Umbau Hinterachse.....

3.69

Hallo,

unabhängig von der Qualität der Nachbausätze, frage ich mich schon ein wenig, was denn gegen die 1:3,69 Achse spricht, die beim 280 SL serienmäßig zu haben war:

Ich halte das für einen sehr guten Kompromiss; die Drehzahlen kann man gut aushalten und man hat doch noch eine Beschleunigung, die die Bezeichnung Sportwagen nicht absurd erscheinen lässt.

Grüße, Felix
 
Hallo,

gegen die 3.69 spricht daß man, was den 230SL betrifft, ohne riesen Aufriß hinterher Scheibenbremsen mit allen Konsequenzen hat. Die Vorstellung ist, den 230SL im originalen Achsgehäuse länger zu übersetzen. Eine 3.69 habe ich sogar nahezu einbaufertig hier liegen und würde die erstmal drunterschrauben während die Originalachse einen noch längeren Radsatz bekommt. Der Unterschied zur 3,75 ist zur 3,69 so marginal daß ich es zumindest überschlagsmäßig als gleich betrachte. Die gebrauchten 3,69 haben den Nachteil daß sie auch etwa 45 Jahre alt sind und je nach Km-Leistung auch ein Verschleiß eingetreten ist.

Ich nehme an, du bist auch noch keine 3.46 gefahren, oder?

Gruss

MartinK
 
Hallo Memmo und Lowin,

Alte Version:
Im Grunde ist es geboten ....nachzufragen ob sie den bei Herrn Döniß gefertigten Radsatz einbauen würden oder nicht.

Von MartinK Geänderte Version:
Im Grunde ist es geboten...nachzufragen ob sie den von Herrn Döniß angebotenen Radsatz einbauen würden oder nicht.

Alte Version:
Herr Döniß sieht sie anfänglichen Probleme beseitigt, er hat sich ja hier dazu geäußert, wofür ich mich herzlich bedanke.

Von MartinKGeänderte Version:
Herr Döniß sieht sie anfänglichen Probleme beseitigt, er hat sich ja hier dazu geäußert, wofür ich mich herzlich bedanke. Audiatur et altera pars, Herr Döniß hat gesprochen, es gilt das Gegenteil zu beweisen, falls was dran ist.

Gruss

MartinK

Geändert von MartinK (Heute um 14:36 Uhr) Grund: Änderung wegen eventueller Verständnisprobleme


Verständnisprobleme????

Das muss wohl eher heißen: Ausdrucksprobleme bzw. Genauigkeitsprobleme beim Autor.

Martin, es ist nicht gerade die feine Art eine ins Netz gestellte Meinung bzw. Aussage, nachdem diese von anderen Usern moniert bzw. richtig gestellt wurde einfach teilweise zu löschen und abzuändern, so dass nachfolgende Leser überhaupt nicht mehr wissen, weshalb Deine Aussage als unrichtig moniert wurde.

Da hilft auch keine rote Farbe für die neue korrigierte Aussage, denn der später lesende User hat dann nur noch größte Schwierigkeiten den Zusammenhang herzustellen.

Aber ich nehme an, dass dies von Dir beabsichtigt ist, zumal Du ein ähnliches Verfahren ja schon mal angewendet hast, nachdem ich Deine Aussagen richtig gestellt hatte.
Zur Erinnerung:
http://www.pagodentreff.de/diskussionsforum/85995-post43.html
und
http://www.pagodentreff.de/diskussionsforum/86038-post44.html

Es wäre schön, wenn Du das zukünftig unterlassen könntest, damit wir - die User - zukünftig keine Verständnisprobleme haben.

So - und nun zurück zum Thema.

Wer besorgt eine Bestätigung von namhaften W 113 Profis, dass die von AMS-Hagen angebotenen Radsätze qualitativ in Ordnung sind?

BMB
Bernd
 
Lieber Bernd. Ich danke Dir für die Akribie und die Synopsis der Änderungen, ohne die ein Verständnis des eigentlichen Themas völlig unmöglich wäre und bin auch in Zukunft dankbar für jeden Hinweis von Dir was sich in einem Forum gehört und was nicht und was einen freundlichen, respektvollen und zielorientierten Diskurs ausmacht.

Beste Grüße

MartinK
 
Hallo.

Klaus Falke baut die Radsätze von AMS ein. Sie seien passgenau, einstellbar und fahren gut. Er hat schon einige 230SL damit ausgestattet und so wie es sich anhört wird er es auch weiterhin tun. Er sagt, der 230SL Automatic lässt sich damit entspannt und gut fahren, jedoch wird aus dem Fahrzeug kein Rennwagen.

Fragen?

Fa. Falke ist somit eine der ersten Adressen für mich.

Gruß

MartinK
 
i3.75 oder doch länger?

................................

