Mein kleiner Restaurationsbericht

...da möhte ich dir mangels Belegen bis jetzt nicht widersprechen. Zumindest sehen alle Falze und Wasserabläufe an diesen Stellen gut aus. Wenn einer dort schon geschweißt hat, hat er unauffällig gearbeitet :cool:
Die Schwellerabdeckungen sollen bei Gelegenheit für solche Inspektion auch einmal abgenommen werden, dann kommt die Stunde der Wahrheit.
Ergebnisse folgen auf jeden Fall.

Super !

Bitte auch Bilder von den Schraubenköpfen der Schwellerabdeckung vor dem Heruntermachen machen - man sollte da einen deutlichen Pinselschwung erkennen, um die hellen Schraubenköpfe abzudecken => damit nur die darüberliegenden Chrom- und Aluleisten "leuchten".

Ebenfalls wäre die Reihenfolge der von der Chromleiste / Schwellerabdeckung und der Zwischenlegscheibe (die es laut Ersatzteilliste da geben soll) im Bereich des Einstiegs interessant ...

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Überholter Dämpfer für mehr Dampf?

Guten Abend,
ein weiteres Bastelprojekt der nur langsam vergehenden Wintersaison dieses Jahr war die Auffrischung des Dämpfers an der Benzin-Rücklaufleitung.
Eine schöne kleine Bastelaktion mit relativem Aufwand für ein den Bastler glücklich stimmendes Ergebnis.
Alugehäuse glasperlengestrahlt, Membrane getauscht, Schrauben und Anschlüsse neu beschichtet. Kosten? Nicht nennenswert...
Den Rest "berichten" wie gewohnt die Fotos.
Ab sofort geniesst der Dämpfer neuwertig wieder satte "Durchspülung" :hammer:

Bildfolge #23: Rücklaufdämpfer-Sanierung

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Hinter der Kulisse - Schottwandbereiche und Außen-Schweller, Teil 1

Hallo im neuen Jahr!
Wie angekündigt möchte ich hier in loser Folge vom Sommerprojekt der vergangenen Saison berichten. Erst einmal stand die Sichtung der Hohlräume hinter den Schottwänden an. Im Großen und Ganzen nicht ganz so erschreckend, wie befürchtet. Die Schottwände selbst sind nach der Reinigung tadellos wiederverwendbar, sie wurden laut Belegen Anfang der Achtziger einmal getauscht und waren seither gut von innen versiegelt. Es ist toll, wie sorgfältig sie vermutlich ab Werk außen mit einer gummiartigen Steinschlagschutzschicht überzogen sind, die sogar bis um die Kanten etwa einen Milimeter auch bis auf die Rückseite das Blech schützt. Das hält bis heute. Nach dem Entfernen des zusätzlich außen aufgesprühten schwarzen UBS kommen Sie am Ende wieder so rein, wie vorgefunden. Ob ich sie - wie anscheinend ab Werk so üblich - später in Wagenfarbe überlackiere, steht noch aus, da sie ja den Zustand "zeitgemäß getauscht" darstellen und ihre ET-Standardfarbe "schwarz" tragen. Im Hohlraum selbst fand sich unter allerlei Straßenstaub-Sanders-Gemisch auf dem Falz der Beplankung und auf der Schwelleroberseite etwas Flugrost, der aber mitsamt dem Schmutz entfernt werden konnte. Anschließend wurde dieser Bereich gut mit Brantho Korrux 3in1 grundiert und der Hohlraum mit Mike Sanders nachbehandelt. Also erstmal ein erleichtertes Aufatmen, dass hier keine bösen Überraschungen vorzufinden waren, die schon heute eine Vollrestauration zur Folge haben.

Die Bildfolge #24 spricht für sich

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Sind sich die Experten da wirklich 100% sicher, dass die geschraubten Schottwände in Wagenfarbe lackiert waren? Die Teile tragen keine Aufbaunummer (im Gegensatz zu anderen lackierten Teilen), ich frage mich wie das vom Produktionsablauf sein konnte, dass die Lackierer wussten welcher Farbcode der richtige ist.
Ausserdem sind die bei allen anderen mit bekannten Modellen Schwarz (108, 110, 114). Gibt es vielleicht alte Photos aus den 60ern wo man das erkennt?
 
