Schwedische Sandgrube als Einbruchsicherung...
Heute waren ideale Bedingungen für das nächste Projekt meiner kleinen Restauration:
schon seit Übernahme des Wagens ließ sich das Beifahrerschloß nicht bewegen.
Also habe ich mich mit Lust auf neue Herausforderungen auf die Suche nach dem Grund gemacht und dabei gleich alle abmontierten Teile überareitet, sprich: Chromleisten aufpoliert, Türpappe gereinigt und konserviert, MB-Tex gewachst und Lager und Scharniere der Fensterhebermechanik geschmiert.
Beim Schloß angekommen hat sich erfeulicherweisemein Verdacht nicht bestätigt, dass ein Schloß mit anderer Schließung als meine vorhandenen Schlüssel verbaut wurde. Die gravierte Nummer am Gehäuse passte. Also bestand Hoffnung, dass die Schließung noch original war, aber wer weiß....
Also erstmel eine intesive Reinigung und Spülung des Innenlebens des Schließzylinders, immer auf der Hut, dass die Schließplättchen nicht "die Fliege" machten.
Und siehe da, am Ende folgten die Plättchen gut geschmiert wieder schön dem Bart des richtigen Schlüssels und das Schloß drehte sich wieder wie es seit dem Tag der Auslieferung am 16.3.1970 sollte, wunderbar!
Als ich das Spülwasser am Ende spaßhalber durch einen Kaffeefilter goß, war ich doch überrascht, was ich "geerntet" hatte.... fast hätte das Pülverchen für einen "Espresso Speziale" gereicht

Kein Wunder verweigerte der Schließzylinder stur seinen Dienst...
Und wieder bestätigte sich, dass ich mit meiner Sally das perfekte Objekt für Erfolgserlebnisse erworben habe: wieder relativ simpel ein kleines Problemchen gelöst und sie macht wieder einmal mehr Spaß und spendet leise Genugtuung
Bildfolge #19: Schloß Instandsetzung Beifahrertüre
