Eberhard G.
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- Registriert
- 27. Oktober 2006
- Beiträge
- 434
Es muss nicht immer am Unterlegblech liegen
Hallo,
bei meiner Pagode verlief der unterste Verdeckbügel nicht parallel zum Kofferraumdeckel. Erster Gedanke war, dies durch Unterlegbleche zu korrigieren. Bei näherer Betrachtung der Verdeckkonstruktion an sich und deren Position relativ zum Fahrzeug zeigte sich aber, dass die Verdeckmechanik an der Stelle, wo sie aus der Karosserie herausragt, an beiden Seiten des Fahrzeugs identisch hoch über den Kotflügeln stand. Also war die Höhenjustierung der Verdeckmechanik nach meiner laienhaften Einschätzung korrekt.
Als praktischer Mensch habe ich "geschlussfolgert", dass das Gestänge verzogen ist. Vielleicht Folge einer Meinungsverschiedenheit, ob offen oder geschlossen gefahren werden soll?
Mangels besserer Idee beschloss ich, sanfte Kaltverformung zur Behebung des Schönheitsfehlers anzuwenden. Also die hintere Seite des Verdecks etwas hochgeklappt, den Verdeckbügel auf der tieferen Seite gegen die Karosserie abgestützt und die höher stehende Seite des Verdeckbügels sanft nach unten gedrückt. Da darf man schon etwas kräftiger drücken, sollte aber die Kontrolle über die angewendete Kraft behalten. Von Vorteil ist, wenn man dabei den als Gegenhalter dienenden Verdeckkastendeckel nicht verformt (war bei mir nicht der Fall). Also überlegt und flächig abstützen.
Nach anfangs zu zaghaften Versuchen wurde die Prozedur mit zusätzlich aufgelegten Schweissperlen auf der Stirn mehrfach wiederholt, bis das Auge zufrieden war.
Aus meiner subjektiven, nicht perfektionistischen Sicht, führte die chiropraktische Anwendung zu einer idealen Passform.
Resultat waren symmetrische Höhe an den Montagepunkten plus paralleler Verlauf des Gestänges zum Kofferraumdeckel.
Mehr wollte ich nicht.
Mein Tip: vergleicht bei nicht perfektem Sitz des Verdeckgestänges über dem Kofferraum die Höhe des Gestänges links und rechts am Fahrzeug.
Vielleicht sind Unterlagscheiben auch in Eurem Fall nicht das richtige Mittel zur Behebung des Fehlers.
Viele Grüße,
Eberhard
Ein Vorteil von Zustand 4
: man darf unbeschwert experimentieren.
Hallo,
bei meiner Pagode verlief der unterste Verdeckbügel nicht parallel zum Kofferraumdeckel. Erster Gedanke war, dies durch Unterlegbleche zu korrigieren. Bei näherer Betrachtung der Verdeckkonstruktion an sich und deren Position relativ zum Fahrzeug zeigte sich aber, dass die Verdeckmechanik an der Stelle, wo sie aus der Karosserie herausragt, an beiden Seiten des Fahrzeugs identisch hoch über den Kotflügeln stand. Also war die Höhenjustierung der Verdeckmechanik nach meiner laienhaften Einschätzung korrekt.
Als praktischer Mensch habe ich "geschlussfolgert", dass das Gestänge verzogen ist. Vielleicht Folge einer Meinungsverschiedenheit, ob offen oder geschlossen gefahren werden soll?
Mangels besserer Idee beschloss ich, sanfte Kaltverformung zur Behebung des Schönheitsfehlers anzuwenden. Also die hintere Seite des Verdecks etwas hochgeklappt, den Verdeckbügel auf der tieferen Seite gegen die Karosserie abgestützt und die höher stehende Seite des Verdeckbügels sanft nach unten gedrückt. Da darf man schon etwas kräftiger drücken, sollte aber die Kontrolle über die angewendete Kraft behalten. Von Vorteil ist, wenn man dabei den als Gegenhalter dienenden Verdeckkastendeckel nicht verformt (war bei mir nicht der Fall). Also überlegt und flächig abstützen.
Nach anfangs zu zaghaften Versuchen wurde die Prozedur mit zusätzlich aufgelegten Schweissperlen auf der Stirn mehrfach wiederholt, bis das Auge zufrieden war.
Aus meiner subjektiven, nicht perfektionistischen Sicht, führte die chiropraktische Anwendung zu einer idealen Passform.
Resultat waren symmetrische Höhe an den Montagepunkten plus paralleler Verlauf des Gestänges zum Kofferraumdeckel.
Mehr wollte ich nicht.
Mein Tip: vergleicht bei nicht perfektem Sitz des Verdeckgestänges über dem Kofferraum die Höhe des Gestänges links und rechts am Fahrzeug.
Vielleicht sind Unterlagscheiben auch in Eurem Fall nicht das richtige Mittel zur Behebung des Fehlers.
Viele Grüße,
Eberhard
Ein Vorteil von Zustand 4

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