Spannendes Thema, die Schottbleche,

meines Erachtens recht aufwändig, die Bleche zunächst in Wagenfarbe zu lackieren, dann die Dichtgummis anzukleben und dann das Teil passend ans Band bringen. Zumindest bei einigen weißen originalen Autos scheint das glaubhaft belegbar zu sein. Ob das durchweg, also auch bei dunkleren Farbtönen als 050 und Co., so gehandhabt wurde? Oder gar nur beispielsweise bis Modelljahr 1969? Im Engelen lässt sich über derartige Änderungen nichts finden. Spätestens mit dem Strich8 war das lackieren in Wagenfarbe wegrationalisiert worden nicht wahr?

Schott(i)sche Grüße,

Stefan
 
ja genau. Strich8 ab 1968 hatte sehr ähnlich aussehende Stahl Schottbleche immer schwarz lackiert, bis ab ca 1970 Kunststoff Schottbleche auch in schwarz verwendet wurden. Im Prinzip kamen beide Modelle ja von den gleichen Bändern mit den gleichen Produktionsprozessen.
 
Hinter der Kulisse - Außenschweller und Beplankungsfalze, Teil 2

Aufgepasst, es weiter mit der Offenbarung:
Nachdem die Schwellerabdeckungen mit viel Geduld und Spucke gelöst waren (dazu später mehr), zeigten sich doch recht deutlich Korrosionsspuren an den Kontaktstellen der Bleche und in Schmutznestern, die sich unter den Schwellerabdeckungen im Laufe der Zeit gebildet hatten - schätzungsweise hat diese Bereiche die letzten 35-40 Jahre kein Sonnenlicht mehr erreicht. Eine Nachlackierung wurde damals mehr sach- als fachgerecht bei montierten Schwellerblenden vorgenommen. Daher mussten die Karosseriefalze sorgfältig entrostet werden, ebenso die Stellen, an denen das Wasser und der Schmutz unschöne Rost-Brutstätten hinterlassen hatten. Alles in allem aber erneut überrraschend, wie massiv und gut die Substanz an unseren alten Fahrzeugen noch ist. Eine kleine Herausforderung war das Beilackieren meines Lieblings-906 G, aber die Kante selbst kaschiert das gut, denn hier gibt es sowieso leichte Reflexionen.
Der Hauslackierer eines renommierten Pagodenbetriebes war so freundlich, mir den exakt gemessenen Farbton zu mischen und eine entsprechende Kleinmenge samt 2K-Decklack für mich bereitzustellen. Dazu habe ich mir eine gute Lackierpistole zugelegt für solches Smart-Repair und an sich bin ich recht zufrieden mit dem Ergebnis. Ergo hat es sich gelohnt, den Schwellerbereich zu öffnen, damit hier zunächst ein Ende ist mit An- und Durchrostungen, fühlt sich gut an bei den Ausfahrten in der nächsten Saison. Die Vorgehensweise im Karossieriebereich: Rost mechanisch entfernen, zigmal mit Pelox-RE behandeln, grundieren mit Brantho Korrux 3in1 mit Walze und Vorschleifen, Füllern und Schleifen, Basislack, Decklack und ggf. nachpolieren. Im unteren Schwellerbereich dito, nur dass nach der Grundierung gleich eine zwei- bis dreifache Deckschicht in schwarz mit Zwischenschliff folgte. Durch mehrmaliges Überschleifen konnten kleinere Poren, die durch den entfernten und chemisch gelösten Blattrost entstanden waren, weitgehend "gefüllt" werden. Im Endergebnis auf jeden Fall um Welten besser als den "originalen Gammel" zu belassen. Für alle Kritiker: Ja, ich habe mich bewusst für schwarze Schwellerunterseiten entschieden - da ich sie so vorgefunden habe und ich den Istzustand konservieren möchte. Eine in hoffentlich weiter Ferne sicher ohnenhin unabwendbare Vollrestauration würde für diese Details natürlich eine andere Grundlage schaffen.