Die Umrüstung von 4.08 auf 3.75 bringt 10% Drehzahlreduzierung, das ist m. E. immer noch zu wenig um das hohe Drehzahlniveau
der Pagode in den Griff zu bekommen. Deshalb möchte ich (und andere) ja einen 3,46er Radsatz in der "kleinen" Achse.
Bisher konnte niemand aus dem Forum das Gerücht der Schwachheit des 230SL Automatic nachweisen. Es handelt sich hier somit
auch nur um Vermutungen...................

Also: Was tun? Gruss MartinK

Hallo die Herren,

gibt es mittlerweile hier eigene Erfahrungen mit 230SL, ggf. sogar mit Automatik UND einer Hinterachse mit i3.69 oder i3.46?

Gefühlsmäßig tendiere ich zur "originalen" i3.75. Gleichzeitig frage ich mich ob die tatsächliche (nur) 10% Drehzahlreduzierung
den doch erheblichen finanziellen Aufwand rechtfertigen.

Also WAS tun frage ich mich mittlerweile auch.
 
Bericht fehlt leider

Ich stehe also vor der Wahl meine Hinterachse für 3500 € "machen" zu lassen oder für grob 1500 € und ein paar Arbeitsstunden selbst umzubauen. Die Entscheidung fällt mir leicht.
Gruß MartinK

Für mich steht außer Frage, dass ich diese Räder kaufen werde.

Ich werde berichten.

MartinK
Hallo Martin,

es sind über 2 Jahre verstrichen und Du müsstest eigentlich schon über eine „Langzeiterfahrung“ mit der 3.46er Übersetzung berichten können.
Bestimmt bin ich nicht der einzige, den das Fahrverhalten Deines 230er Automatic mit der Langen Hinterachse interessiert.
 
Hallo, und danke für die Nachfrage.

Der Bericht fehlt mangels Umbau. Ich weiß, Ausreden gibt es immer, aber vor 1,5 Jahren haben wir einen Sohn bekommen, dann ist mir noch ein "Projekt" dazwischen gekommen:
Ich habe einen klassischen Lamborghini - Motor grundüberholen müssen (Lager- und Zylinderschaden wegen Wasser im Öl), dann musste ich noch "mal eben" eine neue Halle und Garagen bauen weil mein Vermieter wegen Eigenbedarfs meine Stellplätze und Werkhalle gekündigt hat. Das ist jetzt diesen Sommer alles fertig. Hallenzeile steht, Lamborghini läuft. Die Zündung muckt noch etwas, aber die Teile dafür sind unterwegs. Pagodenachse ist für diesen Winter eingeplant. Ich werde berichten.

MartinK
 

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Es geht weiter

Hallo,

ich habe mich nach viel Telefoniererei, Diskussion und Überlegens gegen das Implantieren des Nachbau-Radsatzes entschieden und eine gute gebrauchte Achse aus einer V8-Flosse bekommen. Diese liegt jetzt in meiner Halle. Nächste Woche wird das Teil mit Trockeneis erstmal entseucht und ich fange dann an, sie zu zerlegen um den inneren Zustand zu sehen. Spiel hat sie in alle Richtungen schon mal nicht, die Gummiteile sind aber alle hinüber. Ich habe heute versucht, die Muttern der Schubstreben abzuschrauben. Ich habe es aufgegeben und brauche erstmal einen Brenner zum warm machen. Ich denke, ich brauche den ganzen Sommer über um das fertig zu machen und im Herbst diesen Jahres tausche ich die Achsen aus, sodaß die Saison 2018 dann mit 3.46 in 230SL Automatic statt finden kann. Die Originale 4.08 soll so wie sie ist aufs Lager, um zum Originalzustand zurückbauen zu können.

Beste Grüße, MartinK
 
Muttern Schubstreben SW 36

Hallo Martin,
ich habe einen passenden SW 36 flachen Ringschlüssel. Melde Dich einfach bei mir.
 
Hallo Heinrich,

Danke für das Angebot, ich werde drauf zurück kommen.

Für die Vorderachse gibt es ja ein Reoaraturset. Ich habe keine Quelle für die Hinterachse gefunden. Gibt es eine Bude, die alle Dichtungen, Buchsen, Gummilager im preislich attraktiven Set anbietet oder suche ich mir im EPC alles einzeln heraus?

Danke, Martin
 
Hallo,

ich hätte den 36er als Schlagschlüssel.

vG
Detlef H.
 
Hallo Martin,

vielleicht noch ein zusätzlicher Tipp für die Demontage. Wir haben den 36 iger Ringschlüssel bei der Demontage der Schubstreben mit zwei seitlichen Holzplatten und einer Schraubzwinge gegen Abrutschen gesichert. Sobald man aus der Achsrichtung kommt, besteht die Gefahr die flachen Muttern zu vernudeln und dann wird lustig.

