Ungetauschter Heizungswärmetauscher in Schwarzgrau
Jeder, der ein unrestauriertes Exemplar unserer schönen Pagoden fährt, kennt das: Schaumstoffgebrösel im Fußraum oder gar im Gesicht.
Zudem schwergängige oder unbewegliche Heizungsregler und Geräusche vom Lüftermotor.
Diesen Winter stand die Demontage der Heizungs-/Lüftungsanlage an.
Alle erreichbaren Kanäle werden mit neuen Schaumstoffdichtungen versehen, der Lüftermotor wird neu gelagert und gereinigt und bei der Gelegenheit lohnte sich auch ein Blick auf den Heizungswärmetauscher.
Auf den ersten Blick nach der langen Zeit im Versteck sah er ganz gut aus, Undichtigkeiten gab es bisher keine. Allerdings haben sich die Lötpunkte an Längs-Stabilisierungsblech gelöst, was den Ausbau erzwang.
Eigene Versuche, die Lötstellen wieder herzustellen scheiterten im ersten Durchgang, im zweiten Versuch nach dem Hartlöten hielt zwar das Blech, aber die Druckprüfung ertappte den Wärmetauscher als Undicht, da sich im Gegenzug die Lötung eines Wasserkastens verflüchtigt hat.
Fazit: Doch den Profis in die Hand geben! Ich habe mich für Günther-Kühlerbau in Kornwestheim entschieden, wo der Wärmetauscher nun doch eine komplette Aufarbeitung erfuhr.
Zuvor jedoch habe ich die Originalsubstanz fotografisch festgehalten.
Interessant ist, dass das ursprüngliche Kühlergitter viel feiner ist als das von Günther eingebaute und auch im Netz bei aufgearbeiteten Wärmetauschern erkennbar wird.
Frage an die Experten: Waren die Wärmetauscher in nordischen Ländern extra leistungsfähiger ausgelegt?? (Meine Sally ist Schwedin)
Des Weiteren ist der vorhandene Behr-Farbton kein Tiefschwarz, sondern ein etwas hellerer Ton war. RAL 7021 Schwarzgrau kommt dem Original ziemlich nahe. Diesen Ton habe ich mit einem passenden Decklack wieder hergestellt, damit (fast) alles wieder so wird, wie ich es vorfand. Der Einbau mit natürlich neuem Schaumstoffmantel erfolgt demnächst
Es folgt wie üblich....
Bildfolge #14: Aufarbeitung Heizungswärmetauscher