Der Bildfolge #25 folgen gelegentlich noch weitere:

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Gut gemacht aber warum hast du die Teppichleiste nicht auch noch demontiert?
Selbige muss sowieso für das Einstiegsgummi raus.
Noch eine Frage, wofür ist das Loch in der B-Säule?
 
Hinter der Kulisse - Außenschweller und Beplankungsfalze, Teil 2

Aufgepasst, es weiter mit der Offenbarung:
Nachdem die Schwellerabdeckungen mit viel Geduld und Spucke gelöst waren (dazu später mehr), zeigten sich doch recht deutlich Korrosionsspuren an den Kontaktstellen der Bleche und in Schmutznestern, die sich unter den Schwellerabdeckungen im Laufe der Zeit gebildet hatten - schätzungsweise hat diese Bereiche die letzten 35-40 Jahre kein Sonnenlicht mehr erreicht. Eine Nachlackierung wurde damals mehr sach- als fachgerecht bei montierten Schwellerblenden vorgenommen. Daher mussten die Karosseriefalze sorgfältig entrostet werden, ebenso die Stellen, an denen das Wasser und der Schmutz unschöne Rost-Brutstätten hinterlassen hatten. Alles in allem aber erneut überrraschend, wie massiv und gut die Substanz an unseren alten Fahrzeugen noch ist. Eine kleine Herausforderung war das Beilackieren meines Lieblings-906 G, aber die Kante selbst kaschiert das gut, denn hier gibt es sowieso leichte Reflexionen.
Der Hauslackierer eines renommierten Pagodenbetriebes war so freundlich, mir den exakt gemessenen Farbton zu mischen und eine entsprechende Kleinmenge samt 2K-Decklack für mich bereitzustellen. Dazu habe ich mir eine gute Lackierpistole zugelegt für solches Smart-Repair und an sich bin ich recht zufrieden mit dem Ergebnis. Ergo hat es sich gelohnt, den Schwellerbereich zu öffnen, damit hier zunächst ein Ende ist mit An- und Durchrostungen, fühlt sich gut an bei den Ausfahrten in der nächsten Saison. Die Vorgehensweise im Karossieriebereich: Rost mechanisch entfernen, zigmal mit Pelox-RE behandeln, grundieren mit Brantho Korrux 3in1 mit Walze und Vorschleifen, Füllern und Schleifen, Basislack, Decklack und ggf. nachpolieren. Im unteren Schwellerbereich dito, nur dass nach der Grundierung gleich eine zwei- bis dreifache Deckschicht in schwarz mit Zwischenschliff folgte. Durch mehrmaliges Überschleifen konnten kleinere Poren, die durch den entfernten und chemisch gelösten Blattrost entstanden waren, weitgehend "gefüllt" werden. Im Endergebnis auf jeden Fall um Welten besser als den "originalen Gammel" zu belassen. Für alle Kritiker: Ja, ich habe mich bewusst für schwarze Schwellerunterseiten entschieden - da ich sie so vorgefunden habe und ich den Istzustand konservieren möchte. Eine in hoffentlich weiter Ferne sicher ohnenhin unabwendbare Vollrestauration würde für diese Details natürlich eine andere Grundlage schaffen.

Der Bildfolge #25 folgen gelegentlich noch weitere:

Anhang anzeigen 53971 Anhang anzeigen 53972 Anhang anzeigen 53973 Anhang anzeigen 53974 Anhang anzeigen 53975 Anhang anzeigen 53976 Anhang anzeigen 53977 Anhang anzeigen 53978

Mit dem Rost sah das ja übel. Von Aussen nun ganz gut. Aber wie sieht der Schweller wohl innen aus??

Die Schweisnähte zum Kotflügel, da wurde schon mal gut herumgepruzelt. So eine Schweisnaht stammt nicht von Daimler selbst.
 
