Bin auch Dieters und ... Meinung, hinzu kommt
Moin Ihr Pagodenfahrer und andere Leser hier,
ein bißchen Polemik schadet ja nie

das ist ein interressantes Thema, dem ich nur etwas hinzufügen möchte:
Ich bin auch als Grundbesitzdenker familienseits recht solide groß geworden und würde heute nach den in 40 Jahren gemachten Erfahrungen absolut nie mehr in zu vermietenden Grundbesitz investieren,- wie ihr schon gesagt habt: sonntägliche Anrufe, unberechtigte Mietkürzungen, Gutachter, die keine oder kaum Ahnung vom Alltagsleben haben, Richter, die sich auf diese Gutachter dann verlassen müssen, Familien mit Kindern, die die nicht eingehaltene Hausordnung gerichtlich ad absurdum führen, Gewerbevermietung z. B. in Rhein-Main nur unter der Bedingung, dass 2 Jahre kostenfrei vermietet wird (und dann sowieso kein Geld mehr da ist) und und und ....
Nein,- vermieten, nie mehr....
Die gute alte Pagode dagegen:
hälst Maul und kostet eigentlich nichts,- jedenfalls meine nicht, weil sie (fast)ok ist (2-) und max. 800 - max. 1.000 km im Jahr gefahren wird, was sie schluckt, interessiert mich dabei nicht, ich berechne das auch nicht, tue ich bei mir auch nicht

.
Die Pagode ist in den letzten Jahren trotz Wirtschaftskrise immer noch gestiegen und das sogar kräftig, jedenfalls was ich so beobachtet habe.
Und was ich auch betrachten muss, ist, dass unzählige, nicht nur MB-Freunde, die nicht das dicke Geld haben, den Traum haben, irgendwann eine P. kaufen zu können,- ich stelle nur fest, das da ein massives Interesse an dem Fahrzeug besteht,- auch bei Leutchen so um die 25 Jahre.
Und diese Leute wissen alle, dass die Ersatzteilbeschaffung von Originalteilen auch kein großes Prob. darstellt, was der reinen wirtschaftliche "Machbarkeit" auch keine unüberwindbaren Grenzen setzt.
Für meine P. habe ich 5 Käufer in der Akte, die sie sofort für meine Preisvorstellung kaufen würden,- das nur als NB.
Wenn man nun davon ausgeht, dass man auch durch "offen fahren" am WE mal Spaß hat, das Teil nichts kostet oder kaum was und es einfach nur da ist und man es sich hobbymäßig gönnt, dann ist die Frage der Wirtschaftskrise eher unbedeutender Natur.
Denn nach jeder Wirtschaftskrise kommt irgendwann wieder ein Aufschwung und damit auch Luxus und Einkauf von ....... u. a. Pagode.
Die Betrachtung auf jüngere und ältere Oldtimer würde ich so nicht stützen, denn für jeden Oldtimerbereich hat es immer schon Spezis gegeben, die genau das wollen, was sie sich in den Kopp gesetzt haben, ich denke nicht, dass sich das durch die Jahre ändern wird,- siehe alle Oldtimerausfahrten, wie sie heute landläufig stattfinden.
In Oldtimerkreisen ist ein Youngtimer immer gerne gesehen, weil man in ihm auch einen potentiellen wirklichen Oldtimer - Kauf - Fan vermutet und der merkt das und kriegt einen Sog dahin.
Da kann ich euch in der Verkettung nicht folgen.
Die Pagode hat in den letzten Jahren an Wertzuwachs,- denke ich jedenfalls, prozentuall mehr Zuwachs an reinem Gewinn erwirtschaftet, als eine Immobilie, insbesondere dann, wenn man Kosten und Nebenkosten und Zeitaufwand mit Vermietungsgeschichten und Ärger direkt vergleicht,- die P. ist eigentlich die bessere "Frau" - Achtung, gefährlich:
- arbeitet zuverlässigt ohne Anforderung
- kostet nix
- hälst Maul
- springt immer an, wenn Man(n) das mchte
- nimmt den Hut ab, wenn man(n) kommt
- verzeiht alles
- nimmt sogar meine Freundin an
- übersteht Wirtschaftskrisen und
- ist einfach ein tolles Auto, was viele Neuentwicklung von MB bereits in sich trägt - nach dem viel schlechteren 190-er.
So, das mal als Zusatzkommentar so locker runtergeschrieben des Nachts.
**-Gruß
Reinhard, der auch dauernd , aber nicht wirklich überlegt, ob er die P. verkaufen soll,- irgendwie hängen da soviel Erinnerungen dran, dass ich mich nur zur absoluten Unzeit und Not dazu versteigen könnte, ich habe da zuviel an Emotion 25 Jahre oder so reigehängt,- sowas gibt man(n) einfach nicht so einfach her, das gehört zur Familie.