchaus nicht alle "unsere Allwissenden Politiker" die unser Gemeinwesen schädigen.
Aktuell wird aus Energiewende und Klimaschutz eine linksgrüne ´Ersatz-Religion´ zelebriert,
mit nachhaltiger Unterstützung der deutschen Meinungsindutrie.
Nur schwarz oder weiß, eine deutsche Unart.
Die hilft der notendigen Weiterentwicklung unserem Gemeinwesen nicht wirklich weiter.
 
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