... Aber wie sieht der Schweller wohl innen aus??

Die Schweisnähte zum Kotflügel, da wurde schon mal gut herumgepruzelt...

Selbstverständlich ist mein Fahrzeug nach über 50 Jahren im Gebrauch nicht mehr neuwertig. Zum möglichen Rost im Schweller später mehr...

Die Schweißnähte können nicht original sein, da der Vorderwagen, belegt durch Rechnungen aus Mitte der 70er, schlicht sachgerecht und zeitgemäß beim schwedischen Generalimporteur Phillipson bis auf Längsträger und eine Stehwand erneuert wurde. Damals gab es die komplette Frontbeplankung noch als fertig gefügtes Ersatzteil. Dass die unterbrochene Schweißnaht tatsächlich nach MB-Vorgabe ist, das habe ich mir aber vom Pagodenexperten bestätigen lassen.
Daimlers haben übrigens nach den Beobachtungen einiger der sogenannten Experten hier im Forum auch nicht immer so gearbeitet, wie man das von unseren Autos heute leider etwas überstrapaziert und unberechtigt erwartet.
Da wurde manchmal schon auch mehr geprutzelt, als "robotergeschweißt". Von daher schmälert mein Befund das Vergnügen eher kaum, denn - und ich wage zu behaupten, dass nur der kleinste Teil der wirklich unberührten unter unseren Wagen keine Alterungsprobleme hat - was hilft die originalste Optik, wenn die Substanz nicht mehr passt? Ohne zeitgerechte Instandsetzung der Unfälle in der Vergangenheit wäre mein Auto heute nicht mehr unter den Lebenden. Dieses Fahrzeugleben auf aktive Weise noch länger zu erhalten (und sie ist sehr fidel meine Sally :bierkrug:), ist Ziel meiner Maßnahmen, die auch einigen anderen hier im Forum Mut machen sollen, mal etwas tiefer zu blicken als nur auf Chrom, Leder und Lack. Es freut mich, wenn die Berichte und Bilder hier anregen zur Diskussion.

Viele Grüße, Stefan
 
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- und ich wage zu behaupten, dass nur der kleinste Teil der wirklich unberührten unter unseren Wagen keine Alterungsprobleme hat - was hilft die originalste Optik, wenn die Substanz nicht mehr passt?

Viele Grüße, Stefan

Hallo Stefan,

da muss ich mal eine Lanze für US Reimporte brechen.
Hatte in der letzten Zeit u.a. 4 US Autos, einen 560 SL 107, einen 500 SL 107, einen W109 und die jetzige Pagode. Alle 4 hatten eins gemeinsam, sie waren absolut Rostfrei. Das nun alle US Autos per se Rostfrei sind ist natürlich Quatsch aber die Chance ist ggü. Biodeutschen erheblich größer.
Habe hier noch einen 116er stehen, deutsche Erstzulassung, fährt perfekt aber schon zig mal geschweißt, ja sogar das Gaspedal lag irgendwann mal im Fußraum, abgerostet!
Das die Reparaturen der US Autos fast immer nur halbgar durchgeführt werden, steht auf einem anderen Blatt.
 
Hallo Martin,

das nehme ich dir aufs Wort ab. Ich selbst hatte auch nach einer US-Version geschielt aufgrund der guten möglichen Blechsubstanz. Damals noch recht unerfahren war´s mir aber zu riskant, nicht gerade so eine halbgare Version zu erwischen. Auch die durch die Hitze Floridas und anderer Staaten meistens stark beschädigten Kunststoffe, Textilien und Hölzer haben mich eher etwas passiv gemacht, vom Aufwand der "Europäisierung" in Optik und Technik, die nicht selten stark vernachlässigt wurde, ganz zu schweigen (Die Seitenstrahler zu entfernen wäre ja auch schon ein Eingriff in die Substanz gewesen). So war ich froh, auf meine, trotz viel Vorbesitzerhistorie recht passable, Schwedin zu stoßen und muss sagen, trotz aller Beobachtungen auf dem Markt wäre ich bei kaum einer anderen ähnlich schwach geworden. Dass es aber für eine super Restaurationsbasis tolle US-Reimporte oder im Exportstil unberührt abolut erhaltenswerte 113er gibt, das ist belegt. Da wäre meine Basis eher suboptimal, weil teuer zum Richten. Am Ende ist es eine Frage der persönlichen Philosophie oder des ganz eigenen "Kunstwerks", dessen Künstler jeder in unserer Szene selbst ein darf. Mein Wunschzettel stand eindeutig auf Fahren ohne technische Probleme und substanziell erhalten oder verbessern, wo das Verhältnis passt. Über eine 2-3 werde ich dabei nicht hinauskommen, aber das passt wirklich.