Viel Erfolg
Rolf
 
So, heute war alles parat: Nuss und gerader Ringschlüssel, jeweils so geplant dass das Gewinde maximal eingefasst wird. Ein meter Rohr dran und mit sanftem Druck auf das Ganze. Es ist wie immer: kaum hat man das passende Werkzeug, schon klappt es. Mittwoch ist Termin für Trockeneis. Die Teile für die Trommelbremsanlage in Alfin habe ich auch schon so gut wie zusammen. Danke für Tipps und Angebote. Martin
 
So: die Spenderachse ist teilzerlegt. Wenn man die Achsrohre abgebaut hat kann man die Steckachsen auch recht leicht von innen heraus drücken. Bei mir war nicht viel Kraftaufwand nötig. Die Innereien sehen sehr zu meiner Freude ziemlich unbenutzt aus. Sogar die Schiebehülse ist nicht gebrochen. Zeitgleich trafen heute drei schwere Kartons von einem Forumskollegen aus Dänemark ein. Darin alle Teile der Trommelbremsanlage incl Alu-Trommeln, die auch noch genug "Fleisch" haben. Komplett alles außer den Zylindern, die kaufe ich neu. Der Preis war aber sowas von freundschaftlich auch wenn wir uns persönlich nie gesehen haben. Vielen Dank nochmal. Kann mir jemand ein Foto schicken, wie das Ölkühlrohr nach dem Anpassen auf W113 ungefähr aussieht, dann spare ich ggf etwas Zeit beim Anpassen. Danke. Martin
 

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Hallo, jetzt geht es weiter. Die Achse ist in alle Einzelteile zerlegt. Die Bestandsaufnahme ist gemacht und der erste Schwung Teile liegt in der Werkstatt. 1000 Euro für Kleinkram in einem Paket der Größe eines Schuhkartons. Jetzt werden die Anschläge für die Bremszangen entfernt und die Löcher für den Bremsbackenbolzen gebohrt. Leider ist das Abtrennen der Bremszangenhalter nicht umkehrbar aber ich möchte die Trommelbremsanlage des 230SL weiter verwenden. Die V8 Achse hat serienmäßig Tonnenlager auf beiden Seiten. Und wer hätte das gedacht: Die Sechskantschrauben der Schubstrebenlager passen perfekt mit einem Kupferring zum Abdichten der Löcher des Ölkühlrohres. Bilder folgen. Martin
 
IMG-20171228-WA0002.jpgAdé Scheibenbremse. Grobes Abtrennen der Zangenhalter mit dem Trennschleifer und dann entfernen der Schweißstelle mittels Drehbank. Es ist nicht ganz leicht, die Achsrohre in der Drehbank einzuspannen. Jetzt werden die Achsrohre noch optisch aufbereitet. Martin
 
Gestern habe ich mal die Teile grob geprüft. Ergebnis: die mittleren Ausgleichsscheiben mit der Schmiernut sind zu dünn. Der bewegliche Teil der Achse hat Verschiebespiel. Mein Telefonjoker schätzt per WhatsApp Video 3/10. Die Messung mit dem Fühlerblatt ergibt 3/10. :-)

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41,23 Euro und einen Tag später ist die Scheibe in 2.3mm da. Passt.

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Heute habe ich mal eine Probemontage durchgeführt. Der Bolzen lässt sich saugend einziehen. Nichts klemmt, nichts wackelt.

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Als nächstes kommen die Ankerplatten an die Reihe. Die Bremszangenhalter sind Fräse und Drehbank zum Opfer gefallen. Das Loch für den Haltebolzen an der Stoßdämpferaufnahme ist perfekt gebohrt.

Jetzt muss langsam mal mein S210-Rostomatic von der Hebebühne runter, und dann kommt die 4.08 aus meiner Pagode raus um die Bremse umzubauen.

Martin
 
Hallo, heute habe ich die Ankerplatten und die Achsrohre mit neuen Simmerringen bestückt, die Ankerplatten und die Radlager auf die Steckachsen montiert. Wenn man die Radlager einige Minuten auf eine heiße Herdplatte legt, dann kann man die einfach auf den Sitz der Steckachsen draufstecken. Die fallen einfach bis zum Anschlag drauf und dann sind sie direkt durch das Abkühlen fest. Die Steckachsen selbst habe ich eingeschoben bis die Radlager am Achsrohr anlagen und dann habe ich mit sechs Schrauben M6 und Scheiben und Muttern das Lager mit der Ankerplatte schön parallel in den Sitz gezogen. Dann die Schrauben gegen die richtigen Bolzen getauscht und die Ankerplatte angezogen dass der Lageraussenring festgeklemmt ist. Der ganze Antrieb läuft sanft, leicht und geräuschlos. Mal sehen wie er sich fährt.

Parallel organisiere ich das Ausbauen der 4.08 er Achse.

Der Gelenkflansch am Krafteingang ist kaputt. Es gibt einen Kardanwellenansatz mit vier Armen und einen runden Ansatz. Sind die untereinander austauschbar?

Martin