Grüße in den Abend, Stefan
 
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Schellen-Spielerei zu Fastnacht

Grüße in die Runde,

eher zufällig befasse ich mich in den Fastnachtsferien mit der Schellen-Thematik auch ohne Kostüm:
Ein paar Benzinleitungstauschereien sind Anlaß für etwas mehr Originalität bei den verwendeten Schlauchschellen. Da zum einen die "modernen klassischen" Schellen mit Sechskant im allgemeinen Lieferchaos auf dem Globus untergegangen sind, habe ich kurzerhand alternative Angebote genutzt, die zwar eine Schlitzschraube verbaut haben, welche sich aber ohne Probleme gegen - der originalen Optik recht nahe kommenden - DIN-Kreuzkopf-Linsenschrauben tauschen lassen.
Nötig ist die ganze Aktion zwar nicht, aber Spaß macht das Fachstudium und die entsprechende Praxis doch!
Der Vergleich mit den WHB-Abbildungen stellt mich durchaus zufrieden.

Bildfolge #26: Spannbackenschlauchschellen im Bereich der Kraftstoffpumpe
 

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Lieber Stefan,

jetzt musst Du nur noch ein kleines Gewebe um den Benzinschlauch häkeln :blumenstrauss::banane:;)

Spannbackenschellen sind top!

Herzlichen Gruß

Oliver

:pagode:
 
Hallo Oliver,

ich hätte einen passenden Gewebeschlauch verwenden können, halte es aber eher mit Altmercedes-Experte Schairer: "Des Stoffzeigs als Benzinschlauch isch a Glomp!". Habe aber zumindest das korrekte MB-Ersatzteil mit Sternchen-Label verwendet (heftig teuer!). Falls der Künstler seinen "Stil" ändern will: in zehn Jahren steht ja eh wieder ein Tausch an...

Beste Grüße,

Stefan
 

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... jetzt stört nur noch der Kabelbinder das Bild :tanzen:;)

Psst - nicht weitersagen, ich habe auch schon Wasserschlauch bei Amazon gekauft und den Druck weggerieben -- dafür aber mit Spannbackenschellen :koenig:
 
Rost im Schweller? Mehr Sein als Schein

Hallo zusammen!

Mit dem Rost sah das ja übel. Von Aussen nun ganz gut. Aber wie sieht der Schweller wohl innen aus??
war vor einiger Zeit die Frage. Ich versprach, darauf noch zu antworten:

Aus dem Lauf der Fahrzeughistorie versteckte sich unter dem linken Einstiegsblech noch eine Unregelmäßigkeit im Außenschweller. Dieser war - offensichtlich noch von einem Unfall herrührend - nur halbherzig ausgebeult worden nach dem Motto: sieht man eh nicht, wenn´s Einstiegsblech draufkommt. Da ich ohnehin am Projekt "Schweller und Schottwände" dran war, stand fest: Dieser Schaden musste nun etwa 40 Jahre nach Entstehung so gut wie möglich weichen. Dabei ergab sich auch die interessante Gelegenheit, mal in den Schweller hineinzuschauen - und siehe da, die Überschrift dieses Threads bewahrheitete sich in Form des "Seins guter Substanz" !

Die Bildfolge #27 gibt in gewohnter Sitte einen Eindruck von vorher - nachher:
 

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